Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Alexander Melentjewitsch Wolkow

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    Alexander Melentjewitsch Wolkow

    Beitrag von Belial am Mo 02 Mai 2011, 22:08

    Der am 14. Juli 1891 in Ust-Kamenogorsk geborene Alexander Wolkow war weit mehr als nur ein Schriftsteller. Auch wenn er durch Einflüsse aus dem Elternhaus schon mit vier Jahren das Lesen erlernte und so einen ganz anderen bezug zur Sprache bekam, studierte er doch nach seinem Examen Mathematik und wurde später zum Professor für höhere Mathematik. Erst während dieser Zeit erlernte er die englische Sprache und machte es sich zum Ziel, englische Werke ins Russische zu übersetzen. Genau aus dieser Tätigkeit heraus entstand sein Erstlingswerk, Der Zauberer der Smaragdenstadt. Dies ist eine Anlehnung an den Zauberer von Oz, wurde jedoch teilweise gravierend verändert. Dieses Buch fand so großen Anklang, dass der darauf hin noch fün weitere Bücher in gleichem Hintergrund schrieb, er veröffentlichte aber auch drei andere Werke und zeichnete sich bis zu seinem Tod am 3. Juli 1977 in Moskau vor allem durch eine große Zahl von Übersetzungen aus.

    eigene Werke:
    Der Zauberer der Smaragdenstadt 1939
    Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten 1963
    Die sieben unterirdischen Könige 1964
    Der Feuergott der Marranen 1968
    Der gelbe Nebel 1970
    Das Geheimnis des verlassenen Schlosses 1975
    (Das sind die Bücher der Zauberlandreihe)

    Zwei Brüder 1950
    Die Baumeister 1954
    reise ins dritte Jahrtausend 1963

    Das sind also seine selbst verfassten Werke.

    Meine Meinung zu dem Autor lässt sich wie folgt zusammenfassen. Ich bin durchaus froh, dass ich auf seine Bücher gestoßen bin im Bücherregal meiner Eltern, welche mit diesen aufwuchsen und ich lese sie immer wieder, weil mich der Ideenreichtum und das Zauberland jedes Mal aufs Neue faszinieren. Ein wenig Schade finde ich es natürlich, dass sein erstes Werk durch einen Übersetzungsversuch entstanden ist, dafür finde ich den Zauberer von der Smaragdenstadt um Welten besser, als den Zauberer von Oz und ich kann auch die anderen Bücher der Zauberlandsreihe jedem ans Herz legen, die anderen drei Werke hatte ich hingegen noch nicht in der Hand.

    Bei Fragen, fragt einfach. Wink
    freundliche Grüße.
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    Re: Alexander Melentjewitsch Wolkow

    Beitrag von Pooly am So 08 Mai 2011, 23:44

    Hallo Robert!

    Ah, wie toll, ich liebe es, wenn Autoren vorgestellt werden, die ich noch nicht so recht kennen mag. Ich habe ehrlich gesagt noch nie etwas von diesem Herren gehört, umso interessanter finde ich seinen Werdegang, den du hier kurz angerissen hast.
    "Der Zauberer von Oz" fand ich damals super, als ich es gelesen habe, auch wenn ich gestehen muss, dass ich nicht weiß, wie ich jetzt darüber urteilen würde. Diese "Neuschreibung" ist also wirklich so gut?
    Das interessiert mich schon sehr, dann werde ich mich gleich mal nach den Büchern erkundigen und sehen, was mich da so erwartet. Vielleicht lege ich sie mir ja zu.

    Danke für die Vorstellung :)


    Liebe Grüße
    Marie


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    UND DUNKELHEIT EIN WARMER HOFFNUNGSSCHIMMER.
    Die ganze verdammte Nacht lebt in meinem Kopf.«

     

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