Pooly's Kunst und Schreibforum

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Pooly & Co.

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    Beitrag von Fuchsfee am Mi 08 Jun 2011, 22:35

    Shalin

    Ein leicht verschmitztes Lächeln umspielte meine Lippen, als ich mir meinen Mantel überzog. Er würde dafür sorgen, dass man mich nicht wirklich erkannte. Ich trat an das Fenster und blickte kurz nach draußen. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, dass jeder andere außerhalb dieser Mauern wirklich frei war, nur ich nicht.
    "Aber Vater! Willst du diese armen Männer wirklich, wirklich mit der Aufgabe belasten, auf mich aufzupassen?"
    Mein Vater seufzte schwermütig und wirkte auf einmal wesentlich erschöpfter, als er es noch vor wenigen Sekunden gewesen war.
    "Shalin ...", begann er gequält und musterte mich, als sei ich immer noch ein kleines Mädchen, "Dieses Thema haben wir doch schon viel zu oft durchgekaut. Du bist eine Prinzessin! Wenn du schon hinaus in die Welt willst, dann nimm dir auch bitte Leibwächter mit. Du bist nicht irgendein Mädchen."
    Ich senkte den Blick und nun war ich es, die seufzte.
    "Also gut. Ich möchte dir keine Sorgen machen", erwiderte ich und gab mich geschlagen.
    Mit diesen Worten trat ich aus dem Thronsaal meines Vaters. Die einzigen Geräusche, die ich hörte waren meine Absätze und das Kichern der Hofdamen, denen nicht entgangen war, dass ich wie so oft den Schlossmauern entkommen wollte. Höflich verbeugten sie sich aber dann trotzdem vor mir. Mit unbewegter Miene nickte ich ihnen zu. Eine gute Prinzessin behielt ihre Würde in jeder Situation. Selbst dann, wenn es sie ein Stück ihres eigenen Willens kostete.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 11:56

    Daith

    Ein Diener des Königs kam zu mir in den Stall als ich gerade mein Pferd striegelte.
    "Offizier Daith? Sie wurden damit beauftragt mit ihren Männern die Prinzessin bei einem Ausritt zu begleiten."
    Ich sah zu den Diener, der mit seiner gestickten Weste und den blitzenden Schuhen vor mir stand. Sein gekämmtes Haar glänzte so sehr, dass ich dachte, er hätte flüssige Butter hineingeklatscht. Seine grauen Augen musterten mich abschätzend, als würde er meinen, er sei etwas besseres, nur weil er dem König nahe sein darf und ihm den Nachtpott bringen darf. Abfällig schnaufte ich und wandt meinen Blick von dem Mann vor mir ab.
    "Die Prinzessin begleiten? Warum? Das Gör kann auch auf sich selber aufpassen!"
    "Herr Offizier! Lassen Sie das nicht unseren König oder gar die Prinzessin hören! Sie sollten froh sein, dass Sie solch eine Aufgabe zuteilt bekommen haben. Die Prinzessin wird in ein paar Minuten ihr Pferd gesattelt und gestriegelt vorfinden wollen. Kümmern Sie sich darum." Mit diesen Worten verschwand der Diener und ich sah ihm grimmig nach.
    Gesattelt und gestriegelt ... Pah! Warum sagt diese Schnösel mir das und nicht Daniel, den Stallburschen?!
    Ich striegelte weiter meinen schwarzen Hengst fertig und ging dann zum Pferd, das der Prinzessin gehörte. "Na, mein Junge? Wie geht es dir? Hast du auch solche Lust darauf mit der Prinzessin auszureiten?" Es wiehrte und nickte mit dem Kopf, was mich aufseufzen lies. "Klar, dass du dich darauf freust. Dumme Frage von mir." Ich strich ihm über die Nasenrücken. "Du bist mir schon so einer ..."
    "Was bin ich denn für einer, Herr?", fragte Daniel und ich wandt mich zu ihm hin.
    Er stand in der Tür, hatte die Mistgabel noch in der Hand, und sah mich lächelnd an. Bei ihm sah ich immer ein Lächeln, egal was er für eine Gemütsstimmung hatte. Sein blondes, kurzes Haar viel ihm in die Stirn, das seine grünen Augen hervorstechen lies. In ihnen war ein Leuchten zu sehen, was von wissen und neugierde zeugte.
    "Ich hab mit dem Pferd der Prinzessin geredet. Es soll gestriegelt und gesattelt werden. Kümmer dich bitte darum und bring es dann hinaus auf den Hof. Ich hole ein paar Männer, damit wir sie begleiten können."
    Er nickte und machte sich gleich an die Arbeit, als er dann die Mistgabel weggestellt hat. Während er das tat ging ich hinaus und lief prompt in jemanden hinein, der von weiblicher Form war.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 13:37

