Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Der Fall Myriel gegen John Asht

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    Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von capitaine_solitaire am Mo 23 Jan 2012, 19:48

    Ich weiß nicht genau, ob das jetzt im richtigen Abteil gelandet ist aber ...


    Ich habe gerade im "Schmunzeln und Lachen" Thread einen Link angeklickt, den Juls (Baltimore) dort, genialerweise gepostet hat (danke dafür Juls, das war gleichermaßen interessant wie erschreckend!)
    Mit diesem Link habe ich mich jetzt die letzte halbe Stunde beschäftigt und bin mittlerweile direkt... entsetzt.

    Der ein oder andere von euch hat vielleicht schon davon gehört, dass eine Bloggerin mit Namen Myriel ein Buch eines Herrn, der sich hinter dem (vermutlichen) Pseudonym John Asht verbirgt rezensiert hat und damit die wohl krasseste Reaktion ausgelöst hat, die sich ein Leser (und auch ein Autor) vorstellen kann.

    Hier noch einmal Myriels Rezension und die Reaktionen von Autor und Verlegerin in den ersten Kommentaren:

    http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwillingsbrut/

    Da denkt man sich schon: wow, was geht denn mit denen ab.

    Richtig verschwörungstheoretisch aber dann folgender Blogeintrag von Herrn Asht persönlich:

    http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet.html

    Fand ich die ersten Reaktionen von ihm und seiner Verlegerin nur peinlich und unnötig, hat es mir bei diesen Unterstellungen geradezu die Schuhe ausgezogen!

    Klar freut man sich als Autor nie über negative Kritik, aber das geht meiner Meinung dann entschieden zu weit.

    Wie steht ihr dazu? Wie hättet ihr reagiert?
    Es darf diskutiert werden Very Happy

    Liebe Grüße
    Mia

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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Fallen-Heroine am Mo 23 Jan 2012, 19:54

    Mies, dämlich und verdammt hirnrissig dumm. Als dürfte man seine Meinung nicht mehr kundtun. Und durchkommen wird der Kerl damit sowieso nicht, das verstößt gegen das Grundgesetz.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von SaKi am Mo 23 Jan 2012, 19:59

    Hier noch ein Artikel zum Thema: http://lesekreis.org/2012/01/21/das-wird-teuer-lady-autor-und-verlegerin-drohen-literaturblog-mit-klage/

    Und die geschmacklose Facebook-Diskussion des Herrn "Autors": https://www.facebook.com/groups/slv.redor/


    Ich hab schon gar keine Lust mehr, mich dazu zu äußern, das ist einfach nur noch affig. Und erschreckend.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Lexi am Mo 23 Jan 2012, 20:10

    Ich finde es in erster Linie peinlich.
    Ansonsten fällt mir dazu echt nichts mehr ein.

    Ich habe die Leseprobe zum fraglichen Werk gelesen und ... Respekt, dass Myriel bis Seite 90 gekommen ist.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Miyann am Mo 23 Jan 2012, 20:13

    Es ist affig, aber ich denke trotzdem (leider), dass es die Buchverkäufe wirklich ankurbeln wird. Sobald um irgendwas diskutiert wird und es in der Öffentlichkeit steht (wenn auch negativ), sind die Menschen auch bereit, Geld zu investieren, nur um es sich selbst angucken zu können. Bestes Beispiel ist wohl sowas wie Feuchtgebiete. Die meisten haben es sich doch nur gekauft, um mitreden zu können.

    Andererseits wird dieses Thema ja hauptsächlich in der Bloggerszene diskutiert, da habe ich die Hoffnung, dass bei den meisten die Vernunft siegt und Buch und Verlag boykottiert werden.

    An Myriels Rezension (oder vielmehr kurzem Blick in das Buch) sehe ich nichts Verwerfliches. Warum sollte man nicht schreiben, was man bei der (kurzfristigen) Lektüre dieses Buches denkt?
    Und dass diese Vorwürfe gegen Rezensionsblogger an den Haaren herbeigezogen sind, sollte ja auch klar sein. Aber Aufmerksamkeit bringt es natürlich ... Und wenn es einem nur darum geht (egal um welchen Preis), dann kam der Post von Myriel natürlich wie gerufen.

