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    Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

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    Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Pooly am Sa 04 Feb 2012, 01:09

    - Ben Aaronovitch -

    Die Flüsse von
    LONDON



    Hier habt ihr gleich eine Leseprobe der ersten Seiten.
    Viel Spaß, wenn ihr reinschnuppern solltet!


    INHALT Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.


    DER AUTOR Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm.


    Die gesuchte Adresse hatte eine deutlich breitere Eingangstreppe als die Nachbarhäuser. Sie führte zu einer zweiflügeligen Mahagonitür mit Messingbeschlägen hinauf. Auf dem Türsturz waren die Worte SCIENTIA POTESTAS EST eingemeißelt. Scientia hieß natürlich Wissenschaft, das wusste ich. Was bedeutete also dieser Spruch? "Wissenschaft ist im Pott"?


    MEINE MEINUNG Liest man die Inhaltsangabe dieses Buches, ist man eventuell zuerst verwirrt. Ein Krimi gemischt mit Geistern, Vampiren und allen anderen möglichen und unmöglichen magischen Kreaturen? Klingt seltsam, funktioniert überraschenderweise aber. Mit einem wunderbar flüssigen und ironisch-lustigem Schreibstil fängt der Autor den Leser schon innerhalb der ersten Seiten und schon gleich zu Beginn entlockte mir die herrlich sarkastische Denkweise von Peter ein paar laute Lacher.

    Wir haben also, wie es bei jedem gewöhnlichen Krimi so ist, ganz zu Beginn eine Leiche. Einem Mann wurde der Kopf abgeschlagen und Peter Grant ist einer der armen Polizisten, die mitten in der Nacht in der Kälte stehen müssen, um unerwünschte Gäste vom Tatort fernzuhalten - als ihm auf einmal ein Geist begegnet, der behauptet, er hätte den Mörder gesehen. Was nun also erst wie ein ganz normaler Mord erschien, weitet sich innerhalb des Romans immer weiter aus. Bald werden Peters "besondere" Fähigkeiten entdeckt und er wird in eine besondere Einheit der Polizei gesteckt - nämlich in die, die es mit dem Übernatürlichen auf sich nimmt. Diese Einheit, bestehend aus nur zwei Personen (ihm und seinem Vorgesetzten), ist vielen hohen Tieren in der Polizei wohl bekannt, aber das Wort "Magie" wird selten gern ausgesprochen und dass die beiden tatsächlich Magie wirken können, glaubt eh niemand. Peter jedoch, der sich nicht nur mit dem schwierigen Studium der Zaubersprüche und verschiedener Sprachen beschäftigen muss, fühlt sich seiner neuen Berufung mehr als gewachsen und geht von nun auf auf Geisterjagd - und bringt sich dabei nicht nur einmal in Lebensgefahr.

    Diese Idee hat zwar einiges Althergebrachtes, wie beispielsweise die lateinischen Zaubersprüche, aber auch viel viel Neues. Neue magische Wesen, wie die beiden Flussgötter der Themse und ihre Töchter und Söhne - Neue Denkweisen über das Zusammenspiel von Magie und Wissenschaft. Zwar kommen Wesen wie Vampire vor, werden hier aber in einen vollkommen anderen magischen Zusammenhang gebracht, der durchaus schlüssig ist. Das hat mir sehr gut gefallen und das war erfrischend. Magie wird hier nicht mit Zauberstäben praktiziert, sondern entsteht die durch Konzentration auf bestimmte "Vestigia", Spuren, Nachbilder, die von Geistern an Orten zurückgelassen werden können. So ist Peter beispielsweise in der Lage, diese Spuren wahrzunehmen - Geräusche, Düfte, Stimmen. Das fand ich immer wieder aufs Neue sehr bildhaft und interessant beschrieben.

    Auch die Charaktere kommen nicht zu kurz - so hatte ich mich beispielsweise schon schnell mit Peter angefreundet, der kein wirklich guter Polizist ist, weil er sich unheimlich gern ablenken lässt und ab und zu auch mal ein bisschen träumt, andererseits aber auch unheimlich gerissene Pläne schmieden kann und generell einfach eine herrlich lustige Art zu denken an sich hat und im Bereich der Magie schon zu Beginn seiner Ausbildung seine eigenen Forschungen betreibt und eigene Theorien aufstellt.
    Auch die anderen Charaktere, wie seine Kollegin Lesley, sein Vorgesetzter Nightingale oder die Haushälterin Molly (mein persönlicher Liebling), kommen nicht zu kurz und sie alle haben ihre Facetten, ihre guten und schlechten Seiten und eine Vergangenheit, die man in einigen Fällen wirklich nur zu gern auskundschaften würde.

