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    Sharon Ashwood - Dark Magic

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    Danwaith
    Versucht sich selbst am Handwerk
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    Beiträge : 443
    Texte : Danwaith
    Kunst : Danwaith

    Sharon Ashwood - Dark Magic

    Beitrag von Danwaith am Mi 23 Nov 2011, 13:01

    Sharon Ashwood
    Dark Magic 01
    Hexenlicht


    Informationen zum Buch:
    Taschenbuch: 480 Seiten
    Verlag: Knaur HC
    ISBN-10: 3426652439
    Preis: 12,99€

    Dark Magic Reihe:
    1. Hexenlicht
    2. Vampirdämmerung
    3. Seelenkuss
    4. Höllenherz

    Kurzbeschreibung:
    Hollys Freund hat sie verlassen, weil sie eine Hexe ist. Der umwerfend attraktive Vampir Alessandro will hingegen nichts von ihr wissen, weil sie trotz ihrer magischen Fähigkeiten ein Mensch bleibt. Doch Hollys kompliziertes Liebesleben ist noch ihr geringstes Problem, als ein Dämon auf ihre Heimatstadt losgelassen wird: Die willensstarke Hexe ist die Einzige, die ihn stoppen kann. Nur fordert solche Magie immer einen Preis … und der ist Hollys Leben!

    Eigene Meinung:
    Holly ist die einzige Hexe der Carver Familie die deren Geschäft weiterführen kann, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall gestorben sind und ihre ältere Schwester Ashe sich von der Familie abgewahnt hat. Zusammen mit ihrem Partner Alessandro übernimmt sie kleine magische Aufträge wie das vertreiben von Geistern oder das auffinden von verlorenen Gegenständen. Auch diesmal bekommt sie wieder einen, auf den ersten Blick, einfachen Auftrag. Sie soll das Bewusstsein das Flanders Hauses vernichtet und die verschwundenen Menschen darin retten. Alles andere als einfach, denn das Haus ist ungewöhnlich stark und bösartig. Normalerweise wäre auch das mit Alessandros vampirischen Fähigkeiten leicht zu bewältigen, doch irgendwas speißt das Haus mit seiner Kraft. Es kostet Holly fast das Leben, doch schließlich gelingt es ihr das Haus zu vernichten. Während Holly draußen bei den Sanitätern und ihrem Freund Ben (der im Haus gefangen war) ist, sieht Alessandro sich im Inneren des Hauses noch einmal gründlich um und findet schließlich eine gut versteckte Frauenleiche. Nicht die erste dieser Art, denn in letzter Zeit gab es etliche Morde an Studentinnen und alle hatten sie eines gemeinsam: Ihre Kehlen waren zerfetzt, sie waren jung und blond und sie hatten ein uraltes Vampirzeichen in der Hand.

    Es dauert nicht lange bis die Geschehnisse aus dem Ruder laufen und klar wird worum es hier geht. Irgendjemand versucht einen mächtigen Dämon aus der Hölle zu beschwören und befreit mit seinen Portal etliche andere Kreaturen. Die Vampirkönigin benötigt die Hilfe von Holly um ihre Feindin wieder in die Burg zu verbannen, so wie vor hundert Jahren als ihre Ahnin das gleiche getan hat. Nur hat diese dabei ihr Leben verloren und Alessandro ist alles andere als begeistert von dem Gedanken Holly in Gefahr zu bringen, schließlich hegt er schon seit langem zärtliche Gefühle für sie denen er nicht nachgeben darf, denn der Biss eines Vampirs beraubt einem des eigenen Willens.

