Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

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    Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Amira am Fr 18 Feb 2011, 21:59





    Die Dänin Janne Teller hat ein Jugendbuch geschrieben, das einerseits verboten, andererseits mit Preisen ausgezeichnet worden ist.
    Kalt lässt es jedenfalls kaum jemanden.



    Broschiert: 139 Seiten
    Verlag: Hanser; Auflage: 13 (26. Juli 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3446235965
    ISBN-13: 978-3446235960

    "Nichts bedeutet irgendetwas,
    das weiß ich seit Langem.
    Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.
    Das habe ich gerade herausgefunden."


    - sagt Pierre Anthon am ersten Schultag nach den Ferien, packt seine Sachen zusammen und verlässt die Schule, um fortan auf einem Baum zu sitzen und
    seine Mitschülerinnen zu bewerfen - nicht nur mit Pflaumen sondern vielmehr mit seinen neuesten Erkenntnissen:

    "Alles ist egal" schrie er eines Tages. "Denn alles fängt nur an, um aufzuhören. In demselben Moment, in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu sterben.
    Und so ist es mit allem."

    (...)
    "In wenigen Jahren seid ihr alle tot und vergessen und nichts, also könnt ihr genauso gut sofort damit anfangen, euch darin zu üben."
    (...)
    "Das Ganze ist nichts weiter als ein Spiel, das nur darauf hinausläuft, so zu tun als ob - und eben genau dabei der Beste zu sein."

    Die MitschülerInnen sind äußerst verstört. Sie glauben an ihre Zukunft als bedeutende Personen und wollen den nihilistischen Pierre Anthon davon überzeugen,
    dass es sehr wohl Dinge mit Bedeutung gibt. Diese sammeln sie in einem stillgelegten Sägewerk. Erst harmlose Sachen wie Bücher, Ohrringe oder
    die grünen Sandalen der Erzählerin Agnes. Halbhohe grüne Sandalen, die Agnes nach einem halben Jahr Bettelei letztlich im Schlussverkauf von ihrer Mutter
    erhalten hat.
    Wer etwas hergeben - also opfern - musste, darf jeweils das nächste bedeutende Ding fordern. Die Jugendlichen werden immer böser und grausamer -
    je stärker der Schmerz desto ärger der Verlust desto größer die Bedeutung.
    Schnell eskaliert die Sammlerei. Da wird ein Gebetsteppich gefordert, der Sarg des kleinen Bruders und die Unschuld eines Mädchens.
    In ihrem Bedeutungsfanatismus und unter Gruppenzwang scheinen die Jugendlichen jedes Mitgefühl zu verlieren - notfalls schaut man auf sein eigenes Opfer -
    sieht die grünen Sandalen - und findet darin alles andere gerechtfertigt.

    "Und als sie zwei Stunden lang geweint hatte und immer noch untröstlich war, hätte ich es fast bereut und dachte, sie hätte vielleicht recht.
    Aber dann sah ich wieder meine halbhohen grünen Sandalen oben auf dem Berg und gab nicht nach."


    Erst als einem Jungen der kleine Finger abgesägt wird, erfahren die Erwachsenen von den Vorgängen im stillgelegten Sägewerk.
    Es hagelt Strafen und gibt massig Ärger - und plötzlich auch mediales Interesse an diesem Berg von Bedeutung. Von Kunst ist die Rede. Ein New Yorker Museum
    will das Zeitdokument kaufen. Alle sind sie beeindruckt - alle bis auf einen - Pierre Anthon. Wenn der Berg schon so bedeutend ist - wie können sie ihn dann verkaufen?

    Kritiker werfen Janne Teller vor, ein grausames Buch geschrieben zu haben. Es gäbe nicht viele Grausamkeiten, resümiert Janne Teller,
    Vampirromane oder diverse Computerspiele seien viel grausamer.
    Was das Buch so unheimlich macht, ist die simple Sprache, mit der Agnes von diesem beginnenden Fanatismus erzählt.
    Außerdem gäbe es bei vielen Kritikern Angst vor den großen Fragen nach Bedeutung, nach dem Sinn des Lebens. Damit könnten Jugendliche viel besser umgehen, meint Janne Teller. Und das erklärt wohl auch, warum "Intet" (der Originaltitel) in Dänemark mittlerweile häufig Maturastoff ist -
    während es anfangs auch Lehrer und Buchhändler gab, die das Buch verboten hatten.





