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    Kelley Armstrong - Women of the Otherworld

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    Danwaith
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    Kelley Armstrong - Women of the Otherworld

    Beitrag von Danwaith am Mi 14 März 2012, 16:39

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    Kelley Armstrong
    Women of the Otherworld 08
    Nacht der Dämonin
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    Informationen zum Buch:
    Taschenbuch: 512 Seiten
    Verlag: Knaur TB
    ISBN-10: 3426509156
    Preis: 9,99€

    The Women of the Otherworld Reihe:
    1. Nacht der Wölfin
    2. Rückkehr der Wölfin
    3. Nacht der Hexen
    4. Pakt der Hexen
    5. Nacht der Geister
    6. Blut der Wölfin
    7. Lockruf der Toten
    8. Nacht der Dämonin
    9. ?

    Kurzbeschreibung:
    Die Journalistin Hope Adams ist Halbdämonin. Chaos und Gefahren aller Art geben ihr einen fast unanständigen Kick. Wild entschlossen, dies zum Besten der Menschheit zu nutzen, beschließt Hope, eine Gruppe von paranormalen Übeltätern auffliegen zu lassen. Doch erst als Morde geschehen, erkennt sie, dass aus ihrem Vergnügen blutiger Ernst geworden ist …

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    Eigene Meinung
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    Erster Satz: Es hatte in meinem Leben eine Zeit gegeben, da hätte mich die Vorstellung, einen Mann sterben zu sehen, mit blankem Entsetzen erfüllt.

    Obwohl die Women of the Otherworld Reihe für mich mit zu einer der besten des Genres gehört, war ich nicht einmal ansatzweise gespannt auf dieses Buch. Hope Adams ist einfach kein Charakter der es mir sonderlich angetan hätte oder von dem ich gerne mehr erfahren hätte. Dennoch hat sie ihr eigenes Buch bekommen und deswegen musste ich es irgendwann lesen. Ich wurde ziemlich schnell eines besseren belehrt. Zwar gehört Hope noch immer nicht zu meinen Lieblingscharakteren, aber Nacht der Dämonin war genauso spannend wie alle Bücher der Reihe.

    Auch hat sich das Buch in eine völlig andere Richtung als erwartet entwickelt. Hope nimmt, um eine Schuld zu begleichen, einen Auftrag von Benicio Cortez an, Lucas Vater und Oberhaupt der Cortez Kabale. Man muss sagen das die Kurzbeschreibung des Buches auch ziemlich irreführend ist, die Gang und deren auffliegen spielen zwar eine Rolle, sind aber keinesfalls das Hauptgeschehen und Hope tritt diesen Auftrag auch nicht freiwillig an. Ich habe mir wie gesagt etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt und war dann überrascht als ich merkte was ich wirklich bekam.

    Hopes Zeit in der Gang fand ich sehr interessant. Die Charaktere waren vielfältig und durchaus symphatisch, ja, innerhalb der Gang hatte da ganze sogar etwas von einer Familie an sich und es dauerte nicht lange bis ich einige von ihnen ins Herz schloss. Natürlich lässt auch Karl nicht lange auf sich warten und diesmal wird die Beziehung der beiden etwas näher beleuchtet. Karl zeigt Seiten von sich die man zwar erahnen konnte, von denen man sich aber nie sicher war ob er sie wirklich besitzt. Hope bedeutet ihm wirklich etwas und er möchte sie schützen, vor sich selbst und vor anderen. Dabei bleibt er dennoch weiterhin der unnahbare Werwolf der sich seinen Unterhalt mit Diebstahl verdient - zumindest Außenstehenden gegenüber.

    Ich fand die Liebesgeschichte sehr gelungen. Wie nicht anders zu erwarten stand sie keinesfalls im Vordergrund, sondern entwickelte sich langsam nebenbei weiter. Was mich aber Karl betreffend störte, war das seine Wolfsnatur nur sehr wenige Platz eingeräumt bekam. Ein einziges Mal hat er sich im Lauf der Geschichte gewandelt und ansonsten hat er nur ein wenig in der Gegend herumgeschnüffelt. Das fand ich eindeutig zu wenig und es wurde auch sehr schnell klar das sich Nacht der Dämonin keineswege ausschließlich um Hope und Karl dreht. Eher teilen sie sich das Rampenlicht mit Lucas, Paige und der Cortez Kabale. Etliche Kapiel sind aus Lucas Sicht geschrieben. Natürlich bekam man so einen besseren Blick auf das Geschehen und es hat auch nicht wirklich gestört - Hope und Karl bieten einfach zu wenig Stoff für ein 500 Seiten dickes Buch - ein wenig ungewohnt war es dann aber doch.

    An der Geschichte an sich gibt es nichts auszusetzen. Sie ist spannend wie eh und je und konnte mich vom Anfang bis zum Ende fesseln. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen das man die Bücher unbedingt der Reihe nach lesen sollte, denn es gibt viele Hinweise auf die Geschehnisse in den Vorgängerbänden die dann für absolute Verwirrung sorgen.

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    Fazit
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    Nacht der Dämonin war für mich viel besser als erwartet. Trotz meiner Zweifel wegen Hope konnte mich die Geschichte überzeugen und mitreißen.

    4/5 Sternen

    Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das bereitstellen des Rezensionsexemplares
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    Re: Kelley Armstrong - Women of the Otherworld

    Beitrag von Nakyo am So 29 Jul 2012, 03:06

    Hey

    und schon wieder ein Fantasiebuch mit vordergründer Liebesgeschichte wie s mir hier scheint. Gibt es denn gar keinen "richtigen" mehr? Ich mag sowas einfach nicht mehr lesen, tut mir leid D:

    Was mich dennoch interessieren würde: Muss man denn die anderen Bänder auch lesen, um diesen hier zu verstehen?

    Danke,
    Nadine
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    Re: Kelley Armstrong - Women of the Otherworld

    Beitrag von Danwaith am So 29 Jul 2012, 11:48

    @Nakyo schrieb:
    Was mich dennoch interessieren würde: Muss man denn die anderen Bänder auch lesen, um diesen hier zu verstehen?

    Danke,
    Nadine

    Ja, das ist eine Buchreihe die man der Reihe nach lesen sollte, ansonsten entgeht einem viel und man versteht so einiges nicht. Also die Liebesgeschichte ist hier eigentlich nicht so im Vordergrund.... genauso wenig wie bei den anderen Büchern der Reihe.

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    Re: Kelley Armstrong - Women of the Otherworld

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