    Ich bin wirklich begeistert von "Hexenlicht". Nachdem ich das Buch nun gelesen habe kann ich nicht glauben das ich so lange unentschlossen um die Reihe herumgeschlichen bin. Was mir als erstes aufgefallen ist, ist die Oberfläche des Buches. Normalerweise mag ich glänzende Oberflächen bei Büchern nicht weil man dauernd Fingerabdrücken auf ihnen sehen kann. "Hexenlicht" hat zwar auch eine glänzenden Oberfläche, allerdings hinterlässt man dort keine sichtbaren Fingerabdrücke und wenn man das Buch schräg und ins Licht hält, glitzert das Cover ganz leicht. Das finde ich wirklich gelungen und ich hoffe das es bei den Folgebänden ebenfalls so ist. Da ich mir den zweiten Band bestellt habe werde ich das wohl die Tage rausfinden.

    Die Geschichte um Holly und Alessandro hat mich sofort in ihren Bann geschlagen. Man wird in die Geschichte hineingeworfen und findet sich auf der Straße vor dem Flanders Haus wieder. Da Holly am nächsten Tag ihre Studien Gebüren zahlen muss, kommt ihr dieser Auftrag ganz recht, allerdings hätte sie nicht mit diesem Widerstand gerechnet, zumal der Besitzer ihr nicht alles gesagt hatte. Verschwundene Menschen und ein bösartiges Haus gehören normalerweise nicht zu ihren Alltags Dingen. Nachdem Alessandro dann auch noch eine weitere Leiche gefunden hat und Holly in ihrem eigenen Haus von einem Dämon in Mäusegestalt angegriffen wurde, steht fest das irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Die junge Hexe macht es zu ihrer Aufgabe den Dämon wieder zurück in sein Gefängniss zu schicken, sehr zum Wohlwollen der Vampirkönigin Omara.

    Kurz nach dem Flanders Vorfall macht ihr fester Freund Ben mit Holly Schluss weil er mit ihrer Magie nicht klar kommt und räumt so unabsichtlich das Feld für Alessandro. Die beiden fühlen sich schon seit sie sich kennen zueinander hingezogen, wissen jedoch beide das nie mehr zwischen ihnen existieren wird außer Freundschaft. Aufgrund der Kurzbeschreibung dachte ich das Alessandro Holly zwar begehrt, sich ihr aber nicht nähert da sie sterblich und in seinen Augen daher minderwertig ist. Damit lag ich ziemlich daneben. Zwar nähert sich Alessandro ihr wirklich nicht aufgrund ihrer Sterblichkeit, allerdings will er sie dadurch nur vor sich selbst schützen. Ein Vampirbiss und das Gift das damit in den Körper eines Menschen fließt, nimmt diesem seinen eigenen Willen und macht ihn süchtig. Etwas das weder Alessandro noch Holly wollen und so schleichen sie umeinander herum ohne sich je wirklich näher zu kommen.

    Obwohl die Liebesgeschichte einen großen Platz einnimmt, geht es doch in allererster Linie um die Gefahr die von der Dämonin und ihren Dienern ausgeht. Ich finde das Sharon Ashwood hier genau die richtige Mischung getroffen hat. Weder drängt sich die Liebesbeziehung in den Vordergrund, noch verschwindet sie komplett im Hintergrund und zudem ist das Buch konstant spannend. Vor allem die Idee mit den lebenden Häusern und der Burg, auch Hölle genannt, fand ich sehr gelungen. Die Charaktere sind vielschichtig und wachsen einem schnell ans Herz, so das man die Geschichte regelrecht gefesselt verfolgt und das Buch kaum aus der Hand legen kann. Zudem ist der Schreibstil flüssig und daher leicht zu lesen, so das man leicht in die Geschichte hineinfindet.

    Ich muss sagen das besonders Alessandro es mir angetan hat. Obwohl er der typische Vampir ist, hat er auch eine verletzliche Seite die ihn doch um einiges menschlicher macht als seine Artgenossen. Das wird vor allem in Gegenwart der Vampirkönigin deutlich. Omara habe ich bis zum Ende nicht ganz durchschaut. In einem Moment ist sie verletzlich und unglücklich, im anderen kaltherzig und grausam. Ihr scheint etwas an Alessandro zu liegen und trotzdem vernichtet sie sein Glück ohne mit der Wimper zu zucken. Ich bin gespannt ob man in den Folgebänden noch etwas von ihr hört.