    Das alles unterlegt der Autor mit einem flüssigen Schreibstil, der trotz der vielen Ironie immer sehr bild- und lebhaft bleibt. Zwischendurch natürlich auch mal umgangssprachlich, aber das hat mir gut gefallen - was wirklich selten vorkommt, möchte ich meinen, aber hier passte es einfach. Sympathisch dabei war mir, dass man die ganze Zeit den Eindruck hatte, dass sich dieses Buch - und vor allem auch Peter als Hauptcharakter - selbst nicht so ernst nimmt. Dabei wirkt es aber trotzdem nicht dämlich oder lächerlich, sondern ist einfach nur unterhaltsam.


    FAZIT Am Ende muss ich feststellen, dass ich an diesem Buch gar nichts aussetzen kann. Es hat mich sehr gut unterhalten, war spannend und rätselhaft und immer wieder lustig. Ich würde dafür 5 von 5 Sternen vergeben.


    An dieser Stelle auch vielen Dank an den dtv, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.





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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Vampirmaedchen am Sa 04 Feb 2012, 08:00

    Guten Morgen Marie!

    Ah, viele Dank für das Vorstellen! Jetzt habe ich ein Buch mehr in meinem Einkaufswagen. *lach*

    Es klingt wirklich interessant und die kleine Leseprobe war auch ganz nach meinem Geschmack. Und wenn du an einem Buch nichts auszusetzen hast und es 5 Sterne gibst, dann muss es ja wirklich gut sein. *kicher* Sollte jetzt aber nicht böse ankommen bei dir, Liebes. Wink

    Ich werde, wenn ich irgendwann wieder in einer Buchhandlung bin oder doch mal wieder etwas bestellen, das Buch sicherlich mitnehmen.

    Nochmals danke für die Vorstellung und für die Bereicherung meines SuBs im Kopf! *haha*

    Liebe Grüße,
    Vee

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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Pooly am Sa 04 Feb 2012, 12:02

    Hallo Vee,

    oh danke, wie toll, dass du dir die Vorstellung gleich durchgelesen hast, das freut mich aber. Und ja, ich denke, das Buch könnte dir auch gefallen, es ist einfach total lustig. Und du hast ja recht, es gibt echt selten Bücher, an denen ich nichts auszusetzen habe, aber dieses hier war einfach toll und cool (:

    Würde mich freuen, wenn du dann deine Meinung berichtest, wenn du es gelesen hast (:

    Liebste Grüße,
    Marie


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Jojo am So 05 Feb 2012, 14:47

    Hey Marie,

    Vielen Dank für die ausführliche Rezension.
    Ich habe ja schon bei Goodreads gelesen, was du geschrieben hast und auch wie Hannah das Buch fand und ihr beide habt mich wirklich neugierig gemacht.

    Ich habe gerade in die Leseprobe reingelesen und muss sagen, dass es wirklich super anfängt. Und scheinbar bleibt es auch so gut und wird vielleicht sogar noch besser :)

    Auf jeden Fall werde ich das Buch auch lesen. Vielleicht sogar bald, denn ich bin wirklich neugierig :)
    Wenn ich es gelesen habe, lass ich meine Meinung hier :)

    Liebe Grüße
    Jojo


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Pooly am So 05 Feb 2012, 16:05

    Hallo Jojo,

    vielen lieben Dank fürs Lesen der Rezension, es freut mich, dass dich das Buch interessiert. Es ist wirklich außergewöhnlich und einfach echt super. Schön, dass dir die Leseprobe gefallen hat, ich musste auf der ersten Seite auch schon total grinsen - das Buch wird definitiv nicht schlechter und der Stil hält sich die ganze Zeit über (:

    Würde mich sehr freuen, wenn du deine Meinung hier lässt, wenn du es gelesen haben solltest.

    Die Fortsetzung erscheint übrigens schon diesen Juli unter dem Titel "Schwarzer Mond über Soho".

    Liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Amira am So 26 Feb 2012, 15:00

    Hallo Marie!

    Vielen lieben Dank für die ausführliche und ansprechend gestaltete Rezension!

    Super, dass du auch gleich eine Leseprobe für alle Neugierigen bereit gestellt hast - ich muss sagen, schon der erste Satz macht definitiv Lust auf meeeehr! Klingt humorvoll, etwas skurill, verrückt, sympathisch - nach etwas für mich! Ich bin infiziert Very Happy Very Happy

    Momentan halte ich ja noch (?) an meinem rühmlichen Vorhaben fest meinen SuB auf 20 Bücher zu senken (also noch vier), dann wird das Buch definitiv auch seinen Platz in meine Händen und mein Bücherregal finden Very Happy
    Besonders gespannt bin ich darauf, wie das Magische und Fantastische in die Handlung eingewoben wird - so wie du es beschreibst, klingt es auf alle Fälle lesenswert!

