Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Zitate aus Büchern

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Tan am So 18 Dez 2011, 14:47

    Wenn man die ganzen Zitate hier liest ist es schon traurig, dass manche Menschen doch tatsächlich behaupten, in den meisten literarischen Werken, die demselben Genre angehören, geht es meist um ein und dasselbe ... hier der Beweis, dass es eben doch nicht so ist, und diese Leute einfach keine Fantasie haben! Wenn sie (z.B. - will das jetzt nicht verallgemeinern) schon den ganzen Tag vorm PC sitzen sollten sie wirklich mal in "Unterhaltungen" wie diese hereinschauen ... und sehen wie unendlich viele verschiedene Möglichkeiten es gibt Wink
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von captaincow am Mi 21 Dez 2011, 21:10

    @ Jojo: Ach Mensch, diese Zitate machen mich jetzt noch neugieriger auf das Buch. Grmm. :)


    Sehr schön fand ich folgende aus "Finnikin of the Rock" von Melina Marchetta:

    Be prepared for the worst, my love, for it lives next door to the best.

    Never underestimate the value of knowing another's language. It can be far more powerful than swords and arrows.
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von lalumière am Fr 23 Dez 2011, 12:50

    OOhhhh ja, Zitate sind toll!!!!! Nasenbluten

    Ich wühl auch mal im Bücherschrank, aber im Moment fällt mir nur eines ein und das ist aus meinem aktuellen Lieblingsbüchlein In Love

    Die interessantesten Fragen bleiben immer Fragen. Sie bergen ein Geheimnis. Jeder Antwort muss man ein "vielleicht" hinzufügen. Nur uninteressante Fragen haben eine endgültige Antwort.- Eric-Emmanuel Schmitt, Oskar und die Dame in Rosa

    Ach so schön und es stimmt :)

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Mi 28 Dez 2011, 23:23

    Mir ist aufgefallen, dass ich mein Lieblingszitat aus "Forever" von Maggie Stiefvater noch gar nicht gepostet hab.

    endlich entschloss sich niemand
    und niemand klopfte
    und niemand sprang auf
    und niemand öffnete
    und da stand niemand
    und niemand trat ein
    und niemand sprach: willkomm
    und niemand antwortete: endlich


    Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, aber das Gedicht war auf Deutsch abgedruckt, weil es von einer deutschen Dichterin stammt. Ich liebe es so, weil es am Ende so perfekt zum Buch passt, so traurig und irgendwie wehmütig.


    Der Rest gehört in Spoiler, und zwar fette Spoiler, weil es um das Leben eines der Protagonisten geht:
    Spoiler:
    Cole, mein absoluter Lieblingscharakter und bekannt dafür, das Unmögliche zu wagen und damit durchzukommen, wurde erschossen. Wenige Seiten zuvor lag er platt da. Später kehren die anderen Charaktere an den Ort des Geschehens zurück, nachdem sie zunächst fliehen mussten:
    All around Shelby's body, the grass was smeared and spattered and stained with red. I didb't knoe how far away Cole had died. Was this his blood?
    An dieser hat mein Geschluchze gestockt: Cole starb doch direkt neben Shelby! Beide wurden erschossen, als sie gegeneinander kämpften!
    I didn't know where to look for Cole's body. There was no sign of it for metres around, other than his blood, dotted on blades of grass and pooled in hollows.
    [...]
    My heart sped. "Do You think-"
    "There's too much blood", Sam replied.
    [...]
    But there was no sign of him. In the end, Cole St Clair had done what he did best.
    Disappeared.

    Da war mir alles klar. Ich hab selten dermaßen geheult vor Erleichterung.
    Noch zwei Seiten weiter dann klingelt ein Telefon. Am anderen Ende der Leitung: "Da." Kein richtiges Wort, nur zwei Buchstaben. Aber genug, um mich endgültig die Fassung verlieren zu lassen. Weil Cole sich jedes Mal so meldet, wenn er jemanden anruft oder angerufen wird. Dieses elende Arschloch ist einfach nicht totzukriegen! *heult schon wieder fast*

    Waaah, dieses Buch hat mir fast meine ersten grauen Haare wachsen lassen!
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Jojo am Do 29 Dez 2011, 00:43

    ²Hannah:
    Deine Zitate sind aber auch echt klasse.
    Von dem Buch hätte ich ruhig noch mehr zitieren können, bin aber während des Lesens nie richtig dazu gekommen, mir Zitate aufzuschreiben ^^"

    ²LaLu:
    Mensch, das ist ja auch klasse. Und irgendwie ist es wahr, wie ich finde. Es hat so viel Wahrheit :)
    Ist das Buch eigentlich gut? Und hast du den Film gesehen?

    ²Lexi:
    Dein Zitat ist auch super. die im spoiler habe ich mir mal nicht angesehen ^^"


    Ich habe jetzt auch noch ein paar aus Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer. Ich denke, da werden auch noch welche hinzukommen ^^"

    Ich denke und denke und denke, ich habe mich eine Millionen Mal aus dem Glück herausgedacht, aber nicht einmal hinein.

