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    Die Tribute von Panem - The Hunger Games

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    Re: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

    Beitrag von Imaginary am Fr 06 Apr 2012, 17:58

    @Tin schrieb:
    Achja und: Ich hätte mich ja (auch) für Gale(?!) entschieden! Wenn der nicht um Längen besser aussieht als Peeta, weiß ich auch nicht xD

    Haha, das meinte meine Freundin, mit der ich da war, auch (sie kannte das Buch auch nicht). Ich mochte Gale nur beim Lesen schon nie wirklich, deshalb konnte ich ihn auch im Film nicht mögen xD

    Aber schön, dass dir der Film insgesamt scheinbar gefallen hat :)
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    Re: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

    Beitrag von Deadwing am Fr 06 Apr 2012, 18:12

    Ich hab ihn vor zwei Tagen jetzt auch gesehen, nachdem ich im Vorfeld die Trailer ganz vielversprechend fand, dann aber Unmengen vernichtender Kritiken gelesen habe. Das und die Tatsache, dass ich an Verfilmungen von Büchern, die ich kenne, grunsätzlich mit niedrigen Erwartungen rangehe, hat vermutlich dazu geführt, dass ich echt positiv überrascht wieder aus dem Kino gekommen bin. ^^

    Klar, viele Details haben gefehlt, aus manchen Szenen hätte man vielleicht mehr machen können, teilweise haben mir auch die Emotionen ein wenig gefehlt (Rues Tod fand ich im Buch deutlich bewegender) und der Einsatz der Handkamera hätte echt eine Ecke runtergeschraubt werden können - es passte an sich in viele Szenen, war für meinen Geschmack aber einfach too much.

    Gut fand ich, dass ich eigentlich alle Besetzungen als mehr oder weniger passend empfunden habe. Außerdem ist die Verfilmung insgesamt echt nah am Buch geblieben und ohne alberne Extras wie in manch einem Harry-Potter-Film *husthust* ausgekommen. Dazu kamen dann einige Details wie z.B. der Pfeifton nach der Explosion, das kam im Kinosaal schon recht überzeugend rüber, und die toll Schaltzentrale. Very Happy

    Also, davon mal abgesehen, dass die Bücher natürlich wie immer viel mehr abdecken und erklären, hat mir die Umsetzung insgesamt ziemlich gut gefallen, ich hatte wesentlich Schlimmeres erwartet nach all dem Gemecker im Vorwege. *gg*
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    Re: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

    Beitrag von korawrsully am Mi 25 Apr 2012, 15:54

    So... nach meinem Kinomarathon kann ich ja auch nochmal meine Meinung dazu schreiben haha. Ich war nun 7x im Kino; 4x mit Originalvertonung & 3x mit Synchronstimmen.
    Natürlich war die deutsche Version jedes Mal der reinste Horror für mich. Obwohl ich immer noch sagen muss, dass Katniss gut synchronisiert wurde, ist es einfach nicht vergleichbar.

    Beim dritten Mal glaube ich musste ich schmunzeln, weil ich an Maries "Weihnachtsmann" denken musste. Das hat sich dann irgendwann aber gelegt.
    Auf jeden Fall hab ich eure Meinungen mal überflogen und ich kann euch verstehen. Nur meine Euphorie über den Film ist immer noch zu groß, ich liebe die Musik im Film, die Schauspieler - (fast) alles.

    Die Leute aus dem Kapitol fand ich wirklich sehr gut getroffen. Bei jedem Kinobesuch habe ich bemerkt, wer das Buch gelesen hat und wer nicht. Denn wer beim Anblick dieser Leute gelacht hat, der hatte keine Ahnung. So war es zumindest meistens. Mit meiner Mitbewohnerin war ich einmal drin (OV), sie hat das Buch nicht gelesen und war vom Film fasziniert, gleichzeitig auch schockiert von der Thematik. Sie hat mir selbst ein wenig die Augen geöffnet.
    Was mich dann bei jedem der sieben Male zu Tränen gerührt hat war der Aufstand in Distrikt 11. Wirklich, selbst beim 7. Mal liefen mir dort die Tränen, die beispielsweise bei der Ernte dann nicht mehr liefen Wink
    Und immer wenn die Szene mit Gale gezeigt wurde - wo er sich das ansieht auf der Leinwand und immer diese "uuuuh"-Menschen ihr Kommentar abgeben mussten. Hat mich aufgeregt. Oder ein Vater, der mit seiner 14(?)-jährigen Tochter in den englischen Film geht und die Tochter wirklich ernsthaft fragt, warum Katniss nach dem Tod von Rue heult. -_-

    Mir sind auch kleine Details aufgefallen, wie beispielsweise die dreckigen Fingernägel von Katniss und Prim anfangs und später die gemachten Nägel, als sie den Bogen streichelt, um den Spielemachern ihr Talent zu zeigen.

