Pooly's Kunst und Schreibforum

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Zu unseren Mitgliedern sage ich: willkommen zurück.

Und unseren Gästen möchte ich empfehlen, sich vielleicht etwas hier umzusehen. Vielleicht lohnt es sich ja für euch.
Lasst euch nicht abschrecken. Eventuell könnte die Anzahl unserer Foren euch etwas erschlagen. Aber es dauert wirklich nicht lange, bis man sich hier eingefunden hat und im Notfall sind alle User und Teammitglieder bereit, euch unter die Arme zu greifen :)

Viel Spaß!



Pooly & Co.

    Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

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    Pooly
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    Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Pooly am Mo 30 Jan 2012, 01:22


    »Die Natur kennt keine Traurigkeit«

    »Ein weißer Schmetterling flog herbei und setzte sich dazu. Mit einer leichten Handbewegung verscheuchte er ihn, ohne ihn zu berühren.
    Sein Zickzackflug war das Gegenteil der geraden, zielgerichteten Flugbahn der Bleikugel aus dem Dunkel des glänzenden Gewehrlaufs.
    Ein Schmetterling auf einem Gewehr verspottet dieses zugleich. Sein geradliniges Ziel wird vom Zickzackflug des Schmetterlings verhöhnt,
    der, wo immer er landet, seinen Zielpunkt mit sich führt. Wo der Schmetterling sich niederlässt, dort ist das Zentrum.«
    Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
    Verlag: Graf Verlag
    Erschienen: 30. September 2011
    ISBN-10: 3862200078
    ISBN-13: 978-3862200078
    Originaltitel: Il peso della farfalla





    I N H A L T
    Ein flirrend klarer, strahlender Novembertag, hoch in den Bergen. Zum letzten Mal nimmt der alte Wilderer den steinigen Weg auf sich: Über dreihundert Tiere hat er im Lauf seines Lebens erlegt, lange schon lebt er als Eremit. Nur ein einziges fehlt ihm noch: Der König der Gemsen, dieses starke, beinahe unbezwingbare Tier, dessen Mutter er einst ins Tal wuchtete. Im Tal hängen schon die Nebel und die Menschen gedenken ihrer Toten, wenn für das Wild die Zeit des Aufbruchs und der Revierkämpfe beginnt. Der Zeitpunkt ist gekommen für das seit Jahren aufgeschobene, letzte Duell. Zwei Einzelgänger, ähnlich willensstark und kompromisslos, Mensch und Tier, bewegen sich langsam und unausweichlich aufeinander zu. Am Ende ist es ein weißer Schmetterling, zu Eis gefroren auf dem Horn des Gamsbocks, der für den schicksalhaften Ausgleich sorgt.



    Ü B E R - D E N - A U T O R E N
    Erri De Luca, geboren 1950 in Neapel, begann erst mit vierzig zu schreiben. Als Autodidakt lernte er Hebräisch und übersetzte Teile der Bibel neu. Heute zählt er zu den meistgelesenen Schriftstellern Italiens. Seine Romane haben Kultstatus und sind auch in Israel und Frankreich Bestseller. In Deutschland wurde Der Tag vor dem Glück in der Presse begeistert gefeiert. 2010 erhielt Erri De Luca den Petrarca-Preis.


    »Das menschliche Gehirn ist ein Wiederkäuer. Es kaut Sinnesinformationen immer wieder durch und leitet Wahrscheinlichkeiten daraus ab. Das befähigt den Menschen, die Zeit vorauszuplanen. Doch zugleich ist es seine Verdammnis, denn es gibt ihm die Gewissheit, sterben zu müssen.«



    M E I N E - M E I N U N G
    Der Kauf dieses Buches war einer der spontansten in den letzten Wochen. Ich hatte wider Erwarten mein vorheriges Buch schon im Zug ausgelesen gehabt und kein zweites mehr dabei, deswegen ging ich in meiner Wartezeit in die Bahnhofsbuchhandlung in Frankfurt, um mir noch etwas ganz Dünnes für die S-Bahn zu besorgen. Im Grunde hatte ich kein Ziel, denn zurzeit weiß ich nicht, was ich lesen will, weder Jugendliteratur noch Erwachsenen-Literatur, weder Fantasy, SciFi, Historik noch Belletristik interessieren mich zurzeit sonderlich, deswegen ging ich mit dem Ziel in den Buchladen, mit das dünnste Buch zu kaufen, das mir zwischen die Finger fiel. Dieses hier war schnell gefunden, auch wenn der Preis unerwartet hoch war, immerhin sind 15 Euro für knapp hundert Seiten schon recht viel – aufgrund des schönen Titels entschied ich mich aber doch für den Kauf und bin unglaublich froh, dieses kleine Buch entdeckt zu haben, denn es war ein wundervolles Leseerlebnis, auch wenn es nur kurz währte – das beste seit Langem, möchte ich sagen.