    Fazit:
    "Hexenlicht" ist ein absolut gelungener Start für die Dark Magic Reihe. Spannend, mitreißend, gefühlvoll und mit Charakteren die man einfach mögen muss. ich bin gespannt wie es weitergeht und werde die Reihe garantiert weiterverfolgen.

    5/5 Sternen

    Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!




    Sharon Ashwood
    Dark Magic 02
    Vampirdämmerung


    Informationen zum Buch:
    Taschenbuch: 496 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur
    ISBN-13: 978-3426652442
    Preis: 12,99€

    Dark Magic Reihe:
    1. Hexenlicht
    2. Vampirdämmerung
    3. Seelenkuss
    4. Höllenherz (September 011)

    Kurzbeschreibung:
    Ein einziger verhängnisvoller Kuss hat Conall Macmillans Leben für immer verändert – denn in diesem Moment begann seine Verwandlung in einen Dämon. Seitdem kämpft er verzweifelt um seine Menschlichkeit. Als er Constance begegnet, ahnt er sofort, dass dieses Treffen sein Schicksal entscheiden wird. Doch kann die Vampirin seine Seele retten – oder wird sie ihn endgültig ins Verderben reißen?

    Eigene Meinung:
    Wenn ich ehrlich bin war es vor allem die Kurzbeschreibung von Vampirdämmerung, die mich lange Zeit davon abgehalten hat mir die Reihe einmal anzusehen. Es hörte sich einfach nicht nach etwas an das mir Gefallen könnte, ich lag mal wieder total daneben. Was ich nicht bedacht habe, war die Tatsache das man Mac schon im ersten Band kennenlernt. Den Fehler mache ich bestimmt nicht noch einmal. In "Hexenlicht" wurde Mac, der damals ein Cop war, in die Welt der Übernatürlichen hineingezigen und durch einen einzigen Kuss in einen Seelenfresser Dämon verwandelt. Von da an war er nicht länger der gute Cop, sondern ein Seelen fressendes Monstrum das der Dämonin Genever dabei half einen Krieg gegen die Übernatürlichen Gemeinde in Fairview zu führen. Holly Carver, die Protoganistin des ersten Bandes, sorgte ungewollt dafür das er zum Teil wieder menschlich wurde und nun kämpft Mac darum die Oberhand über seinen Dämon zu behalten. Denn dieser lauert noch immer in ihm.

    Alessandro Caravelli, Hollys Lebenspartner und sozusagen der Vampirsheriff von Fairview, ist alles andere als begeistert als sich rausstellt das Mac am Leben und noch dazu wieder in der Stadt ist. Auf einem Friedhof macht er ihn ausfindig und nach einem kleinen Gemetzel, wirft der Vampir den halben Dämon kurzentschlossen durch die Tür in die Burg hinein. Dort trifft Mac auf die Vampirin Constance zu der er sich von Anfang an hingezogen fühlt.

    Ich hatte mit allem gerechnet, nur nicht mit diesem zarten und unschuldigen Wesen. Da Constance sofort nach ihrer Verwandlung in die Burg verschleppt wurde, hat sie noch nie menschliches Blut getrunken und ihre Verwandlung zum Vampir ist somit nicht zur Gänze abgeschlossen. Sie hat zwar die typischen Reiszähne, ist stärker als normale Menschen und heilt auch schneller, doch im Gegenteil zu einem vollständig verwandelten Vampir sind ihre Kräfte gar nichts.

    Als die Vampirin auf Mac trifft ist sie gerade auf der Suche nach einer Beute die sie beißen kann, denn sie muss unbedingt trinken und die wahre Stärke einer Vampirin erlangen um ihren Sohn Sylvius zu retten. Sie nahm den jungen Inkubus als ihr eigenes Kind an und zog ihn groß, doch je älter er wird, desto größer wird die Gefahr für ihn. Die Burg unterdrückt die Magie ihrer Insassen und lässt bestimmte Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Verlangen verschwinden. Einzig das Blut eines Inkubus kann den Burgeinwohner ihr Verlangen für kurze Zeit zurückgeben und so sind diese sehr begehrt. Schließlich kommt es wie es kommen muss und die Wächter nehmen Sylvius gefangen. Constance weiß das sie ihren Sohn nur als vollständige Vampirin befreien kann und trifft eine schwere Entscheidung.

