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    Elliot Perlman - Sieben Seiten der Wahrheit

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    Elliot Perlman - Sieben Seiten der Wahrheit

    Beitrag von Gast am Di 25 Sep 2012, 07:48

    Elliot Perlman - Sieben Seiten der Wahrheit


    Kurzbeschreibung

    »Wenn jemand nach der Lektüre meines Romans sagt, er fühle sich jetzt weniger allein, vielleicht sogar verstanden, dann ist das für mich als Schriftsteller der größte Lohn.« Elliot Perlman

    Seit zehn Jahren kommt Simon nicht über den Verlust seiner großen Liebe hinweg – und begeht eine aberwitzige Tat: Er entführt den kleinen Sohn seiner ehemaligen Freundin. Die Entführung, vielleicht nur ein Akt der Verzweiflung, löst einen Skandal aus und zwingt alle Beteiligten, ihr Leben auf den Prüfstand zu stellen.
    Ein großer Roman über die Gründe und Abgründe der Liebe; über emotionale, politische und moralische Konflikte, und über die hoffnungslose Suche nach der Wahrheit, die immer mehr als eine Seite hat.

    Spoiler:
    Zehn Jahre liegt ihre Trennung zurück, und sie haben sich nie wiedergesehen. Aber Simon, der Intellektuelle, der Getriebene, der Literaturliebhaber, der Romantiker, kann seine große Liebe nicht vergessen. Anna indessen hat längst ihre eigene Familie. Sich in die unerwiderte Liebe hineinsteigernd, schleicht Simon immer öfter um Annas Garten und ihr Haus – bis er eines Nachmittags auf die aberwitzige Idee verfällt, ihren kleinen Sohn zu entführen. Ist es die aus Verzweiflung geborene Tat eines Liebeswütigen? Der Wunsch, Aufmerksamkeit zu erregen? Obwohl die Entführung bereits nach wenigen Stunden glimpflich endet, hat sie tiefgreifende Folgen und zwingt alle Beteiligten zu einer grundlegenden Neubewertung ihres Lebens und ihrer Welt. Sieben Figuren kommen in diesem »unbedingt lesenswerten« Roman (The New York Times) zu Wort: Simon, sein Psychotherapeut Alex Klima, Anna, ihr Mann Joe, eine Prostituierte namens Angelique, ein Kollege Joes und schließlich die Tochter Alex Klimas. Sieben Blickwinkel, sieben Versionen: sieben Seiten der Wahrheit.

    Mein persönliches Fazit:

    Die brilliant geschriebene Geschichte des australischen Schriftstellers Elliot Perlman konnte mich leider nur sehr kurz fesseln, da sich die 864 Seiten fast wie von selbst herunterlasen. Dies war natürlich der spannenden Schreibe des Autoren geschuldet, der mit dem trickreichen Kniff, die Tat des arbeitslosen Lehrers Simon Heywood, nicht nur aus dessen sondern auch der Sichtweise sechs weiterer Personen darzustellen, die damit mehr oder weniger zu tun haben. Dadurch gelingt es Perlman auf spielerische Weise deren Beweggründe in diesem mysteriösen Fall zu durchleuchten und auch dem Leser ein wenig das Thema Psychologie näher zu bringen.

    Absolut empfehlenswert!

    Gebundene Ausgabe: 864 Seiten
    Deutsche Verlags-Anstalt (22. Februar 2008)
    ISBN-10: 3421043418
    ISBN 13: 978-3421043412
    22,95 €
    amazon

    Taschenbuch: 880 Seiten
    btb Verlag (8. Dezember 2009)
    ISBN-10: 3442740193
    ISBN-13: 978-3442740192
    12,00 €
    amazon
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    Re: Elliot Perlman - Sieben Seiten der Wahrheit

    Beitrag von Tin am Sa 29 Sep 2012, 10:02

    Hallo Bernar,

    vielen Dank für deine Vorstellung! Bisher hatte ich noch gar nichts von diesem Buch gehört, aber es klingt doch interessant. Eine Entführung, weil man nicht über den Verlust der Partnerin hinweg kommt? Doch eine sehr skurrile Idee. Ich habe den Spoiler jetzt nicht gelesen, da ich davon ausgehe, dass du dort noch weiter auf den Inhalt eingehst?! (Wenn das nicht der Fall sein sollte, lese ich natürlich noch nach Wink) Da das Buch ganz interessanz klingt, will ich nicht schon zu viel darüber im Voraus wissen.
    Aber es scheint ja doch ein ganz schöner Schinken zu sein! Normalerweise schrecken mich hohe Seitenzahlen nicht ab, jedoch war das gerade schon eine Überraschung. Very Happy

    Ich werde mal sehen, ob mir das Buch demnächst mal begegnet und ob ich es dann lesen werde. Wenn ja, dann werde ich hier auf jeden Fall meine Meinung dazu berichten. Neugierig bin ich zumindest. Wink

    Liebe Grüße,
    Tin
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    Re: Elliot Perlman - Sieben Seiten der Wahrheit

    Beitrag von Gast am Sa 29 Sep 2012, 15:57

    Servus, Tin.

    Freut mich, das meine doch recht einfache Rezi dein Interesse für das Buch wecken konnte. Ja, mich faszinierte Perlamns Idee gleich, wobei ich sie weniger skurril fand. Aber dieser Eindruck kann sich ja, wenn du etwas über die Lebensumstände des Protas gelesen hast ja ändern.

    Dan Spoiler kannst du getrost lesen, da er auch nicht viel mehr verrät als die Kurzbeschreibung - nur auf andere Weise. Ich war mal so frech und habe das mal so beides von Amazon übernommen. Aber da du Bedenken darüber äußerst, dir damit aber zuviel zu verraten, lass' ihn links liegen und schnapp' dir eine günstige Gebrauchtversion, nimm' eine Woche Urlaub, füll' nochmal deinen Kaffeevorrat auf, wirf' dich in eine gemütliche Ecke und lese es einfach. Mr. Green

    Mich schreckten als Wenigleser (dazu an anderer Stelle mehr) die vielen Seiten seltsamerweise nicht ab und im Nachhinein war ich froh, das auch nicht getan zu haben. Sonst wäre mir wirklich ein sehr fesselndes Buch entgangen.

    Also, wäre schön, wenn es dich auch nur ansatzweise so begeistern könnte, wie mich. Und bis dahin schonmal danke fürs Feedback.


    Viele liebe Grüße

    Bernar


    PS.: Jetzt müsste ich nur noch Elliot Perlmans Erstling "Drei Groschen" lesen, den ich hier auch noch liegen habe. Very Happy

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    Re: Elliot Perlman - Sieben Seiten der Wahrheit

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