Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Das Kimonofest (Yugioh Seto x Joey)

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    Das Kimonofest (Yugioh Seto x Joey)

    Beitrag von sayuri-sama am So 26 Feb 2012, 15:45

    Dies sind nicht meine Charas, nur die Geschichte ist meine
    Viel Spaß beim lesen!

    Seto Kaiba
    Joey Wheeler


    Kapitel 1
    „SETOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO“ rief Moki und kam mit einem Flyer in der Hand angerannt. „NIIII-CHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAN!!!“

    Seto saß in seinem Arbeitszimmer und wollte eigentlich arbeiten. Er hörte Mokubas rufen schon durchs ganze Haus. Er seufzte leise und klappte seinen Laptop zu. „so was... so komm ich doch nie zum arbeiten!“ murmelte er vor sich hin.

    Im nächsten Augenblick flog die Tür zu seinem Zimmer auf und sein Bruder stand smilend in eben dieser.
    „SETO!!“ rief er begeistert. „Schau mal!“ Der kleine Kaiba rannte zu Seto und wedelte mit dem Flyer vor seiner Nase rum. „Können wir da hin?!?!?!?!!? Bitteeeeeeee~~~~“

    Seto hielt seine Hand fest um lesen zu können, was auf dem Zettel stand. „Nicht so laut, Moki...“ meinte er leise seufzend.
    „Was ist das denn, wo du hin willst???“

    „Ein Kimono fest am alten Tempel. Bitte... ich möchte mit dir da hin!“ Moki legte seinen besten Bettelblick auf.
    Seto droppte. Dem konnte er nicht widerstehen... Er nickte und legte den Flyer auf den Tisch. „Ok. Von mir aus können wir gern da hin, aber nur, wenn du jetzt ins Bett gehst! Da solltest du schon lange sein!“

    Mokuba schaute auf die Uhr. Es war schon nach halb 11. „Ja!!“ smilte er und hauchte Seto einen Kuss auf die Wange. „Bin schon weg! DANKE!“
    Damit hüpfte er vom Arm seines großen Bruders und verließ das Zimmer so schnell wie er gekommen war.

    „Verdammt!“ murmelte Seto und schaute dem Kleinen nach. „Irgendwann muss ich diesem Blick auch mal widerstehen können“
    Er schüttelte leicht den Kopf und ging seufzend ins Bad.

    Das Fest sollte am Wochenende stattfinden. Heute war Donnerstag. Am Samstag wollte er eigentlich die ganze Zeit arbeiten. Im moment viel wieder viel an und seine Mitarbeiter waren seiner Meinung nach, nicht mal den Lohn wert, den sie bekamen.
    Deswegen war der Firmenchef im Moment noch schlechter drauf als sonst. Er litt an Dauer-Migräne.

    Mokuba schlief glücklich ein, in dieser Nacht. Seto versuchte es noch eine Weile an seinem Laptop, gab dann aber auf und legte sich hin. Schlafen konnte er nur sehr schlecht...


    Am nächsten Morgen machte sich Joey wie immer auf den Weg zur Schule. Seit er einen Job im teuersten Hotel der Stadt als Koch bekommen hatte musste er keine Zeitungen mehr austeilen und hatte sich nach ein paar Monaten sogar eine eigene Wohnung leisten können.
    Die Wohnung lag im obersten Stock eines Hochhauses und er hatte freie Sicht auf die ganze Stadt.

    Seitdem kam er auch grundsätzlich pünktlich zu Schule, war meistens sogar zu früh und hatte noch Zeit sich ein ordentliches Frühstück zu besorgen.
    Mit einer Brötchentüte in der Hand betrat er den Schulhof. Yugi und die Anderen standen zusammen unter einem Baum, an ihrem üblichen Treffpunkt und unterhielten sich.

    Joey trat neben sie, begrüßte sie freundlich. Die einzige die allein in einer Ecke stand war Tea. (Sorry an alle Tea Fans, falls es welche gibt. Ich kann die Frau nicht ausstehen)

    Nach einiger Zeit klingelte es. Der Freitagmorgen fing wie immer mit Sport an. Darin war Joey einer der Besten. Natürlich nur noch geschlagen von Seto Kaiba, obwohl, wie Joey fand, er nur bester war, weil kein Lehrer sich traute ihm eine schlechtere Note zu geben.

    Seto kam wie immer als einer der Letzten. Er hatte keinen Bock auf den ganzen Kindergarten scheiß. Er müsste eigentlich arbeiten. Und so ging er, statt sich umzuziehen, zum Lehrer und erzählte ihm, er sei umgeknickt und könnte nicht mitmachen.

    Natürlich akzeptierte der Kerl das auch noch, obwohl jeder normale Schüler wenigsten hätte Schiedsrichter oder ähnliches hätte machen müssen. Aber nein, dafür war sich ein Seto Kaiba natürlich zu fein.

    Joey konnte sich über diese ungerechte Behandlung ewig aufregen, schaute dementsprechend wütend zu dem Braunhaarigen rauf, der das nicht mal wirklich bemerkte. Er hatte sich auf die Tribüne gesetzt und seinen Laptop aufgeklappt.

    So vergingen die ersten 2 Stunden, in denen nur Fussball spielen angesagt war, wie im Flug.
    Der Blonde hatte seine ganze Wut in seine Schüsse gelegt und fühlte sich dementsprechend besser.
    Der Torwart allerdings wollte am liebsten nur noch ins Krankenhaus. Hatte er am Anfang noch versucht die Bälle zu halten, war er hinterher nur noch ausgewichen.

    Sie zogen sich alle um und gingen in die Pause.
    „Hey Joey!“ meinte Yugi zu dem Größeren, der sich zu ihm umdrehte und ihn anlächelte. „Gehst du mit uns am Samstag auf den Kimono Fest??“

    „Nein!“ erwiderte er und schüttelte leicht den Kopf. „Ich muss arbeiten. Das Hotel hat einen Stand und ich muss bis kurz vor dem Feuerwerk da sein. Aber danach können wir uns gern irgendwo treffen.“

    „oh schade...“ erwiderte er Kleine und nickte dann. „Nach dem Feuerwerk um 1 Uhr am Brunnen, ja?!“
    Tristan trat neben sie. „Wer trifft sich um 1 am Brunnen? Heckt ihr was aus von dem wir nichts wissen sollen?!“

    Joey und Yugi lachten. Seto schaute auf, er saß auf seiner Bank, den Computer auf den Knien. Das Lachen störte ihn und deswegen warf er einen bösen Blick in die Richtung, den die Gruppe aber nicht bemerkte. Für sie war Kaiba so interessant wie ein Besen, der im Keller umfiel.

    „Nein. Wir hecken nichts aus!!“ kicherte Joey. „Wir treffen uns am Samstag um 1 am Brunnen am Tempel, weil ich vorher arbeiten muss.“ ~ „Ach so! ich dachte schon!“ grinste Tristan.

    Kurz darauf klingelte es wieder. Zusammen mit Duke gingen sie wieder ins Klassenzimmer zurück. Jetzt kam nur noch Englisch und dann Mathe... Englisch konnte er nicht ausstehen und in Mathe kam er mit den Formeln auch nie wirklich klar. Also alles nichts, wo er bei aufpassen müsste.