    Constances Liebe zu Sylvius ist unerschüttlich. Sie würde alles für ihren Sohn tun, auch wenn das bedeutet das sie sich in ein Monstrum verwandeln muss. Als sie auf Mac trifft und dieser ihr verspricht ihren Jungen zu retten, ist sie unendlich erleichtert, aber dennoch misstrauisch. Schließlich ist Mac ein Dämon und sie ist sich nicht sicher ob sie ihm vollkommen vertrauen kann. Dazu kommt das starke Verlangen das sie in seiner Nähe jedesmal befällt und dem sie schließlich nachgibt.

    Die Liebesgeschichte zwischen Mac und Constance ist wirklich sehr schön. Sie nimmt einen großen Teil der Geschichte ein, doch schon wie im Vorgänger Band gelingt der Autorin die richtige Mischung zwischen Liebesgeschichte und Handlung. Da ich mich momentan in einem kleinen Lesetief befinde, habe ich ein wenig länger gebraucht um das Buch zu beenden, unter Normalumständen allerdings hätte ich es wahrscheinlich in ein oder zwei Tage ausgelesen.

    Besonders interessant fand ich diesen Band unter anderem auch weil man mehr von der geheimnissvollen Burg erfährt. Der Großteil der Geschichte spielt sich in ihrem Inneren ab und es ist wirklich interessant zu erfahren was dort alles so lauert und vor allem, wie die Burg früher einmal war. Ihr Mysterium wird endlich gelöst und ich bin gespannt ob man in den Folgebänden erfährt wie es mit ihr weitergeht.

    Allerdings hege ich daran keinerlei Zweifel. Im Gegenteil zu manch anderen Buchreihen dieses Genres, verschwinden die Protoganisten des ersten Bandes nicht einfach, sondern sie sind wieder mit in die Handlung eingeflochten und haben gar nicht so kleine Rollen. Man erfährt wie es mit ihrem Leben weitergeht, was ich allemal besser finde als wenn sie einfach in der Versenkung verschwinden würden. Auch lernt man die Protoganisten der Folgebände kennen. In diesem Fall Ashe, Hollys Schwester.

    Ich bin ganz ehrlich, ich konnte die Hexe am Anfang ar nicht ausstehen. Ihre Einstellung zur Welt der Übernatürliche und ihre Offensichtliche Abneigung gegen Alessandro, sowie ihre mehrmaligen Versuche diesen endgültig ins Jenseits zu befördern, machten sie mir nicht gerade symphatisch. Zum Glück hat sich das gegen Ende des Buches geändert, denn sonst würde der nächste Band für mich wohl zur Qual werden. Jetzt freue ich mich auch auf "Seelenkuss" und bin gespannt was dort wohl auf mich wartet.

    Fazit:
    Sharon Ashwoods Dark Magic Reihe mausert sich langsam aber sicher zu einer meiner Lieblingsreihen in diesem Genre. Die Bücher haben eine gewisse Grundstimmung die mich sofort in ihren Bann zieht. "Vampirdämmerung" ist eine wirklich gelungene Fortsetzung und reißt einen genauso mit wie "Hexenlicht". Macs und Constances Geschichte ist spannend und geheimnissvoll, die Liebesgeschichte zwischen den beiden etwas besonderes. Ich freue mich schon auf den Folgeband "Seelenkuss" und auf "Höllenherz", das schließlich im September erscheint.

