Pooly's Kunst und Schreibforum

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    J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

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    J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Goldstaub am Mo 25 Okt 2010, 11:57



    "Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
    Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
    Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
    Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
    Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
    Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn."



    Die Vorgeschichte

    Vor langer Zeit, im Zweiten Zeitalter Mittelerdes, wurden neunzehn Ringe geschmiedet. Jeder verlieh dem Träger ein langes Leben und Zauberkraft. Aber Sauron, der Dunkle Herrscher von Mordor, schuf heimtückisch einen Herrscherring, mischte dessen geschmolzenes Gold mit seinem Blut und seiner Lebenskraft, in der Absicht, alle anderen Ringe in seine Gewalt zu bringen. Tief im Innern des Schicksalsberges schmiedete er ihn und sprach den Ringzauber über ihn, der ihn zum Leben erwecken würde. Lange galt der Eine Ring als verloren. Doch nun erheben sich erneut die Schatten von Osten. Sauron erhielt Kunde, der Ring sei im Auenland, im Besitz eines gewissen Hobbits. Sauron schickt seine Schwarzen Reiter aus.

    Band 1: Die Gefährten
    Band 2: Die zwei Türme
    Band 3: Die Rückkehr des Königs


    Meine Meinung:

    Herr der Ringe ist mit Abstand das beste Meisterwerk, das ich kenne und kennenlernen durfte.
    Es fasziniert mich von der ersten bis zur letzten Seite, ebenso die Filme.
    Einfach unglaublich, wie viel Mühe, Liebe und Fantasie dahintersteckt. Es wundert mich gerade sehr, dass Herr der Ringe hier noch nicht vorgestellt wurde... :)
    Ich habe absichtlich das Bild der Luxusausgabe genommen, da ich diese besitze und es meiner Meinung nach das schönste Cover hat... und teuer war. Razz
    Entschuldigt diese seltsamen Rechtschreibfehler, aber ich hab die Inhaltsangaben kopiert Wink


    LG Amina.


    Zuletzt von Amina am Mi 27 Okt 2010, 13:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Gast am Mo 25 Okt 2010, 12:09

    Die Herr der Ringe-Romane sind wirklich gut! Manchmal vielleicht etwas in die Länge gezogen... aber insgesamt echt toll! Vor allem werden in den Büchern die Charaktere natürlich viel besser dargestellt. Faramir z.B., der ist in den Büchern gar nicht so hinter dem Ring her und einfach viel klüger. Außerdem denkt Frodo nicht, dass Sam alle Reste aufgegessen hat, obwohl Gollum die ja von der Klippe da geschmissen hat (das passiert in den Büchern erst gar nicht). Gandalf kam mir auch mächtiger vor!

    PS: Diese seltsamen Zeichen sind nicht schlimm Wink
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Pooly am So 19 Dez 2010, 17:21

    Hallo Amina!

    Danke für die Vorstellung.
    Herr der Ringe wird immer auf Platz Nummer eins meiner Lieblingsbücher sein. Ich habe es schon mit 7 Jahren gelesen und auch wenn ich damals nicht wirklich viel verstanden habe, fand ich es schon toll und habe es danach noch einige Male wieder gelesen und immer mehr in mich aufgesogen. Auch die ganze Vorgeschichte - das Simarillion - habe ich mir dann irgendwann zugelegt und es durchgeackert und kann immer noch nicht verstehen, wie genial man sein kann, so eine Welt zu schaffen, mit eigenen Wesen, eignen Sprachen und so durchdachter eigener Geschichte. Diese Tiefe liest man in jeder Zeile, hat sie die ganze Zeit im Hinterkopf. Und ganz ehrlich, ich mag die Filme, aber gegen die Bücher sind sie Mist :]

    Ich habe als Ausgabe die normale grüne, dreibändige Ausgabe, hätte aber gern die limitierte, in vier Bänden, die in Leder gebunden ist (Die hier), aber die gibts unter 300 Euro nicht mehr. Ich hätte schon gern eine Ledervariante ... Deswegen warte ich einfach und hoffe, dass bald eine coole neue Ausgabe erscheint. Da würde ich natürlich auch eine in Englisch nehmen.


