Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

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    Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am Sa 29 Jan 2011, 19:33

    Eine Anlehnung an das Märchen:
    Das Mädchen mit den Schwefelhölzern





    DAS LEBEN
    Weil das Leben nicht immer die beste Entscheidung ist. Wegen diesem kleinen, aber doch aussagekräftigen Satz, ist meine Version dieses ursprünglichen Märchens entstanden. Das Leben ist schwer, für manche Menschen eine Qual, für andere wenige eine Freude. Wofür lebst du, wenn dein Leben dich zerreißt? Wofür kämpfst du, wenn du in einer Position bist, aus der du niemals etwas erreichen kannst? Wofür lohnt es sich zu atmen, wenn man an dem ganzen Schmerz erstickt? Vielleicht kennst du die Antwort nach der Geschichte.

    DER TOD
    Weil der Tod eine Erlösung sein kann. Der Grund, wieso ich diese Geschichte schreibe. Der Tod dient als Hilfestellung. Er ist eine Anlaufstelle für Menschen, die im Leben keine Hilfe finden. Die man einfach verkommen lässt, in der Welt, in der sie alleine nicht zurecht kommen. Der Tod ist die Ruhe selbst. Ruhe in Frieden, schlafe still. Wer würde das nicht gern, für eine Weile?

    DAS MÄDCHEN
    Weil sie entscheiden kann, ob sie sich in den Himmel holt, oder jemand anderen von seinem Leid erlöst.
    Der Grund, wieso sie so eine große Rolle spielt. Wunder gibt es immer wieder. Wunder entstehen im Herzen.
    Diese Weisheiten sind nicht aus Langeweile entstanden, sondern jede Weisheit, trägt eine Wahrheit mit sich.
    Manchmal eine sehr schmerzhafte. Manchmal eine hilfsbereite.
    Das Wunder in dieser Geschichte ist beides. Hoffnung, Schmerz, Erlösung.
    Welche Entscheidung sie trifft, und welche Entscheidung du treffen würdest, wirst du im Laufe der Geschichte erfahren.



    Viel Spaß bei der Geschichte.
    Verliert euch nicht darin. Steht wieder auf, beantwortet eure Fragen und genießt die Melancholie.



    Sarah.


    Zuletzt von Goldstaub am Mo 02 Jan 2012, 12:20 bearbeitet, insgesamt 7 mal bearbeitet

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Angoraschka am Sa 29 Jan 2011, 19:36

    Hey Amina,

    Wow, was für ein toller einstieg in dein Märchen! Ich bin schon ganz gespannt darauf. Du findest eine tolle Sprache, die eine schöne, melancholische und verzweifelte Atmosphäre schafft, genau passend für das Märchen.
    Nur eine Sache: Die Schrift ist wirklich extrem klein, ich brauchte fast eine Lupe, um sie zu lesen. Geht es etwas größer?^^

    LG Serina


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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Jojo am Sa 29 Jan 2011, 20:08

    Hey Sarah,

    Ein schöner erster Post. Mir gefällt deine Gestaltung und auch das, was du geschrieben hast. Es klingt sehr interessant. Schön geworden.

    ich bin echt gespannt, was du aus dem Märchen machst. Ich hatte es ja auch schon umgeschrieben, wie du weißt. Ich glaube, deins geht in eine ganz andere Richtung *grins*

    Mich würde es nur wirklich auch freuen, wenn du die Schrift einen kleinen Tick größer machen könntest ^^"

    Liebe Grüße
    Jojo


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    Zitat aus: Wie Fackeln im Wind

    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am Sa 29 Jan 2011, 20:19

    Hey ihr Beiden Very Happy

    Die Schrift wollte ich auch gerade größer machen, tut mir Leid. Very Happy
    War extrem klein geraten. Razz

    Ich freue mich sehr, dass der Einstieg euch gefällt. Der Prolog ist soweit fertig und wird auch bald eingestellt, vielleicht sogar heute Abend noch.
    Bin gespannt, wie ihr in findet. Ich weiß nicht genau, ob er mir wirklich gefällt.
    Aber ausbaufähig ist ja für Gewiss alles. Very Happy

    Liebe Grüße.

