Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Amira am Sa 18 Dez 2010, 19:11

    Deutschsprachige Autoren



    Was mir immer wieder auffällt, sowohl bei mir, als auch bei anderen, im Rezensionbereich und im Deutschunterricht -
    die meisten Büchern von denen die Rede ist, sind Übersetzungen.
    Vorwiegend über Namen von englischsprachigen Autoren stoße ich und als während des Deutschunterrichts beschlossen wurde
    Referate über Bücher von Autoren, die im deutschsprachigen Raum wohnen, zu machen, wurde geseufzt und gejammert.

    Erlebt ihr das auch?
    Kommt als Faktor vielleicht auich dazu, dass Romane die beispielsweise statt in Amerika in Deutschland angsiedelt sind als langweilig angesehn werden?
    Wenn ja, aber warum?
    Habt ihr vielleicht Empfhelungen, was deutschsprachige Autoren anbelangt?
    Oder habt ihr bisher einfach keine guten Erfahrung gemacht?

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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Lexi am Sa 18 Dez 2010, 19:20

    Also, ich würde spontan sagen, dass, gerade im Bereich Fantasy, das meiste eben aus Übersee kommt.
    Ich mache da üblicherweise keinen Unterschied, habe Lieblingsautoren aus Australien, USA, Frankreich und Deutschland etc, da achte ich eher weniger drauf Wink
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von captaincow am Sa 18 Dez 2010, 20:02

    Hey Naomi,

    ein sehr interessantes Thema - wie Recht du doch hast! Es wird viel weniger über deutschsprachige Autoren geredet, dabei sind sie nicht minder gut als englischsprachige (find ich). Geschichten, die in Deutschland angesiedelt sind, find ich meistens sogar spannender, als in Amerika, weil das irgendwie unmittelbarer ist...

    Empfehlungen hätte ich: Isabel Abedi, Antje Babendererde, Lynn Raven (der Name ist englisch, aber sie schreibt auf Deutsch, auch wenn nichts in Deutschland spielt), Nina Blazon, Jenny May Nuyen, Daniel Glattauer, etc. Da könnte ich noch ewig weitererzählen.

    Und wie ist das bei dir, Naomi? Meidest du deutschsprachige Autoren eher?

    Liebe Grüße,
    Hannah
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Vampirmaedchen am Sa 18 Dez 2010, 20:09

    Hm. Ich war geh immernoch den Bücher skeptisch gegenüber die in Deutschland spielen. Liegt wohl daran, das man sich in Deutschland so gut auskennt und wenn es der Autor nicht sp rüber bringt wie man es kennt ist es nicht vorteilhaft.
    Jedoch habe ich mich mal dazu gebracht Winterherzen von Tania Krätschmar zu lesen. Ich fand es wirklich toll und man ich konnte fast vergessen das es in der heutigen Zeit, in Berlin ist. :)
    Auch kann ich nur den Autoren Wolf Serno weiter empfehlen. Er ist ein wirklich guter Autor. Ich lese gerne seine Werke. Sie spielen zwar in Deutschland, aber meisten im 16 Jahrhundert. Da hat sowieso keiner gelebt und man kann sich seiner Fantasie komplett überlassen. Ich mag einfach seine Werke. Mein erstes, was ich je von ihm gelesen hatte war Hexenkammer.
    Ich wollte auch mal eines von Ulrike Schweikert lesen, nämlich Der Duft des Blutes. Ich hatte es mir vor zwei Jahren spontan gekauft und angefangen zu lesen. Das es in Hamburg spielte störte mich nur so zu 90%. *lach* Aber das schlimmste war für mich das die deutschen Autoren, oder besser gesagt Sie, noch die Ansicht der Vampire haben das sie in Särgen schlafen. Ich weiß nicht, ich mag lieber in der Sache die amerikanischen Autoren. Sie schreiben Bücher über die modernen. Das gefällt mir besser. Eigentlich sind so gut wie fast alle meiner Bücher von anderssprachigen Autoren. Einige sind von Wolf Serno, der mehr in der historischen Genre schreibt. Da fällt mir auch ein das ich ganz gerne einige Bücher von Iny Lorentz lese. Eigentlich war die Wanderhuren-Reihe die einzigen Bücher die ich von ihr gelesen habe, aber sie haben mir gefallen. Meine Mutter hat noch so einige ander Bücher von ihr, die ich vielleicht irgendwann auch mal lesen werde. :) Also wie man merken kann, bin ich sehr wählerisch was die deutschen Autoren betrifft. Vielleicht liegt es aber auch daran das es so viele Bücher von Übersee gibt, wer weiß. ;]

    Meine Meinung zu den deutschsprachige Autoren.