    Die Zeilen stecken voller Poesie, voller Gedanken und Anregungen und enthalten dabei genau das, was ich bei meiner vorherigen Lektüre so vermisst hatte: Die Freiheit, sich die Erkenntnisse, die zwischen den Zeilen zu finden sind, selbst herauszusuchen, selbst zu entscheiden, ob Andeutungen als wichtig erachtet und als wahr befunden werden können, oder nicht. Jede Seite enthält ein kleines Geheimnis, eine kleine Offenbarung, die alle in ihrer Gesamtheit ein warmes Gefühl zurückgelassen haben. Das warme Gefühl, nach dem Lesen eines Buches ein Stück dazu gewonnen zu haben, ein Stück Erfahrung und einen neuen Gedanken, ein neues Gefühl, mit dem man die Dinge betrachten kann.

    Die Geschichte ist generell inhaltlich sehr verschachtelt erzählt, so taucht man immer wieder während der gegenwärtigen Handlung in Erinnerungen ein und innerhalb dieser Erinnerungen wieder in andere Erinnerungen, Erklärungen und Geschichten. Was anfangs aber noch etwas wirr wirkt, fügt sich am Ende zu einem schlüssigen Ganzen zusammen und man erkennt bald: Das, was man hier liest, ist nicht das erwartete und übliche Spiel von Gut gegen Böse, vom Menschen gegen die Natur. Nein, man beginnt zu verfolgen und zu verstehen. Der Wilderer, dessen Name nie genannt wird, ist in diesem Spiel nicht der Böse, ebenso wenig ist der der Gute. Er ist ein alter Mann, der einer Leidenschaft folgt, er bewundert die Gämsen für ihre Leichtfüßigkeit, für ihre Eleganz und ganz ohne Neid liebt er es, ihrem Spiel zuzusehen, zu beobachten, wie sie miteinander umgehen. »Die Hufe der Gämse sind wie die vier Asse eines Falschspielers. Durch sie ist die Schwerkraft kein Gesetz mehr, sondern eine Variante des Themas.« Schon über 300 hat er erlegt, verdient mit ihrem Fleisch seinen Lebensunterhalt, aber er ist dabei nicht darauf aus, große Massen zu töten, der nimmt sich nur, was er braucht – und genießt dabei trotzdem die Herausforderung.
    Dass er und der besonders prächtige Bock, den er erlegen möchte, gar nicht so verschieden sind, bemerkt man bald. Beide dem Ende nahe, beide werden alt und wissen, dass ihre Zeit gekommen ist. Diese Erkenntnis hat mich beim Lesen in gewissem Maße berührt, denn sie trägt eine gewisse Dramatik, vor allem verleiht sie der Situation aber etwas Wahres, etwas Natürliches und etwas Endgültiges – und trotzdem fällt es leicht, genau das zu akzeptieren. Sterblichkeit als ein Prozess, der uns alle heimsucht, natürlich und friedlich.

    »Das Gewicht des Schmetterlings«. Ein wundervoller Titel, über den man eine ganze Weile nachdenken kann, wenn man das Buch gelesen hat, denn ganz klar wird eines: Immer wieder wird die Eleganz der Gämsen beschrieben, die wie schwerelos und leicht über die Berge springen, als würden sie rein gar nichts wiegen. Und im Gegenzug dazu der leichte Schmetterling, der die ganze Last eines Lebens auf seine Flügel laden kann.

    »Das Gewicht des Schmetterlings hatte ihm aufs Herz gedrückt, schon leer wie eine geschlossene Faust.«

    Ein wundervolles, kleines Buch, das zwar sehr schnell zu lesen ist, aber dessen Stimmung lange noch nachklingt. Poetisch und tiefgründig erzählt es eine Geschichte, die ebenso schwer wie leicht ist.