    Shalin

    Ich machte mich einfach selbständig auf den Weg zu den Ställen. Wenigstens das konnten sie mir doch erlauben. Ich wollte zwar nicht wissen, was Vaters persönliche Diener dazu sagen würden, aber ich würde einfach versuchen, ihnen aus dem Weg zu gehen, wenn es herauskommen sollte. Ich hatte schon so lange nicht mehr auf meinem eigenen Pferd gesessen, dass ich einfach nicht anders konnte, als den schwarzen Hengst so schnell wie möglich zu besuchen. Ich wollte gerade zu ihm, da rannte ich in einen jungen Mann hinein. War das nicht einer der Offiziere? Ich geriet ins Taumeln und fiel prompt auf meinen Hintern. Verwirrt blickte ich auf. Es war nicht so, dass mein Kleid einen schlimmen Fleck auf dem sandigen und trockenen Boden abbekommen hätte, aber ich war trotzdem in meinem Vorsatz, immer Würde zu zeigen, gestört worden.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 20:27

    Daith

    Ich sah das Mädchen vor mir an, musterte sie und erkannte, dass es die Prinzessin war. "Passt nächstes Mal auf, wo ihr hinlauft." Ich wandt mich von ihr ab, ging zu meinen Männern. Von irgendwelchen Küchenweibern hörte ich sie rufen, dass ich doch dem Mädchen doch wenigstens aufhelfen sollte und etwas höflicher sein sollte, doch mir war es egal. Nur, weil sie die Prinzessin war, würde ich sie nicht anders behandeln. Pah(!), das wäre noch die Krönung.
    "He, Gabor! Los, mach dein Pferd bereit und sag den anderen bescheid. Wir sollen mit der Prinzessin reiten gehen."
    "Reiten? Wir? Reicht da nicht schon ein Mann, der zu ihr ins Bett steigt?", sagte er lachend und sah mich verschmitzt an.
    "Mach dich auf zu deinem Pferd!"
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 20:49

    Shalin

    Verdutzt blickte ich den Mann nach. Es war das erste Mal, dass ich nicht nur auf meine Existenz als Prinzessin reduziert wurde. Ein paar der Mägde wollten mir aufhelfen, aber ich stand selbst auf.
    "Keine Sorge, ich kann selbst aufstehen", grinste ich schief und klopfte mir den Staub von meinem Mantel.
    "Offensichtlich scheinen nur noch die Damen an diesem Hofe etwas von Höflichkeit zu verstehen", sagte ich etwas lauter und blickte kurz in die Richtung, in die der vermutliche Offizier gegangen war. Aber ich ließ mir nicht die Laune von ihm verderben. Um mich wirklich zu nerven oder aufzuregen, brauchte es schon etwas anderes als das.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 20:59

    Daith

    Als ich die Stimme der Prinzessin hörte, drehte ich mich kurz zu ihr um.
    Höflichkeit verstehen nur noch Frauen? Wenn sie es so meint ... Mir ist es egal, denn ich war noch nie ein großer Fan davon und das wussten hier alle am Hofe. Mit Freundlichkeit und Etikette kommt man nicht weit im Kampf. Ich drehte mich wieder um, sah Gabor nach, wie er die Nachricht den anderen Männern sagte, die die Prinzessin schon fast auszogen mit ihren Blicken. Ich verdrehte die Augen, ging weiter zum Schuppen um meine Waffen zu holen.
    Ohne würde ich bestimmt nicht auf solch einen Ausritt gehen.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 21:13

