Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Falsche Erwartungen wecken

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    Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Amira am So 29 Mai 2011, 16:35

    Hallo ihr Lieben!

    Kennt ihr das, wenn Cover oder Klappentext eines Buches völlig falsche Erwartungen wecken? Beispielsweise ist von einer romantischen Liebesgeschichte die Rede, die jedoch in der Handlung gänzlich anders zum Ausdruck kommt. Oder wenn der Klappentext nach Effekt-Hascherei und einem 0815-Buch wirkt, sich dahinter jedoch weit mehr verbirgt? Vielleicht habt ihr ja ein paar Beispiele, bei denen ihr positiv/negativ überrascht wurdet.
    Eure Meinungen und Erfahrungen würden mich interessieren!


    Liebe Grüße,
    Naomi


    Zuletzt von Amira am Di 20 Nov 2012, 15:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von captaincow am So 29 Mai 2011, 18:04

    Hey Naomi,

    ich glaube, darüber hatten wir uns schon einmal unterhalten. Razz Aber ich mag das Thema, weil mir das in letzter Zeit immer öfter passiert, dass der Klappentext falsche Erwartungen weckt.
    Bisher war es allerdings immer so, dass ich im Nachhinein positiv überrascht war. Zum Glück - andersherum wäre es echt nicht schön.
    Zum Beispiel bei "Oryx und Crake" von Margaret Atwood war das so. Der Klappentext versprach die Geschichte einer zärtlichen Liebe - die dann im Endeffekt gar nicht auftauchte. Ich bin richtig froh, dass ich mir auf eine Empfehlung hin das Buch trotzdem gekauft habe, denn es ging viel mehr um eine schräge Zukunftsvision, in der diese Liebe eine winzige Rolle gespielt hat.
    Ein anderes Beispiel ist "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano. Da machte der Klappentext auch den Anschein, dass es sich um eine romantische Liebesgeschichte handelt, was dann gar nicht so war. Oder bei "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell, was eben nach einem total merkwürdigen 0815-Buch klang, aber doch mehr Tiefe, als erwartet hatte.
    Da finde ich es dann immer sehr ärgerlich, dass sich der Verlag mit dem Klappentext so ein Eigentor schießt. Und irgendwie fragt man sich auch, ob man überhaupt noch auf Klappentexte vertrauen kann :]

    Mich würde mal interessieren, wie das bei dir so war Very Happy

    Liebe Grüße,
    Hannah
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von moriazwo am So 29 Mai 2011, 18:39

    Auf Klappentexte bin ich schon wiederholt reingefallen. Oft ist es ja so, dass man z. B. in der Bahnhofsbuchhandlung steht, weil man auf einen Zug wartet, weil man den letzten verpasst hat. Man stöbert in den Regalen herum, nimmt verschiedene Bücher in die Hand, von denen man zum Teil noch nie etwas gehört hat. Woran soll man sich orientieren, wenn man weder Autor, noch Buch kennt? Es ist in der Regel der Klappentext. Manchmal hat mich dieser dann so sehr interessiert, dass ich mir das Buch gekauft habe.
    Im Großen und Ganzen war dann - salopp gesagt - auch das drin, was draufstand, aber manchmal wird beim Lesen dann bewusst, dass der Klappentext nicht mehr als ein reißerischer Aufmacher für ein mittelmäßiges Buch war. Pech gehabt.
    Ich würde jetzt daraus keine Katastrophe heraufbeschwören wollen. Der Klappentext soll schließlich genau das tun, was er tut: einen potenziellen Leser für das Werk interessieren. Somit dient er nicht allein der Information. Er ist ein Anhaltspunkt und leider nicht mehr. Will ich mehr Sicherheit, darf ich mich nicht auf solche Spontankäufe einlassen, sondern muss vorher im Internet recherchieren. Das ist auch eine Möglichkeit, aber wo bliebe da der Spaß ...?

