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    Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

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    Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

    Beitrag von Elbenwind am Di 10 Jul 2012, 18:15



    Seiten: 221
    Preis: ca. 6,99 € | Taschenbuch
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch (22. Dezember 2008)
    ISBN-13: 978-3462027310

    INHALT

    Im Buch erzählt der 19-jährige Paul Bäumer, Soldat an der Westfront, über den Schrecken des 1. Weltkrieges. Der patriotische Lehrer brachte durch seine Reden die ganze Klasse dazu, geschlossen an die Front zu gehen. Doch an der Front erkennen sie schnell, dass sie nicht das versprochene Abenteuer erwartet, sondern sie um das nackte Überleben kämpfen müssen.

    DER AUTOR

    Erich Maria Remarque wird 1898 in Osnabrück (D) als Erich Paul Remark geboren.
    Im Ersten Weltkrieg kämpft er selbst als Soldat an der Westfront. Während des Zweiten Weltkrieges flüchtet er ins Exil.
    Seine Romane sind häufig pazifistisch geprägt, da er selbst den Schrecken des Krieges miterlebt hat.
    Remarque stirbt 1970 an einem Aortenaneurysma, nachdem er in den Jahren zuvor bereits mehrere Herzinfarkte erlitten hat.

    [Quelle: Wikipedia]

    ZENTRALE THEMEN

    - Schrecken des Krieges (u.a. durch neue Waffen)
    - Psychisches Hadern der Soldaten an der Front
    - Angst und Hunger
    - Verarbeitung der Erlebnisse


    EIGENE MEINUNG

    Da wir im Unterricht das Buch kurz angesprochen haben und es ziemlich interessant klang, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen es zu lesen.
    Eindrucksvoll berschreibt Remarque das "Dasein" an der Front und versucht dabei durch eine "personale Erzählweise" sich als Autor so weit es geht außen vor zu lassen. Trotzdem wird dieses Werk gerne als Antikriegsroman bezeichnet. Remarque selbst hat jedoch betont, dass es sich um einen völlig unpolitischen Roman handelt.
    Ich konnte mich erschreckend gut in die Situation einfühlen und habe richtig mit den Figuren mitgelitten.
    Ich empfehle es jeden, der sich auch nur im Entferntesten für die beiden Weltkriege interessiert und sich ein Bild über das Leiden der Soldaten an der Front machen möchte.


    Zuletzt von HoneyMoon13 am Do 28 Mai 2015, 22:22 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

    Beitrag von Nakyo am Mi 11 Jul 2012, 09:24

    Hey,

    ich erinnere mich nur vage an das Buch, was darin liegen mag, dass wir es im Unterricht gelesen haben und es mich vom Thema her eigentlich nicht so sehr anspricht. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich es trotzdem ganz in Ordnung fand, vor allem unter dem Aspekt, dass der Autor einem die Gefühle und Empfindungen wirklich nahe bringt.

    LG
    Nadine
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    Re: Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

    Beitrag von Shira am Mi 11 Jul 2012, 21:51

    Hey,

    ich hab das Buch auch gelesen, da ich mich in der Tat für diese Zeit - oder besser Geschichte insgesamt - interessiere. Das Buch ist wirklich klasse, bedenkt man, dass Remarque den Krieg selbst miterlebt hat und somit aus erster Hand erzählt. So furchtbar das Thema Krieg auch ist, so habe ich zwischenzeitlich mal lachen müssen(reines Kopfkino), allein durch die Obszönität die teilweise geschildert wurde. Das Buch stellt einiges auf den Kopf - und erzählt wie Kriege wirklich an der Front aussehen, abseits von all den Heroisierungen. Ich würde es nicht nur all jenen empfehlen, die sich für die zwei Weltkriege interessieren, sondern noch vielen mehr. Eigentlich würd ich es gerne ein paar Personen in die Hand drücken, die glauben, Krieg sei etwas ehrenhaftes und man müsse ihn führen aus welchen Gründen auch immer.

    In diesem Sinne ist es absolut ein Antikriegsroman. Denn jene beschönigen die Sache eindeutig und zeigen nicht ihr wahres Licht auf. Politisch ist es deshalb noch lange nicht ;-)
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    Re: Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

    Beitrag von Pooly am Sa 21 Jul 2012, 03:03

    Hallo Melanie,

    danke für diese knappe und doch interessante Vorstellung. Ich denke, von diesem Roman sollten ja schon wirklich die meisten gehört haben und ich fand es damals wirklich schade, dass wir ihn im Unterricht nur durchgesprochen und nicht selbst gelesen haben, er interessiert mich nämlich thematisch wirklich sehr. Deine Rezension erinnert mich gerade daran, dass ich dieses Stück an Literatur, die man mal gelesen haben sollte, mal aus den Abgründen meiner Wunschliste ziehen und mir endlich besorgen sollte. Wenn ich so darüber nachdenke, fühle ich mich ganz schlecht, dass ich diesen Roman noch nie gelesen habe - das muss ich unbedingt einmal nachholen.
    In diesem Sinne also vielen Dank für die Erinnerung!

    Viele liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

    Beitrag von Deadwing am Sa 21 Jul 2012, 16:28

    Heyho, auch von mir danke für die Vorstellung!

    Ich kenne das Ganze bisher nur als Film, den wir damals in der Schule mal mit der Klasse gesehen haben. Ich hab ihn als recht eindringlich im Kopf, kann mir aber gut vorstellen, dass das Buch noch wesentlich mehr ins Detail gehen wird, wie das ja meistens so ist bei Büchern vs. Filmen. Wink Von daher kann ich mir auch gut vorstellen, es auch noch mal zu lesen. Es geht ja immerhin schon um ein bedrückendes Thema und ich stimme Marie zu, es ist durchaus ein Titel, den man kennen sollte, denke ich.

    Liebe Grüße
    Merle
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    Re: Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

    Beitrag von Maralein am Sa 21 Jul 2012, 16:53

    Huhu :)

    über das Buch haben wir gerade erst im Geschichtsunterricht geredet und dann ne Doku über den Autor und das Buch gesehen^^ hat mich da schon ziemlich interessiert, weil mich die Weltkriege an sich schon interessieren und unsere Geschichtslehrerin meinte, das wir das vllt in der Oberstufe lesen müssen :) Vielleicht kaufe ichs mir ja aber auch schon früher, lesen will ichs aber auf jeden Fall mal Very Happy

    lg Mara :3

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    Re: Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

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