    Irgendwie finde ich das alles ganz schön traurig ... Wobei die Szene der Rezensionsblogger mich sehr positiv überrascht hat. Dieser Zusammenhalt ist schon toll. (:
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von capitaine_solitaire am Mo 23 Jan 2012, 20:15

    Krass finde ich ja vor allem diese Erpressungsunterstellungen.
    Das kann doch nicht sein Ernst sein?
    Wo lebt der Mensch? Auf dem Mond?

    Halt nein, leider lebt er nur 60 km von mir entfernt Wink
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Fallen-Heroine am Mo 23 Jan 2012, 20:15

    Miyann schrieb:Es ist affig, aber ich denke trotzdem (leider), dass es die Buchverkäufe wirklich ankurbeln wird. Sobald um irgendwas diskutiert wird und es in der Öffentlichkeit steht (wenn auch negativ), sind die Menschen auch bereit, Geld zu investieren, nur um es sich selbst angucken zu können. Bestes Beispiel ist wohl sowas wie Feuchtgebiete. Die meisten haben es sich doch nur gekauft, um mitreden zu können.

    Man siehe "Deutschland schafft sich ab."
    -> Skandal, Bestseller, millionen verkauft.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Miyann am Mo 23 Jan 2012, 20:26

    @Mia: Dann kannst du ihm ja mal einen Besuch abstatten. Very Happy

    Ja, aber klar, jeder Rezensent möchte nur Geld erpressen. *kopfschüttel*
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von SaKi am Mo 23 Jan 2012, 20:28

    Falko schrieb:Ich habe die Leseprobe zum fraglichen Werk gelesen und ... Respekt, dass Myriel bis Seite 90 gekommen ist.
    DAS ging mir auch so! Ich bin nicht mal über zwei Seiten hinausgekommen ...


    Ist wirklich leider so, dass viele Diskussionsstoff nur kaufen, um mitreden zu können, aber ich hoffe doch stark, dass die Leute intelligent genug sind, um diesen Stuss vorher zu erkennen. Immerhin gibt's ja auf Amazon nicht umsonst die kostenlose Leseprobe ... und wem da nicht schlecht wird, der hat echt keinen Geschmack Very Happy

    Wem es tatsächlich darum geht, mit allen Mitteln ins Gespräch zu kommen, der hat da natürlich einen Coup gelandet, aber letztendlich wird es wohl das einzige Mal bleiben, dass der und sein Verlag im Gespräch sind.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von capitaine_solitaire am Mo 23 Jan 2012, 20:32

    Ich hab ne halbe Seite geschafft. Und dabei bin ich vorurteilsfrei rangegangen, weil wenns wirklich gut gewesen wäre, hätte ich zumindest die Empörung des Autors nachvollziehen können.
    Seine Reaktion wäre trotzdem noch lächerlich gewesen, aber gut...

    Wie gesagt, ich lese also und denke mir: naja, vielleicht ist es ja wirklich gut. Pustekuchen, 10 Zeilen und ich hab mir schon gedacht: Himmel, was ist denn das für ein Schrott...
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Salissa am Mo 23 Jan 2012, 20:49

    Ich bin beim Stöbern durch meine Lieblingsblogs auf den Fall aufmerksam geworden und war auch richtig geschockt, wie niveaulos dieser Autor sich verhält, vor allem in seinem letzten Blogpost, in denen er Myriel wirklich heftig auf persönlicher Ebene angreift.
    Und wieso dieses anstandslose Verhalten? Aus verletztem Stolz, wie es scheint ... Da kann jemand aber so was von nicht mit Kritik umgehen Cool Dabei war die fragliche Rezension fair und nachvollziehbar geschrieben.
    Generell sehe ich es so wie ihr, dass man in der Regel nach wenigen Sätzen schon sagen und dann auch fundiert begründen kann, ob einem der Schreibstil eines Autors zusagt oder eben nicht.
    Ich finde es echt unmöglich zu behaupten, dass

    a) nur "studierte Literaturkritiker" in der Lage wären, ein Buch "vernünftig" zu besprechen

    Lustigerweise gibt es einen Studiengang, der sich rein mit Literaturkritik beschäftigt, in Deutschland gar nicht ... Man studiert entweder Germanistik oder einen reinen Literaturwissenschaftsstudiengang und dort lernt man erfahrungsgemäß nicht, wie man am besten rezensiert. Und selbst wenn es so einen Studiengang gäbe, finde es es schrecklich arrogant und elitär, allen anderen Lesern die Fähigkeit abzubesprechen, sich eine Meinung über ein Buch zu bilden!

    b) Fantasy-Leser/junge Frauen/ wer auch immer nicht in der Lage wären, über seinen Roman eine fundierte Meinung zu haben.