    Gruß
    Michael
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Pooly am Mo 30 Mai 2011, 13:09

    Hallo zusammen,

    wieder so ein interessantes Thema. Über Klappentexte könnte ich mich ewig unterhalten, weil es da einfach so viel gibt, das man falsch machen kann und das auch falsch gemacht wird. Es ist so oft so, dass einfach zu viel verraten wird, dass ein falsches Bild vermittelt wird oder dass einfach etwas ganz groß aufgezogen wird, das am Ende dann leider doch nicht mehr als mittelmäßig ist. Leider ist das eben eine sehr schwere Sache und man fällt immer wieder darauf herein.

    Konkrete Beispiele habe ich gerade leider nicht parat. Obwohl ich froh bin, dass ich mir "Numbers" nicht gekauft habe, da fand ich den Klappentext so super und das Cover war auch toll. Zum Glück habe ich schon in der Buchhandlung reingelesen und gesehen, wie schlecht der Schreibstil war. Arme Menschen, die auf so etwas hereinfallen. Schon sehr traurig, dass man als Verlag auf immer härtere Methoden zurückgreifen muss, um schlechte Inhalte gut zu verkaufen - Anstatt sich mal die Mühe zu machen, gute Texte zu suchen. Aber so ist es leider "/

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von captaincow am Di 31 Mai 2011, 21:31

    Hallo (:

    @ Marie:

    bwohl ich froh bin, dass ich mir "Numbers" nicht gekauft habe, da fand ich den Klappentext so super und das Cover war auch toll. Zum Glück habe ich schon in der Buchhandlung reingelesen und gesehen, wie schlecht der Schreibstil war.

    Das Buch hat mich ja vom Cover und Klappentext her auch sehr angesprochen. Zum Glück habe ich es mir im Endeffekt nur ausgeliehen und hab dann recht schnell gemerkt, dass es nichts für mich ist. Da musste ich mich dann auch nicht ärgern oder so (hätte ich das Buch gekauft, wäre es wohl anders gewesen).

    Echt schade, dass so etwas immer öfter passiert, irgendwie.


    @ Michael:

    Will ich mehr Sicherheit, darf ich mich nicht auf solche Spontankäufe einlassen, sondern muss vorher im Internet recherchieren. Das ist auch eine Möglichkeit, aber wo bliebe da der Spaß ...?

    Na ja, eine andere Möglichkeit ist es, stellenweise reinzulesen. Natürlich hat man da nicht die hundertprozentige Sicherheit, dass das Buch hält, was es verspricht, aber wann hat man die schon vor dem Lesen?! Wie du sagst, wenn man vorher im Internet über die Bücher recherchiert/recherchieren muss, geht auf Dauer der Spaß verloren.


    Liebe Grüße,
    Hannah
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Alania am Mi 08 Jun 2011, 22:52

    Hallo, Naomi!

    Also ich habe schon Bekanntschaft mit Inhaltsangaben gemacht, die dem Inhalt des Buches widersprachen. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Roman Wilde Hund von Markus Zusak, den ich rezensiert habe. Das war so ein Fall. Das ist in gewisserweise Schlamperei, möchte ich mal meinen. || Aber ich hab auch schon Bekanntschaft mit Büchern gemacht, die vom Klappentext her unglaublich interessant klangen und deren Cover auch wirklich schön gestaltet waren, im Endeffekt, aber der wirkliche Inhalt nicht überzeugen konnte. Ich denke, das gibt es heutzutage häufig ... Was ich allerdings sehr schade finde. Es gibt (in meinen Augen) sehr gute Bücher, die allerdings ein eher bescheidenes Kleid tragen. Und dann haben wir diesen 0815-Mainstream Sachen, die mit frn überragensten und wunderschönsten Cover ausgestattet sind. Ich habe absolut nichts gegen schöne Cover, aber dann sollten sie doch halten, was sie versprechen. Andererseits ... irgendwie muss ja das Buch verkauft werden. Wink Und das Cover spielt da meist eine große Rolle.