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    Zitat aus: Wie Fackeln im Wind

    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am So 30 Jan 2011, 12:33

    GALA - GESANDTE DES HIMMELS
    Sarah Wilke


    Prolog

    Schimmernd schweben die kräftigen Schneeflocken an den leuchtenden Straßenlaternen vorüber, legen sich müde und beruhigend auf den dunklen Asphalt. Der beißend kalte Wind hinterlässt seine Spuren auf den Gesichtern der Menschen, die sich frierend unter ihrem Schal versteckt halten. Gala wünscht sich einen solchen Schal, selbst mit einem einzelnen Handschuh wäre sie zufrieden. Doch sie kämpft sich durch den Schnee, mit nackten Schultern und Beinen und mit zu großen Pantoffeln an ihren Füßen. Die Menschen schauen weg, wenn sie ihre Verzweiflung sehen, und die Kinder zeigen mit dem Finger auf sie. Ihr einziger Schutz sind ihre langen goldbraunen Haare, die sich wärmend um ihren Hals legen. Doch auch diese werden sie nicht vor dem eiskalten Tod bewahren, wenn die Nacht anbricht.
    Sie macht sich Gedanken um das Leben, um den Tod und um die Hoffnung, die ihr die Liebe zu der Welt gibt. Doch was ist das für eine Welt, in der sich jeder um sich selbst kümmert, und vor dem Leid Anderer die Augen verschließt? Was hat Gott sich dabei gedacht, kleine Kinder auf die Straße zu setzen, nachdem er ihre Eltern ohne Vorwarnung zu sich in den Himmel holt?
    Die Trauer und die Einsamkeit der Menschen ist in den Straßen zu spüren, selbst wenn die Lichter in den Häusern durch die Klappläden dringen und man den Bratengeruch der wohlhabenden Familien riecht, wie an jedem Silvesterabend.
    Gala verharrt eine ganze Weile vor einem dieser Häuser und schaut beschämt in ein kleines Fenster hinein. Sie sieht die glückliche Familie, wie sie zusammen an einem Tisch sitzen, Wein trinken und zusammen lachen.
    Eilig werden die dunklen Vorhänge zugezogen und ihr wurde der Blick verwehrt. Gala seufzt laut und setzt ihren Weg fort. Ihr Weg durch den kalten Schnee und die dunklen Gassen der Stadt. In der Hoffnung, eines Tages an einem Ort anzukommen, an dem sie gesehen wird.



    Zuletzt von Goldstaub am Mo 02 Jan 2012, 12:13 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Dawn am So 30 Jan 2011, 12:51

    Hey Amina (oder willst du jetzt Sarah genannt werden?),

    ein wirklich sehr schöner und dichter Prolog der mir gefällt. Man kann dieses Leid schon spüren und so wie es dort geschrieben wird, dass die Menschen die Augen davor verschließen und sich nur noch um sich selbst kümmern ist leider so. Oder hat man schonmal erlebt das jemand im Winter auf einen Obdachlosen zugeht und ihm eine dicke Jacke reicht...sicher nicht.
    Ich bin gespannt wie die Geschichte weitergeht, denn bisher gefällt es mir sehr gut. =)

    Lg, Alex

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am So 30 Jan 2011, 13:31

    Hey Alex.

    Du kannst mich nennen, wie du magst. Da ich hier ja Amina heiße, ist beides erlaubt. Wink
    Schön, dass dir mein Prolog gefällt. Ich habe im Moment irgendwie eine totale Blockade in mir. Ich hab total Lust zu schreiben, aber die Worte fließen einfach nicht. Daher war ich mir nicht sicher, ob er mir gelungen ist.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du weiter mitliest.

    Liebe Grüße.

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Vampirmaedchen am So 30 Jan 2011, 13:47

    Hallo Amina!