    Liebe Grüße
    Vee
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Mondlicht am Sa 18 Dez 2010, 20:11

    Hm, ich achte wirklich nicht darauf, woher der Autor kommt. Aber oft merke ich, dass Bücher in ihrer Originalsprache einen Tick besser sein können als die Übersetzung ... Sicher kann eine Übersetzung nicht besser sein als das Original.

    Das mit dem Referat hatten wir auch. Aber ich verstehe es, wenn wir ja im Deutschunterricht sind und auch deutschsprachige Autoren und ihre Werke aussuchen sollten. (Ich habe Theodor Storms "Der Schimmelreiter" gewählt. Ich finde es das beste Buch, das ich je im Unterricht gelesen habe [nicht vom Unterhaltungsfaktor her, sondern von den Interpretationsmöglichkeiten], neben den Ausschnitten, die wir aus "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer lasen. *Daumen hoch*)

    Aber solange das Buch gut ist, kommt es für mich nicht darauf an, woher der Autor kommt. Ich persönlich finde sogar, dass es inzwischen ein Klischee ist, seine Handlung als Nicht-Ami in der USA spielen zu lassen. Es schreckt mich fast schon ein bisschen ab, wenn ich New York oder so lese. Wohingegen "Die Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare super waren, und die spielen ja zu mehr als 50% in N.Y.

    So, ich habe mehr gesagt, als ich wollte.
    *Schlussstrich zieh*
    lg
    Mondlicht
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Pooly am So 19 Dez 2010, 00:35

    Hallo Naomi!

    Was für ein Schub von interessanten Themen, heute! Freut mich sehr.

    Mir als Buchwissenschaftler fallen solche Dinge eben nicht nur auf, sie werden eben auch im Studium thematisiert und es ist eben leider so, dass viele Verlage nur noch auf Bestseller aus sind, ein Buch nach dem anderen auf den Markt bringen und da ist es natürlich von Vorteil, wenn man Lizenzen von Büchern erwirbt, die im Ausland schon großen Erfolg hatten. Dann ist einerseits schon die Chance gegeben, dass es hier auch zu einem Bestseller wird (allein schon wegen des Marketings, wie "der neue Bestseller aus den USA" oder so) und außerdem spart man sich die ganze Arbeit mit der Autorensuche und der Autorenpflege etc.
    Das finde ich wirklich traurig, weil es - und da bin ich mir sicher - sehr sehr viele deutschsprachige Autoren gibt, die auch gefördert werden sollten.

    Andererseits ist das eben auch eine Trendgeschichte. Die generelle Einstellung der Jugend/Gesellschaft ist ja zurzeit "Amerika ist cool, deswegen sind die Autoren da gut". Und welcher Krimi wäre gut, wenn er nicht aus Schweden käme? Solche Klischees sind leider an der Tagesordnung. Dagegen steht man Büchern deutscher Autoren eher skeptisch gegenüber, weil man es auch gar nicht gewöhnt ist, solche Literatur zu lesen, wahrscheinlich, weil man damit gleich Schulliteratur und Thomas Mann und solche Dinge assoziiert. Es gibt sogar viele deutsche Autoren, die sich ein englisch-klingendes Pseudonym zulegen, nur damit sie bessere Chancen haben. Traurig, aber wahr, aber ich bin sicher und hoffe, dass sich das in naher Zukunft auch wieder wenden wird.

    Ich persönlich finde es immer klasse, wenn ein erfolgreiches Buch von einem deutschen Autor ist. Ich halte danach zwar nicht gezielt Ausschau, aber ich finde es klasse, wenn ich etwas Gutes entdecke.


    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von June am Mo 27 Dez 2010, 22:50

    Hayho ^^

    Das Thema finde ich auch interessant ...

    Und vor allem finde ich es schade, wenn Leute Romane schreiben, die nicht in Deutschland spielen, weil sie denken, dass sie dann keiner lesen will. Das ist so ... dumm und feige, das mir dafür die Worte fehlen.
    Da lobe ich mir Herrn Thiemeyer, dessen Vorname mir entfallen ist, der schreibt seinen Roman "Nebra" über ... Nebra (Halle!^^).

