Pooly's Kunst und Schreibforum

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Pooly & Co.

    Mitfühlen beim Lesen

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    Mondlicht
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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Mondlicht am 06.10.11 16:16

    Hach, ja, dieses Thema ^^

    Was tut Mondlicht bei einer traurigen Szene? Heulen. Was tut sie, wenn ein Chara eine falsche Entscheidung trifft? Sie klappt das Buch wütend zu und läuft erstmal weg, bevor sie doch nicht anders kann und weiterliest. Was tut sie, wenn es ein perfektes (nicht Happy-Happy und auch nicht Bad, eben gut) Ende gibt? Verdrückt ein Tränchen. Was tut sie, wenn der Antagonist auftritt? Ihm imaginär eine überbraten.

    Bei Filmen werde ich nicht so emotional, aber Bücher, das ist immer so ...
    Glücklich Nasenbluten Melo Bitte nicht! Angriff

    Also: Ja, ich fühle extrem mit. Bitterlich wein

    Gruss
    Mondlicht

    Cecilia Dewi
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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Cecilia Dewi am 06.10.11 17:20

    Hm, lustigerweise habe ich beim "Goldenen Kompass" überhaupt nicht mitfühlen können ...

    Ansonsten: Sicher, ich bange mit und um die Figuren, freue mich, traure, leide, liebe ... manche Bücher lassen mich auch Tage, nachdem ich sie ausgelesen habe, nicht mehr los, ich bin quasi in ihrer Stimmung "eingefärbt".

    Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, dass ich ein Buch unbedingt JETZT weiter lesen muss ... denn ... wer weiß schon, was gerade passiert ... zwischen den Seiten und geschlossenen Buchdeckeln. Ich kann dann nicht stoppen, weil mich die Stimmung im Buch so gefangen hält. Oder ich nehme diese Stimmung mit nach draußen, in die reale Welt ... und meine Mitmenschen müssen das dann ausbaden. Surprised

    Bei Filmen geht mir das fast nie so....

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Sirene Blake am 02.05.12 23:09

    Ein interessantes Thema Wink

    Bei mir kommt es auf das Buch an. Zu manchen Geschichten und Charakteren wahre ich eine gewisse Distanz, oder anders, ich will manchmal sogar dass sie bestraft u. ä. werden.
    Das Buch was ich zurzeit lese ist anders. Ich fühle mit den Charakteren mit. Woran das liegt weiß ich aber leider auch nicht. Vielleicht weil es einfach nur genial, mit so viel Gefühl und Veranschaulichungen geschrieben ist?
    Aber ich schließe mich Mondlicht an - ich empfinde beim Lesen von Büchern emotionaler als beim Schauen von Filmen.

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Maralein am 03.05.12 16:41

    hmm ich schließe mich mal Tan und Mondlicht an :) bei büchern kanns vorkommen das ich mich entweder kaputtlache oder ganz ganz dringend ein taschentuch brauche aber bei filmen hab ich noch nie geheult ^^ meine freundinnen gucken immer wie ein auto wenn die sich bei titanic totheulen und ich da sitze und lächle xD spontan fällt mir jetzt kein buch ein bei dem ich besonders extrem mitgefühlt hab aber ich denke harry potter 6 würd ich dazuzählen ^^

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Sirene Blake am 03.05.12 16:45

    meine freundinnen gucken immer wie ein auto wenn die sich bei titanic totheulen und ich da sitze und lächle

    du ... lächelst da? o.o nee ehrlich das ist einer der wenigen Filme die mich zum Weinen bringen :'( nicht weil Jack stirbt und Rose ihm nachtrauert, sondern gesamt. Die Musik bewegt mich einfach, die anderen Menschen, die schockierend schauen. Und vor allem die Tatsache dass es auf einem tatsächlcihen Ereignis beruht.
    Aber das mal beiseite.
    Manchmal fühle ich so stark mit, dass das Buch mich nicht mal im Traum loslässt o.o Ich glaube, das ist das, was man mit Büchern erreichen will. Dass die Leser gefesselt werden, darüber nachdenken, in den Bann gezogen werden. Hut ab vor den Autoren, die das erreichen!

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Maralein am 03.05.12 16:56


    du ... lächelst da? o.o

    ich find die szene einfach so schön <3 traurig, ja, aber schön traurig <3

    und vor den autoren die mich richtig zum mitfühlen bringen hab ich total respekt weil ich durchs schreiben selbst weiß, wie schwer das ist alles rüberzubringen o_o

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Sirene Blake am 03.05.12 17:01

    Achso du lächelst weil die Szene schön ist ... naja ich meine andere Leute weinen auch bei Filmen wo ichs nicht nachvollziehen kann. Ist ja gut dass nicht alle gleichzeitig losheulen, sondern es jeder anders empfindet, sonst wärs ja langweilig Wink
    und vor den autoren die mich richtig zum mitfühlen bringen hab ich total respekt weil ich durchs schreiben selbst weiß, wie schwer das ist alles rüberzubringen o_o

    Eben. Das ist manchmal echt der Wahnsinn. Bei manchen ist der Zauber einfach da, bei anderen nicht. Aber ... das ist glaub auch charakterabhängig. Manche finden dieses Buch emotional ansprechend, andere jenes. Wink

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Tin am 06.05.12 12:29

    Hach mensch, ich sehe gerade, dass ich hier nach meinem Eingangspost nie wieder etwas zur "Diskussion" beigetragen habe ... peinlich, peinlich. Shocked

    Ich finde eure Meinungen alle sehr interessant, vor allem, weil ja doch ein paar dabei sind, die ... sagen wir "nicht so sehr" mitfühlen, wie die anderen.
    Ich glaube, das ist das, was man mit Büchern erreichen will. Dass die Leser gefesselt werden, darüber nachdenken, in den Bann gezogen werden. Hut ab vor den Autoren, die das erreichen!
    Ich denke, damit hast du es schön zusammengefasst, Tan. Wenn ich mal wieder so ein Buch gelesen habe, das mich einfach nicht mehr losließ, dann denke ich mir immer: Lob an den Autor.

    Ich komme gerade auf dieses Thema, da ich momentan wieder ein solches Buch lese. "Der Todeskünstler" von Cody McFadyen. Es ist einfach beeindruckend, wie sehr er seine Leser in den Bann der Geschichte zieht. Ich kann gar nicht anders, als es immer wieder zur Hand zu nehmen. Allerdings will ich gerade nicht, dass es zuende ist, deshalb versuche ich jetzt, die letzten 100 Seiten ein wenig heraus zu zögern. Very Happy Ja, auch das habe ich bei mir schon öfters erlebt: Dass ich dann eben nicht alles in einem runterlese, sondern versuche, so lange wie möglich zu brauchen, damit diese wundervolle (in diesem Fall leider eher grausame) Geschichte nicht vorbei ist!

    Liebe Grüße,
    Tin


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