    Was mich auch gestört hat war die Szene in der Höhle, das kam alles überhaupt nicht rüber wie im Buch, aber ich habe es mittlerweile so hingenommen, nachdem ich es mir selbst erstmal eingestehen musste, dass nicht alles perfekt ist. Die Endszene hat mich auch beim ersten Sehen schon enttäuscht, weil meiner Meinung nach Peetas Erkenntnis nicht deutlich sichtbar wurde.

    Natürlich kann man eigentlich ein Buch nie mit einem Film vergleichen - aber wenn man nur den Film betrachtet, mag ich ihn wirklich sehr. An die Kameraführung zu Beginn konnte ich mich nun gewöhnen und vielleicht freut es euch ja zu hören, dass Gary Ross nicht mehr der Regisseur von Catching Fire wird.

    Was mich dann am meisten gestört hat zwischen Deutsch und Englisch war "May the odds be ever in your favor" und "möge das Glück stets mit euch sein" - im deutschen, wurde immer ein unnötiges Wort eingebaut, was mich tierisch genervt hat. "Tribute, möge das Glück..."
    Das ist was Kleines, aber wenn man das Englische gewohnt ist, ist das echt grausam.

    Ich bin auch der Meinung, dass der Film nicht ab 12 ist, ganz einfach der Thematik wegen. Stattdessen hätten sie mehr Brutalität einbauen können, dPas stimmt.
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    Re: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

    Beitrag von Miyann am Mo 11 Nov 2013, 10:08

    Huhu!

    Soo, nachdem ich aufgrund einiger schlechter Kritiken den Film nicht im Kino sehen mochte, habe ich ihn mir gestern im Fernsehen angeguckt. Und ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht.

    Die Kameraführung hat mich erst etwas genervt, aber dann fand ich sie doch sehr gelungen, sie fängt die Hektik (und Panik) sehr gut ein. Irgendwie war sie für mich der Gegenpart zu Katniss' abgehackter Erzählweise (klingt das seltsam?). 
    Die Schauspieler waren wirklich toll, nur Haymitch hätte ich gerne öfter die Haare aus dem Gesicht gestrichen. Und Peeta war mir nicht ganz breitschultrig genug, aber das sind Kleinigkeiten. 
    Die ganze Atmosphäre fand ich super eingefallen, den Kontrast zwischen Distrikt 12 und dem Kapitol. 
    Die Eröffnungsfeier war nicht ganz so Bombe, da stimme ich zu. 
    Beim Thema Gewalt vertrete ich allerdings die Perspektive, dass es für mich schon gereicht hat. Damit meine ich nun nicht, dass ich nicht mehr abgekonnt hätte, sondern dass das Gefühl stimmte. Sobald ich die Gewalt fühle muss ich sie nicht sehen und ich konnte sie definitiv fühlen. Durch Schauspielleistung und Kameraführung wurde sie für mich gut hinter den Bildschirm übertragen. Das hat bei mir schon funktioniert, als Katniss sich im Zug die alten Spiele ansieht und bei den brutalen Szenen weggucken muss. 
    Ich konnte Katniss' Hilflosigkeit wirklich zu jedem Zeitpunkt voll und ganz nachvollziehen. 

    Was ich auch als sehr gelungen empfunden habe, waren die Hintergrundszenen, die noch gezeigt wurden. Wie beispielsweise Haymitch versucht, die Sponsoren von Katniss zu überzeugen, das hat das Ganze für mich sehr rund gemacht und hat nochmal etwas Neues geboten. Auch der Aufstand von Distrikt 11 war toll dargestellt.

    Also ihr merkt wohl schon, ich mochte den Film wirklich sehr. Ich habe nur kleine Kritikpunkte. (Das Ende mit den Beeren fand ich etwas schwach, die Hunde, naja, gut. Und auch sonst wirkten die Endszenen allgemein sehr abgehackt, als wäre der Film nun zu lang gewesen.)

    Also ich bin bereit für Teil 2 im Kino. :)

    Viele Grüße
    Marit

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    Re: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

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