    Meine Meinung zu dem Buch...

    Nachdem ist das Buch innerhalb ein paar Stunden durchgelesen habe - zum einen, da es nicht sonderlich dick war, zum anderen weil ich mich einfach
    nicht trennen konnte - wollte ich es euch auch hier vorstellen.
    Für mich ist es ein besonderes Buch :] Ob so etwas wirklich geschehen kann - wer weiß, aber das tut meiner Meinung nach auch nichts zur Sache.
    Der Idee dahinter war es, die mich schlussendlich nachdenklich und betroffen zurückgeließ. Es ist ein aktuelles Thema - was ist Bedeutung?
    gibt es überhaupt Dinge die von Bedeuetung sind? was bringt es überhaupt irgendetwas Bedeutung beizumessen, wenn wie schlussendlich sowieso sterben
    und von dieser Welt gehen, ohne das es groß auffällt? was sehen wir von den Menschen? ihre Masken? die Oberschicht, ohne mehr erkennen zu können? ...
    Es ist ein Buch, das einem auch noch nach dem Lesen lange im Gedächtnis bleibt und von der Handlung her sicherlich nicht als 'leichte Lektüre' abgestempelt
    werden kann.
    Der Schreibstil der Autorin war nicht überragend, aber durch einige 'Besonderheiten' (Bsp. Steigerungen Blau. Blauer. Am Blausten. die oft anfangs der Kapitel stehen) angenehm und bildhaft zu lesen (:
    Fazit Ich geben dem Buch Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven von 5 Sterne!

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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Jojo am Fr 18 Feb 2011, 22:04

    Hey Naomi,

    Mein Gott...
    Das klingt ... extrem, irgendwie und irgendwie doch auch lesenswert, einfach weil das Thema so heftig ist, finde ich.

    Vielen Dank für deine Vorstellung und deine Meinung klingt, bis auf den Schreibstil, ja durchweg positiv.
    Irgendwie interessiert mich das Buch gerade total. Es kommt auf jeden Fall auf meinen Wunschzettel bei Amazon und bei Gelegenheit werde ich es mir dann auch zu legen und hier meine Meinung schreiben.

    Liebe Grüße
    Jojo
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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Amira am Fr 18 Feb 2011, 22:12

    Hallo Jojo! :]

    Danke, dass es schon so rasch Rückmeldung gab und ich freue mich, dass dich die Rezension neugierig gemacht hat.
    Über deine Meinung würde ich mich auf alle Fälle freuen, solltest du dazu kommen es zu lesen.

    Meiner Meinung nach hat der Schreibstil zu dem Buch gepasst. Passend zum Thema, der Zeit, den Jugendlichen usw.
    Andererseits wäre es aber auch falsch, es mit dem Wort 'überragend' zu bezeichnen Wink

    Ich bin auf den Buch gestoßen, nachdem es mir eine Freundin, die einen Bücherladen führt, empfohlen hat und habe dann auch erfahren, dass ein Freund von mir es bei einem Referat in unserer Schule vorgestellt wurde. Ich finde es erschreckend, dass es einige Zeit sogar verboten war. Erschreckend ist das Thema, ja, aber auch aktuell und definitiv wert, gelesen zu werden :] Mittlerweile ist es auch in unserer Schulbibliothek gelandet (:
    Anscheinden soll es sogar ein Theaterstück geben, wenn ich es mir auch - nach dem Lesen - schwer vorstellen kann. Interessant könnte das auf der Bühne aber durchaus sein.

    Liebe Grüße,
    Naomi
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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Jojo am So 27 Feb 2011, 11:04

    Hey

    Also ich habe das Buch jetzt durchgelesen. Gerade eben erst
    und ich weiß noch nicht recht, was ich davon halten soll ...

