von Shira am Di 11 Okt 2011, 12:20
Rückwärts? Hoppla, wie ist das denn passiert?^^
Also ich muss zugeben, dass ich da durchaus drauf achte. Angefangen hat das mit ein paar ätzend langweiligen Schullektüren, die ich möglichst schnell fertighaben wollte. Immer gucken, wie viel noch vor mir liegt. Noch fünfzig Seiten? Noch vierzig? dreißig? ...Irgendwie muss man sich bei dem Horror, den man manchmal hinter sich bringen muss, vorantreiben.
Bei Büchern, die ich mir selbst augesucht habe, ist es nicht ganz so. Da kommt es abends, wenn ich müde im Bett liege, schon vor, dass vorblätter, bis das Kapitel zu Ende ist udn mir ausrechne, wie viele Seiten das noch sind. Das liegt dann aber mehr daran, dass ich sehr ungern mitten in einem Kapitel aufhöre zu lesen. Sind es dann aber zu viele Seiten und meine Müdigkeit zu groß, höre ich lieber früher auf, als das ich über dem Buch einschlafe. Ich mag es, abends im Bett zu liegen, und mir noch ein paar Gedanken zum Buch zu machen...
Ansonsten schaue ich mir bei jedem Buchvorher auch noch an, wie viele Seiten es hat. Grund dafür ist, dassich festgestellt habe, dass manche Bücher mit 300 Seiten genauso dick sind wie 700 seitige Bücher. Das ist für mich dann eigentlich nur ein Prüfblick, wie es um die Beschafenheit des Buches steht: Sind die Seiten eher dick, stabil, protzt es durch große Schrift, etc.? Das hilft mir, mich auf den Inhalt des Buches einzustellen, was manchmal ziemlich wichtig für mich ist. Sonst dauert es ewig, bis ich in den Lesefluss komme.
Demletzt hatte ich ds tolle Erlebnis, dass ich irgendwann auf die Seitezahl geguckt habe und geschockt war: Nur noch hundert Seiten zu lesen! Das hat mich richtig fertiggemacht, weil ich überhaupt nicht wollte, dass der TExt schon zu Ende war.
LG Shira