    Eine schöne Einleitung :) Leider kenne ich das Märchen nicht, also bin ich gespannt, was du daraus machst. Du schreibst gerne Melancholische Sachen, oder? Du kannst wirklich bewegend schreiben, auch wenn der Prolog kurz ist. Ich möchte am liebsten Gala jetzt aus dem Schnee zerren und vor dem Kamin setzen x] Ich bin richtig gespannt wie es weitergehen wird! Hab nur einen kleinen Fehler gefunden ...

    ... und ihr wurde der Blick verwehrt.
    Du hattest ihr geschrieben, vor Blick. :]

    Lg, Vee

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Zauberfeder am So 30 Jan 2011, 13:48

    Hallöchen Sarah,

    in meinen Augen verrät der Einstieg zu deinem Märchen irgendwie recht wenig und gleichzeitig so viel. Das finde ich sehr interessant. Auch deine Wortwahl gefällt mir, wie du die Dinge umschreibst und beschreibst. Sehr schön.

    Der Prolog ist auch sehr schön geschrieben. Du findest schöne Worte, um Dinge zu beschreiben, aber das habe ich ja schon einmal erwähnt, ist mir aber eben im Prolog noch einmal aufgefallen.

    Allerdings mag ich die Zeitform nicht sonderlich, in der du schreibst. Benutzt du sie nur für den Prolog oder dann auch in den darauffolgenden Kapiteln? Ich habe Bücher schon gelesen, in denen der Prolog in Präsens, aber der Rest der Geschichte in Präteritum verfasst worden ist. Handhabst du das genauso?

    lg
    Jana

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    Zitat aus: Wie Fackeln im Wind

    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am So 30 Jan 2011, 13:54

    @Vee: Danke. Habe es gleich verbessert. Würde mich freuen, wenn du weiterhin mitliest.

    @Jana: Danke, freut mich, dass du meine Wortwahl so gut findest. :)
    Aber leider schreibe ich gerne im Präsens, ich finde, so ist man einfach näher am Geschehen. Vielleicht gefällt es dir ja trotzdem. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du trotzdem weiter dabei bist.

    Liebe Grüße.

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    Zitat aus: Wie Fackeln im Wind