    Da die Stunden aber eh langsam vergingen, wenn einem langweilig war, dauerte es in Joeys Augen doppelt so lange. Er beschäftigte sich damit, die Kästchen in seinem Heft auszumalen, sodass sie am Ende den schwarzen Rotaugendrachen bildeten. Genau wie auf den Seiten davor.

    Irgendwann war endlich Schluss. Er schnappte sich sein Rad, verabschiedete sich von seinen Freunden und fuhr zur Arbeiten. Jeden Tag von 3 bis 7 und meistens noch Überstunden und am Wochenende.

    Aber das war dem Blonden egal. Er bekam genügend Geld dafür und es machte ihm Spaß. Und nebenbei hatte er immer genug zu essen.

    Es dauerte nicht lange, da stand er schon am Hintereingang des Hotels und betrat die Räumlichkeiten. Er war wie immer zu früh, setzte sich an den kleinen Tisch in der Ecke, machte dort seine Hausaufgaben und aß nebenbei etwas.

    Nach der Arbeit bekam er von seinem Chef gesagt, von wann bis wann er beim morgigeren Fest zu sein hatte und wo der Treffpunkt war.
    Dann konnte er endlich nach Hause.

    Dort angekommen entledigte er sich erstmal seiner Sachen, zog sich dann um, nahm sich eine Cola und setzte sich ans Fenster. Das Licht hatte er die ganze Zeit ausgelassen. Vom Schlafzimmer durchgehen in die Küche waren riesige Panorama Fenster, die ziemlich fies zu putzen waren, aber einen geilen Ausblick boten.

    Im Schlafzimmer hatte er große Vorhänge und störte sich wenig an der Helligkeit, die durch die Lichter in der Stadt in seiner Wohnung vorherrschte.
    Er trank langsam sein Getränk und schaute auf das Lichtermeer. Ab und zu flog ein Flugzeug übers Haus. Sie lagen wohl wieder mal in der Abflugschneise, was nicht wirklich oft vorkam.

    Irgendwann ging er schlafen, als sein Glas leer war. Der Tag war anstrengend gewesen und morgen würde noch anstrengender werden.
    Er brachte sein Glas in die Spülmaschine und verschwand für einen Augenblick im Bad. Dann ging er schlafen.


    Es dauerte bis Joey am morgen erwachte. Er gähnte und verschwand im Bad. Er ging duschen und zog sich danach direkt seinen Kimono an. Ein schwarzer Kimono mit kleinen roten Drachen drauf.
    Dann machte er sich auf den Weg zum Festplatz. Er sollte beim aufbauen helfen und die Vorbereitungen treffen.


    Seto stand viel früher auf. Er wollte noch etwas arbeiten. Mokuba stand gegen 11 Uhr auf und kam gähnen in die Küche. „Morgen Roland... Wo ist Nii-chan??!“ fragte er und rieb sich über die Augen.

    Roland schaute zu ihm, lächelte. „Guten morgen. Master Kaiba arbeitet.“ ~ „Schon wieder???“ seufzte Moki und nahm sich einen Apfel. Er lief die Treppen rauf.

    Seto saß am Schreibtisch und tippte auf seinem Laptop rum. Er merkte nicht mal, wie die Zeit verging. Arbeiten war eben das einzige, was er am ganzen Tag tat. Sein Kopf schmerzte schon wieder. Doch das verdrängte er.

    Moki kam rein, knabberte an dem Apfel und trat neben Seto. „Guten morgen Nii-chan!“ meinte er leise, erschreckte Seto damit aber. Der große Kaiba war so in seine Arbeit vertieft gewesen, das er nicht mitbekommen hatte, das Moki rein gekommen war.

    „Guten morgen Mokuba!“ meinte er lächelnd und drehte sich zu seinem Bruder um. Doch wirklich zum lächeln war ihm nicht. Sein Kopf schmerzte sehr.
    „Du sollst nicht so viel Arbeiten!“ sagte Mokuba ernst und schaute Seto vorwurfsvoll an. „Du hast versprochen weniger zu Arbeiten.“ ~ „Aber...“ ~ „Kein aber!!!!“ fuhr Moki ihm ins Wort.

    Seto seufzte nur und nickte. „Ist ja gut. Also. Wann wollen wir nachher hier los?“ fragte er um abzulenken, was auch sehr gut funktionierte.
    „Ich würde sagen so um 6 Uhr, dann kann man sich noch an den Ständen umschauen ohne erdrückt zu werden!“

    Der Braunhaarige nickte. „Gut. Dann fahren wir hier um 6 los!“ Moki smilte bis über beide Ohren. „Und jetzt Frühstücken wir. Roland hat schon den Tisch gedeckt.“
    Ohne, das Seto wirklich was tun konnte, schnappte sich Moki seine Hand und lief los.

    Sie Frühstückten zusammen und Seto versuchte fast alles mitzumachen, was Moki für die Planung des Vormittags einfiel. Doch seine Gedanken wanderten immer wieder zu seiner Arbeit. Es war noch so viel zu tun.


    Es war schon nach 3 Uhr, als endlich alle Stände aufgebaut waren und die Herde soweit alle liefen.
    „Gut gemacht!“ meinte Gino, der Chef, zu Joey und lächelte. „Jetzt müssen wir nur noch sehen, dass wir den Rest des Tages auch so gut überstehen. Genug Lebensmittel müssten wir eigentlich haben.“

    „Das wird schon.“ Erwiderte der Blonde und beschaute sich ihren Stand noch mal.
    Dann musste er schon wieder weitermachen. Stressig... aber das war ihm egal. Es machte ihm eben Spaß

    Ab 6 Uhr kamen immer mehr Menschen in bunten Kimonos und schauten sich an der langen Kette von Ständen um. Einige wollten schon etwas zu essen haben und Joey ließ niemanden verhungern. (hat was von Sanji! ^^)

    Gegen halb 7 kamen auch Seto und Moki an. Sie schauten sich eine Weile zusammen um. Seto entdeckte Joey hinter einem Stand und blieb stehen. Er sah wirklich toll aus in dem schwarzen Kimono.

    Moki blieb auch stehen. „Hast du Hunger??“ fragte er und smilte. „Ich hol was!“ Und schon war der Kleine zum Stand gelaufen. „Halt... Ich...“ wollte Seto noch rufen, seufzte aber dann. Hatte ja eh keinen Sinn. Er blieb stehen wo er war und beobachtete Joey und Moki weiter.

    Joey bemerkte Moki sofort, das Seto da war bekam er aber nicht mit. „Hallo Moki!“ meinte er lächelnd und schaute den Kleinen an. „Joey!“ quieckte er fröhlich. „Wie geht’s dir??“ ~  „Mir geht’s gut! Danke der Nachfrage. Was darf’s denn sein?“

    Mokuba schaute sich um und überlegte. „Ich möchte 4 Spieße und eine Schale Reis haben, bitte.“
    Joey nickte. „Bekommst du!“ meinte er und nahm 4 Yakitori Spieße und eine Schale Reis und reichte alles Moki. „Hier bitte schön.“

    Mokuba bezahlte und smilte glücklich. „Schaust du dir nachher auch das Feuerwerk an??“ fragte er neugierig. Joey nickte. „Ja, Ich kenne einen Platz von wo aus man das ganze noch besser sehen kann. Ich kann hier nämlich erst kurz vorher weg! Und da sind die guten Plätze ja alle schon belegt.“

    „Cool!“ smilte Moki und rannte wieder zu Seto. Joey folgte ihm mit den Augen und entdeckte Kaiba. Im ersten Moment bekam er einen kleinen Schreck. Stand er etwa schon die ganze Zeit da!? Er versuchte sich nichts anmerken zu lassen und lächelte trotzdem.

