Mein Kopf dröhnte und mein Körper fühlte sich an, wie einmal durchgekaut. Am liebsten wäre ich sofort wieder in den gefühlosen Traumzustand entschwunden, doch der Zustand, das ich auf etwas sehr Hartem lag, das sich so gar nicht wie mein Strohlager anfühlte, ließ mich gänzlich aufwachen. Ich setzte mich hoch und öffnete die Augen- Strahlender Glanz in allen Facetten der Farben, die es gab, die ich kannte und noch darüberhinaus schlug mir entgegen. Sogar der Boden, auf dem ich saß, schillerte als wäre er in Bewegung, als bestände er aus abertausenden Tülllagen die übereeinander flossen.
Es dauerte eine Weile, dann hatten sich meine Augen an die Reflektionen gewöhnt und machte meinen anderen Sinnen Platz. Ich hörte auf einmal das Rauschen des Meeres, das ich in einer kleinen Öffnung hereinschwappen sah. Ich ließ meinen Bick weiter über die glitzernden Wände schweifen, bei denen ich die Form nicht erkennenkonnte, da alles so hell war. Es schien wie im Traum. Dann fiel mein Blick auf ein Mädchen, das etwas älter als ich sein musste. Ihr schlaffer Körper schlief oder war ohnmächtig in einer ungesunden Haltung ebenfalls auf dem Boden. Und doch- trotz der Helligkeit- konnte ich sehen, dass sie schön war. Nicht so zerbrechlich und dünn wie ich.



