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    Susanne Gerdom - Elidar: Magierin der Drachen

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    Susanne Gerdom - Elidar: Magierin der Drachen

    Beitrag von Danwaith am Mi 13 Jul 2011, 15:10

    Susanne Gerdom
    Elidar - Magierin der Drachen


    Informationen zum Buch:
    Taschenbuch: 464 Seiten
    Verlag: Piper
    ISBN-10: 3492268064
    Preis: 9,95€

    Kurzbeschreibung:
    Die junge Elidar erhält ihre magische Ausbildung in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe. Doch dann kündigt sich Unheil an, und Elidar muss ihre Heimat und ihren Liebsten verlassen, um sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft zu machen. Denn Elidar ist die Einzige, die ihre Welt noch retten kann. Dieses epische Abenteuer von Susanne Gerdom vereint alles, was das Herz eines High-Fantasy-Fans höher schlagen lässt: Magie, Drachen, Geheimnisse und eine hinreißende Liebesgeschichte.

    Eigene Meinung:
    "Elidar - Magierin der Drachen" stand schon sehr lange auf meinem Wunschzettel und ich war erfreut zu sehen das es nun endlich erschienen ist. Anhand der Kurzbeschreibung hatte ich gewisse Erwartungen und schon zum Anfang des Buches wurde mir klar, das sich diese nicht erfüllen werden. Ich hatte schlichtweg mit etwas anderem gerechnet. Je weiter ich aber gelesen habe, desto mehr wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Am Anfang des Buches trifft man auf den Magister Zorn und seinen Diener. Sie heuern den Söldner Luca an und treffen schließlich auf einen Jungen der in den Gassen lebt und Ibram, dem Diener, etwas gestohlen hat. Schließlich beginnt der Magister die Geschichte von Elidar und Luca zu erzählen.

    Ich gebe zu, der Anfang mit Magister Zorn und Ibram, war nicht ganz so mein Fall und es hat mich auch ziemlich verwirrt. An diesem Punkt konnte ich noch keinen Zusammenhang zu der Geschichte finden die in der Kurzbeschreibung beschrieben wird. Man lernt die junge Elidar kennen und ihren Wunsch ein Zauberer zu werden und den Gardisten Luca, der sich schon nach kurzer Zeit für das Mädchen verantwortlich fühlt und dafür sorgt das es seinem Traum ein Stückchen näher kommt. Besonders interessant fand ich ihre Zeit beim Spinnenorden, denn Luca hatte klar deutlich gemacht das er von Magistern nichts hält.

    Es war schon ein bisschen merkwürdig zu lesen wie Elidar all die Jahre im Spinnenorden als Junge gelebt hat, bis sie schließlich selbst vergessen hatte das sie eigentlich ein Mädchen ist. Leider hat man von ihrer Ausbildung nicht viel zu sehen bekommen. Sie kommt im Orden an, die Magier bestimmen ihre Elemente (und stellen dabei erstaunliches fest) und es wird beschrieben wie sie den ersten Unterricht erlebt. Das wars dann aber damit auch schon, etwas das ich ziemlich traurig fand, denn ich hatte mich auf ein schönes Magiesystem gefreut, oder besser gehofft das es eines gibt. Allerdings macht die Autorin einen großen Sprung und plötzlich stehen die Novizen vor der letzten Prüfung. Im Nachhein ist ersichtlich das es gar nicht anders ging und das es eigentlich auch gut so ist, schließlich geht es im großen und Ganzen gar nicht um die Ausbildung.

    Die große Liebesgeschichte auf die ich gehofft hatte, ist so leider nicht eingetroffen. Sicher, da gab es eine Szene im Spinnenorden wo Elidar und Valon sich näher gekommen sind, aber erstens wird das nicht detailliert beschrieben und zweitens kam es auch nicht so rüber als würden die beiden sich lieben. Zumindest nicht von Elidar. Auch bei Valon halte ich das eher für unwahrscheinlich, der hatte schließlich erst vor wenigen Tagen erfahren das sie ein Mädchen und kein Junge ist. Eine Liebesgeschichte kommt im späteren Verlauf des Buches dann aber doch noch dazu und ich habe mich wirklich gefreut als ich gemerkt habe wer genau hier der Gegenpart ist. Ich will jetzt nicht verraten um wen es sich handelt, aber bei den beiden hat man deutlich gemerkt das sie sich lieben und obwohl ich es schön gefunden hätte mitzuerleben wie die beiden zueinander finden, war es für mich doch eine sehr rührende Liebesbeziehung.