    Viele liebe Grüße,
    Naomi

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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Pooly am So 26 Feb 2012, 23:08

    Hallo Naomi,

    vielen lieben Dank, dass du dir die Rezension noch einmal angesehen hast, es freut mich natürlich, dass sie dir gefällt. Ich war auch sehr froh, als ich eine Leseprobe bei book2look gefunden hatte, die sind nämlich nicht nur schick, sondern man kann sie auch super überall einbetten, das ist sehr toll. Ist ja echt klasse, dass dir der Anfang schon so gut gefallen hat - Mich hatte die erste Seite auch gefangen. Ich meine, das Buch ist jetzt kein Meisterwerk, aber es ist einfach erfrischend und lustig.

    Ich bin sehr gespannt, was du dazu sagen wirst, wenn du es denn gelesen haben solltest. Würde mich echt freuen, wenn du dann deine Meinung dazu mit uns teilst (:

    Liebste Grüße,
    Marie


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von SaKi am So 26 Feb 2012, 23:13

    Ich weiß nicht, ob ich mein Kurzreview von Goodreads hier reinkopieren sollte? Is irgendwie nicht so gut (ich kann auch keine Reviews schreiben, war halt nur mein Eindruck vom Lesen) ... na ja, aber letztendlich drückt es schon das aus, was ich sagen will zum Buch.
    Danke noch mal an Marie, durch deine Updates bei Goodreads bin ich drüber gestolpert und irgendwo sagtest du dann mal, du fändest es gut (hab dein Review erst heute hier gefunden xD), also hatte ich es mir in der Buchhandlung mal angesehen und direkt gekauft *g*


    Ich habe heute [Anm.: 20.02.2012] zwischen 11 Uhr und 14.30 Uhr die letzten knapp 200 Seiten gelesen – eigentlich wollte ich nur das nächste Kapitel lesen, aber ich konnte nich aufhören, bis ich es schließlich endlich komplett beendet hatte.
    Der Autor hat einen sehr flüssigen, ironischen Erzählstil, die Charaktere sind lebendig und die Geschichte hat genauso viele Handlungsstränge, wie ein guter Krimi benötigt: Ein Hauptfall (die grausamen und scheinbar spontanen Morde in der Nähe der Schauspielkirche), ein Nebenfall (die Schlichtung des Streits zwischen Mama Themse und dem "Alten Mann" Papa Themse), dem Leben und der Entwicklung des Hauptcharakters Peter und die Magie an sich und in Gestalt von Inspector Nightingale und all jenen, mit denen Peter im Lauf der Geschichte in Kontakt kommt.
    Eine sehr ungewöhnliche Geschichte, die ich bisher noch nicht einmal in ähnlicher Form irgendwo gelesen habe. Das Ende, das ich hier natürlich nicht verraten werde, lässt eindeutig auf einen zweiten Teil schließen, der schon auf Englisch erschienen ist (und laut Amazon am 1. Juli auf Deutsch erscheinen wird, aber ich spiele mit dem Gedanken, ihn mir auf Englisch zuzulegen). Es gibt einfach noch zu viele ungeklärte Fragen, auch gerade in Bezug auf Inspector Nightingale und auch in Hinsicht von Molly, der geisterhaften Haushälterin des Follys, in dem Nightingale und Peter leben und arbeiten.
    Ich vergebe volle fünf Sterne, denn es war ein echtes Lesevergnügen voller Spannung, Witz und einer guten Portion Magie. Echt zu empfehlen!


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Pooly am So 26 Feb 2012, 23:55

    Hey SaKi,

    toll, dass du deinen Eindruck hier noch mal gepostet hast. Ich hatte ihn ja schon einmal bei Goodreads gesehen und kann es nur wiederholen: Es freut mich einfach sehr, dass dir das Buch gefallen hat. Wäre mir irgendwie unangenehm gewesen, wenn ich etwas empfohlen hätte und du es dir deswegen gekauft hättest - und dann hätte es dir nicht gefallen. Kann ja auch vorkommen. Deswegen ist meine Freude natürlich umso größer, dass dich das Buch auch so begeistern konnte.
    Ich bin auch schon sehr gespannt auf den zweiten Teil (:

    Spoiler:
    Und haha, ich muss noch immer so lachen, wegen diesem komischen letzten Kapitel mit dem abgebissenen Penis und Molly. Oh Mann, da bin ich ja mal gespannt, ob darauf noch mal Bezug genommen wird x'D