    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von June am Di 03 Mai 2011, 18:20

    HalluZ ^.^

    Wir haben eine rote Ausgabe von diesem Werk :)

    Leider muss ich sagen, dass meine anfängliche Begeisterung im Lauf der Jahre stark nachgelassen hat ... Wenn ich anfangs jede Seite verschlungen habe, so hat sich das bald geändert.
    Ich werde das Buch sicher nicht so bald wieder in die Hand nehmen. Vielleicht in zehn Jahren oder so ^^"

    Ganz liebe Grüße,
    Juny
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Pooly am Mi 04 Mai 2011, 21:31

    Hey June! :)

    Ich sehe deinen Kommentar erst jetzt.
    Kannst du deinen Umschwung irgendwie erklären? Wie kommt es denn, dass dir die Bücher plötzlich nicht mehr gefallen haben?

    Ich bin nur enttäuscht von der neuen, deutschen Übersetzung, in der Sam Frodo "Chef" nennt und solche Sachen. Aber da die erste Version, die ich gelesen hatte, noch eine etwas ältere Übersetzung war, musste ich mir das glücklicherweise nicht antun.

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von June am Mi 04 Mai 2011, 21:32

    Heyho^^

    Nein, leider kann ich mir das nicht erklären ... als hätte sich einfach mein Geschmack geändert ^^"
    Schon komisch ...

    glg, Juny
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von moriazwo am Do 05 Mai 2011, 09:39

    Vielleicht ist es gar nicht so schwer, eine Erklärung dafür zu finden. Auch bei mir nimmt "Der Herr der Ringe" durchaus eine Sonderstellung ein. Ich habe das Buch in den 70ern in der Originalfassung gelesen, danach noch zwei mal in der deutschen Fassung. Ich habe mir Anfang der 80er den vollkommen misslungenen Verfilmungsversuch von Don Bluth angeschaut und natürlich auch den Maßstäbe setzenden Dreiteiler von Peter Jackson.
    Man kann mich also getrost als einen Fan dieser Saga betrachten. Trotzdem kann ich behaupten, dass ich sicher eine lange Zeit verstreichen lassen werde, bevor ich dieses Werk in Schrift oder Bild wieder auf mich wirken lassen werde.
    Man kann einfach nicht erwarten, dass die erste Faszination dieser Saga in dieser Form auf ewig erhalten bleiben kann. Oft entsteht diese Faszination dadurch, dass man etwas vollkommen Neues erfährt, oder etwas absolut Spannendes - oder beides. Wenn ich aber diese ganze Erfahrung einmal vollständig durchlebt und verarbeitet habe, verblasst der Reiz des Neuen und die Spannung ist auch nicht mehr da, weil man den Ablauf einfach kennt. Um es einfach noch einmal in die Hand zu nehmen, ist das Werk einfach zu umfangreich und es blockiert uns für eine gewisse Zeit. Das ist sicher nichts Schlimmes, aber es ist eben unsere Art, dass wir lieber einen neuen Reiz erfahren, als immer wieder einen bekannten und mittlerweile etwas abgegriffenen.
    Trotzdem ist es schön, dieses Werk zu besitzen und in die Hand nehmen zu können, wenn mir danach ist. Ich habe mir sogar die gebundene Fassung zu einem Zeitpunkt gekauft, als ich eigentlich überhaupt keinen Drang danach verspürt hatte, es zu diesem Zeitpunkt zu lesen. Doch irgendwann werde ich es wieder tun - wenn ein gewisser Mantel des Vergessens mich diese Geschicht wieder - teilweise - neu erleben lässt.

    Gruß
    Michael
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Pooly am Do 05 Mai 2011, 09:54

    Ja, Michael, du hast recht, daran könnte es wirklich liegen. Herr der Ringe war ja auch so etwas wie der Vorläufer für ganz viele andere Elfen und Zwerg und Ork-Geschichten, sodass man sich an diese Welt leider inzwischen vielleicht auch allzu sehr gewöhnt hat.
    Ich persönlich lese das Buch aber noch immer gern und würde es gern endlich einmal in Englisch lesen - Tolkien hat so viele interessante, kleine Dinge mit eingebracht, die bei der Übersetzung ins Deutsche leider "dran glauben" mussten und die will ich eigentlich nicht missen.

