Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Brandon Sanderson - Sturmklänge

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    Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von Mondlicht am So 02 Jan 2011, 13:56



    ISBN: 978-3-453-52713-3
    Heyne-Verlag, Deutsche Erstausgabe 11/2010

    INHALTSANGABE:
    Magie ist in Hallandren ein kostbares Gut, denn sie ist verbunden mit der Lebensenergie der Menschen, dem sogenannten hauch. Eigentlich besitzt jeder Mensch nur einen solchen Hauch, doch die Magier unter den Bewohnern Hallandrens sammeln Hauche, um Macht zu gewinnen - und die Götter von Hallandren besitzen Tausende solcher Hauche. Für Siri, die junge Königstochter des Nachbarreichs Idris, ist das eine völlig neue Welt. Sie soll mit dem Gotkönig vermählt werden und muss dafür ihr altes Leben hinter sich lassen. Doch in der Hauptstadt T'Telir verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Krieg zwischen Hallandren und Idris, und Siri muss erkennen, dass am Hof des Gottkönigs finstere Intrigen im Gange sind, denn einer der Unsterblichen verfolgt ganz eigene Pläne. Als sich Siris Schwester Vivenna aufmacht, um sie zu retten, gerät auch sie plötzlich in höchste Gefahr, und der Krieg scheint unausweichlich. Doch dann bekommen sie Hilfe von unerwarteter Seite ...

    "Brandon Sanderson schreibt machtvolle Fantasy!" Publishers Weekly

    MEINE MEINUNG:
    Wieder mal ein Meisterwerk von Genie Sanderson. Ich frage mich, was dieser Mann für ein Hirn hat, dass er so kreatives Zeug produzieren kann ... Wenn einer von sich behaupten kann, etwas vollständig selbstständiges erfunden zu haben, dann er. Politik, Intrigen, Religion, Psychologie, Charakterenentwicklung, derart dicht und logisch aufgebaut, dass es realitätsnäher nicht geht. Man könnte glauben, diese Welt gibt es wirklich - und dieser Mann führt einen doch immer an der Nase herum. Wer ist der Bösewicht? Der hier natürlich. Ach nein, der da. Höh, nein. Oh mein Gott, WAS? Das ist der Böse? Wäre ich nie draufgekommen ...
    Wieder zeichnet der Meister wundervolle Charaktere, ich möchte sogar behaupten, besser, als in "Die Kinder des Nebels" und Co. Sie alle schliesst man ins Herz, und doch hat (fast) jeder seine tiefsten Abgründe noch zu entdecken. Allen voran Siri, Vivenna, Gottkönig Susebron, Lichtsang der Kühne (der gar nicht kühn ist und gar nicht an sich selbst glaubt), Denth, Tonk Fah, Vascher, das Schwert Nachtblut (^^ das vor allem), Hohepriester Treledees und Schamweberin (die Tragische, die Benutzte, Verkannte *-*) zusammen mit all den anderen Göttern.
    Am Ende nimmt alles eine gute Wendung, aber es gibt einen Epilog, an dem Sanderson anknüpfen könnte. Was er aber höchstwahrscheinlich nicht tut. Er lässt der Welt ihren eigenen Lauf. Aber man möchte doch wissen, was mit den beiden wird ...

    Gruss
    Mondlicht

    PS: Wem "Die Kinder des Nebels" gefallen hat, oder "Elantris", der muss das hier lesen. Und wem "Sturmklänge" gefallen hat, der wird vermutlich nach seinem neuen, mehrbändigen Werk lechzen, "Der Weg der Könige" (Original: The Way of Kings, Stormlight Archive).
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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von Dawn am So 02 Jan 2011, 14:08

    Hey Mondlicht,

    dankeschön für deine Rezension. :)
    Deine Rezension bzw. deine Meinung macht mich neugieriger als der Inhalt des Buches, der mir leider nur so mehr oder weniger gefällt. Es ist nicht unbedingt das was ich mag.

    Lg, Alex
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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von Mondlicht am So 02 Jan 2011, 14:14

    Hallo Alex!

    Zum Teil ist die Inhaltsangabe auch ungenau. Sie lässt auch z.B. aus, dass der Hauch jedes Mal Farbe benötigt, wenn etwas 'erweckt' werden will. Dass die Kommandos gelernt werden müssen, und dass es gruslige Leblosenarmeen gibt, erweckt durch die Hauche. Dass die gewöhnlichen Götter jede Woche einen Hauch benötigen, um nicht zu sterben. Dass sie nur einen Hauch haben, der jedoch umso mächtiger ist (so mächtig wie 500 normale Hauche), den sie einmal einsetzen können und dann sterben. Dass eine bestimmte Anzahl Hauche einen 'erhebt' und man z.B. die Vollkommenen Farben erkennen kann oder Auren zu erkennen. Je mehr Hauche man besitzt, desto strahlender werden die Farben um einen herum. Der Gottkönig kann sogar Weiss in seine prismatischen Farben aufspalten.

    :) Wenn man High Fantasy mag, dann darf man sich Sanderson nicht entgehen lassen. Er ist ein Komet, der bald alle anderen eingeholt hat und vllt. sogar dereinst überstrahlen wird.

