Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

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    Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Fr 03 Jun 2011, 22:14

    Hier ist Platz für euch, um über die ersten beiden Kapitel des Buches "Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins zu reden und zu diskutieren.

    Viel Spaß dabei wünschen euch
    Marie und das Team


    Zuletzt von Pooly am Fr 03 Jun 2011, 22:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Tina am Fr 03 Jun 2011, 22:19

    Hallöchen ihr Lieben :)
    Alsooo, dann fang ich mal an, nachdem ich die letzten Tage so mit Lesen verbracht habe xD

    1-2:
    Um ehrlich zu sein, fand ich den Anfang nicht so gut.
    Es dauerte, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Nicht nur das Präsens empfand ich anfangs störend und fremd, auch den Stil an sich. Er war mir iwie zu schlicht und … einfach. Die Sätze waren manchmal sogar gleich aufgezogen, also mit mehrmals „ich“ am Anfang oder so, etwas, auf das ich so achte, weil ich von meiner eigenen Betaleserin darauf gedrillt werde, sowas zu vermeiden XD
    Gale mochte ich allerdings sofort <3 der ist toll und ich hoffe, der wird noch öfter vorkommen.
    Der Welt ansich stehe ich allerdings etwas suspekt gegenüber. Also ich finde es interessant mit den ganzen Distrikten und wie sie so leben, aber ich finde es ist nicht sehr glaubwürdig rübergebracht. Dass alle dort verhungern, wo sie doch nebenan einen Wald haben, der so REICHLICH ist an Wild und Fischen und einfach allem^^
    Am Ende des Kapitels und am Anfang von Kapitel 2 fand ich einige Stellen aber dann sehr gut geschrieben, Katniss Gefühle werden gut rübergebracht und das hat mich dann positiv zum Buch gestimmt.
    Und von da an gings nur bergauf.
    Und Peeta mochte ich auch von Anfang an xD Auch wenn ich es schade finde, dass Katniss in der Schulzeit sich nie getraut hatte, ihm Danke zu sagen. ^^
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Mo 06 Jun 2011, 22:37

    So, beginne ich also auch langsam mal!
    Sorry, dass du so lange warten musstest, Tina, ich bin zurzeit mit dem Lesen irgendwie immer etwas langsam.

    Ich kenne das Buch ja nun schon, weiß aber noch, dass ich beim ersten Lesen sofort drin in der Story war. Zumindest für mich war es keins dieser Bücher, in die man erst reinfinden musste, weil ich das ganze Szenario sofort gern mochte.

    Stimmt, der Schreibstil ist schon sehr abgehackt, das fällt mir jetzt ziemlich stark auf, beim ersten Lesen bemerkte ich es gar nicht. Mein Problem war, dass ich dann zwischendurch viele stilistisch sehr hochtrabende Bücher verschlungen hatte und dann Panem noch einmal las, das war irgendwie der Supergau. Inzwischen finde ich den Stil wieder okay, auch wenn es mir ein bisschen zu "Ein Satz: Eine Information" ist, aber er ist echt und man kann ihn gut verfolgen, deswegen mag ich ihn trotzdem.

    Gale konnte ich nie leiden. Ich finde ihn irgendwie von Anfang an zu blass, meine anfänglichen Hoffnungen, dass man ihn näher kennenlernen könnte - dass er zu einem lebendigen Chara werden könnte - verblassten leider allzu schnell.

    Peeta hingegen ist toll, ihn mochte ich wirklich von Beginn an. Die Szene, in der Katniss sich an die Zeit damals erinnert, als er sie Brote hat anbrennen lassen, um sie ihr dann zu geben - hach, das ist einfach wunderschön und irgendwie echt traurig. Er ist einfach total lieb und ich mag ihn richtig gern, von dieser Geschichte an schon.

    Traurig ist, dass die ersten Überraschungen dieser ersten Kapitel schon verpuffen, wenn man den Klapptentext gelesen hat, den finde ich echt schlimm gemacht, vom Verlag, denn der verrät nicht nur den ganzen Anfang, sondern sogar schon fast alles bis zum Ende hin. Echt schlecht, davon bin ich wirklich nicht sehr angetan, muss ich sagen ...