    5/5 Sternen




    Sharon Ashwood
    Dark Magic 03
    Seelenkuss


    Informationen zum Buch:
    Taschenbuch: 480 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur
    ISBN-10: 3426508842
    Preis: 12,99€

    Dark Macig Reihe:
    1. Hexenlicht
    2. Vampirdämmerung
    3. Seelenkuss
    4. Höllenherz (erscheint September)

    Kurzbeschreibung:
    Ashe Carver ist eine hervorragende Monsterjägerin. Doch nun hat sie ihren Job an den Nagel gehängt, denn sie befindet sich mitten in einem Sorgerechtsstreit um ihre Tochter Eden und muss beweisen, dass sie eine ebenso gute Mutter wie Jägerin sein kann. Deshalb reagiert sie auch zunächst abweisend, als der gutaussehende Reynard sie bittet, ein gestohlenes Objekt für ihn zu finden. Doch die Tage des Unsterblichen sind gezählt, wenn Ashe ihm nicht hilft. Denn Reynard wurde etwas Unersetzliches geraubt … seine Seele.

    Eigene Meinung:
    Seit Ashe Carver nach Fairview gezogen ist hat sich ihr Leben um einiges verkompliziert. Ihre Tochter Eden lebt nun bei ihr und Ashe hat ihren Beruf als Jägerin an den Nagel gehängt und hilft nur noch im Notfall aus. So ein Notfall kommt auch schneller als sie gedacht hatte und so muss sie mit der Hilfe von Captain Reynard einen entflohenen Dämon wieder zurück in die Burg schaffen. Eigentlich kein schwerer Auftrag, wäre da nicht diese Anziehungskraft die der Wächter auf sie ausübt. Zu allem übel scheint es auch noch jemand auf sie abgesehen zu haben und ein Dieb hat Reynards Seele aus der Burg gestohlen. Findet er diese nicht und schafft sie zurück in die Burg, wird er sterben, etwas das Ashe auf keinen Fall zulassen will.

    Also nach Ashes erstem Auftritt in "Vampirdämmerung" war ich ja sehr skeptisch was dieses Buch angeht. Ihr Verhalten hat mir gar nicht zugesagt, sondern mich eher abgeschreckt. Das sie sich dann im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und mir dann tatsächlich noch symphatisch geworden ist, war wirklich Glück. In "Seelenkuss" lernt man eine Seite von Ashe kennen die man vorher nicht kannte - ihre mütterliche. Sie liebt ihre 10jährige Tochter Eden wirklich über alles und will mit ihr einfach ein normales Leben führen. Als ehemalige Jägerin gar nicht so einfach, denn es gibt noch genügend Übernatürliche die hinter ihr her sind. Die Vergangenheit holt sie auch schneller ein als ihr lieb ist und plötzlich ist sie in allerlei Geschehnisse verwickelt.

    Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat, ist wie die Autorin die verschiedenen Handlungsstränge langsam aber sicher zu einem verwoben hat. Ashe muss wirklich mit vielen Dingen auf einmal klar werden. Die Eltern ihres verstorbenen Mannes wollen das Sorgerecht für Eden, sie muss den Dämon vernichten der ihren Anwalt bedroht, Reynards Seele zurückholen und dann ist da natürlich auch noch der Scharfschütze der sie eindeutig töten wollte, sowie der Vampirkönig des Osten der sich in den Kopf gesetzt hat mit ihr einen Erben zu zeugen.. An manchen Stellen tat sie mir wirklich leid. Sie steht unter einem unglaublichen Druck und versucht dem ganzen gerecht zu werden und gleichzeitig ihre Mutterrolle nicht zu vernachlässigen.

    Die Liebesgeschichte zwischen Reynard und Ashe ist schöner als ich gedacht hätte. Man lernt Seiten an den beiden kennen von denen man nicht einmal geahnt hatte das sie existieren. Zudem wird ein weiteres Geheimnis der Burg und ihrer Wächter gelöst und man erfährt endlich was genau sie eigentlich an die Burg bindet. Noch ein Pluspunkt für das Buch ist das man den Dunkelfee Prinz Miru-kai ein wenig besser kennenlernt. Obwohl er in den vorherigen Bänden scheinbar der Feind war, war er mir in "Seelenkuss" richtig symphatisch. Ich würde mir ja wünschen das er irgendwann auch sein eigenes Buch bekommt und man somit die Chance hat ein wenig mehr von ihm zu erfahren. Aufjedenfall habe ich die Seiten aus seiner Sicht sehr gerne gelesen und sie immer mit Spannung verfolgt.