    Was die vielen Charaktere angeht kann man sich bei diesem Buch wirklich nicht beschweren. Sie sind alle samt facettenreich, verschieden und absolut symphatisch. Selbst der vermeindliche "Bösewicht" im Orden. "Elidar - Die Magierin der Drachen" war nun das zweite Buch das ich gelesen habe in dem Drachen vorkamen und ich bin schlichtweg begeistert. Susanne Gerdom bringt die ganze Geschichte mit den Königinnen und Elidars Herkunft wirklich so toll und fesselnd rüber, das ich gar nicht zu lesen aufhören konnte.

    Ich bin schlichtweg begeistert von diesem Buch und wer weiß, vielleicht schaue ich mir auch mal die restlichen Bücher der Autorin an.

    Fazit:
    "Elidar - Magierin der Drachen" ist ein spannender Fantasyroman für jeden Drachenfan und absolut zu empfehlen!

    5/5 Sternen

    Vielen Dank an den Piper Verlag der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
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    Re: Susanne Gerdom - Elidar: Magierin der Drachen

    Beitrag von Nakyo am Di 02 Aug 2011, 18:26

    Hey,

    ein interessantes Buch, welches du uns da vorstellst. Wobei ich ja diese nebenrangigen Liebesgeschichten nicht alzu sehr mag - vor allem in der Fantasy, da sie mir einfach zu oft vertreten sind.

    Was für mich jedoch nicht so ganz schlüssig ist: Wie kann man denn nicht wissen, welchem Geschlecht man angehört? Es bilden sich doch auch weibliche Rundungen etc. pp. aus, da muss dass doch irgendwann jemanden auffallen, dass etwas nicht stimmt.

    Für mich ist nicht ganz schlüssig, wieso du dem Buch 5/5 Sterne gibt, da du ja eigentlich eine große Liebesgeschichte erwartet hattest - wird ja auch im Klappentext so angekündigt. Vielleicht kannst du mir das noch einmal etwas näher bringen?

    Ich bin ja eigentlich ein großer Drachenfan... aber ich muss ehrlich sagen, dass ich bei diesem Buch hier doch sehr skeptisch bin.

    Gruß
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    Re: Susanne Gerdom - Elidar: Magierin der Drachen

    Beitrag von Vampirmaedchen am Mi 03 Aug 2011, 04:49

    Hallo Danwaith!

    Hm, die Inhaltsangabe klang ja recht interessant, deine Meinung auch durchweg positiv, aber es hat mich dann doch nicht vom Hocker gerissen. Ich werde es mir wohl nicht ausleihen/kaufen oder was auch sonst. Eigentlich habe ich ja was gegen Magier in einem Roman, aber ich wollte mich einfach einmal ... woanders umschauen, aber gemerkt, das es nichts bringt, wenn ich mich dazu zwinge :)
    Trotzdem danke für deine Vorstellung!

    Lg, Vee
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    Re: Susanne Gerdom - Elidar: Magierin der Drachen

    Beitrag von Danwaith am Mi 10 Aug 2011, 14:40

    @Nakyo: Ich ziehe dem Buch doch nicht, nur weil ich was anderes erwartet hatte, einen Punkt ab. Schließlich hat es mir dennoch sehr gut gefallen und meines Erachtens nach passte das so auch.

    Naja, da sie ihr gesamtes Leben lang als Junge verkleidet ist und jeder sie so behandelt, wundert es mich nicht das sie irgendwann gar nicht mehr daran denkt das sie eigentlich ein Mädchen ist.

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    Re: Susanne Gerdom - Elidar: Magierin der Drachen

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