von Pooly am Mo 30 Mai 2011, 13:02
Hallo Jen!
Interessantes Thema, muss ich schon sagen. Hm, also diese "Leere" kenne ich selbst sehr gut, zumindest weiß ich, dass ich sie früher oft empfunden habe, wenn Bücher vorbei waren. Also keine gedankliche Leere, sondern einfach das Gefühl, etwas verloren zu haben, das nicht wiederkommt, einen Abschnitt beendet zu haben, an dem man sehr gehangen hat. Ich habe keine Beispiele für die Bücher, weil ich genau dieses Gefühl sehr oft hatte und deswegen gar nicht genau definieren kann, bei welchen es besonders schlimm war.
Es gab ein Buch, das mich so "leer" und verwirrt zurückgelassen hat, dass ich es danach noch 2 mal gelesen habe, gleich im Anschluss. Das war "Solaris" von Stanislaw Lem. Das Ende ist unglaublich endgültig, aber auch unglaublich offen und ich konnte nicht fassen, dass es vorbei sein sollte.
Was auch schlimm war, war "Herr der Ringe". Als Sam am Ende nach Hause kommt und sagt "Ich bin wieder hier". Omg, das war echt total schlimm für mich, weil man so plötzlich aus dieser Welt gerissen wurde, aus dieser wunderwundervollen Phantasiewelt, in die man so lange Zeit über eingetaucht war. Danach war ich auch ganz traurig :')
Liebe Grüße
Marie