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    John Verdon - Die Handschrift des Todes [David Gurney #1]

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    John Verdon - Die Handschrift des Todes [David Gurney #1]

    Beitrag von Nakyo am Mi 17 Aug 2011, 15:47

    Die Handschrift des Todes
    John Verdon


    Das Buch

    Ich kenne dein Geheimnis

    Ein Brief ohne Absender erreicht dich. Du sollst dir eine Nummer ausdenken. Irgendeine Nummer. Wer könnte dieser Versuchung widerstehen? Du drehst den Brief um, und da steht dieselbe Nummer, die du dir eben ausgedacht hast. Völlig zufällig. Glaubst du zumindest. Denn dann beginnt das Grauen, ein perfider Killer treibt sein Spiel mit dir. Und du bist ihm gänzlich ausgeliefert.

    Quelle: http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/die_handschrift_des_todes/john_verdon/ISBN3-641-04205-4/ID26926677.html?jumpId=942224

    Über den Autor

    John Verdon wurde in New York City als Sohn irischer Einwanderer geboren. Er studierte Journalismus, bevor er als Werbetexter und später als Geschäftsführer einer großen Agentur tätig war. Mit 53 Jahren kehrte er der Werbung den Rücken und widmete sich dem Design von Kirschholzmöbeln.
    Quelle: http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/die_handschrift_des_todes/john_verdon/ISBN3-641-04205-4/ID26926677.html?jumpId=942224

    Meine Meinung

    Was braucht man, um Spannung aufzubauen? Ich sag es euch: Einen geheimnissvollen Brief, eine Nummer und Dave Gurney. Das Buch baut schon recht früh Spannung auf, sowie zum Teil auch Atmosphären, die ein wenig zum Träumen einladen. Wer glaubt, dass das nicht so ganz zu einem Krimi passt, hat eindeutig noch nichts von John Verdon gelesen. Gekonnt baut er mitreißende Momente auf und im nächsten Augenblick will man sich in dieser Szene verlieren. Dave Gurney wird einen näher gebracht und auch wenn er mir anfänglich ein wenig suspekt erschien, da er am Anfang auf mich sehr egomanisch wirkte, so habe ich ihn doch recht früh ins Herz geschlossen.

    Das Buch fordert einen dazu auf, mit zu rätseln; Wie kann jemand wissen, welche Nummer man sich denkt? Kann man wirklich jemanden so genau kennen? Oder steckt ein Trick dahinter?

    Aber nicht nur die Hauptstorie lässt einen mitfiebern, nein, auch die Nebenstorie verführt einen zum Weiterlesen. Man käme nie auf die Idee, dass es sich hierbei um Verdons erstes Buch handelt, schließlich wirkt das Geschriebe so geübt und leicht. Vor allem ist man überrascht, wie simpel die Lösung zu dem Ganzen ist und dass man viel zu oft, viel zu kompliziert denkt - so auch Gurney.

    Vor allem hat mir gefallen, dass Gurney als Mensch mit Kanten und Ecken dargestellt wird, welcher sich in seinem Gebiet auskennt, aber keineswegs ein Held ist oder gar die Arbeit ganz alleine macht.

    Dennoch gibt es auch einige negative Stellen: Geringfügig verlor sich die Spannung etwas, das Ganze wurde etwas in die Länge gestreckt, ich finde, das Buch käme auch gut aus, würde man ein oder zwei Stellen ersatzlos streichen. Auch fand ich den "Epilog" etwas enttäuschend; das was mit dem Mörder passiert, finde ich überflüssig und die Szene mit seiner Frau hätte man evtl. etwas weiter ausbauen können. So wirkt das Ganze etwas so, als wäre der Autor froh gewesen, endlich die Geschichte beenden zu können.

    Trotzdem habe ich die Geschichte wirklich gerne gelesen! Deshalb gibt es von mir auch 3,5 Punkte von 5.
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    Re: John Verdon - Die Handschrift des Todes [David Gurney #1]

    Beitrag von Pooly am Fr 19 Aug 2011, 23:58

    Hallo Nadine!

    Danke für diese Vorstellung. Das Buch hatte ich schon einige Male in der Hand, weil ich das Cover und die Aufmachung echt super finde, es fühlt sich so aufregend an, irgendwie.

    Deine Rezension klingt ja trotzdem sehr zwiespältig und verwirrt mich auch etwas, weil du anfangs von der vielen Spannung schwärmst und später sagst, dass es zu langatmig war. Ich denke, ich werde mir mal noch einige andere Meinungen dazu ansehen. Es kommt dann wohl auf die vielleicht-Liste, ist jetzt nichts, das ich unbedingt haben muss, aber auch nichts, das ich verschmähen würde.

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: John Verdon - Die Handschrift des Todes [David Gurney #1]

    Beitrag von Jojo am Sa 20 Aug 2011, 00:04

    Hey,

    Vielen Dank für die Rezension zu dem Buch.

    Der Inhalt klingt auf jeden Fall wirklich spannend und auch deine Meinung ist ja ziemlich positiv ausgefallen, trotzdem schreckt mich doch dein Endresumee ein bisschen ab ... Nur 3,5 Sterne, das lässt mich dann doch zweifeln, denn dann kann es dich doch irgendwie nicht vollkommen vom Hocker gerissen haben, was ich bei Krimis oder Thrillern eigentlich schon erwarten möchte, wenn ich einen lese. Er sollte schon irgendwie .. gut sein ^^"

    Mal sehen, ob ich ihn lesen werde. Wenn dann würde ich das Buch wohl nur ausleihen, vielleicht mal reinschnuppern, wenn ich es in einem Laden sehe.

    Wenn ich es gelesen habe, schreibe ich auf jeden Fall meine Meinung hierzu.

    Liebe Grüße
    Jojo
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    Re: John Verdon - Die Handschrift des Todes [David Gurney #1]

    Beitrag von Nakyo am Sa 20 Aug 2011, 06:24

    Hey Pooly, hey Jojo,

    na zu langatmig war es nicht, das kam jetzt wohl falsch rüber. Es gab einfach nur ein oder zwei Stellen, die ich überflüssig fand, mehr nicht.
    Und wenn ich 3,5 Punkte gebe, ist das für mich eigentlich schon viel xD Ich glaube, ich bin da immer sehr kritisch und sparsam, was die Punkte anbelangt, sollte ich evtl. noch mal überdenken, denn offensichtlich kommt das falsch rüber. Auf jedenfall würde ich das Buch weiterempfehlen.

    Liebe Grüße
    Nadine

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    Re: John Verdon - Die Handschrift des Todes [David Gurney #1]

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