Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Philosophisches rund um den Ball

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    Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von Milena am Fr 27 Jun 2008, 18:45

    Liebe Mitschreibende und Denkende,

    Ich weiss nicht, ob Ihr es für angebracht hält, wenn ich folgende Fragen in dieser Rubrik stelle,
    denn das Thema "Fussball" könnte ja als ein profanes Thema verstanden werden, Volkssport eben, wenngleich heutzutage schon beinahe zum Weltmythos erwachsen.
    Aber gerade darum geht es mir, um diesen Weltmythos:

    Folgende Fragen gehen mir immer mal wieder durch den Kopf: Warum vollbringt es ausgerechnet diese Sportdisziplin, die Welt so sehr in den Bann zu ziehen? Ist es bloss die Lobby dahinter, oder verkörpert der Ball für den Menschen vielleicht etwas wie ein Urbild der Weltkugel? Warum denn nicht z. B Handball oder Tennis? Und zuguterletzt, warum ist es eine Sportdisziplin, die den Menschen so fasziniert und nicht z.B eine musische Disziplin? Die Fragen meine ich nicht in erster Linie wertend im Sinne von gut oder schlecht, ich möchte einfach dieses Phänomen "Fussball" von dem ich zur Zeit auch fasziniert bin, etwas besser verstehen.

    Liebe Grüsse

    Miriam

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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von Tin am Fr 27 Jun 2008, 18:56

    Liebe Miriam!

    Interessant, dass es jemanden gibt, der sich die gleichen Fragen zu stellen scheint wie ich auch Wink Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum es gerade Fussball ist, das die Menschen so begeistert. Nicht weniger oft bin ich an der Suche nach einer Antwort auf diese Fragen gescheitert.
    Ich finde es aber gerade deshalb so interessant, dass man keine Antwort auf Fragen wie "Warum ausgerechnet Fussball?", etc weiß, weil man selber...zuindest ich, total von diesem Fussballfieber infiziert ist.
    Ich denke, dass es einfach so ist, dass sich Fussball eben zum Nationalsport entwickelt hat, in dem schon seit Jahren Menschen aus verschiedenen Ländern bei WMs und EMs gegeneinander antreten. Okay, dabei könnte man wieder fragen: "Aber wieso ausgerechnet Fussball und nicht...Tanzen oder Basketball, etc?", aber meiner Meinung nach ist gerade beim Fussball das Nationalgefühl so stark.....das Gefühl der Zusammengehörigkeit (gibt es das Wort? Very Happy) dass es die Menschen so sehr fesseln kann.

    Wie du siehst, kann auch ich mir keinen wirklichen Reim darauf bilden, aber ich selbst bin auch gerade bei WM und EM total infiziert von diesem Fieber...und auch vom Stolz auf das Vaterland!!!!

    Lieben Gruss,
    Christin :)


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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von Milena am Fr 27 Jun 2008, 20:13

    Liebe Christin,

    Danke für Deine Anwort.

    aber meiner Meinung nach ist gerade beim Fussball das Nationalgefühl so stark.....das Gefühl der Zusammengehörigkeit (gibt es das Wort? Very Happy) dass es die Menschen so sehr fesseln kann.


    Ja, der Fussball hat als Nationalsport sicher eine langjährige Tradition und ist gleichzeitig eine sehr alte Sportdisziplin. Die Ursprünge gehen nach China zurück, wo er vor allem militärisch - strategischer Natur war.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Fu%C3%9Fballs

    also zum Ziel hatte, eine eigene Gruppenzugehörigkeit mittels einer Spielstrategie zu sichern. Und damit womöglich unnötig ausufernde Kriege zu verhindern.
    Sportwettkampf war schon immer eine Kampfdisziplin, es wird dabei immer einen Gewinner und einen Verlierer geben.
    Aber warum hat sich ausgerechnet dieses Spiel so etabliert, bei dem der Ball mit dem Fuss getreten, anstatt mit der Hand gespielt wird?

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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von moriazwo am Sa 28 Jun 2008, 00:29

    Ich sehe das als Zufall an. Fussball hat sicherlich eine Tradition, aber das Selbe gilt auch für Handball. Der Mensch scheint ein Faible für Kampfsportarten zu haben. Ich persönlich bin erst Fußballfan, seit meine Söhne unbedingt Fußball spielen wollten und ich als Vater am Spielfeldrand stand. Allerdings bin ich heute schon ganz schön verrückt, was dieses Spiel angeht.