    LG
    Angie


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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Nakyo am Mi 08 Jun 2011, 23:08

    Ich glaube, die Erfahrung mit dem Klappentext hat hier jeder schon gemacht. In letzter Zeit haben diese "Reinfälle" bei mir jedoch derart zugenommen, dass ich mittlerweile immer in das Buch hinein lese, bevor ich es mir kaufe. Klar kann man sich so auch noch nicht sicher sein, aber so kann ich mir wenigstens ein bisschen Gewissheit geben, dass immerhin der Stile gut ist und nicht einschläfernd. Und die meisten größeren Buchhandlungen bieten ja mittlerweile auch Leseecken an. Ich muss aber zu geben, dass ich es einmal geschafft haeb, verseehntlich das ganze Buch im Laden zu lesen. xD Ich habe es mir dann natürlich trotzdem noch gekauft, da ich gelesene Bücher, egal welcher Qualität (und dieses war gut) unbedingt haben muss. ^^Ich gebe zu, da bin ich ein richtiger Buchjunkie.
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von June am Di 31 Jul 2012, 22:20

    Heyho Very Happy

    Ich möchte mich Marie anschließen, es ist mir schon oft passiert, dass ein Klappentext etwas völlig anderes versprochen hat, als schon im Buch stand. Was ich aber ganz schlimm finde ist, wenn Klappentexte zu viel verraten, wie zum Beispiel bei "Dracas" aus der "Erben der Nacht"-Reihe von Ulrike Schweikert ... Da erzählen die Dinge, die erst im letzten Drittel literarische Wirklichkeit werden ... das muss doch nicht sein ._.

    Andererseits gibt es aber auch Bücher, die keinen Klappentext haben, wenn ich mich recht entsinne ist das bei den deutschen Büchern der "Game of Thrones"-Serie so. Das finde ich auch blöd, weil man da ja gar nicht weiß, was einen erwarten könnte ...

    Ganz liebe Grüße,
    Juny
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Miyann am Di 31 Jul 2012, 22:25

    Huhu,

    hach ja, Klappentexte sind wohl ein Thema für sich. Mal verraten sie zu viel, mal zu wenig. Wobei ich dann die knapperen bevorzuge. Lieber überraschen lassen, als die Überraschung von einem dummen Klappentext vorwegnehmen zu lassen. (:
    Und wenn ein Klappentext etwas ganz anderes verspricht, als das Buch letztendlich bietet, ist es nur ärgerlich. Das ist mir zum Glück bisher relativ selten passiert.

    Andererseits gibt es aber auch Bücher, die keinen Klappentext haben, wenn ich mich recht entsinne ist das bei den deutschen Büchern der "Game of Thrones"-Serie so. Das finde ich auch blöd, weil man da ja gar nicht weiß, was einen erwarten könnte ...
    Da muss ich widersprechen, die neuen Bücher haben eine Klappenbroschur und da steht in der Klappe recht ausführlich, worum es in dem jeweiligen Band geht. Wie es bei der alten Ausgabe ist, weiß ich allerdings nicht.

    Klappenbroschuren finde ich da auch ganz praktisch, oft hat man hinten eine kurze Inhaltsangabe und wenn man mehr möchte, kann man sich häufig in der Klappe mehr anlesen. (:

    Liebe Grüße
    Marit
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von June am Di 31 Jul 2012, 22:27

    Ach, das steht innen? Okay, so weit habe ich im Buchhandel nicht geschaut, aber ich fände es trotzdem besser, wenn man hinten ein bisschen was finden würde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Text innen meist noch mehr verrät und noch weiter enttäuschen kann, als der hinten, deswegen schaue ich meist erst hinten und erst nach dem Lesen eines Buches innen rein :)
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Miyann am Di 31 Jul 2012, 22:32

    Jep, kann ich verstehen. Wahrscheinlich geht der Verlag bei der neuen Ausgabe davon aus, dass eh jeder weiß, worum es geht, nach dem Erfolg der Serie. :D