    »Keine Geometrie hat bisher die Form des Eies herausgefunden. Für die Berechnung des Kreises gibt es Pi, aber für die perfekte Lebensform gibt es keine Quadratur. In den Wintermonaten, wenn ringsum alles eingeschneit ist, wird der Mann zum Visionär. In den sonnengeblendeten Augenlidern verwandelt sich der Schnee in Glassplitter. Körper und Schatten formen das Pronomen »Er«. Auf dem Berg ist der Mensch eine Silbe im Wörterbuch.«




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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Miyann am Mo 30 Jan 2012, 09:22

    Huhu Marie,

    vielen Dank für die Vorstellung des Buches! Und so wunderschön aufgemacht. (:
    Echt, in einer Bahnhofsbuchhandlung hast du dieses Buch gefunden? Aber gut, ich hatte da letztens auch eine große Überraschung erlebt - Bahnhofsbuchhandlungen können manchmal doch recht interessant sein.

    Ich habe gerade das große Bedürfnis, mir dieses Buch zu bestellen, so wie du davon schwärmst. (:

    Und die "Buchmüdigkeit" kann ich gut nachvollziehen, ich bin auch letztens durch unsere große Buchhandlung mit H. gelaufen und habe einfach gar nichts gefunden, was ich mitnehmen wollte (außer vielleicht Klassiker, aber davon habe ich noch genug im Regal stehen). Irgendwie kommt einem alles manchmal wie ein großer Einheitsbrei vor. Wobei ich abends doch gerne "leichte" Sachen lese, sonst schlafe ich ein. *hust*

    Okay, etwas vom Thema abgekommen. Vielen Dank für die tolle Vorstellung!

    Liebe Grüße
    Marit
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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Pooly am Mo 30 Jan 2012, 11:56

    Hallo Marit,

    danke fürs Lesen der Vorstellung, es freut mich, dass ich dich neugierig machen konnte. Also wie gesagt, es ist sicherlich sehr außergewöhnliche Literatur, aber vielleicht könnte es dir ja auch gefallen. Und ja, die Frankfurter Bahnhofsbuchhandlung ist ja riesig, von daher findet man zumindest dort schon echt viel. Ich bin aber auch nur ganz durch Zufall darauf gestoßen.

    Und ja, das mit dem Einheitsbrei stimmt einfach. Irgendwie gehe ich durch die Regale, lese mir Klappentexte durch und denke immer wieder "Hach, das kennst du schon" und wenn ich dann mal durch die Seiten blättere ist der Stil meist eben auch noch ziemlich schlecht - zumindest bei den Jugendbüchern. Ich bin irgendwie zurzeit im Umbruch meines Lesegeschmacks, befürchte ich. Einerseits habe ich einfach keine Lust mehr auf Jugendbücher und Teenie-Geschichten, andererseits reizt mich Belletristik auch nicht so ganz wirklich, zumindest nicht, wenn ich im Regal davor stehe. Hach. Aber ja, ich komme auch vom Thema ab. Wer weiß, wie sich das noch entwickelt.

    Auf jeden Fall danke fürs Anschauen! (:


    Liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von captaincow am Mo 30 Jan 2012, 13:14

    Hallo Marie (:

    Vielen Dank für die Vorstellung dieses Buchs. Der Titel klingt wirklich sehr interessant und bisher hatte ich davon noch nie etwas gehört. Ist immer schön, auf etwas Neues zu stoßen Very Happy

    Ich weiß nicht genau, ob ich zu diesem Buch gegriffen hätte, muss ich ehrlich sagen. Der Inhalt klingt etwas seltsam - wogegen ja nichts zu sagen ist - und das Buch ist auch nicht gerade billig. Dennoch setze ich es jetzt mal auf meine Wunschliste, weil du so begeistert davon bist und die Sachen, die du erzählst, ziemlich ansprechend sind.

    Ich kann eure Buchmüdigkeit auch irgendwie nachvollziehen. Meine Rezeptur dagegen: Lieblingsbücher nochmal lesen. Das klappt bei mir irgendwie, weil ich ja weiß, dass die Bücher mir gefallen und ich die Handlung kenne, also ist es irgendwie entspannt. Vor allem Bücher, die nicht wegen ihrer Handlung, sondern vielmehr der Charaktere wegen glänzen, helfen bei mir. Weil sie so lebendig sind und ich sie immer wieder durchleben kann :] Aber Bücher noch einmal (oder zweimal oder dreimal x)) zu lesen ist ja auch nicht für jeden etwas.