    Shalin

    Ich zog vielsagend eine Augenbraue nach oben, als er sich zu mir umdrehte. Ich lief an den ganzen Männern vorbei und fragte mich jetzt schon ein wenig entsetzt, was mein Vater denn um Himmels Willen erwartete? Dachte er etwa, eine ganze Horde Verrückter würde mich auf meiner mehr oder weniger geheimen Erkundungstour angreifen? Ich wollte gar nicht wissen, wie viele Leute er für meinen Ausflug beauftragt hatte ...
    Ich seufzte und ging zu meinem Hengst, der schon aufgeregt schnaubte und mich begrüßen wollte. Ich lächelte, als ich ihm über die warmen Nüstern strich und kramte in meinen Manteltaschen. Ich hatte ihm einen Apfel mitgebracht, worüber er sich offensichtlich freute.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 21:33

    Daith

    Ein paar Waffen und Magazine nahm ich, auch meinen Dolch.
    Als ich ihn mir in den Schaft gesteckt hatte, sah ich zu Gabor und den anderen Männern, die zum Stall gingen und ihre Pferde fertigt machten. Ich pfiff einmal laut und Daniel sah auf, nickte und schickte meinen Hengst zu mir. Ich schwang mich auf ihn rauf und ritt eine runde herum, damit mein Pferd sich beruhigen konnte und dieser kleine Nervenkitzel vorbei gehen konnte.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 21:43

    Shalin

    Als ich sah, dass wir anscheinend losreiten konnten, stieg ich auf den Rücken meines Pferdes. Ich strich ihm über den Hals und sah mich genauer um, damit ich herausfinden konnte, wie viele von Vaters Leuten mir folgen mussten. Ich fühlte mich in Momenten wie diesen auf eine seltsame Art und Weise einsam. Vielleicht ... vielleicht gab es doch noch Hoffnung, dass ich etwas Zeit für mich alleine finden konnte und wenn es nur ein kurzer Augenblick wäre.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 21:48

    Daith
    Ich und meine Männer waren ingesammt fünf und mit der Prinzessin sechs. Ja, das würde übersichtlich sein. "Kannst los gehen?", fragte ich in die Runde, als alle in meiner Nähe kamen. Doch dabei sah ich die Prinzessin genauer an. Sie schien etwas in sich gekehrt zu sein, was ich nur begrüßte, denn ich würde sicherlich nicht ein Gespräch- "Hey, Daith! Willst du nicht mit der Prinzessin reden? Du bist hier der Ranghöchste." Ich sah Gabor böse an, stieß in die Sporen meines Pferdes und ritt hinaus durchs Tor.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 21:59

    Shalin

    Daith hieß er also. Ob er sich schon als Kind so ungehobelt benommen hatte? Mir konnte es gleichgültig sein, denn mit einem Kerl, der mich in den Dreck stieß und dann auch noch mir allein die Schuld dafür gab, konnte mir gestohlen bleiben. Ich ließ mein Pferd loslaufen und folgte den anderen Männern.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 22:08

    Daith

    Als wir ein paar Meter vom Tor entfernt waren, hörte ich die anderen und zügelte mein Tempo. Die Männer unterhileten sich, wo sie heute Abend trinken würden und ob sie sich die leichten Mädchen zu sich hohlten sollten. Als ich das hörte, sah ich sie einmal scharf an und sie verstummten. Geht doch, dachte ich und sah wieder zur Prinzessin. "Ist Euch die Wolle ausgegangen oder warum kamt ihr auf die Idee auszureiten?"
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 22:14

