Pooly's Kunst und Schreibforum

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Pooly & Co.

    Zitate aus Büchern

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Imaginary am Fr 14 Jun 2013, 12:38

    Hach, ich lese gerade mal wieder Teach me von R. A. Nelson - diesmal auf Englisch, zum ersten Mal - und ich bin einfach wieder mal über tolle Zitate gestolpert. Diesmal habe ich mir direkt ein paar markiert, weil ich sie nicht vergessen wollte und ich poste hier mal ein paar :)

    I'm stone drunk on his every gesture. Watching him walk does something supernatural to me.


    The truth? I'm scared. He's too important for that. Boyfriends are people you break up with. Friends like Schuyler you keep forever.


    My head is totally gone; there is nothing left but my heart.


    I watch his mouth moves as he talks, eats, smiles - how beautiful. Now it's my mouth, too, in its own way. I have laid claim to it. My lips, my teeth, my tongue. How can he be using all of them without touching some part of me?


    It hurts, just as he said it would. But it hurts in more ways than he even knows. It hurts the way dying must hurt, if you truly see a new world rushing at you.


    There's a shape to happiness that can't be described, only experienced.


    Am I madness? Do I need to be chained?


    There is not a name for what I'm feeling. There's no description for it. To call it yearning would be like calling the ocean water. Whatever this thing is, it shoves you inside itself and you can't measure its boundaries, because they go too far and you don't have enough time.

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Vampirmaedchen am Sa 15 Jun 2013, 09:00

    Auch, wenn ich Dancing Jax: Auftakt nicht so toll fand, hat es doch ein schönes Zitat gleich am Anfang hergegeben, haha :') 

    »Stöcke und Steine können Knochen und Beine brechen ... doch Worte können so viel mehr anrichten. Ich habe Wörter immer als Selbstverständlichkeit hingenommen. Tatsächlich wohnt ihnen eine gewaltige Macht inne. Richtig kombiniert können sie dir vor Lachen die Tränen in die Augen treiben oder dir den Schmerz eines Fremden verständlich machen. Und dann wieder genügt ein einziges Wort, um einen anderen Menschen zu verletzten.

    Robin Jarvis - Dancing Jax: Auftakt

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Gast am Mo 29 Jul 2013, 19:30

    Aus Cody McFadyens Büchern habe ich eine Menge an Zitaten gesammelt, nur bin ich mir nicht mehr sicher, welches Zitat aus welchem Buch kam.

    „Dein Stiefvater misshandelt dich? Schlag zurück, auf dem Papier, schreib eine Geschichte, in der du ihn totschlägst oder ihn in Brand steckst oder ihm das Hirn aus dem Schädel pustest, während du lachst und lachst und lachst. Er kann dir das Essen wegnehmen oder das Wasser, er kann dich zum Weinen bringen – aber er kann dir nicht das Schreiben nehmen, es sei denn, er tötet dich. Schreiben ist meine Rebellion, der lautlose Krieg in dem ich immer der Sieger bin.“

    „Manchmal waren die Worte einfach Worte, die gesagt werden mussten. Er empfand sie beinahe als etwas Echtes. Sie besaßen Gewicht. Sie besaßen Macht. Sie schmerzten, wenn sie an der richtigen Stelle trafen, und sie konnten einen zum Lachen oder zum Weinen bringen. Worte waren in gewisser Weise wie ein göttlicher Akt. Wenn man sich hinsetzte und schrieb – ganze Geschichten, nicht nur Sätze -, erschuf man Welten. Man brauchte keine Erlaubnis von irgendjemandem außer sich selbst und seiner Vorstellungskraft.“

    “You can love the ocean, and many do, but don't expect it to love you back. It's too forever”

    Und dann gibt es noch so unendlich viele tolle Zitate aus The Song of Ice and Fire. Und die meisten weiß ich nicht mehr...

    'Can a man still be brave if he's afraid?' - 'That is the only time a man can be brave."