    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am Mo 31 Jan 2011, 23:35

    KAPITEL 1



    Leise ruht der gefallene Schnee unter meinen Füßen, knirscht unauffällig, wenn sich meine Pantoffeln hineindrücken und nimmt meine Spuren in sich auf. Die Zeit vergeht, es wird immer kälter, mit jedem Schlag der riesigen Kirchturmuhr, deren Zeiger golden leuchten. Es ist Nacht, und nach und nach schalten sich die Lichter in den Häusern aus. Die Welt um mich herum ist dunkel und einsam. Weit weg ist ab und zu noch ein buntes Licht am Himmel zu erkennen, das sich unter einem Knall ausbreitet. Silvester. Ich habe gesehen wie die Menschen sich umarmten, als die Uhr zwölf geschlagen hat. Jeder hat seine liebsten bei sich gehabt. Nur ich habe alleine dort gestanden, mir die sprühenden Lichter angesehen und mir jemanden an meine Seite gewünscht, der mich liebt.
    Ich schleppe mich durch ein kleines Gässchen und entdecke eine kleine Bar, in der noch Licht brennt. Mutig kämpfe ich mich mit unterkühlten Beinen die Treppen hinauf und betrete die Kneipe. Schon als ich die Tür öffne, kann ich den Qualm verschiedener Zigaretten im Raum stehen sehen. Ich halte den Atem an und gehe vorsichtig an die Theke, hinter der sich ein dicker Mann ein Bier genehmigt. Geschockt beäugt er mich und setzt sie Flasche ab. »Raus aus meiner Bar«, befiehlt er mir und zeigt mit seinem schwülstigen Finger Richtung Ausgang. Ich schließe kurz die Augen und schildere ihm mein Anliegen. »Guter Mann, ich bräuchte nur einen Ort an dem ich mich wärmen kann«, bitte ich ihn um fünf Minuten Aufenthalt, doch er lehnt eiskalt ab. »Sehe ich aus, wie ein Obdachlosenheim? Verschwinde hier, aber gleich«, wütet er und beschämt verlasse ich die Wirtschaft, ziehe den Geruch von kaltem Rauch noch eine ganze Weile hinter mir her.
    Ich gehe durch eine kleine Gasse und treffe auf einen jungen Mann, der um einiges freundlicher wirkt, als der Dicke mit dem Bier in der Hand.
    »Könnten sie mir Unterschlupf gewähren, nur für ein paar Minuten?«, frage ich leise, den Blick gesenkt, aus Angst wieder solch schlimme Worte in mich aufsaugen zu müssen.
    »Tut mir leid, aber ich bin nicht von hier. Ich suche selbst ein Hotel in dieser kleine Stadt. Ich bin nur auf der Durchreise«, erklärt der Mann mir mit einem kläglichen Lächeln auf dem Gesicht, und ich sehe ihm an, dass er heute Abend eine schwere Enttäuschung erlebt haben muss.
    »Ich wünsche dir aber noch viel Glück, Gala«, sagt er und tippt mit dem Zeigefinger auf meine Kette, die einen Anhänger mit meinem Namen trägt. Dann geht er seiner Wege, und wieder bleibe ich alleine zurück. Nur die toten Gesichter am Himmel schauen auf mich herab. Beleuchten mich mit ihrem Glanz, aber schaffen es nicht mir den Weg zu erhellen.
    Müde setze ich mich auf eine wenig zugeschneite Treppe und zünde mir ein Streichholz an. Das Feuer brennt und erwärmt meine Nasenspitze für wenige Minuten. Ich genieße den Anblick der Flamme, die so mächtig wirkt, aber genauso vergänglich ist, wie alles Leben dieser Erde.
    So lange das Holz brennt versuche ich mich damit zu wärmen, halte die Hände dicht darüber und presse sie dann gegen meine kalten Wangen. Ich spüre die raue Haut darunter, der jede Feuchtigkeit entzogen ist, und doch fühlt sie sich noch lebendig an. Es gibt einen Unterschied zwischen kalter lebender Haut und kalter verstorbener Haut. Doch für die Menschen aus meiner Stadt, bin ich bereits tot. Denn ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie mich jemals wirklich gesehen haben.



    Zuletzt von Goldstaub am Mo 02 Jan 2012, 12:13 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Jojo am Mi 02 Feb 2011, 21:16

    Hey Sarah,

    Ich hatte noch nicht mal den Prolog gelesen ...
    Ich glaube, das war wirklich etwas viel auf einmal ... Innerhalb von zwei Tagen Prolog und erstes Kapitel zu schicken ...

    ich habe jetzt beides gelesen.
    Der Prolog hat mir echt gut gefallen. Ich fand es schön, wie du es beschrieben hast, wie ihr die Vorhänge vor der Nase zugezogen wurden. Traurig, aber schön geschrieben.

    Das erste Kapitel hat mich dann kurzzeitig etwas verwirrt. Du schreibst auf einmal in der 1. Person, was ja auch nicht schlimm ist, aber du schreibst im Prinzip noch einmal das, was du schon im Prolog geschrieben hast. Also von der Handlung ist es das gleiche, nur aus ihrer Sicht und du fügst ein paar Gespräche ein ... Bzw. nur ein paar Worte. Gespräche sind das sicherlich nicht ...
    Das hat mich da etwas dran gestört ...
    Ansonsten bleibst du bis jetzt ja noch ziemlich nah am Märchen. Mal sehen, was du da noch so raus machst.

    Liebe Grüße
    Jojo


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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Thora am Fr 04 Feb 2011, 17:06

    Hallihallo Sarah!

    So, jetzt habe ich auch endlich Deinen Text zu lesen bekommen. Er gefällt mir gut. Besonders, weil er so philosophisch und nachdenklich ist.