    Gruss
    Mondlicht
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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von Dawn am So 02 Jan 2011, 14:18

    Klingt wirklich sehr ausgefeilt und nach einer guten Story.
    Aber wie gesagt vielleicht eher für Leute die High Fantasy mögen, was bei mir nicht der Fall ist. :)
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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von captaincow am So 02 Jan 2011, 19:07

    Hey Mondlicht,

    oh, das hört sich ja wirklich nicht schlecht an. Ich hab ehrlich gesagt noch nie etwas von ihm gehört, also danke für die Vorstellung Very Happy
    High Fantasy ist nicht mein Lieblingsgenre, aber ich les es doch hin und wieder und das hier hört sich sehr... Lesenswert an. Ich werd mal danach Ausschau halten.

    LG
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    Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von Lexi am Sa 15 Jan 2011, 18:49

    Brandon Sanderson
    Sanderson wurde 1975 in Nebraska geboren und lebt heute in Utah. Er hat englische Literatur studiert und wird nach den Erfolgen seines Debüts "Elantris" und der Trilogie "Kinder des Nebels" als großes Talent unter den Autoren der High Fantasy geschätzt. Nach dem Tod von Robert Jordan schreibt er nun dessen Reihe "Das Rad der Zeit" zu Ende.

    Zum Inhalt
    Vivenna, die Tochter des Königs von Idris, wurde von Geburt an dazu erzogen, den Gottkönig des mächtigen Hallandren zu heiraten. Kurz vorher erfährt sie jedoch, dass an ihrer Stelle ihre jüngere Schwester Siri nach Hallandren geschickt wurde. Vivenna, die nur Schlechtes über Hallandren weiß, will ihre Schwester, die nicht im gerinsten auf diese Aufgabe vorbereitet wurde, retten und folgt ihr heimlich in die hallandrische Hauptstadt T'Telir.
    Siri sieht sich indes mit dem hallandrischen Hof konfrontiert, über den sie praktisch nichts weiß. In Hallandren herrschen die Götter, Helden, die nach dem Tod auf unerklärliche Weise wiederauferstanden sind. Die Magie der Welt besteht aus den Hauchen eines Menschen. Jeder Mensch hat einen solchen, kann ihn jedoch auf andere übertragen. Je mehr ein einzelner hat, umso mächtiger wird er.
    Es heißt, dass die Götter viele tausend davon besitzen sollen und daher unglaubliche Macht haben.
    Siri hat Mühe, sich an das Leben als Gemahlin des Gottkönigs zu gewöhnen, findet jedoch nach und nach heraus, dass am Hof der Götter nichts ist wie es scheint ...
    Und über all dem steht die Frage: Kann man den drohenden Krieg zwischen Idris und Hallandren noch verhindern, oder ist es dafür längst zu spät? Siri und Vivenna werden beide zu Schlüsselfiguren in dieser Entscheidungsfrage.

    Meine Meinung
    Dieses Buch ist ein typischer Sanderson. Und deshalb liebe ich es auch so. Die Charaktere sind durchweg ausgefeilt und lebendig, entwickeln sich weiter und nehmen eine Rolle im Gesamtgefüge der Bücher ein, die jeden unentbehrlich erscheinen lässt. Dazu tragen auch jede Menge äußerst amüsanter Dialoge bei, die mir mehr als einmal ein Lachen entlockt haben.
    Manch einem wird das Buch langweilig erscheinen, da die Handlung lange Zeit eher gemütlich vorangeht, aber dennoch ist in all der Zeit vieles passiert, das sich im nachhinein als elementar wichtig herausstellt.
    Was manchmal etwas störend ist, sind die für Sanderson charakteristischen Wiederholungen. Bestimmte Dinge - wie Handlungsmotive von Charakteren oder ähnliches - werden wieder und wieder betont, damit der Leser auch ja nichts vergisst.
    Letztlich jedoch änderte das nichts an meiner Meinung zu diesem Buch.
    Sanderson versteht es wie kein Zweiter, den Leser gemeinsam mit den Protagonisten an der Nase herumzuführen. Sobald man denkt, man hätte bestimmte Zusammenhänge begriffen, offenbart sich, dass alles vollkommen anders ist als erwartet.
    Es ist kein schlichter Kampf zwischen Gut und Böse, da man die Motive der verschiedenen Parteien kennenlernt und keinen für sein Handeln hassen kann.
    Am Ende wird wieder einmal klar, dass Sanderson von Anfang alles ganz genau geplant hatte. Hier ist nichts zufällig, und alles passt zusammen.
    Das Ende lässt jede Menge Fragen offen und ließe durchaus Spielraum für eine Fortsetzung, könnte aber auch für sich stehen.

    Alles in Allem eine weitere Bestätigung für mich, weshalb Sanderson mein erklärter Lieblingsautor ist.
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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von captaincow am Sa 15 Jan 2011, 20:04

    @ Falko: Das Thema existierte bereits, deshalb habe ich es mal mit dem Original zusammengefügt :)
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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

    Beitrag von Lexi am So 16 Jan 2011, 15:24

    Uuupps Embarassed
    Ich hab zwar nachgeschaut, es aber total übersehen Erröt

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    Re: Brandon Sanderson - Sturmklänge

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