Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Tin am So 06 Jul 2008, 17:35

    Hallo ihr Lieben!

    Da es mir grade bei "Der Goldene Kompass" mal wieder so ging, stellt sich mir die Frage: Geht es euch auch so, dass ihr euch so sehr in die Geschichten "hineinlest", dass ihr genauso fühlt, wie die Personen darin?
    Ich denke doch, dass sich jeder gut in eine Geschichte und in die Gefühle hineinverstezen kann..besonders, wenn das Buch dementsprechend geschrieben ist. Doch finde ich, dass es noch einen Unterschied gibt, ob man einfach nur....berührt ist, oder ob man nun wirklich so denkt, wie die entsprechenden Personen im Buch.

    Also, wie ist das bei euch? Kennt ihr das Gefühl auch? Und wenn ja...gibt es Bücher, bei denen dieses "Mitgefühl" besonders groß ist? Oder kennt ihr sogasr Bücher, die euch...total kalt lassen?

    Ich bin auf eure Antworten gespannt :)

    Lieben Gruß,
    Christin


    Zuletzt von Tin am So 06 Jul 2008, 19:32 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet


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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Tambourine am So 06 Jul 2008, 19:03

    Naja, also bei den Büchern, die ich im Moment lese, finde ich die Personen zwar sehr spannend, aber weil es keine wirklichen Hauptfiguren gibt, bleibt das natürlich irgendwo auf der Strecke. Very Happy

    So wirklich mitgefühlt habe ich zum Beispiel bei Harry Potter 5 und 6 am Ende. ^^

    Sonst bin ich wohl eher etwas "gerührt".

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Pooly am So 06 Jul 2008, 19:25

    Ich liebe es, mitzufühlen! Ich finde, genau das macht richtig gute Bücher aus! Schreibstil und Stimmung müssen so passen, dass ich genau so denken und fühlen kann, wie die Personen im Buch.
    Das war bei den Bis(s) Büchern so, bei Harry Potter und bei Sophie im Schloss des Zauberers XD
    Und bei manch anderen auch noch.


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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Dawn am So 06 Jul 2008, 20:06

    Man muss mitfühlen können. Ich zumindest. Dann ist das lesen doch viel schöner. :)

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Kelly am Mo 07 Jul 2008, 10:07

    Ich finde es sehr schön, wenn man in Büchern so richtig mitfühlt. Man muss sich dazu selbst mit der entsprechenden Person indentifizieren können.
    Ich glaube, dass ist eine große Leistung beim Schreiben: Wenn es jemand schafft, dass sich viele Menschen mit seiner Hauptfigur so sehr identifizieren, dass sie richtig mitfühlen.
    Dazu muss die Person zum einen sympathisch sein. Das ist nicht immer ganz einfach, weil die Geschmäcker nun mal verschieden sind und es so gut wie unmöglich ist den Geschmack von mehreren Leuten zu treffen. Außerdem, und das ist in meinen Augen die größere Schwierigkeit, muss die Person nachvollziehbar handeln. Nur so kann der Leser die Person auch verstehen und sich dadurch mit ihr identifizieren.

    Es gibt sehr viele Bücher, die mich so richtig mitfühlen ließen, aber ganz an erster Stelle steht definitiv und unübertroffen "Der Kreis der Dämmerung" von Ralf Isau.

    LG Kelly

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Alania am Mo 07 Jul 2008, 10:56

    Ich liebe das auch, wenn Buecher so gut geschrieben sind, dass man einfach alles miterlebt und mitfuehlt.
    Das macht das Ganze doch erst realistisch.

    Bei mir ist es manchmal so schlimm, dass ich nicht weiterlesen kann, wenn sich eine Figur blamiert.
    Dann werde ich selber ganz rot und muss das Buch erst einmal zuschlagen und mich beruhigen. o.o


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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Lea am Mo 07 Jul 2008, 14:58

    Wenn sich eine Figur blamiert (z.B. eine Nebenperson) dann muss ich immer fürchterlich lachen..xD

    Tja, Angie, wer hat denn da ein Déjá-vu? Razz

    Ich lache mit, ich heule, wenn jemand stirbt oder i-was Dramatisches passiert, ich schmunzel, ich ekle mich, ich identifizier mich total mit den Hauptperson/en (Ausnahmen gibt es), dass die auch etwas auf mich abfärben. Ich tue Dinge, die ich voher nie getan habe, Einstellungen zu gewissen Dingen werden geändert oder überdenkt (selten, aber dennoch), und vieles mehr passiert.
    Manchmal BIN ich dann die Person (z.B. Bella) weil ich Teile ihres Lebens selbst erlebt habe und ihr so näher bin oder manchmal kann man unter die Haut eines anderen schlüfpen, dinge tun, die man nie tun würde, Sachen erleben, die man sonst nicht erleben würden, auf andere Weise sterben und wiedergeboren werden.