    Ich habe bei solchen Autoren auch immer das Problem: Können sie die Verhältnisse an einem Ort beschreiben, den es gibt, den sie aber nie besucht haben? Möglich, dass man da viel recherchieren kann, aber es wird nie zu 100% zutreffen ...

    Deswegen würde es mich freuen, wenn mehr deutsche Autoren Romane in Deutschland spielen lassen würden. Ja, das Land ist nicht so "hipp" wie Amerika, aber was heißt das? - Gar nichts Wink
    (Amerika ist sowieso blöd ... ich mag die USA gar nicht ... ^^" )

    glg, Juny
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von ExituS am Di 28 Dez 2010, 13:04

    Hey Very Happy
    mhm die einzigen beiden deutschen Autoren die mir sofort einfallen sind Cornelia Funke und Kay Meyer XD
    Beide mag ich sehr gern, jedoch lese ich auch gerne Sachen, die aus den USA sind bzw. dort angesiedelt- oft stört es mich sogar, wenn ich Romane, die in Deutschland spielen, lese.
    Das ist einfach ein komisches Gefühl Wink
    Ich achte allerdings bei Büchern weniger auf das Land, in dem es spielt oder das Land, aus dem der Autor kommt o.ä. denn schließlich ist es ja die Geschichte auf die es ankommt Wink

    lg
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Dawn am Sa 19 März 2011, 16:09

    Kommt als Faktor vielleicht auch dazu, dass Romane die beispielsweise statt in Amerika in Deutschland angsiedelt sind als langweilig angesehn werden?
    Genau so ist es bei mir. Ich lese eher ungern Romane, die in Deutschland angesiedelt sind. Dort überlege ich wirklich drei Mal, ob ich es lese. Ich bin innerhalb Deutschlands schon viel rumgereist und naja...man kennt es und es ist langweilig. Nicht, dass es nicht auch ein paar schöne Orte gibt, aber es ist nichts neues. Außerdem gefällt mir die Mentalität in Amerika z.B. viel besser und auch die Namen etc.

    Habt ihr vielleicht Empfehlungen, was deutschsprachige Autoren anbelangt?
    Ich lese ja wie gesagt nicht unbedingt etwas aus Deutschland, aber der Pyschothrillerautor "Sebastian Fitzek" hat es mir angetan. *.* Keines seiner Romane möchte ich je missen.

    Lynn Raven ist aus den USA, hat ihre Bücher aber allesamt bisher nur in Deutschland veröffentlicht, als sie hier gelebt hat. Ihre Bücher spielen aber auch in den USA...

    @Pooly schrieb: Die generelle Einstellung der Jugend/Gesellschaft ist ja zurzeit "Amerika ist cool, deswegen sind die Autoren da gut".
    Wer hat denn diese Einstellung, dass Amerika cool sein? Ich kenne keinen der das sagen würde. Ich finde man kann ein Land, bzw. Ort gar nicht "cool" oder "In" finden. Man kann lediglich das Leben und die Umgebung dort schön finden.
    Ich lese ja auch keine Bücher die in Amerika spielen, weil ich Amerika "cool" finde. Das fände ich der totale Schwachsinn.
    In einen großteil der Bücher die ich lese wird der Ort gar nicht angegeben. Klar kann man sich bei englischsprachigen Büchern ja denken das sie nicht gerade in Deutschland spielen, aber ich finde es sehr interessant, wenn man auch nicht genau weiß, WO man sich befindet. Denn letztendlich muss einem ja gefallen, wie dieser Ort rübergebracht wird.

    Lg, Alex
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    Re: Deutschsprachige Autoren

    Beitrag von Pooly am Mi 23 März 2011, 18:32

    ²Alex: (Irgendwie hast du es auf mich abgesehen, oder?)

    Also es ist wohl bewiesen, dass alles, was in Amerika vor sich geht, als cool angesehen wird. Die neusten Trends in allen Bereichen kommen immer von dort und Verlage stehen total darauf, Lizenzen von Büchern zu erwerben, die dort schon Erfolg hatten, das ist traurig aber wahr.

    Liebe Grüße
    Marie


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