    Seto fand dieses lächelnd einfach umwerfend. Schaffte es kaum, seinen Blick von Joey abzuwenden, doch Moki brauchte seine Hilfe, konnte die beiden Schalen und die Stäbchen nicht allein festhalten und auch noch Essen.

    Seto schmunzelte und machte erstmal ein Bild von Moki, wie er so voll gepackt vor ihm stand. Dann nahm er ihm die Reisschale ab. Im Hintergrund war Joey auch auf dem Bild.

    Der Blonde beobachtet die Beiden kurz, musste dann aber weiterarbeiten.
    Als Moki fertig war mit essen, schnappte er sich Seto und wollte mit ihm noch weiter an den Ständen schauen. Er winkte Joey noch mal zu und lief dann vor.

    Irgendwo in dem Gedränge traf er auf Atsushi, einen Freund aus der Schule, den er sehr gern hatte und mit dem er viel Zeit verbrachte. Er war etwas so groß wie Moki, hatte auch schwarze Haar, allerdings nicht so lang, wie die von Mokuba.

    „Su-chan!!“ smilte Moki und viel seinem Freund um den Hals. „Hey Moki!“ erwiderte dieser und umarmte den Anderen. „Entschuldige die Verspätung. Mein Vater hat mich nicht früher weggelassen!“

    „Schon gut! Jetzt bist du ja endlich da! Komm lass uns schauen“ Auf Seto achtete der kleine Kaiba kaum mehr und lief mit Su-chan durch die Menschenmassen.
    Der Braunhaarige schaute den Beiden nach und seufzte. Folgen war unmöglich. Sie waren zu schnell verschwunden.
    Er schaute auf seine Uhr. Es war noch knapp 1 Stunden bis zum Feuerwerk. Ob er seinen Bruder bis dahin wieder finden würde?

    Er setzte sich und überlegte. Dass er schräg gegenüber von Joeys Stand saß merkte er erst gar nicht. Doch Joey bemerkte ihn. Er beobachtete ihn zwischen den Verkäufen. Irgendwie machte er sich ein wenig Sorgen um den Firmenchef. Er sah etwas fertig aus und müde... Und ein wenig überarbeitet.

    Gino kam um kurz vor 12 zu Joey und stubste ihn an. „Wenn du magst darfst du jetzt Feierabend machen. Gerade sind die 4 gekommen, die bis zum schluss hier mithelfen“
    Joey schaute sich um und nickte dann. „Ja. Ich mach mir aber auch erstmal was zu essen.“

    Schnell hatte er sich Spieße, Karaage und Reis genommen, verabschiedete sich von den Leuten am Stand und kam zu dem Tisch an dem Seto saß. „Ist hier noch frei?“ fragte er und riss den Brünetten damit voll aus seinen Gedanken.

    „Was?“ fragte er verwirrt und schaute zu Joey hoch. „Platz?“ Er schaute auf die Bank. „Ja.“
    Joey schaute ihn fragend an. „Alles ok??“ fragte er und setzte sich, droppte dann und erhob sich wieder. „Moment!!“

    Er lief rüber an einen Stand und holte 2 Getränke. Seto schaute ihm nach. Er wunderte sich, das Joey zu ihm kam, aber er freute sich irgendwie auch darüber.
    Er schaute sich weiter auf dem Festplatz um, soweit er ihn von seinem Platz aus sehen konnte. Kein Mokuba und kein Su-chan in Sicht.

    Der Blonde kam zurück, mit 2 Gläsern in der Hand und stellte eins vor Setos Nase. „Bitte“ meinte er und setzte sich. „So. Und jetzt erzähl mal, was los ist.“
    Seto schaute erst das Getränk und dann Joey an. „Nichts. Aber das sollte ich eher dich fragen, wieso gibst du mir was zu trinken aus und setzt dich freiwillig her?“

    „Wieso nicht?!“ antwortet der Blonde und fing nebenbei an zu essen. „Zum einen, war das hier einer mit der letzten Plätze zum sitzen. Zum anderen sitz du hier schon fast 1 Stunde rum, und schaust wie 7 Tage Regenwetter. Außerdem solltest du mehr Essen und Trinken!!!“

    Seto wollte erst was sagen, hielt dann aber doch die Klappte. Irgendwie hatte der Kleinere ja schon Recht. Und das er Recht hatte und Seto das auch noch akzeptierte, ärgerte ihn irgendwie, aber irgendwie auch nicht.

    Er seufzte. Wusste ja selbst nicht wirklich was mit ihm los war.
    Joey hatte seine Portion recht bald auf. „Magst du etwas Reis abhaben?“ fragte er, denn vom Reis war noch ziemlich viel über.
    Der Braunhaarige schaute einen Augenblick auf den Reis und nickte dann leicht. „Ja.!“ Meinte er leise und nahm sich Joey Stäbchen.

    Der Blonde lächelte und fragte irgendwann „Hast du Mokuba verloren oder düst er mit einem Freund hier herum? Immerhin fängt das Feuerwerk gleich an. Ich dachte ihr wolltet euch das zusammen ansehen“

    Seto schaute auf und seufzte. „Ja. Das dachte ich eigentlich auch, aber Moki wollte lieber mit Su-chan hier rumlaufen. Er ist einfach verschwunden, ohne irgendwas zu sagen und bisher auch noch nicht wieder aufgetaucht. Dabei bin ich nur wegen ihm herkommen. Die Zeit hätte ich viel besser nutzen können!!!“

    „Besser nutzen??“ fragte Joey verwirrt nach. „Wie kann man die Zeit besser nutzen als bei einem Fest zu sein und sich zu entspannen???“
    Seto sah ihn an und schüttelte den Kopf. „Mit Arbeiten zum Beispiel!! Aber das verstehst du nicht“

    Joey schaute ihn zweifelnd an. „Mit Arbeiten?! Aber sonst geht’s dir gut, oder was? Hat dir schon mal jemand gesagt, das du viel zu viel Arbeitest?! Ich mein, ich hab auch bis gerade eben gearbeitet, aber ich hab Spaß an meinem Job und würde den gegen nichts in der Welt eintauschen wollen... Aber ich glaub nicht mal, das du spaß daran hast, was du machst!“

    „Aber irgendwer muss dir Firma doch leiten, sonst geht alles den Bach runter.“ ~ „Dafür hast du doch so viele Mitarbeiter! Da passiert schon nichts!“ ~ „Die sind doch alle inkompetente Trottel. Wenn man bei denen nicht aufpasst, machen die einen Fehler nach dem anderen!“

    Joey schaute Seto völlig verständnislos an. Das konnte nicht sein ernst sein. „Schon mal was von vertrauen gehört? Wenn du ihnen vertraust, dann enttäuschen sie dich auch nicht, aber davon...“ Joey erhob sich und schaute Seto von oben herab an. „.... davon verstehst du ja nichts!!!“

    Er nahm seinem Müll und warf ihn weg. Dann drehte er sich zu Seto um. „Kommst du mit, oder willst du hier unten weiter Trübsal blasen??“
    Der Braunhaarige war viel zu überrascht von dem was Joey gesagt hatte. Er erhob sich und folgte ihm einfach.

