von Salissa am So 22 Mai 2011, 19:08
Hi Naomi,
bei mir war es so, dass mir als Kind sehr viel vorgelesen wurde. Da meine Eltern, besonders mein Vater, beide sehr gerne lesen, bin ich quasi mit Büchern aufgewachsen und dem Gedanken, dass Lesen etwas Spannendes, Gutes und Sinnvolles ist.
Als ich in die Grundschule kam, habe ich bald damit angefangen, selbst zu lesen. Ich fand es toll, selbstständig Geschichten entdecken zu können, diese wundervolle geheimnisvolle Welt zu erkunden, die sich in Büchern auftut.
Ungefähr von der fünften bis zur siebten, achten Klasse hatte ich eine Phase, in der ich im Vergleich zu früher sehr wenig gelesen habe und weniger Freude daran hatte, weil mich zu dieser Zeit andere Dinge wie der Wechsel auf die neue Schulform oder die Trennung meiner Eltern stark beschäftigt haben.
In der siebten Klasse habe ich meine damalige beste Freundin kennengelernt, die viel gelesen hat. Ich war neugierig auf die Art Bücher, die sie gerne gelesen hat - Fantasy-Romane. Vorher wusste ich nicht wirklich, dass es so ein Genre überhaupt gibt. Da ich als Kind Märchen und Phantasiegeschichten geliebt habe, wurde ich jedoch schnell neugierig auf diese Bücher und so hat meine Freundin mir einen Roman ausgeliehen. Von da an habe ich angefangen, die Welt der Fantasy zu erkunden und wieder viel zu lesen. Mit der Zeit habe ich dann auch andere Genres für mich entdeckt.
Seit dieser Zeit lese ich wieder so gern und viel wie damals als Kind. Klar gibt es manchmal Phasen, in denen ich länger für ein Buch brauche, weil irgendetwas ansteht, aber Zeitpunkte, in denen ich wochenlang nicht lese, gibt es nicht. Ich versuche, jeden Tag etwas Zeit für meine Bücher zu finden, egal wie stressig es gerade ist, auch, wenn ich dann letztendlich vielleicht nur eine Seite vorm Schlafengehen schaffe.
Lesen ist einfach mein liebstes Hobby und ich kann mir schwer vorstellen, ohne es glücklich zu sein :)