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Jools am Mo 29 Jul 2013, 22:07

    Ich liebe dieses Zitat :
    "Erst wenn du deinen letzeten Atemzug getan hast, wirst du begreifen, das dein Leben nicht mehr gewesen ist als ein Tropfen in einem grenzenlosen Ozean!
    Aber was ist ein Ozean anders als eine Vielzahl von Tropfen"
    Wolkenatlas Seite 668

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Maki am Sa 17 Aug 2013, 15:01

    Hui, da waren aber wirklich schöne Zitate dabei! o:
    Dann misch ich mich auch mal ein:

    "Es gibt nur wenige Menschen, die ich wirklich liebe, und noch weniger, von denen ich viel halte. Je mehr ich von der Welt sehe, desto unzufriedener bin ich damit, und jeder Tag bestätigt mich in meiner Überzeugung, daß der Mensch wankelmütig ist und wir uns nur selten auf den äußeren Anschein verlassen können, der uns Verdienste oder Verstand vorgaukelt."

    "Wo endet die Klugheit und wo beginnt die Habgier?"

    "Ist nicht Unhöflichkeit gegenüber dem Rest der Welt der Inbegriff von Liebe?"

    "Noch nie hatte sie so aufrichtig empfunden, das sie ihn lieben könnte, wie jetzt, da alle Liebe vergebens sein mußte."

    - Aus Stolz & Vorurteil, Jane Austen.

    :)

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Di 22 Okt 2013, 11:07



    Jennifer Benkau ~ Himmelsfern

    "Lass mich raten, er ist zu allem fähig und vollkommen skrupellos."
    "Ja."
    "Skrupelloser als ihr oder spielt ihr in derselben Liga?"
    Darauf antwortete er lange nicht, und als er es tat, klang seine Stimme unsicher. "Ich weiß es nicht mehr."

    "Glaubst du, du kannst uns irgendwann verzeihen?"

    "Sag mir eins, Noa. Hört dieses Leere, Ungewisse auf? Ich sollte Trauer fühlen, aber da ist nichts."
    "Die Leere ist die Trauer." Aus der Leere wuchs irgendwann Schmerz, und gerade wenn man glaubte, diesen nicht mehr aushalten zu können, dann lernte man, damit umzugehen und den Verlust zu akzeptieren, und die Wunde konnte heilen.


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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Mi 23 Apr 2014, 09:13



    Sally Green ~ Half Bad: Das Dunkle in mir

    "Gran sagt, ich bin ein Weißer Hexer."
    "Nein, tut sie nicht."
    "Sie sagt, ich bin halb Weiß."
    "Du bist halb Schwarz."

    ... sie werden tun, was sie wollen, und sagen, was sie wollen. Und was sie sagen, wird man glauben. Arran hat immer noch nicht akzeptiert, dass es für mich keine Hoffnung gibt.

    Ich will nicht in einem Käfig leben und ich will nicht in einer Zelle sterben und ich will nicht gequält werden und ich will meinen Vater nicht töten. Ich will nichts von alledem, aber es geht immer weiter und weiter und weiter.

    "Was versuchst du zu erreichen?"
    "Freiheit von Verfolgung", sage ich.
    Schweigen.
    "Denken Sie, ich werde das je bekommen?"
    Nichts bewegt sich draußen; die Heide auf den Hügeln ist vom Wind unberührt, die Wolken stehen still.

    Wir sind Schwarze Hexer, verstecken uns vor Jägern, Weiße Hexen fürchten uns ... und wir waschen ab und reden über Dichtung.

    Ich will niemanden töten. Wenn es darauf hinausläuft, entweder zu töten oder getötet zu werden, würde ich mit Sicherheit kämpfen, aber ich würde versuchen, niemanden zu töten. Andererseits, wenn es Clay oder Kieran wären ...
    Was sind das nun für Gedanken?

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Caro am Mi 23 Apr 2014, 23:40

    Wow, tolle Zitate, Lexi. Das hört sich cool an, ich glaube, das Buch wäre auch was für mich. Muss ich mir gleich mal genauer anschauen!