    Leider hat das Buch diesmal auch einen Minuspunkt. Für meinen Geschmack hat man viel zu wenig von den Protoganisten der vorherigen Bände mitbekommen. Hatten Alessandro und Holly in "Vampirdämmerung" noch eine zentrale Rolle, wurde diese in "Seelenkuss" um ein ganzes Stück gekürzt. Da sie zur Familie gehören kommen sie natürlich desöfteren vor, aber es gibt keine Momente aus ihrer Sicht, was ziemlich schade ist vor allem da die beiden ja erst ein Baby bekommen haben. Mac kommt, da er jetzt ja sozusagen der Anführer der Burg ist, dementsprechend oft vor, Constance allerdings wird nur einmal in einem Nebensatz erwähnt und von Sylvius und Viktor war gar nichts zu sehen. Das fand ich doch sehr schade.

    Fazit:
    "Seelenkuss" ist genauso spannend und mitreißend wie seine Vorgänger. Die Liebesgeschichte ist leidenschaftlich und voller Emotionen und der Plot weißt viele verschiedene Handlungsstränge auf die Sharon Ashwood gekonnt zu einem verwebt. Leider hat das Buch diesmal auch einen Minuspunkt, weshalb es von mir einen Punkt abgezogen bekommt. Die Protoganisten der vorherigen Bände bekamen für meinen Geschmack leider etwas zu wenig Raum.

    4/5 Sternen

    Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!




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    Sharon Ashwood
    Dark Magic 04
    Höllenherz
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    Informationen zum Buch:
    Taschenbuch: 448 Seiten
    Verlag: Knaur TB
    ISBN-10: 3426508850
    Preis: 12,99€

    Dark Magic Reihe:
    1. Hexenlicht
    2. Vampirdämmerung
    3. Seelenkuss
    4. Höllenherz

    Kurzbeschreibung:
    In eine Vampirin verwandelt und von ihrer Familie verstoßen zu werden, war das Schlimmste, was Talia je passiert ist – bis jetzt. Denn ein Mörder macht Jagd auf die übersinnlichen Bewohner von Fairview, und die junge Frau sollte sein erstes Opfer sein. Nur hat er Talia mit ihrer menschlichen Cousine verwechselt, und plötzlich wird die Vampirin zur Hauptverdächtigen in dem grausamen Verbrechen, das eigentlich ihr gegolten hat. Talias einziger Verbündeter ist der Höllenhund Lor, doch selbst er wird zu einer Gefahr: Nicht für Talias Leben – aber für ihr Herz!

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    Eigene Meinung
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    Ich habe wirklich sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet. Neben all den Charakteren die man in den Vorgänger Bänden kennengelernt hatte, und das waren wirklich nicht wenige, fand ich Lor immer am interessantesten. Als Anführer des Höllenhundrudels trägt er sehr viel Verantwortung. Dabei ist er auch noch so unglaublich geheimnissvoll, das man als Leser einfach wissen will wer genau Lor denn nun eigentlich ist. Diese Frage bekommt man in Höllenherz beantwortet und ich muss sagen, ich bin begeistert! Neben dem ersten Band Hexenlicht ist dies wirklich mein Lieblingsband der gesamten Reihe.