    Ansonsten hab ich gar nicht mal viel zu sagen, Dein Schreibstil gefällt mir gut wie immer und auch die Struktur ist nicht übel. Wink
    Das einzige, was mir persönlich nicht so gut gefällt, ist die moderne Ausstrahlung. Ich bin so ein Fan von nostalgischen Settings und vor allem von Märchen, ich mag es nicht gerne, wenn man sie in die Gegenwart zerrt, und hier kommt das so rüber. Trotzdem gefällt mir Dein Text. Und das ist ja sowieso Geschmackssache Very Happy

    LG
    Thora

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    Zitat aus: Wie Fackeln im Wind

    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am Fr 04 Feb 2011, 18:42

    Hey ihr beiden :)

    Danke, dass ihr das erste Kapitel gelesen habt. Ja, im Moment ist es noch nah am Märchen, aber das wird sich nun schon im zweiten Kapitel ändern.
    Naja, ins Moderne gezogen... kam mir beim Schreiben jetzt nicht unbedingt so vor, aber wenn du es sagst. Muss ich mal lesen, ob ich das irgendwie bemerke. :)

    Ansonsten danke. Würde mich freuen, wenn ihr weiter mitlest.

    Liebe Grüße, Sarah.

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Dawn am Fr 04 Feb 2011, 18:54

    Hey Amina,

    ein wirklich schönes erstes Kapitel.
    Auch wenn ich wie Jojo etwas schade finde, dass du sehr viel aus dem Prolog aufgreifst und es nur etwas ausführlicher erscheint.
    Dein Schreibstil gefällt mir aber sehr gut und es lässt sich leicht und flüssig lesen. Du erschaffst damit eine sehr melancholische Stimmung, was mir sehr gefällt.
    Ich bin schon auf den weiteren Verlauf gespannt.

    Amina schrieb:Leise schläft der gefallene Schnee unter meinen Füßen
    Ich weiß, dass es metaphorisch sein soll, aber "schlafen" ist schon arg außergewöhnlich und irritierend für Schnee...

    Lg, Alex

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    Zitat aus: Wie Fackeln im Wind

    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am Sa 05 Feb 2011, 00:31

    Hey Alex :)

    Schön, dass es dir so weit gefällt. Freut mich.
    Naja, vielleicht etwas außergewöhnlich, aber ich finde den Satz einfach schön. ^.^

    Liebe Grüße.

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Vampirmaedchen am Sa 05 Feb 2011, 09:29

    Hallo Amina!

    Ein wirklich bedrückender erster Teil des Kapitels. Ich wurde regelrecht reingezogen in die Geschichte. Ob es noch Hoffnung für Gala geben wird? :]
    Ach, ich bin gespannt wie es weitergehen wird. Freue mich schon!

    Lg, Vee

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Zauberfeder am Sa 05 Feb 2011, 09:50

    Hallöchen, Sarah,

    ich muss Jojo und Alex zustimmen. Das erste Kapitel hat sehr viel vom Prolog, was ich irgendwie schade finde. Es ist ausführlicher und bezieht sich mehr auf die Gedanken von Gala, aber dennoch hatte ich das Gefühl irgendwie dasselbe noch einmal zu lesen. Es wirkt nur etwas anders durch die Gespräche.

    Ich schleppe mich durch ein kleines Gässchen und entdecke eine kleine Bar, in der noch Licht brennt. Mutig kämpfe ich mich mit unterkühlten Beinen die Treppen hinauf und betrete die Kneipe. Schon als ich die Tür öffne, kann ich den Qualm verschiedener Zigaretten im Raum stehen sehen. Ich halte den Atem an und gehe vorsichtig an die Theke, hinter der sich ein dicker Mann ein Bier genehmigt. Geschockt beäugt er mich und setzt sie Flasche ab. »Raus aus meiner Bar«, befiehlt er mir und zeigt mit seinem schwülstigen Finger Richtung Ausgang. Ich schließe kurz die Augen und schildere ihm mein Anliegen. »Guter Mann, ich bräuchte nur einen Ort an dem ich mich wärmen kann«, bitte ich ihn um fünf Minuten Aufenthalt, doch er lehnt eiskalt ab. »Sehe ich aus, wie ein Obdachlosenheim? Verschwinde hier, aber gleich«, wütet er und beschämt verlasse ich die Wirtschaft, ziehe den Geruch von kaltem Rauch noch eine ganze Weile hinter mir her.

