Pooly's Kunst und Schreibforum

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Pooly & Co.

    Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Austausch

    Thora
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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Thora am So 07 Aug 2011, 23:03



    Sigþrúður zuckte mit den Schultern. "Hier oben gibt es alle möglichen merkwürdigen Dinge. Du darfst dich nicht wundern, wenn plötzlich ein Tisch auf dich zugeflogen kommt, auf dem drei Kaninchen und zwei Elefanten Poker spielen. So etwas kommt hier oft vor." Sie zwinkerte Violaine zu und bediente sich nach Herzenslust.
    "Ich glaube nicht, dass hier etwas schlecht wird. Wenn ich mich nicht täusche, wird es überhaupt erst geschaffen, wenn es gebraucht wird, und verschwindet sofort wieder."
    In diesem Moment kam der Kobold zurück und bat sie in die Halle.


    Ceridwen

    Sie baute sich vor ihren zurückgekehrten Gästen auf und hob zu einer kleinen Ansprache an.
    "Also... Euer Freund ist offensichtlich nicht von menschlicher Hand verschleppt worden. Sonst hätte ich ihn... sagen wir, mit einem Augenschlag zurückgeholt. Es muss etwas göttliches am Werk gewesen sein."
    "Dann ist er in Eurem Reich", mutmaßte Sigþrúður.
    "Das glaube ich nicht. Hier oben kenne ich mich aus, wenn jemand hier etwas verliert..." Sie warf Violaine den Kompass zu. "dann finde ich den Besitzer sehr schnell wieder. Es ist natürlich möglich, dass die göttliche Kraft, die ihn verschleppt hat, ihn schützt... aber ich bezweifle es. Ich glaube, er ist auf der Erde."

    Fuchsfee
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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Fuchsfee am So 07 Aug 2011, 23:16

    Violaine


    Auf dem Tisch standen viele Speisen, die Violaine leidenschaftlich gerne aß. Erst jetzt fiel ihr auf, wie groß ihr Hunger wirklich war. Die letzten Tage hatten doch etwas an ihr gezerrt.
    "Ja, ich glaube, es ist hier vollkommen normal, dass hier alle möglichen Gesetze nicht vorhanden sind", lächelte Violaine.
    "Erst jetzt ist mir richtig klar geworden, wie wenig ich doch weiß und wie viel ich noch zu lernen habe. Aber die Erkenntnis ist ein erster Schritt, nicht wahr?"
    Als der Kobolt sie wieder zu Ceridwen bat, sprang Violaine auf und folgte ihm nervös. Was würde jetzt passieren? Und würde sie die Antworten erhalten, die sie brauchte? Sie betrat vorsichtig, fast zaghaft die große Halle und blieb aufmerksam stehen, als Ceridwen zu sprechen anfing. Als sie geendet hatte, blickte Violaine niedergeschlagen zu Boden.
    "Man erzählt sich so viele verschiedene Geschichten über das Verschwinden des Prinzen. Die meisten erzählen von entsetzlichen Mächten und Kreaturen, die ihn hinfortgerissen haben. Viele dieser Erzählungen sind nur Gerüchte, oder weitergesponnene Theorien, aber ich glaube, dass die Wahrheit sorgfältig zurückgehalten wird. Also muss ich wieder zur Erde, um nach ihm zu Suchen. Ich hoffe, dass es noch nicht zu spät ist."
    Obwohl in ihren Augen Furcht lag und Unsicherheit, sprach Violaine mit fester und entschlossener Stimme.


    Thora
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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Thora am So 14 Aug 2011, 15:55



    Sigþrúður hörte Violaine zu und seufzte dann. "Ich bleibe bei dir", sagte sie. "Man wird mich sicher nicht vermissen, ich helfe öfter mal jemandem und verschwinde dann einfach für ein paar Wochen. Meine Schwestern wissen, dass ich auf mich selbst aufpassen kann."
    Ceridwen stieg von ihrem Podest herunter. Sigþrúður erkannte, dass sie gar nicht so groß war, wie sie erwartet hatte. Sie war sogar einen halben Kopf kleiner als sie selbst.


    Ceridwen

    Sie musterte die Menschen und sagte dann: "Ich begleite euch auch. Schließlich werdet ihr ihn nie finden, wenn ihr keine übermenschliche Macht dabeihabt.
    Sigþrúður nickte ihr zu und bedankte sich. Ceridwen sprach zu beiden: "Ihr werdet müde sein. Ruht Euch erst einmal aus. Wenn Ihr ausgeschlafen seid, treten wir unsere Reise in Eure Welt an."