    Der Blonde lief zwischen den Ständen lang, eine große Treppe rauf. Ungefähr auf der Hälft war ein kleiner Absatz, da blieb er stehen und setzte sich auf die kleine Mauer, die neben der Treppe nach oben führte und die Wandernden daran hindern sollte, den vorgegebenen Treppenweg zu verlassen.

    Seto setzte sich neben ihm hin. Von hier aus konnte man auf den Platz schaue und man hatte freie Sich in den Himmel. Da die Treppe von den Ständen verbaut war, kam auch kein Andere hier hoch. Ein echter Geheimtipp sozusagen.

    Joey seufzte zufrieden und beschaute sich das bunte Treiben unten. „Irgendwo da sind Moki und Su-chan!“ meinte Seto leise. Sein Blick war Joeys gefolgt. „Die haben sich sicherlich den besten Platz gesichert.“

    „Da bin ich mir nicht so sicher!“ widersprach Joey und schaute den Größeren lächelnd an. „Ich glaub wir haben den besten Platz.“ Der angesprochene schaute den Blonden an und war wie verzaubert von seinem Lächeln...

    Joey wurde leicht rot bei Setos Blick und schaute schnell wieder weg. Die erste Rakete flog in den Himmel und schlagartig wurde es ruhig auf dem Platz unten.
    Alle schauten wie gespannt in den Himmel wo immer mehr Raketen ein Buntes Bild zauberten.

    Das ganze Schauspiel dauerte knapp eine dreiviertel Stunde und neben Hello Kittys und diversen Planeten wurden auch Teddys und andere Tiere in den Himmel gemalt. Joey war begeisterte. Seto ließ sich von der Begeisterung gern anstecken und als die letzte Rakete erloschen war, applaudierte der ganze Platz. Alle waren begeistert.

    „Danke!“ meinte Seto, als sich Beide wieder von der Mauer gelöst hatten. Joey streckte sich und schaute Seto an. „Wofür?“ Fragte er verwirrt.
    „Dafür, das du mich mit hierher genommen hast!“ meinte Seto und der Blonde lächelte. „Keine Ursache!“ meinte er. „Fürs nächste Jahr wisst ihr ja jetzt, wo ihr euch hinstellen könnt!“

    Seto nickte und ein leichtes lächeln malte sich auf sein Gesicht. Joey war begeistert davon, versuchte sich aber nicht allzu viel anmerken zu lassen und lief vor, stolperte allerdings und landete genau in Setos Armen

    //Wow.. Was für starke Arme// dachte Joey bei sich und wollte eigentlich gar nicht mehr loslassen.
    Seto schaute ihn besorgt an, hielt ihn die ganze Zeit fest und wollte eigentlich auch nicht mehr loslassen.

    „Alles ok?“ Fragte er und streichelte ihn ein wenig. Der Kleinere nickte. „J...ja. Alles ok. Bin nur gestolpert!“ Er hob seinen Kopf und schaute Seto an. Sie waren sich so nah wie nie zu vor.

    Ganz langsam kamen sich ihre Gesichter immer näher und näher und irgendwann schloss Joey seine Augen. Er spürte Setos Atem auf seiner Haut und kurz darauf spürte er seine weichen Lippen.

    Ihr Kuss war zaghaft und sanft und Beiden lief ein Schauer über den Rücken. Setos Arme legten sich enger um ihn und auch Joey legte seine Arme ganz um den Braunhaarigen.
    Sie verweilten einen Augenblick so.

    Langsam schaltete sich Setos verstand wieder ein. //Was mach ich hier bitte??? Das.. Das ist Joey...// Dem Blonden schossen ähnliche Gedanken durch den Kopf, doch während er den Kuss nicht wirklich lösen wollte, bekam Seto irgendwie Panik.

    Er löste den Kuss, schaute Joey nur einen kurzen Moment an und drehte sich dann weg. Wortlos ging er die Treppen runter und verschwand zwischen den Ständen in der Menschenmasse und außerhalb von Joeys Blickfeld.

    Der Blonde blieb wie angewurzelt stehen. //Was.. was sollte das? Wieso verschwand er einfach. Ohne was zu sagen.// Joey verstand die Welt nicht mehr. Erst dieser Kuss und dann dieses Verhalten als sei nichts gewesen... Und wie sollte es jetzt bitte weitergehen?!
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    Re: Das Kimonofest (Yugioh Seto x Joey)

    Beitrag von sayuri-sama am So 26 Feb 2012, 15:46

    KAPITEL 2

    Es dauerte etwas bis Joey wieder in der Lage war sich zu bewegen. ER lief langsam die Treppen runter. Viele machten sich schon auf den Heimweg. Er hatte einige mühe durch die Menschenmassen zum Brunnen zu kommen, der sich auf der Platzmitte befand. Seine Freunde warteten sicher schon.

    Seto hatte nach einigem suchen Moki und Su-chan gefunden und hatte angeboten, das Su-chan bei ihnen übernachten könnte. Beide waren sofort begeistert und so verließen sie recht schnell den Festplatz.

    Joey lief zum Brunnen und tat so, als sei nichts passiert, aber innerlich war er total aufgewühlt. Es hatte sich so gut angefühlt. Aber irgendwie hatte er auch Angst, das Seto ihn jetzt nur noch mehr meiden würde...

    Yugi und die Anderen begrüßten Joey freudig und erzählten sofort, wie sie das Feuerwerk fanden. Zusammen liefen sie den Weg mit den Ständen entlang, schaute noch mal hier und da und holten sich noch ne Kleinigkeit zu essen bis sie sich alle verabschiedeten und jeder zu sich nach hause lief.

    Joey machte kein Licht an. Er kannte sie ja gut genug in seiner Wohnung aus und die Lichter von draußen waren Hell genug.
    Er ging duschen und zog sich dann Shorts an. Nur mit diesen bekleidete legte er sich auf sein Bett und starrte noch eine ganze Weile an die Decke bis er einschlief.
    Immer wieder waren seine Gedanken zu Seto gewandert.


    Seto ging’s ähnlich. Als sie zuhause ankamen verzogen sich die Jungs in Mokis Zimmer und außer gelegentlichem Lachen war von ihnen nichts zu hören oder zu sehen.
    Der Firmenchef ging erstmal duschen und setzte sich dann an seinem Laptop. Doch auf die Arbeit konzentrieren ging nicht.

    Immer wieder hörte er Joeys Worte in seinem Kopf widerhallen und spürte immer noch die Lippen des Blonden auf seinen liegen. Er konnte das Gefühl nicht beschreiben, aber es gefiel ihm sehr... Er wollte es auf keinen Fall verlieren, hatte aber angst, das Joey sauer auf ihn war.

    Irgendwann klappte er den Laptop zu. Hatte eh keinen Sinn. Vielleicht hatte der Blonde ja Recht und er musste wirklich nicht alles allein machen...
    Er legte sich auf sein Bett und schlief langsam ein, hatte immer noch Joeys Gesicht vor sich.


    Den nächsten Morgen nutze Joey um richtig lange zu schlafen. Er kam ja nicht oft dazu. Er wollte den Tag einfach für sich nutzen. Doch wirklich genießen konnte er es nicht. Immer wieder dachte er an den letzten Abend und seufzte vor sich hin. Er hatte Angst was passieren würde, wenn er ihn morgen in der Schule treffen würde.