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von moriazwo am Di 08 Jul 2008, 09:27

    Es hängt meiner Meinung nach sehr davon ab, wie sehr einen die Geschichte hineinzieht und wie die Charaktere zugeschnitten sind. Ich habe daher alles schon erlebt, die distanzierte Leserposition, wie auch eine Position, bei der ich mitten in der Handlung war und einige Charaktere fast wie einen engen Freund empfunden habe. Das geschieht natürlich nur dann, wenn ich mich in der speziellen Geschichte entweder mit dem Protagonisten identifizieren kann, oder wenn einer der Protagonisten Ähnlichkeiten mit mir bekannten realen Personen aufweist.


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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Rose am Fr 24 Apr 2009, 16:16

    Wen ein Buch gut ist muss man mit den Hauptfiguren Mitfiebern wen man das nicht kann ist es auch kein gutes Buch.
    Der Autor muss alles so beschreiben das man voll ihn der Handlung ist und wen die Hauptfigur erschreckt wird man sich dann auch erschrecken

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Teleri am Fr 24 Apr 2009, 19:10

    Also ich bin auch der Meinung, das hängt vom Buch ab- ich bin aber sowieso schnell in Büchern drinnen und bewege mich in den Orten, die beschrieben werden, deswegen habe ich den Anspruch an das Buch von Umgebungsbeschreibung- sonst wandle ich nur im dunklen Raum :-)

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Bloodangel am Sa 25 Apr 2009, 01:23

    Bei einem guten Buch oder einer guten Story fühlt man auromatisch mit. Das ist doch gerade das schöne.
    Mit dem Helden mitfiebern ist doch das besste.

    Aber es gibt auch Sachen da lese ich ohne etwas dabei zu empfinden.

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Jojo am Do 03 Sep 2009, 14:48

    hmm...
    also ich habe mal ein Buch gelesen, es ist "Onkel Toms Hütte" was mich wirklich sehr berührt hat. Man hat die Gefühle und Handlungen der Personen und Charaktere sehr gut verstanden. Es spielte zur Zeit des Sklavenhandels in Amerika. Am Ende des Buches habe ich angefangen zu weinen.
    Genauso auch bei "Bevor ich Sterbe". Da es in der Ich-Perspektive geschrieben war und die Person in meinem Alter, konnte ich mich wunderbr hineinversetzen und am Ende war es einfach nur alles traurig. Es war in der ganzen Geschichte auch eine gewissen Hoffnungslosigkeit, die auch von mir immer besitz ergriffen hat, wenn ich gelesen habe...

    sonst war es glaube ich bei keinem Buch wirklich so, dass ich richtig extrem mit den Personen mitgefühlt habe.
    Aber, dass mich ein Buch ganz kalt gelassen hat, kann ich auch nicht sagen. Außer vielleicht "nathan der Weise" oder so was in der Art, was man halt in der Schule liest.
    Aber sonst haben mich die Bücher, die ich in meiner Freizeit lese doch irgendwie immer etwas berührt oder ich konnte mit den Personen in irgendeiner Art mitfühlen.

    LG Jojo


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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Goldstaub am Mo 13 Sep 2010, 16:18

    Also mitfühlen tue ich in gewisser Weise schon. Klar tun einem die Charaktere leid, oder man schmunzelt mal beim Lesen, wenn man sich mit ihnen verbunden fühlen kann.
    Aber geweint oder richtig gelacht habe ich noch nie beim Lesen. Das Gefühl in der Magengegend ändert sich mal, wenn was Schlimmes passiert. Aber mehr auch nicht. :-)
    Bei Filmen kullert aber auch fast nie ein Tränchen... da muss schon was ganz Besonderes kommen, um mir solche Gefühle zu entlocken.
    Obwohl ich ein sehr zart beseiteter Mensch bin, muss ich sagen... ^^

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Falko am Mo 13 Sep 2010, 21:56

    Jup, das ist bei mir immer ganz extrem. Ich steige rmich, wenn es richtig emotional und fesselnd wird, total rein und denke tagelang an nichts anderes. Da passe ich teilweise nichtmal mehr in der Schule auf, weil ich die ganze Zeit an Chara X denke und wie toll ich ihn finde und dass wie sehr er doch leiden muss ... Ich muss mich dann immer zwingen, an was anderes zu denken, bevor es krankhafte Züge annimmt ^^

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Mondlicht84 am Di 19 Okt 2010, 10:29

    Gute Bücher sind nur dann richtig gute Bücher, wenn sie es schaffen mich gefangen zu nehmen. Ich möchte alle höhen und tiefen des Protagonisten miterleben. Vielleicht stehe ich deswegen so auf Happy-End-Bücher. Zum Schluss will ich einfach mit einem guten Gefühl in die Realität zurückkehren.

    Weil ich bei Büchern so emotional beteiligt bin, kann ich nie vor dem Schlafengehen lesen. Ich bin dann so gefesselt, dass ich die ganz Nacht durchlese.