    Shalin

    Ich brauchte erst einen Moment, bis ich begriff, dass Daith mich meinte und nicht einen seiner Männer. Ich wandte mich ihm langsam zu und lächelte verschmitzt.
    "Nein! Ich möchte Alkohol trinken und mir dann leichte Männer in der Stadt holen!", sagte ich übertrieben fröhlich und ritt dann ein wenig schneller.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 22:21

    Daith

    Leichte Männer? War das Weib wirklich so dumm? Jeder wusste, dass es solche nicht gab. Jedenfalls nicht hier in diesem Königreich. Ich schüttelte den Kopf und deutete den Männern, das auch sie ihr Tempo anpassen sollten.
    Wieder kam ich neben der Prinzessin und sah nach gerade aus. "Sie wissen bestimmt nicht, was richtiger Alkohol ist. Sie kennen nur ihren süßen Weiberwein." Gabor kicherte und ich hörte ihn raunen: "Daith ist ja heute wieder richtig gutgelaunt!"
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 22:25

    Shalin

    Anscheinend wollte Daith seine schlechte Laune an mir auslassen. Also gut.
    "Jede Frau hat ihre Geheimnisse. Wollen wir ausprobieren, wie trinkfest ich bin oder habt Ihr Angst?", erwiderte ich direkt. Genervt spornte ich mein Pferd erneut an, damit es schneller lief. Diese Männer waren lästiger als Katzen auf dem Fischmarkt.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 22:31

    Daith

    "Damit ich Euch vom Boden aufkratzen kann? Vergesst es, da müsst ihr Euch einen anderen suchen." Dennoch ritt ich ihr weiter hinterher, denn schließlich sollte keiner später auf dem Hofe behaupten können, dass ich sie nicht begleitet hatte. Die Männer kamen auch nach, doch waren wohl mit dieser 'Show' zu sehr beschäftigt.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 22:38

    Shalin

    Langsam ging mir dieser Offizier furchtbar auf die Nerven. Einerseits hatte er schlechte Laune, andererseits konnte er auch nichts unkommentiert lassen. Mein Pferd war in guter Form. Ich war kein Gewicht für den Hengst und er schien es zu genießen, endlich wieder mit mir ausreiten zu können. Ich warf kurz einen beiläufigen Blick nach hinten, wo die anderen Pappkameraden mit ihren Gesprächen über Weiber und Saufen beschäftigt waren. Ich gab dem Hengst die Sporen und ließ ihn loslaufen. Ich hielt ihn nicht zurück, sondern trieb ihn noch mehr an, was für ein rasantes Tempo sorgte. Ich war sehr zufrieden damit.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 22:48

    Daith

    Dieses verdammt Weib! Ich trieb meinen Hengst ebenfalls an und folgte ihr.
    Meine Männer schienen ja zu sehr daran vertieft zu sein zu Klatschweibern zu werden, anstatt ihren Job nachzugehen! Ich brummte kurz, ritt weiter dem Gör nach. Ihr Hengst war schnell, dennoch war meiner schneller. Ich ergriff ihre Zügel, sah sie böse und stumm an, beruhigte das Tier sah mich dann um, ob die Klatschweiber auch schon kommen würden ...
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 22:53

    Shalin

    So ein Mist! Ich fluchte, als Daith plötzlich meine Zügel ergriff, was auch wiederum meinen Hengst etwas erschreckte.
    "Lasst die Zügel los! Lasst mich gehen!", rief ich auf einmal aufgebracht.
    "Ich werde meinem Vater einfach sagen, dass ihr gute Arbeit geleistet habt und die Sache ist erledigt", fuhr ich fort.
    Ich zerrte aufgebracht an den Zügeln und hätte diesem Offizier am liebsten eine reingehauen. Aber eigentlich war ich nicht wütend auf ihn, sondern wütend darüber, dass ich eine Prinzessin war.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Do 09 Jun 2011, 22:56