    Mein persönlicher Liebling:
    Wir brauchen riesengroße Hosentaschen, Hosentaschen für die ganze Familie und alle Freunde und auch die Menschen, die nicht auf unserer Liste stehen, Menschen, denen wir nie begegnet sind, die wir aber trotzdem beschützen wollen. Wir brauchen Hosentaschen für Stadtbezirke, ja für ganze Städte, eine Hosentasche, in die die ganze Erde passt. [...] Aber ich wusste natürlich, dass es keine so riesengroße Hosentasche geben konnte und dass am Ende jeder alles verliert.

    Das finde ich ziemlich niedlich. Ich weiß nur nicht, ob man es unbedingt versteht, wenn man den ganz genauen Zusammenhang nicht kennt ^^"
    Ich zeig es euch trotzdem:
    Ich dachte über Vögel nach. Konnten sie auch fliegen, wenn niemand in der Nähe war, der lachte?

    Und ein weiteres tolles und letztes Zitat:
    Schüchternheit bedeutet, den Blick von etwas abzuwenden, das man haben will.

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von lalumière am Di 10 Jan 2012, 14:05

    Hallo Jojo Hi
    Oh ich liebe dieses kleine Büchlein Very Happy Es ist sooo toll!
    Hihihi :)
    Ja, ich hab den Film gesehen und er ist fast so gut wie der Roman. Allerdings hat das Buch viel mehr Sachen über die man nachdenken kann/muss. Aber ich mag beides Very Happy
    Ich glaub ich stell das Buch mal vor, ich bin ja so begeistert davon Very Happy


    Ich hab auch noch ein paar weitere Zitate aus Der Joker von Markus Zusak
    Manchmal sind Menschen wunderschön.
    Nicht durch ihr Äußeres.
    Nicht durch das, was sie sagen.
    Nur durch das, was sie sind.
    Ich fürchte ebenfalls, dass am Ende gar nichts zu Ende sein wird. Die Dinge gehen einfach weiter, solange die Erinnerung das Sagen hat und immer eine weiche Stelle in deinen Gedanken findet, um an die Oberfläche zu schlüpfen.
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Do 12 Jan 2012, 00:02

    Ich habe ein paar Stellen aus Harry Potter 5+6 markiert, die ich seit Jahren liebe ^^
    In HP gibt es immer wieder Formulierungen, die eher beiläufig sind, aber sooo lustig XD

    Band 5 (da würde ich sicher 100 von 1000 Seiten markieren müssen, wenn ich es richtig machen wollte. Ich hab die beiden Highlights mal ausgewählt, bei denen ich gerade Post-its zur Hand hatte ^^

    Seite 684
    Den Lehrern war es natürlich durch den Ausbildungerlass Nummer sechsundzwanzig verboten, das Interview zu erwähnen, dennoch fanden sie Möglichkeiten, ihrer Meinung dazu Ausdruck zu verleihen. Professor Sprout erkannte Gryffindor zwanzig Punkte zu, als Harry ihr eine Gießkanne reichte; ein strahlender Professor Flitwick drückte ihm am Ende von Zauberkunst eine Schachtel quiekender Zuckermäuse in die Hand, machte "Schhhh!" und eilte davon; und Professor Trelawney brach in Wahrsagen in hysterisches Schluchzen aus und verkündete der perplexen Klasse und der sehr missbilligend dreinblickenden Umbridge, dass Harry nun doch keines vorzeitigen Todes sterben würde, sondern bis ins hohe Alter leben, Zaubereiminister werden und zwölf Kinder haben würde.

    Seite 728
    Dumbledore:
    "Nun - es ist offenbar so, dass Sie sich der Illusion hingeben, dass ich mich - wie heißt es noch - widerstandslos abführen lasse. Ich fürchte, ich werde mich keineswegs widerstandslos abführen lassen, Cornelius. Ich habe nicht die geringste Absicht, mich nach Askaban schicken zu lassen. natürlich könnte ich ausbrechen - aber welch eine Zeitverschwendung, und offen gesagt, ich kann mir eine ganze Reihe von Dingen vorstellen, die ich lieber tun würde."


    Band 6:
    Seite 316
    Harry blieb es überlassen, im Stillen über die Abgründe nachzugrübeln, in die Mädchen sich begaben, nur um Rache zu üben.
    Tjaaa Harry XD
    JKR schafft es wirklich, auf wenigen Seiten glaubwürdigere Romanzen zu schrieben, als andere in vier Büchern *hust*

    Seite 327:
    Snape: "Wo, glauben Sie, wäre ich all die Jahre geblieben, wenn ich nicht wüsste, wie man Theater spielt?"
    Wie wahr ...

    Seite 340:
    Ron hat von Lavender die Goldkette mit "Mein Herzblatt" bekommen.
    Harry:
    "Nett", sagte er. "Hat richtig Klasse. Du solltest das unbedingt vor Fred und George tragen."
    "Wenn du es denen erzählsr", sagte Ron und schob das Halsband unter sein Kissen, damit es nicht mehr zu sehen war, "dann - dann - dann werd ich -"
    "Mich anstottern?"