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Alix am So 20 Jul 2014, 23:17

    Oh, das ist ein schöner Thread. :)
    Ich hab ein ganzes Buch, in das ich dann immer die schönsten Passagen aus den Büchern schreibe, die ich lese:

    PHILIP ROTH
    EXIT GHOST

    HE: What might that larger reason be?

    SHE: Escaping pain.

    HE: What pain?

    SHE: The pain of being present.

    <>

    <>

    <>


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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von ABC am So 03 Mai 2015, 12:31

    Ich könnte gar nicht sagen, welches von euren Zitaten mir am allermeisten gefällt. Sie sind ale wunderschön!
    Deswegen auch welche von mir:

    "Ich glaube, dass die Angst, die man hat, wenn man vor einem Abgrund steht, in Wahrheit viel mehr eine Sehnsucht ist. Eine Sehnsucht, sich fallen zu lassen - oder die Arme auszubreiten und zu fliegen" (Whisper-Isabel Abedi)

    "Sich einem Menschen anzuvertrauen, ist im Grunde wie ein Spiel, bei dem man entweder alles verliert, oder alles gewinnt. Der andere ist immer der Gegner und genau so muss man ihn behandeln. Kei Spieler legt seine Karten offen auf den Tisch. Er behält sie in der Hand und wählt aus, welche er zuerst aufdeckt und welche er bis zum Schluss zurück behält"
    (Whisper-Isabel Abedi)

    "Whenever people don't want to tell you something, tje thing they don't want to tell you is always bad"
    (Night School: Resistance - Daughtery)

    "Nicht die gelebten Jahre allein machen dein Alter aus. Glaube an dich, und du wirst einen Weg finden. Doch denk daran: Die Dunkelheit und das Böse sind nicht immer gleichzusetzen, ebenso wie das Licht nicht immer Gutes verheißt"
    (House of night: Gezeichnet - P.C. und Kristin Cast)

    "Ich möchte, dass ihr euch in eurem Leben so verhaltet, wie ihr uns und der ganzen Welt in Gedächtnis bleiben wollt, wenn ihr morgen sterben würdet. -denn das kann jederzeit passieren. Dann wird euer Geist in Frieden ruhen, im Wissen, dass er gute Erinnerungen zurücklässt. Und falls ihr nicht sterbt, legt ihr so den Grundstein für ein langes, erfülltes, intreges Leben"
    (House of night: Gezeichnet - P.C. und Kristin Cast)

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Wolkenkind am Do 11 Jun 2015, 13:10

    Gerade gelesen Herzchen

    "Die sechste Farbe des Glücks" von Johanna Wasser schrieb:"Worte sind wie Farben", sagte meine Großmutter früher. "Eine richtig gute Zeile ist wie ein Pinselstrich."

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Wolkenkind am Mo 09 Nov 2015, 10:17

    Der erste Schnee. Zauberei. Alle bleiben stehen und schauen hoch. Die Busabgase gefrieren, hüllen sämtliche Geräusche in eine grobkörnige Wolke. Selbst die Eingangstüren zur Schule sind eingefroren.
    Wir legen die Köpfe in den Nacken und reißen die Münder auf.
    Der Schnee weht in unsere Zombiemäuler, in denen es wimmelt von Fett und Flüchen und Tabakkrümeln und Karies und den Körperflüssigkeiten von Freund oder Freundin, den Flecken der Lüge. Einen kurzen Moment lang sind wir nicht nur verhauene Tests und geplatzte Kondome und bescheißen beim Aufsatz, wir sind Buntstifte und Butterbrotdosen und schaukeln so hoch in den Himmel hinauf, dass unsere Turnschuhe Löcher in die Wolken treten. Einen Atemzug lang fühlt sich alles besser an.
    Dann schmilzt er weg.
    Die Busfahrer lassen ihre Motoren aufheulen und die Eiswolke bricht auseinander. Alle schlendern weiter. Sie wissen nicht, was gerade passiert ist. Sie erinnern sich nicht.

    Aus: Wintermädchen von Laurie Halse Anderson

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    Re: Zitate aus Büchern

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