    Zu dem Thema Cover und falsche Erwartungen: Das ist mir bisher auch selten passiert. Genau genommen fällt mir gerade gar kein Beispiel ein. Meist sind die Cover der Bücher doch recht passend. Oder ich verbinde damit selten etwas, ich weiß es nicht. :D
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Nakyo am Di 31 Jul 2012, 22:37

    Allerdings sind einige dieser Bücher, die nur in der Innenseite etwas stehen haben, vor allem in der Hardcover und Umschlagvariante, oft verschweißt. Und es liegt kein offenes rum, durch das man mal blättern kann. Da habe ich mir schon mehr als einmal die Frage gestellt, ob ich die Foli öffnen darf aber wahrscheinlich nicht, da das ja eine Beschädigung wäre... aber dann wird halt das Buch nicht gekauft, weil ich nicht weiß, worum es geht
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von June am Di 31 Jul 2012, 22:39

    @ Marit: Ich hab von der Serie nur einen Teil von zwischendrin gesehen ... bin nicht durchgestiegen *lach*

    @ Nadine: Ja, das kommt auch noch dazu, auch wenn mir solche eingeschweißten Bücher zum Glück nur recht selten begegnen. Eigentlich nur in den Weltbildshops, wenn es sich um so vier Bücher für einen Preis handelt. Das haben die da ja manchmal :)
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Miyann am Di 31 Jul 2012, 22:44

    @Nadine: Im Zweifelsfall einfach einen Buchhändler fragen, meist ist das Öffnen der Folie kein Problem. Also eigentlich nie, ich wüsste zumindest nicht, warum es ein Problem darstellen sollte.

    @June: Ja, ich glaube, sie wird schnell etwas komplex. Aber ich mag die Bücher sehr. (:

    Ähm, hm, wir werden Off Topic. *wegschleich*
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Deadwing am So 02 Sep 2012, 18:36

    Um dann das Thema mal wieder zu beleben und zur Ausgangsfrage zurückzukehren Mr. Green:
    Jaaa, ich kenne das auch, wie wohl fast jeder. Okay, meistens kaufe ich mir inzwischen sowieso nur noch Bücher, die ich explizit empfohlen bekommen habe (von Leuten, deren Geschmack ich vertraue), über die ich mich vorher im Internet schlau gemacht habe oder die ich schon einmal gelesen habe und daher weiß, dass ich sie toll finde und im Regal stehen haben will. xD

    Klappentexte liest man sich natürlich trotzdem durch...
    Und am allermeisten stört es mich wirklich, wenn dort schon der Inhalt von zwei Dritteln des Buches zusammengefasst wird. Warum soll ich es denn überhaupt noch lesen, wenn ich nur noch darauf warte, dass das passiert, von dem ich bereits weiß, dass es demnächst passieren muss, weil es hinten schon verraten wird? -.- Da verliere ich echt schnell die Lust. Ich lese ein Buch doch nicht nur um des Finales willen, sondern weil ich mich von der gesamten Geschichte tragen und überraschen lassen möchte...

    Liebe Grüße
    Merle
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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von Amira am Mo 03 Sep 2012, 14:22

    Hallo!

    So wie es aussieht, habe ich mich hier ja noch gar nicht für die zahlreichen Rückmeldungen bedankt - Danke also! (: Sehr interessant, in welcher Form euch dieses Thema bisher bei Bücher ins Auge gefallen ist.

    ²Hannah
    Stimmt, dadurch kam ich auch auf die Idee einen eigenen Thread hier aufzumachen! (:
    Im Zuge zweier Bücher fiel mir dieses "falsche Erwartungen wecken" vermehrt auf - "Die Einsamkeit der Primzahlen", wie du schon angemerkt hast und "So lebe ich jetzt" (Cover), wobei ich zum Glück bei beiden positiv überrascht wurde.