    Diesen Absatz finde ich recht lang, zumal da zwei Personen sind die agieren. Dort wären ein paar mehr Absätze nicht schlecht:

    Ich schleppe mich durch ein kleines Gässchen und entdecke eine kleine Bar, in der noch Licht brennt. Mutig kämpfe ich mich mit unterkühlten Beinen die Treppen hinauf und betrete die Kneipe. Schon als ich die Tür öffne, kann ich den Qualm verschiedener Zigaretten im Raum stehen sehen. Ich halte den Atem an und gehe vorsichtig an die Theke, hinter der sich ein dicker Mann ein Bier genehmigt.
    Geschockt beäugt er mich und setzt sie Flasche ab. »Raus aus meiner Bar«, befiehlt er mir und zeigt mit seinem schwülstigen Finger Richtung Ausgang.
    Ich schließe kurz die Augen und schildere ihm mein Anliegen. »Guter Mann, ich bräuchte nur einen Ort an dem ich mich wärmen kann«, bitte ich ihn um fünf Minuten Aufenthalt, doch er lehnt eiskalt ab. (hmm, okay, hier ist es etwas schwierig, weil du ihn gleich noch imselben Satz handeln lässt. Da hättest du hinter Aufenthalt auch ein Punkt setzen können und im nächsten Absatz dann: Er lehnte jedoch eiskalt ab. schreiben können und ihn dann direkt dahinter sprechen lassen)
    »Sehe ich aus, wie ein Obdachlosenheim? Verschwinde hier, aber gleich«, wütet er und beschämt verlasse ich die Wirtschaft, ziehe den Geruch von kaltem Rauch noch eine ganze Weile hinter mir her.

    Doch für die Menschen aus meiner Stadt, bin ich bereits tot.

    Das Komma muss weg.

    Alles in allem ist dein 1. Kapitel schön geschrieben. Mich stört allerdings auch wie Alex das schläft im ersten Satz, aber wenn er dir so gefällt, okay. Allerdings finde ich das Ende dieses Satzes sehr gelungen. Sehr schön beschrieben.

    Ich muss auch sagen, dass ich mich inzwischen an das Präsens in deinem Text gewöhnt habe und es nicht mehr so störend finde. Ansonsten sind zwischendurch sehr tiefgründige Gedanken enthalten, nicht schlecht.

    Bin gespannt, wie es weiter geht.

    lg
    Jana

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    Re: Gala - Gesandte des Himmels [abgeschlossen]

    Beitrag von Goldstaub am Sa 05 Feb 2011, 10:19

    Hey ihr :)

    @Vee: Danke, freut mich, wenn es dir gefällt. :)
    @Jana: Ja, die Absätze sind eigentlich da, aber ab und an hab ich die Gewohnheit zentral zu schreiben und wenn ich das dann hier einfüge, sind die Absätze irgendwie weg oder verschoben.
    Ich werde darauf achten, dass gründlicher anzugehen, wenn ich hier einstelle.
    Ansonsten freue ich mich, wenn dir der Text gefällt. Und das dir das Präsens nicht mehr so im Wege steht Wink

    Ach übrigens. Ich dachte, vielleicht kann ich im ersten Satz das "schläft" durch ein "ruht" ersetzen. Fändet ihr das besser?

    Liebe Grüße.

    Zauberfeder
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    Beitrag von Zauberfeder am Sa 05 Feb 2011, 10:27

    Hey, Sarah,

    also mir würde das 'ruht' definitiv besser gefallen als das 'schläft'

    lg
    Jana

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 25 Mai 2012, 12:30