Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Andreas Eschbach - Exponentialdrift

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    Andreas Eschbach - Exponentialdrift

    Beitrag von Shira am So 21 Aug 2011, 19:01

    Exponentialdrift

    Auflage: Juni 2003
    Erscheinungsjahr: 2003
    ISBN: 3-404-14912-2
    Verlag: Bastei Lübbe
    Genre: Fantasy / Science-Fiction


    Bernhard Abel ist einer von wenigen Komapatienten, die wieder zurück ins Leben kehren. Seine Frau, die sich gerade mit ihrem Verlust abgefunden hatte, erkennt ihn nicht wieder. Jegliche Erinnerungen an sein früheres Leben sind dem Mann, den sie nun ihren Gatten nennen muss, abhanden gekommen. Und auch sein Körper fühlt sich für ihn seltsam fremd an. Zudem ist da noch ein seltsamer Fremder, der ihn zu beobachten scheint. Bald fällt ihm keine andere Lösung mehr ein, als zu glauben, dass er ein Außerirdischer ist. Schließlich macht sein Arzt die Entdeckung, dass es noch mehr seiner Art auf der Erde gibt – und muss für dieses Wissen mit dem Leben zahlen.
    Eschbach schuf dieses Werk im Rahmen eines Experiments: Jede Woche sollte ein Teil in der FAZ erscheinen. Die hier gesammelten Extrakte erzählen nun die gesamte Geschichte am Stück und fesseln den Leser mit einer Science-Fiction-Geschichte, wie man sie selten liest. Leichte Lektüre für Jedermann, gut zu lesen und gespickt mit interessanten Rechercheergebnissen.
    Zwar hat dieses Buch einige Ecken und Kanten mehr als andere seiner Werke, so zum Beispiel das knappe Beschreiben der Handlung, doch kann man über diese hinwegsehen, wenn man sich noch den interessanten Bericht zum „Making of“ von Exponentialdrift antut. Zudem ist es in Anbetracht der Tatsache, dass die FAZ die Geschichte nach einem Jahr loswerden plötzlich wollte, gelungen, ein wirklich gutes Ende auf die Bühne zu bringen. Auch interessant finde ich die Tatsache, dass Eschbach aktuelle Ereignisse mit in seine Geschichte einfließen lassen wollte. Dieses ist ihm vielleicht nicht hundertprozentig gelungen, schafft jedoch eine angenehme Atmosphäre der Erinnerungen, die die Geschichte dem Leser sicherlich noch näher bringt.
    Es ist kein absolutes Muss, dieses Buch zu lesen, doch es beweist mal wieder, dass Eschbach ein Autor ist, der es verdient hat, gelesen zu werden. Wer Science-Fiction mag und sich eine Lektüre für Zwischendurch gönnen möchte, ist hier sicherlich richtig.
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    Re: Andreas Eschbach - Exponentialdrift

    Beitrag von Pooly am Mi 24 Aug 2011, 18:29

    Hallo Shira!

    Uh, und noch eine Vorstellung von Eschbach. Ich fühle mich schon richtig schlecht, weil ich noch nie etwas von ihm gelesen habe, mit jeder Buchvorstellung wächst der Drang, das endlich einmal nachzuholen.

    Klingt nicht so toll, wie "Ausgebrannt", aber trotzdem noch sehr interessant. Irgendwie mag ich besonders den Titel dazu.
    Wird nicht unbedingt auf meine Wunschliste wandern, ich denke, da lese ich lieber andere Werke von ihm zuerst und schaue dann weiter :)

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Andreas Eschbach - Exponentialdrift

    Beitrag von moriazwo am Di 03 Apr 2012, 16:38

    Auch, wenn dieser Roman als Fortsetzungsroman in einer Zeitung erschienen ist, ist die Idee, die dahintersteht, wirklich gut. Ich habe ihn im Zusammenhang gelesen und dabei fällt es nun wirklich nicht auf, dass dieses Werk aus dem üblichen Rahmen seiner Romane fällt. Ich halte dieses Werk für absolut lesenswert.

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    Re: Andreas Eschbach - Exponentialdrift

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