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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Fuchsfee am So 14 Aug 2011, 18:15

    Violaine


    Violaine strahlte und atmete erleichtert auf. "Vielen, vielen Dank. Ich weiß gar nicht, wie ich mich jemals für eure Hilfe bedanken soll. Ich werde sie immer zu schätzen wissen, weil ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist", sagte sie und ihre angespannten Schultern senkten sich. "Als ich losgezogen bin, hatte ich keine wirkliche Ahnung davon, wie ich am besten vorgehen sollte. Ich hätte nicht einmal im Ansatz ahnen können, wohin mich meine Suche führt und auf wen ich alles treffe. Aber jetzt ... hat sich schon so vieles zum Guten geändert." Dankbar verbeugte sie sich leicht und nickte dann zustimmend. "Ja, ich bin ziemlich müde, um ehrlich zu sein und die Reise wird mit Sicherheit besser beginnen, wenn keiner von uns erschöpft ist."



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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Thora am So 14 Aug 2011, 18:23

    Ceridwen

    Sie hob die Hand, um den Redeschwall Violaines ein wenig zu dämpfen. "Ganz ruhig, Mädchen."
    Dann wandte sie sich an Thorstein. "Mein Freund, führe sie bitte in ihre Schlafgemächer."
    Der kleine Mann nickte und bedeutete den beiden Menschen, ihm zu folgen.
    "Gute Nacht", sagte sie dann noch, bevor sie sich zurückzog.



    Die beiden Frauen folgten dem kleinen Mann. Sigþrúður erwiderte den Gruß und wandte sich dann an Thorstein: "Ihr scheint sie ja gut zu kennen."
    Thorstein sah sie fragend an: "Wie kommt Ihr darauf?"
    "Naja, sie lässt Euch uns durch ihr Haus führen."
    Thorstein lachte. "Nein, eigentlich eher nicht. Sie sagt einfach 'führ sie da-und-da hin', ich gehe durch die gleiche Tür wie immer und der Raum taucht auf. Das ist nur Demonstration, weil sie zu den Göttlichen gehört."
    Und tatsächlich: Als die drei den Raum durch dieselbe Tür wieder verließen, war der Speiseraum verschwunden. Stattdessen fand sich dort ein Flur, von dem zwei Wendeltreppen, eine auf jeder Seite, ins obere Stockwerk führten.
    Thorstein wies auf die rechte. "Ich denke, das ist Eure. Ihr werdet beide Zimmer dort finden."
    "Wie könnt Ihr da sicher sein?"
    "Diese hier hat kleine Stufen, die sind für mich."



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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Fuchsfee am Mo 15 Aug 2011, 00:55

    Violaine


    Spätestens jetzt gab es Violaine auf, irgendeine Erklärung oder Auflösung für all diese magischen Dinge zu finden, die hier passierten. Neugierig sah sie sich mit großen Augen in dem großen Flur um, achtete aber darauf, Thorstein und ihre Begleiterin nicht zu verlieren. Sie blieb abwartend vor der rechten Wendeltreppe stehen und musste über Thorsteins Worte lächeln. Anscheinend dachte diese Welt - oder Ceridwen? - wirklich an alles.



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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Thora am Mo 15 Aug 2011, 23:47

    Ceridwen

    Nachdem die Menschen sich zurückgezogen hatten, machte auch Ceridwen sich daran, ein wenig zu entspannen. Richtig schlafen tat sie zwar nicht, doch sie spielte ein wenig auf ihrer Leier und sah sich die Welt an.



    Oben angekommen erwarteten sie zwei Türen. Sigþrúður öffnete eine von ihnen und bedeutete Violaine, die andere für sich zu beanspruchen.
    Dahinter befanden sich zwei pompös eingerichtete Schlafzimmer, die mit einer Tür verbunden waren.
    Sigþrúður staunte über das überdimensionale Himmelbett und die weichen Kissen darauf. In dem Moment, als sie sich darauf sinken ließ, wurde ihr klar, wie müde sie tatsächlich war.



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    Re: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild (Thora & Fuchsfee)

    Beitrag von Fuchsfee am Sa 27 Aug 2011, 02:46

    Violaine


    Erstaunt blickte sich Violaine in dem Zimmer um, das für sie gedacht war. Es war riesig und prunkvoll eingerichtet. Fast hatte sie Angst, die prachtvollen Möbel zu berühren. Langsam legte sie ihr Gepäck ab und lockerte ihr Oberteil etwas, damit es bequemer saß. Nach einer Weile fasste sie sich ein Herz und ließ sich freudenstrahlend in das große und weiche Himmelbett fallen, in dem garantiert auch eine ganze Familie ohne Probleme Platz gefunden hätte. Es roch nach frisch gewaschener Wäsche und sie entspannte sich immer mehr und mehr, bis sie schließlich zufrieden lächelnd einschlief.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 25 Mai 2012, 12:51