    Das Szenario an sich gefällt mir aber. Ich stehe generell einfach total auf so verrottete Szenarien und ich finde es gar nicht unlogisch, dass die Leute nicht in den Wald dürfen. Ich meine, das Ziel des Kapitols ist es doch, die Distrikte zu unterdrücken, deswegen finden ja auch die Spiele statt und so weiter. Und ich denke, wenn jemand Spiele veranstaltet, in dem sich die Kinder der Menschen gegenseitig abschlachten müssen, dann würde es ja allein schon gar nicht passen, zu sagen "Och ja, nehmt euch als den Wäldern, was ihr bekommen könnt". Wenn die Distrikte reich wären und es ihnen gut gehen würde, dann hätte das Kapitol ja gar keine Druck mehr, dass es ausüben könnte ...
    Meine ich jetzt :)

    So viel dazu, ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen, zu den ersten zwei Kapiteln ...
    Lese gleich weiter!


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Tina am Di 07 Jun 2011, 07:51

    Schön, dass ich nicht mehr alleine bin Mr. Green
    UNd ja, der Klappentext ist der dööfste Very Happy Über sowas könnte ich mich dann echt aufregen ... war bei "Seelen" genau dasselbe -.-'
    Wenn die Distrikte reich wären und es ihnen gut gehen würde, dann hätte das Kapitol ja gar keine Druck mehr, dass es ausüben könnte ...
    Ja, dass das Kapitel es so will ist ja auch für mich einleuchtend ... nur meiner Meinung nach hätten sich die Distrikte ja mehr widersetzen können. Dass nur Katniss und Gale (und ein paar wenige andere) im Wald jagen gehen und alle anderen brav verhungern .. das war eher mein Problem.
    Klar, jetzt könnte man argumentieren, dass das Kapitol zu stark ist und so, aber das erfährt man ja erst nach und nach. Wusste ich damals noch nicht ;D
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Di 07 Jun 2011, 14:52

    Ja, ich will jetzt so langsam beginnen, aufzuholen :)

    Voll. Da mag ich es fast schon lieber, wenn hinten nur ein Zitat drauf ist oder so, aber was - besonders bei dem Buch hier ist es ja echt krass - hier verraten wird, ist echt der Wahnsinn. Beim zweiten Buch hab ich dann echt den Klappentext nicht gelesen und beim dritten auch noch nicht. Das tu ich mir sicher nicht noch mal an Very Happy

    Ah, okay :3


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Tina am Di 07 Jun 2011, 18:37

    Hast du die anderen beiden Bände denn schon gelesen?
    Ich habe (leider) die Klappentexte von den nächsten beiden schon gelesen ... da wird so viel verraten, dass es mir innerlich wehtut >.< Besonders wenn man den zweiten Band noch nicht gelesen hat und ich jetzt schon den Klappentext des 3ten kenne ... so hab ich mir die größte Überraschung überhaupt verdorben. Wahrscheinlich bin ich aber selbst Schuld *mich hass*
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Di 07 Jun 2011, 18:40

    Bisher hab ich nur den zweiten gelesen und mich wirklich absolut erfolgreich vom Klappentext des dritten ferngehalten, weil ich ja weiß, dass das bei dieser Reihe hier sehr schlimm ist. Schon doof, irgendwie, auch wenn ich den Verlag sonst eigentlich sehr gern mag und auch das Layout der Bücher mich generell sehr anspricht, muss ich sagen :3


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Tina am Di 07 Jun 2011, 18:41

    okay das gehört hier zwar nichts in Thema, aber fandest du allgemein den ersten oder den zweiten Band besser? :)
    (Ich mag das Layout auch Mr. Green )
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Di 07 Jun 2011, 18:43

    Ich könnte dir jetzt eine Auflistung der Dinge schreiben, die ich gut und schlecht fand, an beiden. Generell fand ich den ersten besser, denke ich, auch wenn im zweiten
    Spoiler:
    die Arena cooler ist ;]

    [Den Spoiler kannst du ruhig lesen, wenn du den Klappentext des zweiten Bandes schon kennst]


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Tina am Di 07 Jun 2011, 18:59

    die Auflistung der Dinge, die du schlecht im ersten fandest, werde ich hier hoffentlich im Thread zum letzten Kapitel sehen. :)
    Ich glaube ich geh dort jetzt auch meine allgemeine Meinung über das Buch hinterlassen. (Keine Lust mehr hab, es für jedes Kapitel einzeln zu machen, weil ich schon so lange damit durch bin -.-)
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Di 07 Jun 2011, 19:13

    Ist okay, dann können wir ja noch drüber reden, wenn ich (langsam, langsam ^^) die anderen Kapitel aufhole.

