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    Jackson Pearce - Blutrote Schwestern

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    Danwaith
    Versucht sich selbst am Handwerk
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    Beiträge : 443
    Texte : Danwaith
    Kunst : Danwaith

    Jackson Pearce - Blutrote Schwestern

    Beitrag von Danwaith am Mo 06 Feb 2012, 10:54

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    Jackson Pearce
    Blutrote Schwestern
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    Informationen zum Buch:
    Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
    Verlag: Pan Verlag
    ISBN-10: 3426283522
    Preis: 16,99€
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    Kurzbeschreibung:
    Wenn es dunkel wird, ziehen zwei junge Frauen durch einsame Gassen und Wälder. Mit ihren blutroten Mänteln und süßen Parfüms locken sie Werwölfe an – aber wenn diese sich auf die vermeintlich hilflosen Opfer stürzen, ziehen Scarlett und Rosie ihre Äxte hervor und schlagen zu. Doch dann beginnt die jüngere Rosie zu ahnen, dass es noch mehr im Leben geben kann als die Jagd – und begeht einen Fehler, der sie und Scarlett in größte Gefahr bringt: Sie verliebt sich …

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    Eigene Meinung
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    Erster Satz: Fremde gehen niemals diese Straße entlang, dachten die beiden Schwestern, als der Mann auf sie zutrottete.

    Ich bin bei diesem Buch sehr zwiegespalten. Gut ist das man sofort in das Geschehen hinein geworfen wird und es nach dem Prolog genauso spannend weitergeht. Probleme hatte ich allerdings mit den Charakteren. Da die Geschichte abwechselnd aus Rosies und Scarletts Sicht geschrieben ist, bekommt man einen sehr guten Einblick in deren Gefühls und Gedankenwelt. Nach dem Tod ihrer Großmutter die bei einem Fenri Angriff umgekommen ist und der Scarlett für immer mit Narben gekennzeichnet hat, hat diese ihr Leben der Jagd verschrieben. Nacht für Nacht rückt sie aus um die junge Mädchen fressenden Wölfe in Menschengestalt zu töten.

    Eigentlich kann man sagen das es in diesem Buch um nichts anderes geht. Obwohl das Buch in der Ich Perspektive geschrieben ist kamen die Gefühle der beiden Schwestern einfach nicht wirklich bei mir an. Probleme hatte ich vor allem mit Scarlett. Sie ist regelrecht von der Jagd besessen, für sie gibt es außer ihrer Schwester nichts anderes im Leben als Wölfe zu töten. Am Anfang war das noch in Ordnung und absolut nachvollziehbar, mit der Zeit allerdings wurde es immer schlimmer bis es sogar an Bessenheit grenzte. Und weil Scarlett sich damals vor ihre kleine Schwester gestellt hat, sind beide der Ansicht das Rosie Scarlett etwas schuldet und so jagt sie gemeinsam mit ihr. Schnell wird einem als Leser klar das Rosie anders ist als ihre Schwester. Rosie mag die Jagd nicht. Sie weiß das sie nötig ist um andere Mädchen zu beschützen, hasst es jedoch regelrecht das diese ihr gesamtes Leben bestimmt. Möchte sie mal etwas für sich selbst tun, wird sie von Scarlett gleich angefahren weil sie lieber Tanzunterricht genommen hat anstatt zu jagen. Sie redet ihr regelrecht Schuldgefühle ein.

    Es ist mir bisher bei einem Protoganisten noch nie passiert, aber Scarlett widerte mich mit ihrer Art nach einiger Zeit regelrecht an. Sie ist in meinen Augen absolut selbstsüchtig und schiebt die Tatsache das sie vielen Mädchen das Leben rettet nur als Ausrede vor um sich nicht einzugestehen das sie diese Dinge nur tut um Rache an den Wölfen zu nehmen die ihr ihre Großmutter und ihre Unschuld genommen haben. Wenn sie ihr Leben ganz dem jagen widmen möchte dann soll sie das tun, jedoch andere aus dieser Sache herauslassen. Viele ihrer Entscheidungen oder Reaktionen konnte ich absolut nicht nachvollziehen, was kein Wunder ist, denn wenn etwas mal nicht nach ihrem Plan läuft - sich die Schwester und der beste Freund z.B ineinander verlieben - dann reagiert sie mit einer unglaublichen Wut und absolut null Verständniss.

    Auf das Gefühlsleben der Charaktere wird leider auch nicht sehr genau eingangen. Während des lesens war alles irgendwie sehr distanziert, so das nur bei wenigen Szenen etwas Gefühl bei mir an kam. Trotzdem war das Buch durchaus spannend. Wenn man sich ein Buch mit Werwölfen abseits des Main Streams wünscht - und das ist es eindeutig - dann ist man bei Blutrote Schwestern genau richtig. Endlich sind die Wölfe mal nicht die guten, sondern die Bösen. Wie die Wölfe zu dem werden was sie sind fand ich übrigens sehr gut umgesetzt. Stück für Stück erarbeiten sich die drei den Weg zur Lösung, die Antwort fällt ihnen nicht einfach zufällig in den Schoß. Die Liebesgeschichte ist in Ordnung. Rosie und Silas passen gut zusammen und haben auch viel gemeinsam. Trotzdem merkt man das die Romanze zwischen den beiden nur eine untergeordnete Rolle spielt.

    Wie oben schon gesagt, das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits fand ich es gut, andererseits hat Scarlett es mir regelrecht versaut da ich sie einfach schrecklich fand. Eklig oder gruselig empfand ich das Buch übrigens an keiner einzigen Stelle. Zwar gibt es viele Kampfszenen, der ein oder andere wird gefressen oder schwer verletzt, aber durch den distanzierten Schreibstil ging das einfach so an mir vorbei ohne einen Eindruck zu hinterlassen.

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    Fazit
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    Wer ein Buch mit Werwölfen als den Bösen sucht ist hier genau richtig


    3/5 Sternen

    Vielen Dank an den Pan Verlag für das bereitstellen des Rezesionsexemplares!
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    Nakyo
    Schafft Werke für des Königs Privatbestand
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    Beiträge : 3675
    Laune : voll schwerer Gedanken
    Ich schreibe : Die Dispater-Reihe:
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    Kunst : Nakyo

    Re: Jackson Pearce - Blutrote Schwestern

    Beitrag von Nakyo am So 29 Jul 2012, 03:02

    Hey,
    na das klingt doch mal nach einem Buch, dass beschreibt wie Werwölfe eigentlich mal dargestellt wurden: Erbarmungslos, blutrünstig, grausam! Das macht mir ja schon Hunger auf das Buch. We bereits erwähnt bin ich ja kein Fan von nebenangeführten Liebesgeschichten, aber hier klingt es, als wäre sie wirklich nur Statistik und das gefällt mir. Auch macht es eben, weil mal ein Protagonist nicht super sypmhatisch ist, neugierig auf mehr.
    Mal sehen, auf jedenfalls steht es auf meiner "Kommt in Frage"-Liste :)

    Danke dir!
    LG
    Nadine

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo 21 Aug 2017, 17:53