    Langsam keimte die Idee in ihm auf, dass er einfach zuhause zu bleiben, aber irgendwie war das auch nicht das wahre. Irgendwann würde er ja doch auf ihn treffen.
    Er versuchte sich abzulenken indem er mal wieder alle Fenster putze, von denen er ja einige in seiner Wohnung hatte und mal wieder ganz gründlich sauber machte.

    Abends war er geschafft und ließ sich aufs Sofa fallen. „Der Feind zieht sich zurück! Dreckig, aber glücklich!“ kicherte er vor sich hin. Wenn das jemand gehört hätte, der hätte ihn gleich für verrückt erklärt.

    Der Blonde setzte sich wieder auf und schaute sich um. Alles sauber. Nur er war komplett dreckig. Er ließ sich ein schön heißes Bad ein, machte sich eine Kleinigkeit zum Abendessen und machte sich schöne Musik an.
    Kurz darauf lag er schon völlig entspannt in der Badewanne und futterte sein Abendbrot.


    Seto schlief auch länger. Als er wach wurde bekam er erstmal einen Schreck. Er hatte völlig verschlafen.
    Er sprang auf und düste ins Bad. Er hatte sich noch so viel vorgenommen und es musste noch so viel getan werden.

    In seinem Kopf begann es zu Arbeiten. Langsam kehrten die Schmerzen zurück und ihm wurde schwindelig. Noch bevor er irgendwas machen konnte wurde ihm schwarz vor den Augen und er kippte nach vorn um.

    Roland, der einen Knall gehört hatte, kam rein und verfrachtete Seto erstmal wieder ins Bett.
    Er rief den Hausarzt der sich sofort auf den Weg machte und kurze Zeit später an der Tür klingelte.

    Er untersuchte Seto genaustens und schüttelte den Kopf. „Also wirklich! Noch so ein Kandidat!“ murmelte er vor sich hin und verpasste Seto eine Vitamin spritze.
    Langsam kam dieser wieder zu sich und schaute den Arzt verwirrt an.

    „Doc.. Was machen... sie denn hier?!“ fragte er und rieb sich den Kopf. „Sir, ich habe ihn gerufen!“ meldete sich Roland zu Wort, der die ganze Zeit daneben gestanden hatte.
    „Sie waren im Bad zusammengeklappt.“

    „Zusammengeklappt? Ich??“ fragte Seto und schmunzelte. „Ich glaub...“ ~ „Ruhe!!!“ Fuhr ihm der Arzt ins Wort. „Ich glaub’s ja wohl!! Sie kippen einfach um und wollen das dann auch noch bestreiten. Also wirklich!!! Wenn sie meinen mich vereimern zu müssen, müssen sie früher aufstehen. Ich bin Arzt, schon vergessen?“

    Seto staunte den Doc an, ohne ein Wort raus zubringen. Es war lange her, das er so mit ihm geredet hatte. Und eigentlich war er der einzige, der sich je getraut hatte, so mit ihm zu reden.
    „Und.. Was ist nun?“ fragte der Firmenchef etwas kleinlaut.

    „Sie sind völlig überarbeitet. Zu wenig Schlaf, Essen und Trinken und zu viele Dinge, über die sie sich Gedanken machen. Hatten sie in letzte Zeit öfters Kopfschmerzen und Schwindelanfälle?“ erklärte der Doc sachlich und schaute ihn dann fragend an.

    Der Braunhaarige nickte und schaute ihn weiter an. „Das waren Warnzeichen! Sie sollten die Sache wesentlich ruhiger angehen.“ ~ „Aber... meine Firma!“
    „Kein Aber!“ meinte der Doc sofort. „Sie leiten die Firma nicht allein und haben genug angestellte, die es ja wohl mal schaffen 3 Tage ohne sie auszukommen. Das werden sie nämlich müssen. Die nächsten 3 Tage werden sie sich hier aus dem Bett nicht mehr wegbewegen, ist das klar? Der Laptop bleibt aus und es wird nicht telefoniert! Wenn sie irgendwas davon tun sollte, sagt Roland mir bescheid und ich lasse sie ins Krankenhaus einweisen!!!“

    Seto schluckte und schaute zu Roland, der nickte. „Haben wir uns soweit verstanden oder war irgendwas unklar?“ fragte der Arzt und seto nickte leicht. Dem Doc zu widersprechen kam nicht gut. Er konnte sehr energisch sein.

    „Ich hab keine Lust noch so einen Kandidaten zu haben, der mit aller Regelmäßigkeit umkippt!!“ meinte er, während er seine 7 Sachen wieder zusammensammelte.
    „Noch einer?“ fragte Seto und war doch schon etwas neugierig.

    Der Arzt nickte und seufzte. „Es gab eine Zeit, da ist ein Klassenkamerad von dir auch alle paar Tage bei mir gelandet. Aber zum Glück ist das jetzt anders.“
    „Wer? Und wieso ist es anders?“

    Der ältere Mann seufzte und schaute Seto an. „Du weißt, dass ich dir das nicht sagen darf. Ärztliche Schweigepflicht und so, und ich genieße das volle Vertrauen dieser Person, nur so viel kann ich sagen. Er ist eines Morgens wach geworden und hat festgestellt, dass es so nicht mehr weiter geht und hat kurzerhand 2 seiner insgesamt 3 Jobs gekündigt. Er arbeitet länger an der einen Arbeitsstelle und hat Spaß dabei und es geht ihm gut. Ich vermisse diese Einstellung bei ihnen.“

    Seto schaute den Arzt an, ohne dass man aus seiner Miene etwas lesen konnte. Er hatte eine Vermutung, von wem der Doc geredet hatte. „Ich schreib dir ne Entschuldigung aus der Schule. Überlege gut, wie du die nächste Zeit weitermachen willst!!! Denk auch an Mokuba, der sich sicher freuen würde, wenn du mal mehr mit ihm machen würdest!“

    Damit erhob sich der Arzt und verabschiedete sich von Seto. Er reichte Roland das Artest und verschwand wieder.
    „Sir, möchten sie Frühstück haben?“ fragte Roland und schaute zu seinem Chef.

    Er überlegte kurz, nickte aber dann „Ja bitte!“ meinte er. Roland nickte und verließ den Raum.
    Seto schaute an die Decke. Ähnliches wie gerade hatte er schon mal gehört. Joey hatte es ihm gesagt. Joey.. Was er wohl gerade so machte??

    Er wurde leicht rot. Ihm fiel der Kuss wieder ein. Aber gleichzeitig schlich sich ein lächeln auf seine Lippen. Das schöne Gefühl das er nicht beschreiben konnte, das aber immer da war, wenn er an Joey dachte, kam gerade wieder hoch.

    Es dauerte nicht lange, da stand Roland schon mit einem Tablett vor dem Bett. „Sir. Das Frühstück.“
    Er stellte es neben Seto ab.

    Neben ein paar Croissants lagen noch Brötchen darauf, verschiedenste Marmeladen Sorten und Wurst und eine große Tasse Tee. Erst wollte Seto sich beschweren, sagte dann aber doch nichts, nickte nur und angelte sich ein Croissant.