    Es behandelt wirklich ein gutes und auch aktuelles Thema, aber irgendwie hat mir da noch etwas gefehlt ...
    Vielleicht war es der Schreibstil, der mich einfach nicht überzeugen konnte. Er war eben wirklich nicht besonders gut, wie ich fand. Die einzige Sache, die ich ziemlich gut fand, waren die eingefügten Steigerungen, aber ansonsten hatte er nichts besonders an sich.
    Eventuell war es das, einfach dass durch den Schreibstil das Thema und so nicht ganz so gut rübergebracht wurde, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte.

    Ich kann das gerade selbst nicht genau sagen.
    Aber das Buch ist doch auch ziemlich gut, einfach wegen des Themas, aber ich würde ihm nicht 5 von 5 Sternen geben Razz

    Liebe Grüße
    Jojo
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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Amira am So 27 Feb 2011, 12:00

    Hey Jojo :]

    Danke für deine Rückmeldung!

    Schade, dass es dir nicht ganz so zugesagt hat. Im Nachhinein, nachdem ich mich bei ein paar Personen umgehört habe, habe ich auch mitbekommen, dass viele dem Buch zwiegespalten gegenüber stehen. Ich kenne jemanden, der damit gar nichts anfangen konnte, deren Freund aber vollkommen begeistert war. Da gehen die Meinungen stark auseinander :]
    Ich denke einfach, dass das Buch mehr von der Handlung bzw. dem Thema lebt, als von dem Stil :)

    Liebe Grüße,
    Naomi

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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von captaincow am Mo 13 Jun 2011, 17:51

    Hallo ihr beiden (:

    Ich habe das Buch heute in einem Rutsch durchgelesen. Es ist zwar ein schockierendes Buch, aber ich hatte nicht direkt das Bedürfnis, es zwischendurch mal wegzulegen und besonders darüber nachzudenken. Ich weiß auch nicht wieso - es war schockierend, aber irgendwie auch nicht mehr, also es ist jetzt nicht so, dass ich meine Gedanken davon nicht wegbewegen kann.
    Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mir die Frage schon öfter gestellt habe und öfter über diese Thematik nachgedacht habe. Im Grunde genommen hat Pierre Anthon ja recht, nichts hat eine wirkliche Bedeutung. Allerdings fand ich es etwas lückenhaft, dass er Dinge wie Gefühle rausgelassen hat - wenn man selbst etwas bewirkt, bei den Menschen, die einem nahe stehen, dann hat das Bedeutung, auch wenn diese Menschen bald wieder von der Erdoberfläche verschwinden werden. Aber Veränderung von einem selbst zieht woanders Veränderung mit sich und das zieht widerum Veränderung mit sich, usw. Also hat es vielleicht auch noch Jahre, nachdem wir gestorben sind, eine Auswirkung auf andere Menschen, auch wenn wir nur ein einzelner Dominostein inmitten einer langen Kette waren.
    Jaja, theoretisch, könnte man auch sagen, haben die Gefühle und Taten ebenfalls keine Bedeutung, aber diese Sichtweise der Dinge ist traurig, denn dann geht man davon aus, dass einem nichts wichtig ist, dass man selbst unnütz ist - und warum, frage ich mich, hält man sich dann auf dieser trostlosen Welt noch weiter auf und bringt sich nicht gleich selbst um? Das klingt hart, aber es ist doch besser, nicht seine Zeit mit nörgeln und verzweifeln zu verbringen.
    Ich fand Pierre Anthons Gedanken aber an sich trotzdem ganz gut - und auch, mit welcher Wirkung sie die anderen zum Verzweifeln bringen, zum Wunsch bringen, ihm etwas zu beweisen. Die Reaktion fand ich durchaus realistisch, denn zunächst ging es ja sehr harmlos los, mehr wie ein Spiel zwischen Kindern eben. Wie es sich dann gesteigert hat - das war auch so eine Kette, ziemlich heftig irgendwie, aber durchaus logisch, fand ich.
    Auch der Schreibstil hat mich nicht besonders gestört. Er war zwar sehr einfach, aber das passte zu der Brutalität und stellenweise klang er irgendwie so gleichgültig, dass es mir richtig kalt den Rücken hinuntergelaufen ist.
    Was mir auch gut gefallen hat, war, wie Janne Teller mit den Charakteren umgegangen ist. Sie hat sie alle gerade so ausführlich charakterisiert, dass man den Übersicht behalten hat, den man für die Geschichte brauchte. Aber zu sehr ins Detail gegangen ist sie nicht, denn dann hätte das Buch an Länge gewonnen und womöglich etwas von seiner Brutalität verloren.
    Der einzig richtige Kritikpunkt für mich waren allerdings die letzten 30 Seiten.
    Spoiler:
    Ich habe einfach nicht verstanden, warum die Polizei oder die Eltern der Kinder sich nur mit Hausarrest geben begnügt haben. Schließlich haben sie einen Hund geköpft, einen Sarg ausgegraben und jemandem den Finger abgehakt - zumindest waren das so die sichtbaren Spuren, das mit der Unschuld können die Polizisten ja nur schwer erkannt haben.
    Man muss die Kinder ja nicht wegsperren. Aber ich denke schon, dass diese Unkontrolliertheit mit der es dann weiterging, etwas unlogisch war. Auch wenn die Medien dann ins Spiel kamen und das Museum - irgendwie schien es mir, als sein die Eltern gar nicht da, als würde sich niemand um die Kinder kümmern. Deshalb fand ich auch das Ende nicht ganz schlüssig. Dass sie erst NACH dem Brand Sofie in eine Anstalt schicken und so. Ich weiß nicht...
    Vor allem wegen des letzten Punkts würde ich dem Buch einen Punkt abziehen. Und, wie gesagt, es ist jetzt irgendwie auch kein Buch, dass mich mit festsitzenden Gedanken zurücklässt - was ja nicht sein muss, aber ich hatte es hier doch irgendwie erwartet.
    4 von 5 Sternen gibt's von mir also :]