    Grhh ... Leute gibt es ...


    Zuletzt von Salissa am Di 24 Jan 2012, 12:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von captaincow am Mo 23 Jan 2012, 21:56

    Mensch, Mensch, das hatte ich vor kurzem auch entdeckt - und war zunächst einmal schockiert. Klar, es ist lächerlich und bescheuert, aber dass jemand überhaupt auf die Idee kommt ist doch schon ein bisschen beängstigend. Die Rezension ist ja nicht einmal beleidigend gegen den Autor (da hätte ich eine etwas bösere Reaktion noch verständlicher gefunden).

    Ich bezweifle aber auch stark, dass er damit durchkommen wird. Sehr amüsant finde ich auch die 5 Sternebewertungen, auf die er irgendwo so stolz hinweist. 3 von den 4 Bewertungen beinhalten nicht mehr als 4 Sätze über das Buch und sind ziemlich nichtssagend (finde ich). Wirklich lächerlich.

    Schlimm finde ich aber eher, dass so etwas in Ansätzen auch in Amerika unter den Autoren vorgekommen ist. Da haben sich Autoren über negative Rezensionen beschwert, ebenso wie Verleger und ähnliches. Auch bekanntere Autoren mit Büchern, die tatsächlich viele andere gut finden und die sich gut verkaufen. Da scheint manch einem erst noch bewusst werden zu müssen, dass die Geschichte nicht mehr einem selbst gehört, wenn man das Buch veröffentlicht, sondern auch den Lesern. Und dass Leser das nach ihren Ansprüchen bewerten, egal was für gute Absichten der Autor mit dem Buch hatte.
    (Andererseits muss man schon sagen, dass es auch ziemlich beleidigende Rezensionen gibt. Da wird dann von Beziehungen zwischen Buchcharakteren plötzlich auf die sexuellen Angewohnheiten der Autoren geschlossen oder ähnliches - das finde ich dann auch wieder nicht in Ordnung.)


    a) nur "studierte Literaturkritiker" in der Lage wären, ein Buch "vernünftig" zu besprechen

    Ah, wie ich diese Meinung hasse! Abgesehen von den von dir schon angemerkten nicht vorhandenen Studiengängen, ist es doch auch so, dass die meisten Autoren wollen, dass die Masse ihr Buch kauft. Und warum sollten dann Leser aus dieser Masse die Bücher nicht bewerten dürfen?
    Ich denke, die wenigsten Blogleser erhoffen sich auf den Blogs Rezensionen von studierten Literaturkritikern. Dafür kann man im Feuilleton der Zeitung nachgucken, wenn man möchte - allerdings werden da dann eben meist auch andere Bücher besprochen.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von SaKi am Mo 23 Jan 2012, 21:59

    Witzigerweise fragt ja bei Amazon auch keiner nach, wenn er 5 Sterne bekommt, von wem die abgegeben wurden – aber sobald es nicht 5 sind, wird genau hingeschaut und geargwöhnt und in diesem Fall auch beleidigt und gewahnt.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von capitaine_solitaire am Mo 23 Jan 2012, 22:25

    Ja, nach dem Motto, stolz sein auf die Meinung einer 20jährigen Leserin, die einem 5 Sterne gegeben hat. Und die gleichaltrige Leserin, die mein Buch verreißt gleich mal beleidigen und anklagen ^^

    Und das eigene Buch dann noch als Weltliteratur bezeichnen.

    Hachja, mittlerweile lach ich drüber und bin nicht mehr empört ^^
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von SaKi am Mo 23 Jan 2012, 22:27

    Ja, ich blend's mittlerweile auch total aus. Soll er sich weiterhin lächerlich machen und die, die sein Buch echt kaufen – mögen sie wenige sein ... hoffentlich beweisen die meisten Grips und lesen erst mal bei Amazon, wenn es sie interessiert, was das für ein Buch ist und klicken dann schnell die Seite weg, bevor sie auf den KAUFEN-Button kommen ... ansonsten ist denen auch nicht mehr zu helfen.