    Anfangs war ich etwas skeptisch ob es wirklich so gut ist das die weibliche Protoganistin auch diesmal wieder eine Vampirin ist (wir erinnern uns, Corinne in Vampirdämmerung war ebenfalls eine Vampirin). Meine Bedenken haben sich aber ziemlich schnell in Luft aufgelöst denn Talia ist eine wirklich erfrischende junge Frau und absolut nicht mit Corinne zu vergleichen. Zwar ist auch Talia zart, doch durch ihre Vergangenheit ist sie wesentlich abgehärteter und kämpfen ist für sie in leichtes. Das Buch fängt auch sehr spannend an. Talias Cousine Michelle wird in ihrer eigenen Wohnung bestialisch ermordet und natürlich ist es ausgerechnet Talia die diese als erste findet. Zu ihrem Pech, oder Glück, wohnt Lor im selben Haus und nimmt sie in gewahrsam.

    Da er nicht absolut sicher sein kann das sie die Mörderin ist, versteckt er sie vor den menschlichen Behörden, denn aus Erfahrung weiß er, das diese bei Monstern kurzen Prozess machen. Ziemlich schnell wird jedoch klar das Talia unschuldig ist und ab da beginnen sie gemeinsam nach Michelles Mörder zu suchen. Da kommt ein alter Bekannter ins Spiel. Ja, der Bösewicht ist kein Unbekannter und diesmal bekommt er wirklich was er verdient.

    Schade fand ich das Alessandro und seine Familie diesmal nur kurz am Rand während eines Gesprächs auftauchen, dafür werden einige andere Charaktere näher beleuchtet, was die ganze Sache dann doch entschädigt. Man bekommt auch einen ganz guten Einblick in das Leben des Höllenhundrudels. Vor allem der Zusammenhalt untereinander kommt sehr gut zur Geltung. Die Liebesgeschichte zwischen Lor und Talia entwickelt sich langsam, ist aber unterschwellig immer allgegenwärtig. Es ist von vornerein klar das diese beiden zueinander gehören, allerdings haben sie einige Hürden zu überwinden. Dafür war das Ende aber umso schöner.

    An Spannugn mangelt es auch in Höllenherz nicht. Es gibt wieder jede Menge Action und Momente wo einem als Leser der Atem stockt. Zwar kann man das Geschehen ab einem bestimmten Punkt vorraussehen, stören tut dies allerdings nicht. Ich bin sowieso der Auffassung, sich etwas zu denken und es dann tatsächlich zu lesen sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    Alles in allem bin ich auch diesmal wieder maßlos begeistert und kann mit recht behaupten, die Dark Magic Reihe gehört wirklich zu meinen absoluten Lieblingen und man sollte sie auf keinen Fall verpassen!

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    Fazit
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    Genau spannend, amüsant und romantisch wie seine Vorgänger. Für mich mitunter das beste Buch der gesamten Reihe.

    5/5 Sternen

    Vielen lieben Dank an Droemer Knaur für das bereitstellen des Rezensionsexemplares!
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    Pooly
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    Re: Sharon Ashwood - Dark Magic

    Beitrag von Pooly am Di 20 Dez 2011, 02:57

    Hallo Conny!

    Wow, also ich habe mich gerade mal (endlich) durch deine Rezension gelesen und kann nur sagen: Danke für diese ausführlichen Vorstellungen! Bei mir ist es oft so, dass ich Klappentexte lese und denke "Hm, nein, das kann nichts für mich sein" - wenn ich dann detailliertere Meinungen zu den Werken selbst vorliegen habe, ist es aber viel eher möglich, mir Meinungen über Bücher zu bilden, die am Ende dann meine Kaufentscheidungen möglicherweise beeinflussen können.

    Hier kann ich sagen, dass mich der Inhalt trotz deiner positiven Meinung nicht recht ansprechen will - da meine Schwester aber genau diese Art von Literatur gern liest (denke ich), wäre das ein perfektes Weihnachtsgeschenk für sie - ich suche nämlich noch fieberhaft. Und da dir die Bücher so gut gefallen haben, kommen sie auf jeden Fall auf meine Geschenkideen-Liste.

    Danke für die Vorstellung! (:

    Liebe Grüße
    Marie


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    UND DUNKELHEIT EIN WARMER HOFFNUNGSSCHIMMER.
    Die ganze verdammte Nacht lebt in meinem Kopf.«

     

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 24 Jun 2017, 04:01