    Mokuba und Atsushi schliefen noch tief und fest. Die Beiden waren noch sehr lange auf gewesen und waren dementsprechend geschafft.
    „Sir, haben sie irgendwelche Wünsche, was das Mittag- oder Abendessen angeht?“ fragte Roland, nachdem er die Fenster weit geöffnet hatte.

    „Nein.“ Erwiderte der Braunhaarige und schaute seinen Butler an. „Die Jungs haben sicher irgendwelche Wünsche. Fragen Sie die am besten!“
    Roland nickte und verließ den Raum wieder.

    Irgendwie gefiel es dem Firmenchef einfach hier zu sitzen und nichts zu tun. Er aß ganz in Ruhe und ließ sich von nichts stören.
    Nach dem Führstück ging er auf den Balkon. Er setzte sich hin und beobachtet seinen Garten.

    Er war ewig nicht mehr da gewesen, hatte ihn, wenn überhaupt, dann nur abends kurz gesehen, wenn er das Fenster wieder geschlossen hatte.
    Vielleicht sollte er den Garten für etwas anderes nutzen... Aber wofür? Blumen züchten? Gemüse anbauen? Nein. Einen kleinen Gemüsegarten hatte er ja eh schon, obwohl er keinen Plan hatte was da eigentlich wuchs.

    Irgendwann ging er runter und legte sich einfach ins Gras. Er schloss die Augen, genoss die Sonne die auf seiner Haut und seufzte zufrieden.
    Ab und zu wanderten seine Gedanken wieder zur Arbeite, aber dann hörte er Joeys Worte und hatte sein Gesicht wieder vor Augen und dann konnte er sich eh nicht mehr darauf konzentrieren.

    Die Beiden Jungs wurden erst um 14 Uhr wach, aßen ne Kleinigkeit und spielten dann zusammen. Moki hatte sich Lasagne gewünscht, sein Lieblingsessen. Und da Seto das schon lange nicht mehr gegessen hatte, weil er selten geschafft hatte zum Essen dazu sein, machte ihm das auch überhaupt nichts aus.

    Nach dem Essen blieb der Braunhaarige noch eine Weile bei den Beiden im Wohnzimmer um dann aber Früh schlafen zu gehen.
    Das Atsushi manchmal Tage lang bei ihnen übernachtete, war nichts Unübliches und Seto hatte auch rein gar nichts dagegen.

    Er ging hoch in sein Bett und schlief recht schnell ein. Wieder war das letzte, dass er vor dem einschlafen sah, Joey.


    Der Blonde trocknete sich nach dem baden ab und schaute noch etwas fern, bis auch er ins Bett ging. Er hatte etwas Panik vor dem nächsten morgen.

    Sein Wecker klingelte wie gewohnt früh. Er erhob sich, Frühstückte in aller ruhe und packte dann seine Tasche.
    Er schwang sich auf sein Rad und fuhr wie üblich zur Schule.

    Auf dem Schulhof schaute er sich um. Seto war noch nirgendwo zu sehen. Er ging zu seinen Freunden und quatschte mit ihnen ein wenig.
    Die ersten beiden Stunden waren Japanisch. Etwas, das er ja gut konnte. Danach war ne Doppelstunde Computerunterricht und dann hatte er frei.

    Die Andern mussten noch Religion über sich ergehen lassen. Davon war er freigestellt, auf eigenen Wunsch. Aber eigentlich nur, weil das Fach so überaus langweilig war.

    Joey schaute sich um, als er auf seinem Platz saß. Kein Seto... Na ja.
    Er konzentrierte sich auf den Unterricht, war irgendwie erleichtert, aber irgendwie auch traurig. Er hätte den Brünetten schon gern gesehen...

    Nach dem Unterricht hatte er noch Zeit. Er musste erst um 3 Uhr anfangen zu Arbeiten und es war gerade mal halb 12.
    Er wollte noch etwas Shoppen gehen und mal auswärts zu Mittag essen. Er lief die Einkaufsstraße lang, schob sein Rad nebenher und schaut bei den Geschäften.

    Er stöberte in einem Buchladen und holte sich 2 Mangas, die ihm noch fehlte. Dann suchte er sich ein schönes Cafe und bestellte sich eine Tasse Kakao.
    Er begann zu lesen und achtete nicht wirklich darauf, wer an ihm vorüber ging.

    Irgendwann allerdings blieb jemand vor ihm stehen. Als der jemand, der einen Schatten auf den Blonden warf, nach einigen Moment nicht verschwand schaute er auf.
    „Hi Doc!“ meine er lächelnd und deutete auf den freien Platz.

    Der Arzt setzte sich und lächelte Joey an. „Na, wie geht’s dir?“ fragte er, nachdem er sich etwas bestellt hatte.
    „Mir geht’s gut!“ smilte Joey und nippte an seinem Kakao. „Wirklich? Keine Probleme in letzter Zeit?“

    Der Blonde schüttelte den Kopf. „Nein, alles ok. Waren sie auch beim Kimono Fest??? Wir hatten vom Hotel aus da einen Stand!“ ~ „Nein, leider nicht. Ich hatte Bereitschaftsdienst.“ Erwiderte der ältere Mann und lächelte.

    „Und gestern war auch noch ein „Notfall“.“ Er seufzte. „Wieso müssen sich alle immer total überarbeiten???“
    Joey schaute ihn fragend an, zuckte dann mit den Schultern. „Weiß nicht...“

    Die Bedienung brachte Joeys Essen und das Trinken des Doc und während der Blonde ganz in Ruhe aß, redeten sie noch über alles Mögliche.
    Irgendwann musste der Doc weiter und winkte Joey noch mal zu. Auch er musste langsam los, immerhin wollte er ja nicht zu spät kommen.

    Nach der Arbeit fuhr er nach hause und machte seine Hausaufgaben. Viel war es nicht, aber er wollte sie trotzdem recht schnell fertig haben. Dann legte er sich aufs Sofa und schaute noch etwas fern. Dabei schlief er allerdings ein...


    Seto hatte den Tag dazu genutzt viel zu lesen oder einfach nur in der Sonne zu sitzen und nichts zu tun. Auch wenn er gern irgendwas arbeiten wollte, aber er durfte ja nicht.
    Abends aß er mit Mokuba zusammen und hatte eine Idee.

    „Sag mal Moki, wollen wir Morgen essen gehen?“ ~ „Essen gehen? Wo denn??“ fragte der kleine Kaiba zurück und schaute ihn neugierig an. „Keine Ahnung. Such dir was aus!!“
    „Hmmm...“ meinte Moki und kaute auf seinem Essen weiter rum.

    „Ich überleg mir was!“ meinte er dann und schob seinen Teller bei Seite. „Jetzt bin ich erstmal satt!“
    Auch Seto hatte seinen Teller leer, hatte allerdings auch keine 2 Portionen, wie Moki, sondern nur 1 gegessen.

    Sie gingen Beide schlafen.
    Am nächsten Morgen musste Moki wieder früh raus. Seto durfte ausschlafen. Mokuba hatte ihm einen Zettel hingelegt, wo draufstand, das sie schon lange nicht mehr im Cisers essen waren, dem teuersten Hotel der Stadt, aber mit der besten Küche überhaupt.

    Seto war damit einverstanden. Er verbrachte den Tag wieder mit lesen und irgendwann kam er sogar auf die Idee seinen Pool mal wieder zu nutzen.