    Bloß gut, dass Myriel da so drübersteht und schlecht für ihren Blog ist das sicher nicht Wink
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Pooly am Mo 23 Jan 2012, 22:35

    Oha, danke fürs Eröffnen dieses Themas. Ich war dafür auch schon mal über einen anderen Literaturblog gestoßen und das ist nicht nur traurig, sondern auch einfach nur lächerlich, bei einigen Aussagen des Autors und der Verlegerin musste ich echt lachen, weil die Sache einfach so ... dumm ist. Es ist echt einfach dumm und nur peinlich für den Autoren, der da wirklich so eine Show abzieht. Himmel ...


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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Baltimore am Mo 23 Jan 2012, 23:43

    Also, war vielleicht nicht so gut, den Link bei 'Zum Lachen und Schmunzeln' zu posten ... aber ... okay. Ich hab mir das gestern halt angesehen und ich war anfangs auch geschockt, aber als ich dann die Beiträge des Autoren gelesen hab und diesen affigen Blogpost, da hab ich echt gedacht ich bin im falschen Film und konnte nur noch lachen XD
    Ich weiß nicht, wieso, aber ich kann einfach nicht anders, als über so dämliche Menschen den Kopf zu schütteln und sie auszulachen.

    Myriel war in ihrer Rezension total sachlich. Sie hat ihre Meinung kund getan, was vollkommen legitim ist.
    Ich finde, einen Rezensenten zu bedrohen, persönlich zu beleidigen und anzugreifen, auf dem Blog (mit wohlgemerkt 7 Lesern -hust- Weltliteratur -hust-) eine Art Hetzrede zu schreiben und sich von einer Mitarbeiterin (?) seines Verlages auch noch untermauern zu lassen ... das ist doch echt die Höhe aller Peinlichkeit. Ich schäme mich für diesen Mann - UND für diese Frau. Und mir tut Myriel total leid - so sachlich wäre ich wahrscheinlich nicht geblieben!

    Und zu behaupten, dass heutzutage Verlage/Autoren/Agenturen Geld für (Blog)Rezensenten bezahlen würden --- hallo?

    Am Besten fand ich jedoch immer noch auf seinem Blog schreibt er über 'die damaligen Kritiker' (jaja, früher war alles besser . . .) :

    Sie waren Kenner der Branche und Könner im Metier - sie hatten eine eloquente Bildung und bedienten sich einer respektvollen Umgangssprache - und sie waren Meister im "zwischen den Zeilen schreiben".
    Was ja so viel bedeutet, wie, dass Myriel dies nicht getan hat.

    Und in deinem eigenen Blogeintrag verwendet er dann Worte wie:
    frustrierte Niete,
    von eben diesen billigen Lästermäulern
    sich auch einbildet, sein vergorenes Hirnschmalz unbedingt via Literaturkritik ins Netz stellen zu müssen
    dann haue ich eben deren Bücher hinterfotzig in die Pfanne
    Lady Oberschlau
    usw.

    Sorry, ich musste grad schon wieder lachen:
    Demonstrativ schickt die pseudo-erpresserische Rezensentin ihre Postanschrift zu - womöglich in der Hoffnung, dass da nun bald ein schönes Paket mit Geschenken und vielleicht auch einem Geldumschlag eintrudelt. Stattdessen aber bekommt sie eine Anzeige wegen Verstoßes gegen § 15 UWG "Geschäftlicher Verleumdung".
    Ich glaube, der hat zu viel TKKG gehört.

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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von SaKi am Mo 23 Jan 2012, 23:58

    Na ja, wenn ich als einziges Gesetz auch nur das UWG kennen würde (bestenfalls noch – wenns hochkommt – das UrhG), dann wär's nicht verwunderlich, das Grundgesetz (Art 5 GG) und das BGB (§§ 185, 186, 187 BGB) nicht zu kennen. Obwohl, Verleumndung hat er ja auch gebrüllt. Nun ja. Jeder präsentiert sich so gut er kann Very Happy
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Pooly am Di 24 Jan 2012, 01:57

    Ja, Juls, ich kann dir zustimmen, mir tut Myriel auch voll leid und ich hätte auch zu 100% nicht so locker reagiert wie sie. Ich finde es eigentlich ziemlich cool, dass sie der Verlegerin gleich ihre Adresse geschickt hat - aber ich meine, das begreift ja auch jeder Mensch, der denken kann, dass da das Recht auf ihrer Seite ist.