    Bücher, die es nicht schaffen mit zu begeistern, lege ich ganz schnell wieder beiseite.

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    Neuerdings habe ich Gefallen an meinem neuen Projekt Der Dämon gefunden, welches aber noch nicht ganz forentauglich ist ^^
    kurz gesagt: einfach an viel zu vielen Sachen ^^''
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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von ExituS am Di 19 Okt 2010, 16:12

    Mitfühlen bei Büchern ist was tolles Very Happy
    Allerdings hab ich noch nie wegen einem Buch angefangen zu heulen oder so.. bin generell einfach nich so der Typ dazu, fang auch bei Filmen eigentlich nie an zu heulen.. ;D
    Beim Lachen ist es da einfacher ^^ obwohl ich eigentlich nie so aufs Lachen ausgelegte Bücher lese, aber manchmal ist es einfach total lustig, die Charas reagieren zu sehen, so wie es eben... ihrem Wesen entspricht ^^

    lg
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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von DeStiiNy am Di 19 Okt 2010, 16:21

    Uii, das ist ja ein tolles Thema *-*

    Also, bei mir ist es total emotional xD
    Wirklich, da ich sowieso eher auf meine Gefühle höre, also auf den Bauch, als auf den klugen Menschenverstand, tendiere ich zu den Menschen, die bei traurigen Filmszenen auch mal eine Träne nicht unterdrücken können :')
    Mich persönlich stört das nicht, im Gegenteil, diese Schwäche/Stärke nutze ich auch für meine Geschichten und so passiert es auch in Büchern, dass ich mit den Charakteren verwachse, zu einer Person werden. (Aber nur, wenn ich den Charakter mag xD)
    Dann werde ich auch wütend, traurig, fröhlich etc.
    Es ist viel schöner für mich, die Bücher auf diese Art zu interpretieren als den stummen Zuschauer zu spielen ^^"
    So ist es irgendwie noch intimer als sonst *_*

    @Falko:
    Mir geht es während der Schulzeit genauso *lach
    Dann kann ich mich gar nicht mehr konzentrieren & denke nur noch nach, was wohl passieren wird. Wie sich der Protagonist entscheiden wird etc. xD


    Ich finde das Gefühl einfach toll, was man da erhält, deswegen stehe ich auch so auf berührende Geschichten :'D

    LG Pam

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von June am Mo 27 Dez 2010, 23:04

    Huhu ^^

    Spannendes Thema! ^^

    Ich weiß nicht, ob ich wirklich mitfühle, oder mich eher von der Spannung mitreißen lasse ...
    Ich fluche manchmal und lege das Buch weg, wenn die Charas was Dummes getan haben oder gar gestorben sind. Weinen tue ich deswegen nur selten.
    Einmal habe ich geweint, aber nur, weil das Buch zuende war und man nie wieder von den Charas lesen würde. Das war, als würde ich gute Freunde verlieren (und wo war das? Genau, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes).
    Ich bin meist nur ein Beobachter, der hin und wieder eine Pause von der Spannung braucht ^^

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Racheengel am Do 06 Okt 2011, 13:50

    Also dieses Mitfühlerlebniss hatte ich ganz intensiv bei Harry Potter. Oder aber auch beim "Wolfsherz" von Wolfgang Hohlbein, da habe ich regelrecht mit den Protagonisten mitgelitten.
    Allerdings gab es zuvor zwei Bücher die mich wirklich regelrecht kalt liesen. Bei "die Eismumie" von Jay Bonansinga waren die Charaktäre so... sagen wir seltsam gemacht, das man während der ganzen Geschichte keine Art Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Und bei "Schattenturm" von Alex Barclay Buch waren es zu viele Perspektiven... da wurde glaub ich aus 5 Sichten heraus erzählt, und auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit wurde alle 1-3 Kapitel geswitscht. Das verwirrte doch sehr.

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    Re: Mitfühlen beim Lesen

    Beitrag von Mondlicht am Do 06 Okt 2011, 16:16

    Hach, ja, dieses Thema ^^

    Was tut Mondlicht bei einer traurigen Szene? Heulen. Was tut sie, wenn ein Chara eine falsche Entscheidung trifft? Sie klappt das Buch wütend zu und läuft erstmal weg, bevor sie doch nicht anders kann und weiterliest. Was tut sie, wenn es ein perfektes (nicht Happy-Happy und auch nicht Bad, eben gut) Ende gibt? Verdrückt ein Tränchen. Was tut sie, wenn der Antagonist auftritt? Ihm imaginär eine überbraten.

    Bei Filmen werde ich nicht so emotional, aber Bücher, das ist immer so ...
    Glücklich Nasenbluten Melo Bitte nicht! Angriff

    Also: Ja, ich fühle extrem mit. Bitterlich wein

    Gruss
    Mondlicht


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