    Am nächsten morgen wunderte sich Joey, wo sein Wecker war. Er bimmelte und bimmelte und Joey kam einfach nicht ran um ihn auszuschalten. Es dauerte eine Weile bis er sich wieder erinnerte, dass er auf dem Sofa eingeschlafen war.

    Etwas mühsam stand er auf und schaltete als erstes Mal den nervigen Wecker aus. Dann verzog er sich ins Bad und Frühstückte anschließend gemütlich.
    Dann machte er sich wieder auf den Weg zu Schule.

    Er schaute sich um, wieder fehlte Seto. Er seufzte leise und versuchte dem Unterricht irgendwie zu folgen, doch Mathe war noch nie seine Stärke gewesen. Und auch Geschichte, ob wohl es eigentlich interessant war, gefiel ihm heute überhaupt nicht.
    Anschließend hatten sie noch Chemie und sollte irgendwas Expereminetieren, aber das ließ er lieber Yugi machen. Er passte nicht mal wirklich auf.

    „Joey. Was ist denn los?“ fragte Yugi, als sie eine kurze Pause machte. „Weiß nicht!“ meinte Joey und droppte. „ich hab nicht gut geschlafen heuten Nacht!“ Er wollte nicht, das Yugi sich unnötige Sorgen machte.

    Yugi glaubte das nicht wirklich, seufzte nur, fragte aber auch nicht weiter.
    So verging der Vormittag wie im Flug und nach dem Unterricht fuhr Joey wie immer zur Arbeit.

    Dort angekommen wurde er schon von Gino in empfang genommen. „Joey. Kannst du heute bitte bitte länger bleiben? So bis um 9 Uhr? Es sind Kellner ausgefallen und wir brauchen unbedingt deine Hilfe!“

    Er schaute in bettelnd an. Joey seufzte und nickte, hatte ja eh nichts Besseres vor!
    Er ging in die Küche, machte sich Mittagessen und machte seine Hausaufgaben. Dann half er den Anderen.

    Gegen 19 Uhr musste er sich dann wieder umziehen. Seine Kochschürze gegen eine Jackett tauschen und die Gäste bewirten.


    Auch bei Seto und Moki verging der Tag sehr schnell. Abends zogen sie sich etwas schicker an und fuhren zu dem Hotel/Restaurant wo sie essen wollten.
    Seto hatte keinen Tisch reservieren lassen, ging einfach davon aus, das unter der Woche nicht viel los war. Doch das täuschte.

    Das Restaurant war gut besucht. Trotzdem war noch ein Tisch frei. Der andere Kellner brachte Seto und Mokuba zu ihrem Tisch und brachte auch die Karten. Joey hatte gerade das Essen für einen anderen Tisch besorgt und nicht gemerkt, wie die Beiden rein gekommen waren.

    Er servierte sehr freundlich das Essen und erklärte noch kurz etwas dazu, bevor er sich leicht verneigte und umdrehte. Sein Blick viel auf den Tisch und er bekam einen großen Schreck als er Seto und Mokuba sah.

    Er versuchte sich nichts anmerken zu lassen und verzog sich schnell nach hinten.
    Seto hatte Joeys Stimme gehört und sich umgeschaut. Er wunderte sich, das Joey als Kellner arbeitete, aber noch viel mehr darüber, das er hier arbeitete.
    Er schaute Joey nach bis er aus seinem Blickwinkel verschwunden war.

    Joey hatte sich gegen eine Wand gelehnt. Der andere Kellner kam und schaute Joey fragend an. „Du.. Du musst.... Tisch 5 übernehmen!!! Bitte. Ich.. ich will die nicht bedienen!“
    Etwas verwundert nickte der Andere und ging zu Seto zurück.

    „Guten Abend. Haben sie schon gewählt?“ fragte er und Mokuba erzählte ihm sofort was er alles haben wollte. Seto schmunzelte und nannte dann auch seine Wünsche.
    Er schaute etwas fragend um.

    „Was ist denn mit Joey?!“ fragte er den Kellner. Dieser schaute den Braunhaarigen an. „Er bat mich sie zu bedienen.“ Meinte er lächelnd und nahm die Karten. „Die Getränke kommen sofort!“

    Dann verließ er den Tisch. Seto schaute sich um. Joey bediente einige Tische und war jedes Mal froh, wenn er wieder aus dem Raum verschwinden konnte.
    Doch diesmal wurde es Seto zu dumm. Er wollte nicht, das Joey ihn ignorierte. Er erhob sich, entschuldigte sich kurz bei Moki und meinte er müsse aufs Klo und folgte Joey.

    Der Blonde lief zu Gino. „Wie lange muss ich noch?! Ich will nicht mehr...“ Gino schaute fragend. „wieso denn das?!“ ~ „Zum einen, weil ich Koch bin und zum anderen weil jemand da ist, den ich lieber nicht sehen will...“

    Gino schüttelte den Kopf. „Noch brauchen wir dich aber. Du siehst wie viele Leute da sind. Es fehlen 2 Kellner. Allein schafft der Andere das nicht. Noch ne halbe Stunde, ok?“
    Etwas niedergeschlagen nickte Joey und verließ den Raum, stieß dabei mit Seto zusammen.

    Der Firmenchef hatte vor der Tür gestanden und gelauscht. „Tschudligung!“ murmelte Joey ohne wirklich zu sehen, gegen wen er gerannt war.
    Seto hielt ihn am Arm fest.

    „ So sauer bist du also auf mich?“ fragte er und schaute den Blonden an. Erst jetzt realisierte Joey wer da stand und schaute etwas erschrocken hoch.
    „Nein.. Ja... Ich..“ stammelte er und versuchte sich erstmal loszumachen.

    Gino saß hinter seinem Schreibtisch und beobachtete das ganze ohne einen Ton von sich gegeben.
    Seto schaute etwas fragend „Nein Ja? Was denn nu? Bist du sauer oder nicht? Ach ist auch egal. Tut mir Leid wegen neulich!“ meinte er und schaute zur Seite.

    Joey war verwirrt. Seto entschuldigte sich bei ihm?! Seto seufzte. „ich wollte dich nicht einfach so stehen lassen. Tut mir wirklich Leid!“
    Er ließ Joey los.

    Der Blonde stellte sich wieder gerade hin und konnte immer noch nicht wirklich glauben, was er da hörte.
    Der Brünette schaute ihn immer noch nicht an. Er wunderte sich, das Joey nichts sagte und hob vorsichtig den Kopf.

    „Es.. es tut dir leid?“ fragte er noch mal nach, wurde dann aber skeptischer „Was genau tut dir denn Leid??“
    Etwas überrascht antwortete Kaiba: „Das ich einfach abgehauen bin!!“

    „Der Rest nicht?!“ fragte Joey nach. Seto schüttelte den Kopf. Der Blonde wurde etwas rot.
    „Nicht!“ antwortet Seto und legte den Kopf schief. „Schlimm??“

    Der Blonde überlegte einen Augenblick. Der Braunhaarige blickte ihn unsicher an, hauchte dann leise. „Ich.. ich mag dich Joey!“
    Joey wurde noch röter und schaute zu Boden.

    „Du gehst mir seitdem nicht mehr aus Kopf.“ Flüsterte der Größere leise weiter.
    „Mir.. mir ging... ähnlich.“ Hauchte Joey und traute sich immer noch nicht wirklich Seto anzusehen.

