Anmerkung der Autorin
Hallöchen! Ich habe mich jetzt einmal doch dazu entschieden, etwas von Lumenia on zu stellen, weil es mir eigentlich auch wichtig ist, einmal andere Meinungen zu hören. Jetzt erst einmal werdet ihr den Prolog zu Gesicht bekommen. Man sollte ja bekanntlich von vorne anfangen^^ Der Prolog ist leider nicht so besonders, wie die Prologe, die ich hier schon gelesen haben, also nichts besonders Poetisches oder mit vielen Gedanken. Der Prolog erzählt eine Situation 8 Wochen, bevor der eigentliche Roman beginnt. Hier ist er dann^^ |
Cody stand vor einem Kessel, in dem er das Essen zubereitete, als er seine Frau bemerkte, die hinter ihm auftauchte. Er lächelte sanft und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Wie war dein Tag?“, fragte er sie, richtete seine Aufmerksamkeit aber wieder auf das Essen. Julie ließ sich auf einen der Stühle am Küchentisch nieder und sah zu ihm. „Ganz in Ordnung. Etwas stressig heute, aber ansonsten war es ganz schön. In meiner Pause habe ich Mum getroffen. Sie meinte, wir sollten mal wieder zum Essen vorbei kommen.“ „Wann?“ „Das hat sie uns überlassen, aber was hältst du von diesem Wochenende?“ Cody drehte sich zu seiner Frau und bedachte sie mit einem nachdenklichen Blick. „Ich denke, das dürfte okay sein, vorausgesetzt die Kinder haben nichts dagegen.“ „Stimmt“, erwiderte Julie, während sich Cody wieder seinem Essen zuwandte. „Apropos Kinder und essen: Josie wollte nach der Schule zu einer Freundin, aber Ciara müsste bald kommen.“ „Okay.“ Cody bereitete schweigend das Essen zu und Julie beobachtete ihn dabei. Es war angenehm ruhig hier. Natürlich hätte sie es auch schön gefunden, wenn ihre beiden Töchter hier gewesen wären, aber manchmal brauchte man die Ruhe vor dem Sturm einfach, um sich einmal entspannen zu können und so genoss Julie die Stille. Zumindest bis zu dem Augenblick, als vier Gestalten in ihre Küche teleportierten. Julie stand auf. Sie nahm die Gefahr, die von diesen vier Personen ausging, deutlich wahr, was auch nicht so schwer war, da sie alle vier graue Gewänder mit Kapuzen trugen. Man konnte sie nicht erkennen, nur anhand der Konturen war zu erschließen, dass es sich um zwei Männer und zwei Frauen handeln musste. Auch Cody hatte sie bemerkt und er wandte sich zu ihnen. „Verschwinden Sie“, meinte er in einem Tonfall, der Deutlichkeit ausdrückte. Die Leute sagten nichts, sondern gingen auf Julie zu. Julie wich einige Schritte zurück und ließ dann eine Kugel aus Wasser in ihrer Hand erscheinen, die sie auf die Leute schleuderte. Blitzschnell ließ eine der Frauen eine Schlingpflanze erscheinen, die von Julies Wasserkugel getroffen wurde. Die Pflanze nahm das Wasser begierig auf und begann zu wachsen. Die Frau schleuderte die Pflanze in Julies Richtung, so dass diese sich um sie schlang und Julie sich nicht mehr bewegen konnte. Einer der Männer schoss eine Feuerkugel hinterher. Julie schrie, als sie von dem Feuer getroffen wurde. Cody reagierte schnell. Er ließ wie seine Frau zuvor eine Wasserkugel erscheinen und schleuderte ihn auf seine Frau, wodurch er das Feuer löschte, die Pflanze allerdings nur weiter zum Wachsen brachte. „Netter Versuch“, hörte man die Stimme des Mannes, der die Feuerkugel geworfen hatte. Er schleuderte eine weitere Feuerkugel Cody hinterher, der allerdings auswich. Im selben Moment ließ die Frau Schlingpflanzen um ihn herum erscheinen, so dass er sich auch nicht mehr bewegen konnte. Eigentlich hatte Cody geglaubt, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, aber ausgerechnet in dem Moment sah er, wie seine älteste Tochter in der Küche auftauchte. Sie musste fort. So viel war sicher. Sie konnte nicht auch noch Opfer von diesen verrückten Leuten werden. „Verschwinde!“, rief er. Julie sah ihre Tochter flehend an. Hoffentlich hörte sie auf ihren Vater. Nun bemerkten die vier das Mädchen auch. Grinsend gingen sie auf die Tochter der beiden zu. Ihnen war aufgefallen, dass sich ihr Körper versteift hatte und sich ihre Augen jetzt vor Angst weiteten. Von ihrem verwirrten Gesichtsausdruck, den sie eben noch beobachten konnten, war nun nichts mehr zu sehen. Sie hatte begriffen, dass sie in Gefahr war. „Verschwinde!“, rief Cody erneut und da reagierte das Mädchen. Es teleportierte sich davon. Julie sah die Erleichterung in Codys Augen, die sich dann allerdings wieder in Angst umwandelte, kaum dass er die vier Leute wieder betrachtete. Die Vier tauschten einen Blick aus, wandten sich wieder den Erwachsenen zu. „Schade eigentlich. Dich wollten wir gar nicht“, sagte der Mann, der zuvor schon einmal gesprochen hatten, zu Cody. „Na ja, soll uns auch egal sein.“ Er warf eine weitere Feuerkugel auf Cody und Cody schrie, als das Feuer sich auf seine Haut und seine Sachen legte. Er spürte, wie sich das Feuer in seine Sachen und seine Haut fraß und ihm so unerträgliche Schmerzen verursachte. „CODY!“ Julies Stimme war erfüllt von Angst. Sie wollte ihre Augen schließen, aber sie konnte nicht. Sie hatte das Gefühl, dass sie ihn im Stich ließ, wenn sie dies tat, auch wenn es Schwachsinn war. Sie konnte rein gar nichts tun, um ihm zu helfen. Julie schrie die Leute an, sie sollten aufhören. Sie flehte sie sogar an, aber sie wurde von ihnen ignoriert. Stattdessen gingen sie auf sie zu und beachteten den schreienden Cody nicht weiter. „Was wollt ihr von mir?“, fragte Julie mit zittriger, angsterfüllter Stimme. „Geht dich nichts an.“ Das waren die letzten Worte, die sie hörte, bevor auch sie eine Kugel aus Feuer auf sich zu rasen sah, die sie dann umschlang.
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