    LG
    Hannah
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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Gast am Sa 10 März 2012, 20:26

    ICH LIEBE DIESES BUCH!!<3
    Es war echt nachdenklich- man MUSSTE es regelrecht in einem Stück durchlesen D:
    Das mit den Steigerungen fand ich auch toll!
    Aber wirklich: nur empfehlenswert!
    Das Buch hat was Besonderes.

    Liebe Grüße,
    NekoFF
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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von June am Sa 22 Sep 2012, 21:47

    Hallo Very Happy

    Ich war erst über die Rezi, dann über das Buch gestolpert und hab es mir gekauft und es auch gelesen. Ehrlich gesagt, fand ich das Buch ziemlich verstörend und erschreckend, zwar auch plausibel, aber eben erschreckend. Es lässt einen nicht kalt, auch dann nicht, wenn man nach dem Lesen etwas anderes gemacht hat.
    Es hat einen Eindruck bei mir hinterlassen, aber ich finde daran nichts positiv besonderes, dieser Eindruck ist eher negativ, weil mir bei solchen widerlichen Geschichten immer wieder schlecht wird ...

    Ganz liebe Grüße,
    Juny
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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

    Beitrag von Lynnie am So 28 Okt 2012, 14:37

    Hallo!

    Also, ich hab das Buch schon vor einiger Zeit gelesen, allerdings kann ich mich den positiven Bewertungen nicht wirklich anschließen. Nicht weil ich es unrealistisch fand, denn das finde ich nicht. Eher weil das Buch keinen winzigen Funken einer Antwort geboten hat. Ich brauche keinen Roman, der mir am Ende sagt, dass, was die Kinder getan habe, falsch ist. Das sollte man auch so wissen. Doch am Ende einer "Geschichte" sollte sich irgendein Sinn offenbaren, auch wenn er nicht explizit genannt wird. Aber hier passiert das einfach nicht. Nicht in meinem Kopf und auch nicht im Kopf der Charaktere.

    Ich bereue es nicht den Roman gelesen zu haben, aber gefallen tut er mir nicht. Es fehlt mir einfach etwas.

    Liebe Grüße
    Lynn

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    Re: Janne Teller - NICHTS was im Leben wichtig ist

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