    Wir müssten echt mal langsam die anderen mobilisieren o.o


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von captaincow am Di 07 Jun 2011, 19:17

    Keine Angst, ich bin schon dabei Very Happy Hab vorhin schon mit dem ersten Kapitel angefangen und die Seiten nur so verschlungen, aber dann gab es Abendessen Very Happy Ist aber faszinierend, wie mich das Buch auch beim zweiten Mal sofort in seinen Bann zieht.

    Was den Schreibstil anbelangt: Ich find ihn, ehrlich gesagt, auf Englisch sehr angenehm. Schon klar, er ist nicht besonders verworren sondern sehr einfach gehalten. Ich denke, ich werde mal in die deutsche Version in der Bibliothek reinlesen, um zu gucken, ob die Übersetzung irgendwie anders ist. Aber das Englische gefällt mir wirklich gut.

    Der Klappentext ist bei meiner Version leider genauso schlecht und verrät viel. Aber als ich das Buch gekauft habe, kannte ich es nur weil mir eine Freundin davon erzählt hat und ich habe gar nicht auf den Klappentext geguckt - genauso wenig wie beim zweiten und dritten Teil :) War ganz praktisch.
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Fr 10 Jun 2011, 10:37

    Hey Hannah, klasse, dass du jetzt auch dabei bist :3

    Also stimmt, in Englisch fand ich den Schreibstil aber auch besser, den zweiten Teil hatte ich ja erst in Englisch gelesen, zumindest den Anfang. Obwohl man das ja schlecht beurteilen kann, wenn man kein englischer Muttersprachler ist, aber ich fand den Stil in englischer Sprache einfach ein bisschen weicher, wirkte eben nicht ganz so abgehackt, wie in Deutsch. Das muss ja nicht an einer schlechten Übersetzung liegen, sondern vielleicht einfach generell einfach an der Übersetzung an sich, da geht ja generell einfach immer viel verloren, leider.

    Ah, super, dass du den Klappentext nicht gelesen hast. Ich war beim zweiten auch echt froh, extra nicht drauf geschaut zu haben ^^


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Miyann am Fr 10 Jun 2011, 14:36

    Hallo,

    ich habe mich nun auch endlich an den ersten Panem-Band gesetzt. Ich habe vor gar nicht so langer Zeit die beiden letzten gelesen, also sind meine Panem-Erfahrungen noch nicht sooo lange her, lediglich der erste Band liegt weiter zurück.

    Zum Schreibstil: Komischerweise fiel mir der Schreibstil hier viel negativer auf als sonst. Vielleicht konzentriert man sich mehr darauf, wenn man den Inhalt schon kennt, aber diese kurzen Pistolenschüsse-Sätze haben mich schon gestört. Vor allem, wenn Sätze durch einen Punkt getrennt werden, die eigentlich mehr nach einem Komma klingen. Bei Band2 und 3 kam mir das nicht so krass vor. *kopfkratz*

    Zu Katniss: Katniss ist wirklich eine innerlich harte Person. Irgendwie ist mir das sympathisch, irgendwie aber auch nicht. Auf dem Stand des Buches weiß ich nicht genau, ob sie mir gefällt oder nicht.
    Sympathiepunkte sammelt sie natürlich einige, als sie sich für Prim auf die Bühne stürzt.

    Gale: Fand ich zu dem Zeitpunkt immer interessant und irgendwie dachte ich immer, es würde "typischerweise" mit ihr in der Arena landen. Dass dem da nicht so ist, hat mich immer überrascht, wenn auch positiv.

    Peeta: Finde ich noch schwer einzuschätzen. Diese eine Handlung als Junge war sehr stark von ihm, aber sonst weiß ich ja nichts über ihn. Bisher weder positiv noch negativ.

    Katniss Situation: Katniss hat es wirklich schwer und ich bewundere, wie sie das Ruder in ihrer Familie übernommen hat. Schön ergänzend ist da die Brot-Geschichte.
    Was mir etwas fehlt, ist das Schildern der engen Beziehung zu ihrer Schwester. Ich weiß auch nicht, die Hemd-Szene fand ich nie ausreichend.

    Distrikt 12: Ich muss gestehen, dass ich den Distrikt etwas unzureichend beschrieben finde. Ich weiß, dass es ein gutes und ein schlechteres Viertel gibt, es gibt den Drahtzaun, der etwas kaputt ist und eigentlich geladen sein sollte, es gibt die Minen und über allem liegt Kohlestaub. Aber das wars. Irgendwie fehlte mir da etwas mehr Atmosphäre zum Anfassen.
    Der Wald war aber sehr gut beschrieben.