    Die tolle Ausgabe, die ich haben möchte, gibt es jetzt auch wieder bei amazon. Goldschnitt, Lammleder ... Leider kostet sie 400 Euro und es ist eben diese schreckliche neue Übersetzung drin. Langsam müsste der Verlag eigentlich mal merken, dass die wirklich Schrott ist, ganz ehrlich.
    Alt war es noch passend "Meister Frodo", in der neuen sagt er "Boss" und "Chef". Ich meine, wer kommt auf den Schwachsinn, das moderner zu gestalten? Ganz ehrlich, darüber könnte ich mich ewig aufregen ...


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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von moriazwo am Do 05 Mai 2011, 11:38

    Tatsächlich? Dann habe ich wohl noch eine alte Übersetzung - zum Glück. So, wie du es beschreibst, wäre das ja, als würde jemand in einem historischen Roman den Raum betreten und fragen: "Hey, was geht ab?"
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Pooly am Do 05 Mai 2011, 11:53

    Ja, leider ist es wirklich so, Michael.
    Ich hatte auch das Glück, dass die erste Version, die ich gelesen hatte, die alte Übersetzung war. Die neue von Wolfgang Krege (der auch den Hobbit neu übersetzte) wird von vielen ziemlich kritisiert, auch wenn sie bessere Seiten aufweist, an einigen Stellen. Ich habe mal den Wikipedia-Artikel dazu gefunden und zitiere ihn mal hier:

    Durch seine Übersetzung von J.R.R. Tolkiens Buch Das Silmarillion wurde er in den 1970er-Jahren einer größeren Leserschaft bekannt. In den 1990ern übersetzte er den Hobbit neu; im Vergleich zur früheren Übersetzung von Walter Scherf, welcher die meisten der in die Handlung eingebetteten Lieder und Gedichte ausgelassen oder gekürzt hatte, und die zudem Illustrationen des als Kinderbuch-Illustrator bekannt gewordenen Klaus Ensikat enthielt, spricht Kreges Fassung eher ein erwachsenes Publikum an. Ein weiterer Unterschied liegt in der mangelnden Nähe zum Original: Kreges Fassung hat die Tendenz, witziger und origineller sein zu wollen als das Original. Dabei wird mancher Satz in einer Weise wiedergegeben, die auch nicht mehr als freie Übersetzung gelten kann, sondern eindeutig Neudichtung ist. Zudem tauchen in Kreges Version des Hobbits sehr moderne Wörter wie "Hurricane" auf, welche wohl zu untypisch für das mittelalterlich-europäische Mittelerde sind (jedoch enthält auch Tolkiens Original einzelne derartige Worte, wie "Football" oder "Express Train"). Näher am Original befindet Krege jedoch bei den Namen der Orte. Wo Bruchtal in Walter Scherfs Version noch unübersetzt "Rivendell" blieb, hat Krege alle Namen in Hinblick auf den Herrn der Ringe vereinheitlicht und übersetzt. Ebenfalls ausgemerzt wurden in seiner Fassung Fehlübersetzungen wie "Fee" für engl. "Elf", wobei Tolkien bei seinen "Elves" ("Elben" im Deutschen) eben nicht an Feen dachte, sondern Wesen von ganz anderem Charakter im Kopf hatte.

    Kreges Neu-Übersetzung des Herrn der Ringe ist unter Fans sehr umstritten. Die neue deutsche Übersetzung aus dem Jahr 2000 versucht stärker als die alte (von Margaret Carroux), den zwischen den verschiedenen Figuren der Handlung stark wechselnden Sprachstil auch im Deutschen wiederzugeben. In der alten Übersetzung ist der deutsche Stil durchgehend ziemlich einheitlich – gemäßigt altmodisch, laut einigen Kritikern sogar künstlich "volkstümelnd"; im Original findet man dagegen Sprachebenen vom ausgesprochenen "Bibelstil" des 16. Jahrhunderts bis hin zum ländlichen und städtischen, teilweise derben Alltagsenglisch der 1940er-Jahre, also der Zeit der Abfassung. Krege versuchte dies im Deutschen zu imitieren, legte aber das Deutsch der 1990er statt der 1940er als Bezugspunkt fest. So übersetzte er die von Samweis Gamdschie im englischen Original vielbenutzte Anrede "Master Frodo" mit "Chef"; einem Ausdruck, den viele Fans als völlig unpassend für eine klassische Fantasy-Erzählung bezeichnen.