    Hach, ich lese irgendwie immer mehr Einträge über diese Sache gerade und dieser Autor - uah. Wirklich die schlimmste Sorte Mensch, die man sich vorstellen kann: beleidigend, herablassend aber wirklich selbst von so dämlicher Peinlichkeit, dass er vermutlich nicht mal merkt, wie dumm sein Gerede ist. Das ist bemitleidenswert und irgendwie schäme ich mich für ihn, wenn ich seine Blogeinträge lese >.<

    Mensch. Echt.


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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Fallen-Heroine am Di 24 Jan 2012, 14:13

    Das ist die größte Beleidigung überhaupt. Der Blöde §"$%§$&$§"§§!"$"§$""!$"!$"§$§%§$%§$%&§$ *PIEP* macht Autoren schlecht durch sein abstößiges Verhalten.
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Pooly am Di 24 Jan 2012, 20:15

    Lustig, über Facebook ist die Sache jetzt bis an unsere Fachschaft in Buchwissenschaft gedrungen und bald werden sicher auch die Dozenten darauf aufmerksam. Ich wittere heiße Diskussionen, die wir dann in Medienrecht darüber führen dürfen Wink


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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von SaKi am Di 24 Jan 2012, 20:35

    Da wär ich gern dabei!
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Storypassion am Di 24 Jan 2012, 20:37

    Hallo zusammen. :)

    Ich muss gestehen, dass ich bis gerade eben noch nichts davon gehört hatte. Embarassed
    Ich finde es einfach nur eine absolute Sauerei von Seiten des Autors und des Verlages. Die schießen sich mit dieser Aktion doch ins eigene Bein, was man an den vielen Rückmeldungen über den Blog oder über Facebook deutlich festmachen kann.
    Was erhofft sich der Autor und der Verlag denn von so einer Anfeindung?
    Glauben die wirklich, dass sie im Recht sind?
    Erstaunlich finde ich, dass sich die beiden nicht wieder dazu geäußert haben. (Mal abgesehen, von dem äußerst peinlichen Blogeintrags des Autors)
    Und auch eine Klage hat die Bloggerin bis jetzt wohl noch nicht erreicht, was doch deutlich zeigt, dass der Verlag entweder nur "prahlen" wollte (mir fällt grad kein passenderes Wort ein) oder das sie eingesehen haben, was für einen Mist sie da fabriziert haben und sich lieber geschlossen gehalten haben, anstatt nochmal den Mund aufzumachen.

    Da können Verlage und Autoren lernen wie man es NICHT macht!

    Liebe Grüße,
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Deadwing am Di 24 Jan 2012, 20:57

    Ich frage mich ja, was der Autor/Verlag damit bezwecken will? Ich meine... es gibt bestimmt ein paa Dumme, die nicht mit der Leseprobe auf amazon vorlieb nehmen, sondern tatsächlich das Buch kaufen, aber machen das wirklich genug, damit es sich für den Typen lohnt? Ich hoffe nicht, das wäre irgendwie wirklich ein Armutszeugnis...

    Aber dass man sich dermaßen bewusst selbst disqualifiziert, ohne einen guten Grund zu haben, kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    Vielleicht ist der gute Mann auch nur auf Aufmerksamkeit aus, koste es, was es wolle...
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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

    Beitrag von Storypassion am Di 24 Jan 2012, 21:29

    Ich glaube ja, dass da sehr viele Faktoren zusammengespielt haben.
    Für einen Autoren ist es nie nett, wenn er verrissen wird. Und ich meine die Rezension von der Myriel war ja nun noch sehr harmlos (wie ich finde) und ich finde es immer lobenswert, wenn man als Rezensent von vornherein sagt: "Leute, ich hab das Buch nicht zu Ende gelesen, möchte mir aber trotzdem eine eigene Meinung bilden!"
    Er hätte über diese Art des Feedbacks eigentlich froh sein sollen - auch wenn es negativ war.
    Aber ein Autor kann doch von seinen Lesern nur lernen.
    Wahrscheinlich war es am Ende einfach verletzter Stolz, weil man nicht wahrhaben wollte, dass das Buch was man selbst so fantastisch findet, bei einigen Leser absolut nicht ankommt.

    Wie sich der Verlag allerdings diese Blöße geben konnte... DAS versteh ich beim besten Willen nicht!

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    Re: Der Fall Myriel gegen John Asht

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