    Die Hungerspiele: Je länger ich darüber nachdenke, desto sinnloser finde ich diese Einrichtung und desto seltsamer, dass sie noch so existiert. Aber gut, das ist der Grundstein des Buches, damit muss ich mich wohl abfinden. (;

    So viel erstmal von meiner Seite. Ich habe versucht, mich wieder in den unberührten Panem-Zustand zu versetzen und es neutral wie ein Erstleser zu betrachten. (:

    Liebe Grüße
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Tina am Fr 10 Jun 2011, 17:39

    Hallo Marit,
    ich freu mich, dass du es im Wesentlichen genauso siehst. Erst mit dem Schreibstil ... wobei es gut sein kann (wenn es im Englischen auch so ist), dass die Autorin da schon reifer geschrieben hat, längere Sätze etc.
    (Müsste dafür vlt wirklich mal das englische zum Vergleich haben Very Happy)
    Gale fand/finde ich auch toll, aber mir war von vorne rein klar, dass er nicht in die Arena kommt (ja und nicht nur, weil ich vorher schon den Klappentext gelesen habe xD), sondern weil es dann ja einfach zu ... gestellt wäre. Die Autorin führt am Anfang zwei Hauptpersonen ein und ganz ZUFÄLLIG werden die beiden für die Hungerspiele gewählt? Ne, das wär mir dann zu unrealistisch xD
    Was mir etwas fehlt, ist das Schildern der engen Beziehung zu ihrer Schwester
    Sehe ich genauso. Ich konnte als Leser nämlich auch nie so ne richtige Bindung zu Prim eingehen, sie war mir eigentlich egal, und das war dann bisschen doof, weil Katniss ja auch später so oft an sie denkt, aber halt nur : sie bedeutet mir so viel.
    Gezeigt wurde das nicht wirklich. (außer, als sie sich halt für die Hungerspiele gemeldet hat natürlich xD)
    Die Hungerspiele: Je länger ich darüber nachdenke, desto sinnloser finde ich diese Einrichtung und desto seltsamer, dass sie noch so existiert.
    Haha, ja da geht es mir genauso xD Die Autorin wollte einfach was Spannendes zu erzählen haben, aber ich finde sehr glaubwürdig hat sie es nicht aufgebaut. Das meinte ich damit, als ich oben schrieb, dass ich das ganze System von Panem etwas an den Haaren herbeigezogen fand - wenn sie wollen hätten sich die Bürger bestimmt iwie wehren können, alle zusammen so.
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von captaincow am Fr 10 Jun 2011, 17:46

    Hey :)

    Klasse, dass sich jetzt immer mehr Leute finden!

    @ Marie:
    Also stimmt, in Englisch fand ich den Schreibstil aber auch besser, den zweiten Teil hatte ich ja erst in Englisch gelesen, zumindest den Anfang.

    Ich kenne die deutschen Übersetzungen gar nicht, weil ich eben alle auf Englisch gelesen habe. Deshalb habe ich leider den vergleich nicht.
    Stimmt schon, bei Übersetzungen geht allgemein viel verloren. Manchmal merkt man das ja nicht so, aber hier ist es vielleicht schon eine ganze Menge :]


    @ Marit & Tina:
    Die Hungerspiele: Je länger ich darüber nachdenke, desto sinnloser finde ich diese Einrichtung und desto seltsamer, dass sie noch so existiert.

    Mh, ich muss an der Stelle aber mal anmerken, dass es auch auf "unserer" Welt viel Sinnloses, Grausames gibt, das noch immer existiert, obwohl man es kaum glauben kann.
    Ich meine, man muss sich einmal vorstellen, dass niemand in Panem unsere Welt kennt: Es gibt keine anderen Länder, nur Panem, und vom Capitol aus kommen die Befehle. Die Leute sind dazu erzogen, dem Capitol zu folgen und sind - größtenteils, zumindest - keine frei denkenden, eigenständigen Individuen. Sie kennen nichts anderes.
    Außerdem geht es den Leute ja nicht in allen Distrikten schlecht und nicht alle sind gegen das Capitol oder die Hunger Games.
    Von daher finde ich es durchaus schon noch realistisch, dass das existiert.