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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von Jenova am Mo 02 Aug 2010, 14:51

    Also bevor ich hier etwas gelesen habe, dachte ich mir so: Man kann über einen Ball philosophieren??? xD
    Ich denke jeder hat in seinem innerem ein bedürfnis der erste/die erste zu sein. Deshalb diese Wettkämpfe.
    Ich bin persönlich kein Fan von Fußball, Handball.
    Ich bevorzuge den Volleyball^^

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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von Susa am Mo 02 Aug 2010, 18:49

    Also ich bin kein Fussball-Fan, hab mich aber auch oft gefragt, warum gerade Fussball mit solcher Begesiterung verfolgt wird. Ähnlich ist es ja auch mit Skispringen und Formel 1, was man ja beides nicht unbedingt mit Fussball vergleichen kann.
    Aber einen Ansatz für eine Antwort kann ich auch nicht liefern. Hab keine Idee...

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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von Shira am Sa 28 Mai 2011, 23:31

    Hey,

    interessante Frage, muss ich schon sagen.

    Warum vollbringt es ausgerechnet diese Sportdisziplin, die Welt so sehr in den Bann zu ziehen?

    Zieht sie denn die Welt in ihren Bann?
    Ich habe vor kurzem erst eine WEile im Ausland verbracht und kann mit Sicherheit sagen, dass nicht in allen Ländern Fußball großgeschrieben wird. Beispiel USA: Dort gilt der Fußball ja schon eher als verpönt. Klar, die Amis machen mit. Auch sie wollen erste sein. Ob nun in der Wirtschaft oder im Fußball, ganz egal. Grundsätzlich aber gilt auf dem anderen Kontinent der football als Nationalsportart oder auch Basketball. Fußball spielen dort nur die wenigsten und wenn, dann, freundlich ausgedrückt, nur mit eher lausigem Erfolg.
    Betrachtet man sich andere Sportarten, kann man das gleiche ERleben.
    Im großen und Ganzen lässt sich wohl also sagen, dass es nur darum geht, ob sich eine Sportart in anderen Ländern etablieren kann, was wiederum von der Werbung abhängig ist. Ganz ehrlich: Würde irgendjemand von uns Fußball gucken(von den echten Fans abgesehen), wenn es nicht vorher tausendmal angekündigt werden würde(z.B. Fernsehen) und dann natürlich live übertragen?? Also ich ganz bestimmt nicht.
    Und dann stellt sich die Frage: Wird es das bei anderen Sportarten gemacht? Warum nicht??

    warum ist es eine Sportdisziplin, die den Menschen so fasziniert und nicht z.B eine musische Disziplin?

    Die Frage kann ich glaube ich beantworten.
    Mag seltsam klingen, aber dem Menschen sind noch immer dir Urinstinkte zueigen, die er seit seiner Entwicklung vom Menschenaffen nicht ablegen konnte: Er muss sich beweisen.
    Ich bin kein Biologe, aber ich würde behaupten, eine schweißtreibende und somit äußerst natürliche Aktivität wie das Fußballspielen hat weitaus mehr von den Rudel- und Revierkämpfen, etc. als das Spielen einer Geige und sänftigt somit viel eher das Gemüt. Schonmal von einem Affen gehört, der gerne Gitarrenklängen lauscht? Nein? Aber von einem, der seinen Kollegen beim Kampf ums Weibchen zuguckt und mitbrüllt?
    Mag sein, dass das aus der Luft gegriffen ist, aber für mich ist es das Logischste, was mir zu diesem Thema einfällt. Darüber gibt es doch bestimmt auch Studien, oder??? Wäre mal interessant zu wissen...

    Lg Shira

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    Re: Philosophisches rund um den Ball

    Beitrag von PetitaPapallona am Di 23 Aug 2011, 22:16

    Genau das richtige Thema für mich Mr. Green

    Ich bin ein leidenschaftlicher Fussballfan. Ich liebe "mein" Team und wann immer es geht schaue ich natürlich Spiele.
    Ich schaue Fussball weil es für mich mit sehr grossen Emotionen verbunden ist. Wenn man wirklich mit der Mannschaft mitfiebert und leidet kann auch ein müdes 0:0 sehr nervaufreibend sein.
    Wenn man wirklich Fan ist verbindet man sehr viel mit dem Club, mit der Geschichte und mit den Siegen der Mannschaft.

    Warum gerade Fussball die Massen in den Bann zieht?
    Es ist ein sehr simples Spiel, dass auch auf der Strasse sehr einfach nachzuspielen ist. 22 Spieler, einen Ball, den man nur mit Füssen, Kopf oder Brust annehmen und weiterspielen darf. Sinn des Spiel ist es den Ball in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. Das ist Fussball. Mehr braucht man nicht, um bei einem Spiel nicht den Faden zu verlieren (das ist theoretisch so, in der Praxis wird man mit viel unnützem und grossteils auch nicht richtigen Hintergrundinformationen beschossen.)
    Ein Offeside ist nicht DIE heilige Fussballregel die man kennen muss.

    So das wars glaub von meiner Seite...:)
    GLG

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 25 Mai 2012, 16:08