    ²Michael
    Der Klappentext soll schließlich genau das tun, was er tut: einen potenziellen Leser für das Werk interessieren. Somit dient er nicht allein der Information. Er ist ein Anhaltspunkt und leider nicht mehr.
    Stimmt, in vielen Fällen ist, denke ich, wohl einfach der Klappetext das entscheidende Kriteritum - kaufen oder nicht kaufen - und das Ziel ist es nunmal potenzielle Käufer anzulocken, auch wenn es dafür evtl. die eine oder andere beschönigende Übertreibung benötigt ... Teilweise kommt es mir jedoch genau andersrum unter - der Klappentext/das Cover ist weit weniger vielversprechend, als das Buch an sich und das verblüfft mich dann doch Wink

    ²Marie
    Ah, "Numbers"! Diese Buch wurde ja auch ganz groß aufgezogen, aber größtenteils sind mir bisher nur negative Meinungen unter gekommen ...

    ²Angie
    Stimmt, ich kann mich auch an die Rezension erinnern - da wies der Klappentext ja wirklich einige Mängel auf Wink Zwar kommen mir im Moment keine Titel in den Sinn, aber ein, zwei Bücher mit schlichtweg falschen Aussagen im Klappentext besitze ich auch.

    ²Nakyo
    Ich muss aber zu geben, dass ich es einmal geschafft haeb, verseehntlich das ganze Buch im Laden zu lesen. xD
    Echt?! Hihi, das ist mir noch nie passiert Very Happy Zeugt wohl von der Qualität des Buches, wenn es dich derart fesseln konnte Very Happy
    Aber stimmt natürlich, reinlesen bzw. sich anderswertig genauer zu informieren, beugt dem natürlich vor (:

    ²June

    Was ich aber ganz schlimm finde ist, wenn Klappentexte zu viel verraten, wie zum Beispiel bei "Dracas" aus der "Erben der Nacht"-Reihe von Ulrike Schweikert ... Da erzählen die Dinge, die erst im letzten Drittel literarische Wirklichkeit werden ... das muss doch nicht sein ._.
    Oh, ja, das ist wirklich besonders ärgerlich! Teilweise gibt es da ja wirklich Fälle, die im Grunde das Ende bzw. den Höhepunkt vorwegnehmen :S

    ²Marit

    Wobei ich dann die knapperen bevorzuge. Lieber überraschen lassen, als die Überraschung von einem dummen Klappentext vorwegnehmen zu lassen. (:

    Stimmt, wenn sind mir auch die knapperen lieber - obwohl es da auch so welche gibt, die derart nichtssagend sind, das man ganz darauf verzichten könnte. Hach, schwierig ist das xD

    ²Merle
    Danke auch für deine Meinung! (:
    Ja, so Spontankäufe, wo ich mich dann rein auf den ersten Eindruck, also Klappentext/Cover, stütze, kommen bei mir auch nicht oft vor.

    Liebe Grüße,
    Naomi


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    Re: Falsche Erwartungen wecken

    Beitrag von ExituS am Mi 19 Dez 2012, 20:58

    Hallo! Very Happy

    Ich bin unglaublich froh, dass ich City of Glass damals gelesen habe ohne auf den Klappentext zu achten, hätte ich das getan hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht angefasst, so ist die Reihe zu meiner zweit-liebsten Buchreihe überhaupt geworden.
    In letzter Zeit bin ich eh ein bisschen verliebt in Klappentexte, die eigentlich nicht wirklich viel aussagen, weil sie nur aus sehr wenigen Wörtern bestehen, oder nur aus einem Zitat aus dem Buch weil ich schon so lange keine wirklich ansprechenden "richtigen" Klappentexte mehr gesehen habe. Andererseits verleiten solche Klappentexte natürlich eher nicht zum Spontankauf, weil man ja im Grunde gar nicht weiß, um was es gehen soll.
    Klappentexte sind einfach eine schwierige Angelegenheit, schätze ich. Very Happy

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    Re: Falsche Erwartungen wecken

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