    LG
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Fr 10 Jun 2011, 18:26

    Ich kann mich Hannah aber bei der Panem Sache anschließen, ich finde es auch nicht an den Haare herbei gezogen. Ich meine, sehen wir uns doch mal unsere Welt an, es gibt einfach so viel Unterdrückung und Grausamkeit und in den wenigsten Ländern lehnen sich die Menschen auf - und wenn ja werden die Aufstände eben meistens blutig niedergeschlagen, das kennen wir doch alle aus der Geschichte unserer Welt. Von daher finde ich es gar nicht unrealistisch, dass sich (noch) nicht aufgelehnt wird.
    Die Spiele mag man sehen, wie man will, aber so unrealistisch finde ich das auch nicht. Die Mächtigen mögen es eben, mit den schwachen zu Spielen, um immer wieder ihre Macht zu beweisen, auch das hat unsere Welt wohl schon oft genug bewiesen ... Von daher ...

    ²Tina: Nein, in Englisch sind die Sätze natürlich nicht länger, aber sie klingen eben angenehmer. Mag daran liegen, dass Englisch generell ja eher eine ökonomische Sprache ist und eben ganz einfach teilweise gar nicht in der Lage dazu, solche Spielereien mit Worten zu bringen, wie wir es aus dem Deutschen kennen. Wir sind von unserer Sprache eben anderes gewohnt, ich denke, daher entsteht dieser Eindruck.


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Miyann am Fr 10 Jun 2011, 18:43

    @Tina:

    Erst einmal zu der Gale-Sache: Ich muss gestehen, dass ich das Buch beim ersten lesen nicht als gut eingeschätzt habe, von der Story eher auf Twilight-Niveau und da hätte es gut gepasst, Gale und Katniss in die Arena zu schicken. (;

    Diese Entenschwanz-Sache ist ja noch bezeichnend für Katniss und Prim, aber irgendwie war das für mich nie so prägend. Ich hatte es in späteren Bänden schon wieder vergessen. Irgendwann dachte ich sogar "wer ist eigentlich Prim?". Uuups...

    Dann @alle:

    Schreibstil: Das kann gut sein, dass das Buch im Original besser zu lesen ist. Aber ich habe die Version nicht da und muss gestehen, dass ich nicht so sehr Fan bin, dass ich es mir kaufen würde. :X

    Hungerspiele und Panem:

    Da haben wir einmal die Sache mit der Auflehnung. Ich glaube schon, dass sich Menschen schnell unterdrücken lassen, besonders, wenn sie sich schwach fühlen. So wird man in den Distrikten erzogen. Das Regime des Capitols kann ich also durchaus nachvollziehen.
    Mir geht es um die Hungerspiele an sich. Gibt es da nicht effektivere Methoden, den Distriktbewohnern zu zeigen, dass das Capitol mächtiger ist? Ich weiß nicht, ich finde die ganze Sache irgendwie seltsam.
    Im Moment ist die ganze Welt von Panem aber ja auch noch nicht ganz offensichtlich, sondern nur grob angedeutet.

    Ich denke auch, dass man die ganze Geschichte eher als Metapher sehen muss. Eigentlich geht es nicht um diese komischen Hungerspiele, sondern einfach um ein Regime, das Menschen unterdrückt, ohne dass es dabei wirklich sichtbar ist. Schon abgedreht.
    Denn die Menschen im Distrikt 12 kriegen davon ja nur bedingt viel mit (von den Hungerspielen einmal abgesehen). Da wundert es mich schon, dass sich bei so wenig Druck von oben nicht mehr Widerstand aufbaut. Denn auch die Friedenswächter in dem Distrikt sind ja eher chillig drauf. Mir wurde besonders im ersten Teil nie richtig klar, wo da der Druck entsteht. Aber da mögen Dinge in der Vergangenheit geschehen sein, die noch immer frisch in den Köpfen der Menschen sind und die von einem Aufstand abhalten.
    Damit meine ich jetzt nicht den Aufstand, der für die Veranstaltung der Hungerspiele sorgte - der ist meiner Meinung nach viel zu lange her, zu viele Generationen, als dass er die Menschen noch immer beeindrucken könnte.
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Amira am So 12 Jun 2011, 01:32

    Hallo ihr vier!