    In der Übersetzung von Wolfgang Krege sind die Anhänge bis auf einen erstmals vollständig.
    Das finde ich überaus interessant.
    Und ich denke, dass - wie man schon an diesem Eintrag sieht - es auf jeden Fall ratsam ist, die englische Version zu lesen, um das ganze Werk in seiner Genialität auskosten zu können.


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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Lexi am Do 05 Mai 2011, 13:27

    Ich liebe den HdR Herzchen
    Sowohl die Filme, als auch die Bücher. Ich finde die Bücher auch keineswegs langweilig ^^
    Leider hab ich keine eigene Ausgabe, und wenn, wird es vemrutlich auf die englische Version rauslaufen.
    Auf Deutsch hab ich ihn schon zweimal gelesen, nun wird es Zeit fürs Original Mr. Green
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Vegi am Do 05 Mai 2011, 13:48

    Zu diesen beiden verschiedenen Übersetzungen kann ich nur sagen, dass ich diese Unterschiede wirklich extrem erlebt habe. Ich zu Hause habe die neue Übersetzung, bei meinem Freund steht noch die alte rum. Um nicht immer das Buch mit mir rumzuschleppen, habe ich also bei meinem Freund die alten Übersetzungen gelesen.
    Bemerkenswert finde ich vor allem, dass in den Synchronfassungen der Filme auf die alte Übersetzung zurückgegriffen wurde - in der sogenannten "Filmfassung", die ich besitze, waren dann entsprechend viele Ausdrücke anders, die ich aus den Filmen anders kannte.
    Ich hatte auch bis zu den Verfilmungen noch nie etwas vom Herrn der Ringe gehört, muss ich gestehen. Daher war ich von der neuen Übersetzung dann doch etwas enttäuscht, weil ich einfach die Stimmen der Charaktere im Kopf hatte, sie aber was ganz anderes sagten, als ich es "gewohnt" war.

    Was ich persönlich an der gesamten Mittelerde-Saga so faszinierend finde ist einfach, wie detailliert Tolkien diese Welt erschaffen hat. Und das nur, weil er eine Welt für seine erfundenen Sprachen brauchte. Die Welt an sich kennenzulernen ist für mich der wirkliche Reiz am Herrn der Ringe. Während ich las, hatte ich immerzu meinen Historischen Atlas von Mittelerde aufgeschlagen und verfolgte die Wegrouten und Schlachten mit. Und das war etwas, was mir wirklich Spaß gemacht hat und die teilweise etwas eigene Übersetzung vergessen ließ.

    Die englische Fassung würde mich ja aber auch mal reizen. Allein schon nach dem, was ich in dem Wiki-Zitat eben gelesen habe, lohnt sich das wohl ziemlich, wird aber wahrscheinlich auch etwas sehr anspruchsvoll durch die verschiedenen Sprachstile.
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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

    Beitrag von Deadwing am Sa 28 Mai 2011, 21:18

    Ja, die erschaffene Weltr in HdR ist wirklic faszinierend in ihrer Tiefe - obwohl ich gestehen muss, dass ich beim ersten Versuch, das Buch zu lesen, nicht wirklich in der Laune für derart ausufernde Beschrebungen war. An und für sich mag ich sowas, aber an einigen Stellen war es mir dann doch etwas zuu ausführlich.
    Inzwischen ist es ziemlich lange her, dass ich den Herrn der Ringe zuletzt in der Hand hatte, und ich denke, demnächst wäre es wieder Zeit für die nächste Runde.

    Die Filme finde ich übrigens auch sehr gelungen - klar, anders als die Buchversion, wie das ja fast immer der Fall ist, aber trotzdem detailreich, atmosphärisch dicht und mitreißend.
    Nur all das, was hinter Mittelerde steckt, kommt in letzterem natürlich viel deutlicher zum Vorschein.

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    Re: J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

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