    Gino wurde das zu bunt. Er erhob sich von seinem Stuhl und ging zu den Beiden. „Jetzt küsst euch endlich und gut ist!!! Außerdem musst du noch arbeiten, Joey.“
    Dann ging er an ihnen vorbei.

    Joey wurde knall rot. Seto genauso. Vorsichtig schauten sich Beide an. „Ir... Irgendwie hat der Vorschlag ja was!“ meinte der Größere leise und schaute zu Joey runter.
    Der Blonde nickte nur etwas.

    Seto beugte sich runter und legte seine Arme leicht um Joey. Der Blonde schloss seine Augen und bekam einen leichten Schreck, als Setos Lippen seine trafen. Es fühlte sich so unheimlich gut an. Ihn überkam eine Gänsehaut.

    Vorsichtig legte er seine Arme um Seto. Dieser bewegte seine Lippen gegen Joeys und fing leicht an, an diesen zu knabbern. Der Blonde bekam Herzrasen, aber es gefiel ihm sehr. Ganz leicht öffnete er seine Lippen.

    Seto sah das als Einladung und wanderte mit seiner Zunge in seinen Mund.
    Joey war etwas überrascht, genoss es aber sehr. Er stubste ganz sanft gegen Setos Zunge und kuschelte sich mehr an ihn.

    Der Braunhaarige umarmte ihn mehr, drückte ihn an sich und stubste zurück, dann er forschte er seinen Mund genauer. Wollte jeden kleinen Winkel kennen.
    Joey ließ ihn eine Weile machen, stubste dann aber zurück. Er wollte auch.

    Seto gab nach und lockte den Blonden, der nur zu gern folgte. Er erkundete nur kurz Setos Mund, fing dann einen kleinen Kampf mit ihm an.

    Nach einer Weile mussten sie den Kuss lösen. Beide brauchten erstmal wieder Luft.
    Seto lächelte ihn an und strich ihm eine freche Strähne aus der Stirn.
    Joey war immer noch rot, lächelte aber auch.

    „Wenn du hier gleich fertig bist, isst du dann mit uns?!“ fragte Seto ohne ihn loszulassen.
    „Ja. Kann ich machen!“ erwiderte er und nickte bestätigend. „Gut. Ich warte auf dich!!“
    Er hauchte Joey einen Kuss auf die Stirn und ließ ihn dann los. Er ging zu Moki zurück.

    Joey schwebte etwas auf Wolke 7. Gino grinste nur. Er hatte sich selbst umgezogen und servierte mit.
    Als Joey neben ihm stand stubste er ihn an. „Sag schon bescheid was du essen willst, dann kannst du mit deinem Schatz zusammen essen.“

    Joey wurde rot. „Das~ ist fies!!“ meinte er und schaute gespielt böse. „Nein süß!“ antwortet der Chef und verschwand, bevor der Blonde dazu noch was sagen konnte.

    Moki erzählte seinem Bruder alles Mögliche, der allerdings nur bedingt zuhörte und die ganze Zeit Joey beobachtete.

    Als endlich Joeys Essen fertig war, zog er sich um und ging mit dem ganzen Essen zum Tisch. Er stellte Moki sein Essen hin, servierte dann Setos und dann sein eigenes.
    Moki smilte und freute sich total.

    Seto lächelte und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange, als der Blonde endlich saß. Joey wurde wieder rot. Moki grinste „Ist dir das etwa peinlich??!“ fragte er.
    „Na ja!“ erwiderte der Angesprochene und schaute sich kurz im Raum um.

    Seto folgte seinem Blick. „Ist doch egal! Von mir aus dürfen es alle wissen!“ meinte er grinsend zu ihm. Joey schaute Seto an, lächelte dann und nickte etwas. „Ok“

    Zusammen aßen sie. Seto lud Joey natürlich ein, auch wenn er erst protestierte. Danach verließen sie das Restaurant. „Mein Rad steht da hinten!“ Seto schaute etwas enttäuscht.
    Moki droppte. „Macht was ihr wollt, aber ich fahr mit Roland nach hause!!“

    Er knuddelte Joey und Seto und lief dann zum Wagen. Seto war etwas überrascht, überlegte kurz. „Ich bring dich nach Hause!“ meinte er und deutete Roland, das er fahren könnte.
    „Ok!“ lächelte Joey und holte schnell sein Rad.

    Sie liefen zusammen die Straße lange. Der Blonde seufzte zufrieden. „Ein herrlicher Abend!“ ~ „Ja!“
    „Sag mal...“meinte Joey dann und schaute zu Seto „Wo warst du die letzten Tage eigentlich??“

    „Durfte nicht rausgehen und auch nicht arbeiten.“ Erwiderte Seto, schaute dabei wie ein kleines Kind, dem man etwas verboten hatte. „Der Doc hat’s gesagt!“

    Joey fing an zu lachen. Setos Blick war einfach zu göttlich. „Hast du doch zu viel gearbeitet?“ fragte er kichernd. Seto nickte. „Ja!“ er seufzte leise. „Der Doc hat das Selbe gesagt wie du. Hast wohl aus Erfahrung gesprochen, was?“

    Joey nickte. „Ja!“ Sie kamen an Joeys Wohnung an. Wie selbstverständlich kam Seto mit hoch, nachdem der Blonde sein Rad im Keller verstaut hatte.
    „So. Da wären wir.“

    Er zog seine Schuhe aus und schaltete eine kleine Lampe auf dem Wohnzimmertisch an. Seto zog ebenfalls seine Schuhe aus und schaute sich neugierig um.
    „Wow. Die Aussicht ist toll!“ stellte er begeistert fest, als er aus dem Fenster schaute.

    Joey lächelte und stellte sich neben ihn. „Ja.“ Meinte er nur und streckte sich dann etwas.
    Seto schaute zu ihm, lächelte und legte seinen Arm um ihn. Er streichelte ihn etwas und zog ihn zu sich.
    Der Blonde lächelte und kuschelte sich an ihn. Er wurde langsam müde.

    „Wollen wir schlafen?“ fragte Seto leise und streichelte Joey durchs Haar. Dieser nickte. „Ja.“ Dann schnappte er sich die Hand des Brünetten und düste zum Schlafzimmer. Unterwegs schaltete er die Lampe wieder aus.

    Er öffnete die Schlafzimmertür und schaute zu Seto. „Brauchst du ein Shirt?“ Seto schüttelte den Kopf. „Nein. Wenn mir kalt wir nehm ich dich als Wärmequelle!“ grinste er. Joey schmunzelte.

    Er zog sich bis auf die Shorts aus, was Seto nur zu gern beschaute und es ihm dann gleich tat. Er legte sich neben Joey aufs Bett und streichelte ihm über die Seite. „Wo hast du die große Narbe her?“ fragte Seto leise.

    Joey kuschelte sich ganz eng an ihn, legte die Decke über sie Beide. „Das ist egal. Ist Vergangenheit!“ Erwiderte er leise. Seto akzeptierte die Antwort und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. „Schlaf gut mein Schatz“ hauchte er.

    Joey lächelte. „Du auch!“ erwiderte er und seufzte zufrieden.
    Schnell waren sie beide eingeschlafen.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 17 Okt 2017, 22:41