    Ich habe mir das Buch gestern gekauft und bin zwar mittlerweile schon bei Kapitel 12, da ich den Tag über nicht ans Internet kam, aber ich möchte auch gern einzeln, der Reihe nach auf die Kapitel eingehen (:

    Bezüglich den Schreibstil sehe ich es ähnlich:

    Es dauerte, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Nicht nur das Präsens empfand ich anfangs störend und fremd, auch den Stil an sich. Er war mir iwie zu schlicht und … einfach. Die Sätze waren manchmal sogar gleich aufgezogen, also mit mehrmals „ich“ am Anfang oder so, etwas, auf das ich so achte, weil ich von meiner eigenen Betaleserin darauf gedrillt werde, sowas zu vermeiden XD
    Mir fiel das Präsens komischerweise gar nicht auf ~kopfkratz~ Also nach ein paar Kapitel schon, aber für mich las es sich einfach so natürlich, dass es mir weder besonders negativ oder positiv aufgefallen ist (: Ja, mittlerweile gefällt es mir sogar richtig gut, dass die Autorin die Handlung in Präsens hält.

    Zum Schreibstil: Komischerweise fiel mir der Schreibstil hier viel negativer auf als sonst. Vielleicht konzentriert man sich mehr darauf, wenn man den Inhalt schon kennt, aber diese kurzen Pistolenschüsse-Sätze haben mich schon gestört. Vor allem, wenn Sätze durch einen Punkt getrennt werden, die eigentlich mehr nach einem Komma klingen. Bei Band2 und 3 kam mir das nicht so krass vor. *kopfkratz*
    Ihr habt Recht, der Schreibstil ist für mich ... nett. Nicht schlecht, aber er hat für mich eben auch keinen Widererkennungswert. Ich habe keine Probleme mit kurzen Sätzen, es liest sich alles sehr flüssig und angenehm und leicht, aber mehr zeichnet ihn eben auch nicht aus.

    Da...
    Ich kenne das Buch ja nun schon, weiß aber noch, dass ich beim ersten Lesen sofort drin in der Story war. Zumindest für mich war es keins dieser Bücher, in die man erst reinfinden musste, weil ich das ganze Szenario sofort gern mochte.
    ...muss ich Marie zustimmen. Ich habe begonnen zu lesen und die Handlung hat mich sofort eingenommen. Es war diese Mischung aus Vertrautheit und Neugierde. Ich fühlte mich den Personen einerseits nahe und andererseits brannte ich darauf, mehr zu erfahren. Mehr über die Umgebung, die Zeit, die Umstände etc. Und auch jetzt - etliche Kapitel weiter - schafft es die Autorin die Spannung zu halten - so, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen kann. Das muss man ihr wirklich hoch anrechnen und ich finde es immer wieder schön, wenn das ein Buch schafft (:
    Das Szenario mochte ich eigentlich auch sofort. Es war einfach so neu... und anders und die Informationen waren geschickt eingefädelt. Man wurde nicht überhäuft, fand sich aber trotzdem schnell in dieser Umgebung. Und ich hatte auch keine Problem damit mir alles vorzustellen (: Es entstanden sofort Bilder.

    Traurig ist, dass die ersten Überraschungen dieser ersten Kapitel schon verpuffen, wenn man den Klapptentext gelesen hat, den finde ich echt schlimm gemacht, vom Verlag, denn der verrät nicht nur den ganzen Anfang, sondern sogar schon fast alles bis zum Ende hin. Echt schlecht, davon bin ich wirklich nicht sehr angetan, muss ich sagen ...
    Uh, ja. Das fand ich auch blöd >.< Ich frage mich ja immer, was sich ein Verlag dabei denkt :/

    Was mir etwas fehlt, ist das Schildern der engen Beziehung zu ihrer Schwester. Ich weiß auch nicht, die Hemd-Szene fand ich nie ausreichend.
    Da muss ich dir zustimmen, Marit. Mir fiel es nicht sehr störend auf bzw. ist das Bild ihrer Schwester noch sehr gut in meinem Kopf und droht nicht zu verblassen, trotzdem hätte ich mir ein ein, zwei weitere Schilderungen gewünscht, die diese enge Beziehung noch unterstreichen.