    LG
    Hannah
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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Pooly am Mo 30 Jan 2012, 14:07

    Hallo Hannah,

    ah, vielen lieben Dank, dass du dir die Rezension angesehen hast. Du hast recht, irgendwie ist es auch mal toll, einfach nur ziellos in eine Buchhandlung zu gehen und etwas mitzunehmen, das man sonst nie gegriffen hätte, das ist auch mal wieder toll gewesen.
    Nun, ich muss natürlich dazu sagen, dass das Buch so außergewöhnlich ist, wie es klingt. Es ist kein Roman im modernen Sinne, der namenlose Wilderer interagiert während der ganzen hundert Seiten mit keiner wirklichen Person, ein Großteil des Inhaltes machen die Erinnerungen und Gedanken aus und der Schreibstil ist recht "distanziert", wenn man es so nennen möchte. Trotzdem hat man am Ende eine sehr genaue Vorstellung von den beiden Kontrahenten.
    Es ist wie eine lange Kurzgeschichte, aber ich fand sie wirklich grandios. Besonders das Ende, das man nicht vorhersehen konnte, das aber im Grunde nicht anders sein konnte (:

    Und hm, Lieblingsbücher noch mal lesen wäre auch eine gute Idee - aber bei einem fast 200 Bücher SuB überwiegen bei mir da die Schuldgefühle doch etwas -lach-

    Liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Alania am Mi 02 Jan 2013, 15:20

    Hallo, Marie! (:

    Danke für diese wirklich wunderschön gestaltete Vorstellung! Herzchen

    Das klingt ja nach einem wirklich guten und auch, so wie das rausklingt nachdenklichen und poetischen Roman. Schön, dass er dich trotz seiner Kürze so überzeugen konnte! :)
    Ich weiß zwar nicht, ob ich an deiner Stelle nach ihm gegriffen hätte, aber toll, dass du durch Zufall doch so einen positiven Treffer gelandet hast. (:

    LG
    Angie


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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Pooly am Mi 02 Jan 2013, 17:17

    Hallo Angie,

    danke fürs Reinschauen. Stimmt, es war schon ein Zufall, dass das spontan gekaufte Buch mir so gut gefallen hat; ich würde das Werk inzwischen aber schon zu meinen absoluten Lieblingen zählen und das will bei mir schon was heißen. Ich glaube, ich bin einfach geschaffen für solche Literatur und der Klappentext hatte mich schon total angesprochen. :)

    Viele liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Vampirmaedchen am Fr 08 Feb 2013, 13:03

    Hallo Marie!

    Ah, von dem Buch, glaube ich, hattest du ja einmal erzählt.
    Wenn ich das Buch in einer Buchhandlung gefunden hätte, hätte ich wohl auch danach gegriffen, weil der Titel wirklich schön ist. Doch der Preis hätte mich wohl abgeschreckt. Und auch der Schreibstil, wenn ich die Zitate so lese, ist nicht sofort meines. Dennoch ist es schön zu lesen, dass es dir so gefallen hat und nach dem Beenden so nachgeklungen hat. Erinnert mich ein bisschen an das letzte Buch, was ich gelesen hatte und auch wirklich wunderschön war - auf seine ganz eigene Art und Weise (:

    Wer weiß, vielleicht entdecke ich es irgendwo und werde es mir einmal anschauen ... Vielleicht wird sich mein Geschmack ändern und das Buch findet in mein Regal. (Man muss ja auch mal den Büchern eine Chance geben, die man sonst nie lesen würde.)

    Danke für deine Vorstellung!

    Liebe Grüße,
    Vee
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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

    Beitrag von Pooly am Fr 08 Feb 2013, 15:13

    Hey Vee,

    vielen lieben Dank fürs Reinschauen und Lesen der Vorstellung. Ich denke auch nicht, dass die Erzählung unbedingt etwas für dich wäre (zumal 15 Euro für kaum 100 Seiten schon echt richtig teuer sind), aber wer weiß, vielleicht überkommt es dich ja doch einmal. Dann würde ich mich selbstverständlich über deine Meinung freuen.

    Viele liebe Grüße,
    Marie


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    Re: Erri de Luca - Das Gewicht des Schmetterlings

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