    Daith

    Ich ignorierte ihre Worte und hielt die Zügel weiter fest. Warum wollte Sie unbedingt weg? Sollte sie doch froh darüber sein, das sie die Tochter des Königs war. Sie wusste nicht, was es bedeutete Hunger zu haben und Essen zu stehlen ...
    Ich knirschte mit den Zähnen, sah die leichten Umrisse der Klatschweiber. Sind sie auch endlich dabei, hier zu erscheinen.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Do 09 Jun 2011, 23:02

    Shalin

    Verzweifelt zerrte ich weiterhin an meinen Zügeln, aber ich war bei weitem körperlich nicht so stark wie Daith.
    "Ich will doch nur ... doch nur ... einmal etwas ganz Normales haben. Allein sein", sagte ich plötzlich kleinlaut und blickte kurz niedergeschlagen zu Boden, um kurz darauf wieder gereizt aufzublicken. Wahrscheinlich würde er nicht verstehen, wie es war, wenn man meistens von der ersten Sekunde an nur auf seine Herkunft reduziert wurde. Nur die Prinzessin in mir sah, die eines Tages viel Verantwortung zu tragen hatte, noch mehr als jetzt schon. Für andere Mädchen und Frauen war es ganz normal ihren eigenen Gedanken nachzuhängen, wilde Träume zu haben und in die Stadt zu gehen, aber anscheinend für mich nicht.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Fr 10 Jun 2011, 08:02

    Daith

    "Auf dem Klo kannst du deine Ruhe haben", knurrte ich und sah Gabor und die anderen scharf an, als sie endlich ihren Hintern zu uns bewegt hatten.
    "Seit ihr Tratschtanten auch endlich da?!"
    Sie sagten nichts und ritten an uns vorbei, wollten dem Anpfiff wohl aus dem Weg gehen. "Kommt, Eure wehrte Prinzessin", sagte ich süß und zog ihr Pferd mit mir.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Fr 10 Jun 2011, 14:52

    Shalin

    Ich funkelte Daith wütend an und wünschte, sein Pferd würde aus welchen Gründen auch immer nervös werden und ihn abwerfen. Das täte mir dann auch kein bisschen Leid für ihn. Schade, dass er dann nicht der erste Mensch sein konnte, der sich sein Mundwerk brach. Er behandelte mich gerade wie ein kleines Kind, was mich noch mehr ärgerte.
    "Lasst einfach diese verdammten Zügel los!", sagte ich schlecht gelaunt zu ihm.
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Vampirmaedchen am Fr 10 Jun 2011, 19:19

    Daith

    Wieder ignorierte ich sie, ritt stumm weiter. Das ging eine gefühlte Stunde so, bis mein Pferd sich erschrack, wegen einem Fuchs und sich auf die Hinterhufen stellte. Ich lies automatisch die Zügel von des Hoheitspferdes los und klammerte mich an meine, versuchte meinen Hengst zu beruhigen. Er wiehrte laut und sprintete dann los, sodass ich hart an seinen Zügeln ziehen musste, damit ich wieder die Kontrolle über ihn bekommen konnte.
    Gabor und die anderen Männern sah ich derweil nicht mehr. Wer weiß, wo die waren ...
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    Re: Lucem ac tenebras (Fuchsfee & Vampirmaedchen)

    Beitrag von Fuchsfee am Fr 10 Jun 2011, 19:25

    Shalin

    Die Macht der Gedanken. Grandios, ich würde nie wieder die Wahrsagerin belustigt ansehen, die ab und zu bei uns am königlichen Hofe einkehrte ... Ich wünschte dem Fuchs gedanklich noch ein langes und glückliches Leben, bemitleidete Daiths Pferd und trieb wiederum meinen eigenen Hengst an. Da er einige Meter vom Geschehen entfernt war, tänzelte er nur kurz nervös herum, ließ sich aber von mir sofort beruhigen. Hoffentlich flog Daith ordentlich in den Dreck, damit er einmal auf eine andere Art sein Mundwerk gestopft bekam. Wo die anderen Pappkameraden waren, konnte ich nicht sagen, aber vielleicht waren sie schon während des Ausritts betrunken gewesen.

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