    Distrikt 12: Ich muss gestehen, dass ich den Distrikt etwas unzureichend beschrieben finde. Ich weiß, dass es ein gutes und ein schlechteres Viertel gibt, es gibt den Drahtzaun, der etwas kaputt ist und eigentlich geladen sein sollte, es gibt die Minen und über allem liegt Kohlestaub. Aber das wars. Irgendwie fehlte mir da etwas mehr Atmosphäre zum Anfassen.
    Der Wald war aber sehr gut beschrieben.
    Echt, fandest du!? Ich finde, das war eine Sache, die der Autorin sehr gut gelungen ist. Die Stimmung, die Atomsphäre, die Umgebung, die Menschen - all das war für mich irgendwie zum Greifen nah (: Und auch dadurch, dass der Wald mehr beschrieben wird, verstärkt sich noch einmal der Eindruck, dass dies ein Ort ist an dem sie für ein paar Stunden für sich sein können und mit dem sie auch viel Schönes verbinden - ihre Freundschaft, die Erinnerungen an ihren Vater, das Bogenschießen etc.
    Aber so unterscheiden sich wohl einfach die Ansichten Very Happy

    Bezüglich der Hungerspiele schließe ich mich Hannah und Marie an.
    Anfangs kamen mir auch ein paar Gedanken auf, die an diesem System ihre Zweifel haben, aber wie Hannah schon angesprochen hat - in unser Welt gibt es so viel Grausamkeit. Sinnlose Grausamkeit. Ich denke, wenn ich Ereignisse/Zeiten/Vorfälle in der Vergangenheit UND Gegenwart berachtete, dann meine ich, dass es weit Grausamere und Sinnlosere gab und gibt, als diese "Hungerspiele".
    Gibt es da nicht effektivere Methoden, den Distriktbewohnern zu zeigen, dass das Capitol mächtiger ist?
    Ich denke, es ist eine von vielen effektiven Methoden. Aber diese Methode vereint zwei bedeutende Punkte - zum einen wird der Hass zwischen Reich und Arm weiter geschürt (z.B. Tesserasteine) und zum anderen sind es Kinder, die hier gewählt werden. Kinder, die Jahre mit der Chance rechnen müssen, als Tribut eingefordert zu werden und Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte, die mit dieser Angst leben müssen. Und dann werden diese Hungerspiele gleichzeitg als wahres Fest gefeiert. Ein (wahnsinniges) Spektakel, das von allen via Fernsehen verfolgt wird.
    Schlimm wird/ist es, wenn Menschen diesen Zustand resigniert hinnehmen. Nicht anders können, als den Wanhsinn mit zu machen und Wahsinn irgendwann zur Normailität wird...

    Denn die Menschen im Distrikt 12 kriegen davon ja nur bedingt viel mit (von den Hungerspielen einmal abgesehen). Da wundert es mich schon, dass sich bei so wenig Druck von oben nicht mehr Widerstand aufbaut. Denn auch die Friedenswächter in dem Distrikt sind ja eher chillig drauf. Mir wurde besonders im ersten Teil nie richtig klar, wo da der Druck entsteht. Aber da mögen Dinge in der Vergangenheit geschehen sein, die noch immer frisch in den Köpfen der Menschen sind und die von einem Aufstand abhalten.
    Ich denke auch nicht, dass allein der Auftstand, der noch dazu lange zurück liegt, den Widerstand niederhält. Aber wissen die Menschen, was passieren wird, wenn ein weiterer Aufstand folgt? Als Folge des letzten Auftstandes entstanden die Hungerspiele und was kommt danach...? Ich denke, wenn man in diesen Distrikten gefangen ist, ist es schwer sich zu organisieren und gezielt gegen das Kapitol vorzugehen. Niemand in den Distrikten weiß, welche Macht das Kapitol (ja, dauernd ist die Rede davon, aber mehr als ein Wort, vage Bilder ist das Kapitol in den Köpfen der Menschen doch nicht) wirklich hat, wer sich hinter all dem verbirgt, wo die Fäden zusammenlaufen, wie groß die Chancen eines Sieges sind ... Hinzu kommt das diese Distrikte nicht umsonst ganze 12 an der Zahl sind. Drei, vier dürften sich schneller und effektiver zu einem Aufstand zu organisieren, aber ganze 12...? Distrikte, in denen die Mehrheit der Menschen nicht einmal die Kraft dazu haben, sich zu erhaben.
    Hm. Soweit meine Gedanken dazu.

    Mit den Charakerten komme ich bisher sehr gut zurecht (: Ich mag Katniss, ihre Art. Und auch Gale und Peeta.
    Die Situation bei Madge fand ich besonders aufwühlend und ich kann verstehen, dass Gale so fühlt. Einerseits gibt es die Mehrheit, die davor fürchten muss an Hunger zu sterben und ein paar Straßenzüge weiter leben Menschen in Überfluss.
    Eine andere Szene, die ich sehr bewegend fand, war die Szene am Markt, als die Menge aufgefordert wird zu klatschen, aber niemanden in den Applaus einfällt.