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von SaKi am Mo 27 Feb 2012, 00:16

    Ich bin niemand, der sich was empfehlen lässt und das dann blind kauft Wink Immerhin haben wir ja doch alle andere Vorlieben, deswegen lese ich immer erst in die Bücher rein. Das Buch mit den Schmetterlingen und den Bergen (ich hab keine Ahnung mehr, wie es heißt *g* ziemlich philosophisch) hat mir zum Beispiel gar nicht zugesagt, du hast es geliebt Wink
    Aber Peter, Nightingale und Co. haben total meinen Geschmack getroffen ^______^

    Spoiler:
    Jaaaa, da musste ich auch total lachen xDD Molly ist ohnehin ziemlich mysteriös. Zum Beispiel würde mich interessieren, was sie genau ist, immerhin konnte sie Peter durch die Zeit schicken ... so halb vampirmäßig, während sie an seiner Kehle hing und ihn wie ein Sukkubus umklammerte xD Außerdem will ich wissen, wie alt Nightingale wirklich ist und was er nun genau getan hat oder was ihm getan wurde, dass er überhaupt so alt geworden ist. Und da nun sein Stab quasi "ausgelutscht" ist, bin ich gespannt, was nun passieren wird mit ihm. Ich hab ihn echt ins Herz geschlossen, hoffentlich geht's ihm gut und er hat noch eine andere Magiequelle .____.


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Pooly am Mo 27 Feb 2012, 20:12

    Stimmt auch wieder, dann ist ja alles in Ordnung :)

    Spoiler:
    Ja, das stimmt auch wieder, das würde mich auch noch interessieren! Ich mag Nightingale auch voll und war super erschrocken, als er auf einmal angeschossen wurde! :O


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von SaKi am Mo 27 Feb 2012, 20:21

    Spoiler:
    So ging es mir auch! Dachte erst: Ach was, gleich steht er wieder auf. Aber nix war. Dachte echt, der hätte Selbstheilungskräfte. Aber vielleicht hätte er die gehabt, wenn sein Stock nicht geklaut worden wäre.


    Ich will Band 2 xD Sofort! Am liebsten auf Englisch *gg*


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    Re: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Beitrag von Jojo am Di 10 Apr 2012, 20:41

    Hallo zusammen,

    Ich habe das Buch ja jetzt auch gelesen und ... ich habe ewig gebraucht und das lag hauptsächlich daran, dass es mich nicht vollkommen überzeugen konnte ^^"

    Ich versuche mal meine Meinung kurz zusammen zufassen:
    An sich fand ich die Idee wirklich genial und ich habe vielleicht auch einfach zu viel erwartet, ich weiß es nicht.
    Auch den Stil fand ich zu Beginn sehr angenehm und schön zu lesen. Er war einfach auch erfrischend anders.

    Allerdings muss ich sagen, dass ich irgendwie immer aus der Geschichte gerissen wurde. Das lag hauptsächlich an den kleinen Ablenkungen von Peter. Klar, es gehört zu seinem Charakter, das wurde ja oft genug betont, aber trotzdem hat es mich an manchen Stellen einfach extrem gestört, dass er sich ständig hat ablenken lassen. Man hatte dann teilweise bis zu zwei Seiten lang irgendwelche Informationen, die einen überhaupt nicht interessiert haben, mich jedenfalls irgendwie nicht ...
    Dadurch ging in meinen Augen ziemlich viel Spannung verloren ...

    Und dann gab es noch das Problem mit dem Stil. Irgendwann habe ich die Figuren teilweise nicht mehr ernst nehmen können und habe mich irgendwie gefragt, ob der Autor sich auf eine gewisse Weise einen Witz aus allem macht. Ich weiß nicht, das kam mir irgendwie manchmal so vor. Ich kann gar nicht sagen, an welchen Stellen genau, aber irgendwann in der Mitte des Buches fing diese Gefühl an ...

    Nun ja, aber irgendwie kann ich mir sogar vorstellen, dass ich auch den zweiten Band noch lese, einfach um zu sehen, wie es weiter geht. Ob ich mir ihn allerdings kaufe, steht auf einer anderen Seite. Ich denke momentan eher nicht. Mal sehen, wie sich meine Meinung noch ändern könnte, wenn ich das jetzt etwas ruhen lasse.
    Momentan bin ich irgendwie etwas enttäuscht ^^"

    Von mir gibt's leider nur 3 Sternchen von 5 ...

    Liebe Grüße
    Jojo


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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 25 Mai 2012, 19:52