    Liebe Grüße,
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Lexi am Do 16 Jun 2011, 01:34

    Mich haben schon die ersten beiden Kapitel voll in ihren Bann gezogen. Die Spannung steig gleich voll ein, man erfährt die wichtigsten Hintergrundinfos, und, ganz wichtig: Mein Lieblingscharakter Gale wurde sehr schnell sehr treffend vorgestellt und charakterisiert. Er war von der ersten Seite an, auf der er vorkam, der Rebell, der das Kapitol aus ganzer Seele hasst, und der Linie blieb er immer treu.
    Ich will Gale heiraten *-* Das wollte ich von Anfang an ^^
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Do 16 Jun 2011, 01:48

    Ah, hallo ihr beiden!
    Klasse, dass ihr jetzt auch dabei seid, das freut mich sehr.

    Ich kann mich eigentlich Naomi nur noch einmal anschließen, wegen der Spiele. Wie gesagt, klar kann man das metaphorisch betrachten, aber ich habe damit irgendwie keine Probleme. Vielleicht liegt es auch einfach an meiner Einstellung, weil die Spiele ja nun einmal einfach das Herzstück der Geschichte sind und dass ich sie eben einfach als gegeben hinnehme.
    Klar gäbe es effektivere Methoden, aber Menschen handeln ja nicht immer logisch. Ich weiß nicht, das Szenario ist für mich durchaus denkbar.

    ²Lexi: Stimmt, das hattest du schon irgendwo man geschrieben, dass du Gale magst ...
    In diesen ersten Kapiteln fand ich ihn auch noch okay, auch wenn er mir immer zu blass blieb.
    Spoiler:
    Und da er dann ja im Laufe des Romans nur noch in Katniss' Gedanken auftaucht, blieb das leider auch so, das ist echt schade. Aus dieser winzigen Szene hier zu Beginn konnte ich einfach nicht so viel Charakter schöpfen, dass es ausgereicht hätte, um ihre Gefühle für ihn nachvollziehen zu können.


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Lexi am Do 16 Jun 2011, 02:00

    @Pooly schrieb:²Lexi: Stimmt, das hattest du schon irgendwo man geschrieben, dass du Gale magst ...
    In diesen ersten Kapiteln fand ich ihn auch noch okay, auch wenn er mir immer zu blass blieb.
    Spoiler:
    Und da er dann ja im Laufe des Romans nur noch in Katniss' Gedanken auftaucht, blieb das leider auch so, das ist echt schade. Aus dieser winzigen Szene hier zu Beginn konnte ich einfach nicht so viel Charakter schöpfen, dass es ausgereicht hätte, um ihre Gefühle für ihn nachvollziehen zu können.
    Nihihi, Gale gehört halt auch zu dem Typ Charakter, die ich eigentlich immer mag. Die Art, wie er über das Kapitol redet, wie er für Katniss da ist ... Peeta kam mir von Anfang an langweilig vor (öh, wann hat Katniss diese Geschichte eigentliche rzählt? Ich sollte nicht nur aus dem gedächtnis daherreden ^^)
    *einsames Team Gale-Fähnchen schwenk*
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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von Pooly am Do 16 Jun 2011, 19:26

    Na ja, wie gesagt, es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht leiden könnte, vom Charakter wäre er sicherlich auch einer derer, die mir gut gefallen könnten. Wenn sie ihn denn konsequent gezeichnet hätte. Wie gesagt, dieses Bild, das man hier am Anfang von ihm bekommt ist mir einfach viel zu blass "/
    Aber ist ja Geschmackssache :3


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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

    Beitrag von captaincow am Mo 20 Jun 2011, 17:54

    Ich hab gerade noch ein Stück weitergelesen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich sowohl Gale als auch Peeta irgendwie mochte - Peeta mochte ich ein bisschen mehr, aber ansonsten bin ich "Fan" von beiden und kann mich da gar nicht entscheiden :]

    Oh Mann. Ich glaube, ich werde mir bald die englische Sammelbox mit den gebundenen Ausgaben bestellen. Bei mir sind jetzt schon ein paar Seiten lose, beim zweiten Teil auch und ich will nicht, dass die Bücher auseinander fallen :/

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    Re: Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele - Kapitel 1 & 2

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