    Seite 358:
    Seamus hat Flitwick versehentlich durchnässt, der ihn daraufhin zum Sätzeschrieben verdonnert:
    "Ich bin ein Zauberer, kein Pavian, der einen Stock schwingt."

    Seite 395:
    Sie waren zwar Freunde, aber wenn Ron anfind, Lavender Lav-Lav zu nennen, würde er ein Machtwort sprechen müssen.

    Seite 463:
    Snape fragt Harry, wie man einen Inferius von einem Geist unterscheidet:
    "Ähm - also - Gespenster sind durchsichtig -", sagte er.
    "Oh, sehr gut", unterbrach ihn Snape und seine Lippen kräuselten sich. "Ja, man kann ohne weiteres feststellen, dass annähernd sechs Jahre magischer Ausbildung bei Ihnen nicht verschwendet waren, Potter. Gespenster sind durchsichtig."
    --> Ich sterbe an der Stelle immer fast. Dafür könnte man Snape glatt mögen Laughing

    Da gab es weiter vorne noch si eine Stelle, aber da weiß ich die Seitenzahl nicht.
    Snape sagt irgendwas.
    Harry: "Ja."
    Snape: "Ja, Sir."
    "Sie brauchen mich nicht Sir zu nennen, Professor."
    *grööööhl*

    Ah, ich liebe diese Bücher ♥
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von lalumière am Do 12 Jan 2012, 18:22

    Falko, du sprichst mir aus der Seele Herzchen
    Harry Potter sind einfach die besten Bücher. Punkt. Schluss. Aus. Ende.
    Und keine Widerworte Razz

    Also ich mag Snape. Der bleibt sich zumindest immer treu Very Happy
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Ash Lynne am Do 12 Jan 2012, 23:11

    @lalumière schrieb:Falko, du sprichst mir aus der Seele Herzchen
    Harry Potter sind einfach die besten Bücher. Punkt. Schluss. Aus. Ende.
    Und keine Widerworte Razz

    Also ich mag Snape. Der bleibt sich zumindest immer treu Very Happy

    Ohjaaa *-* Das sind sie. :)
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Inauris am Fr 13 Jan 2012, 00:11

    Nasenbluten Aber wirklich! Ich habe die HP Hörbücher für eine Zeit Tagelang rauf und runter gehört, (nacht im Bett) so dass sie jetzt voller Macken und Hänger haben (ich glaube, eine CD geht gar nicht mehr Shocked)

    Im Moment lese ich ja Happy Family vom David Safier und ich könnte mich wegschmeißen...

    Seite 131
    (Gespräch zwischen Geschwister; Thema: Mutter)
    "Sie verbringt viel Zeit mit dir",erwiederte er scharf. Fee grinste. "Ja, mit Anbrüllen und Hyperventilieren."

    Seite 164
    (Die Hauptfigurengruppe werden von zu Leben erweckte Wachsfiguren angegriffen, eine tritt Michael Jackson zischen die Beine)
    Aber der Tritt zeigte keinerlei Wirkung, es kam nicht mal Michael Jacksons berühmtes, kieksendes "Ihi!"
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Fr 13 Jan 2012, 13:53

    Jaja, an HP führt kein Weg vorbei ^^

    Ich lese grad den 7. Band und habe mir eine meiner Lieblingsstellen markiert, auf dem Friedhof in Godric's Hollow:

    Aber sie leben nicht, dachte Harry: Sie sind nicht mehr. Die leeren Worte konnten die Tatsache nicht verhüllen, dass die vermoderten Überreste seiner Eltern unter Schnee und Stein lagen, gleichgültig, unwissend. Und Tränen kamen ihm, ehe er sie zurückhalten konnte, kochend heiß und im nächsten Moment schon eisig auf seinem Gesicht, und wozu sollte er sie abwischen oder sie verbergen? Er ließ sie heruntertropfen, mit fest zusammengepressten Lippen, und sah hinab auf den dichten Schnee, der den Ort vor seinen Augen verbarg, wo ie letzten Überreste von Lily und James lagen, die jetzt gewiss nur noch Knochen waren oder Staub, unwissend und gleichgültig ihrem lebenden Sohn gegenüber, der nun so nahe bei ihnen war und dessen Herz noch schlug, der lebendig war, weil sie sich geopfert hatten, und der in diesem Moment fast den Wunsch verspürte, unter dem Schnee bei ihnen zu schlafen.

    Da muss ich immer fast weinen Sad
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von lalumière am Fr 13 Jan 2012, 14:05

    DAS ist eine meiner Lieblingsstellen in Harry Potter!!
    Sie ist zwar sooo schrecklich traurig und ich weine jedesmal wie ein Schlosshund, aber ich finde da sieht man genau wie unglaublich J.K. schreiben kann!!
    Diese Frau schafft es mit ein paar Worten jeden zu verzaubern, zu Tränen zu rühren oder zum Lachen bringen!

    Gott ich muss meine Harry Potter Bücher mal wieder rausholen!!!!!!

    @Inauris
    Ich hab auch die Hörspiele rauf und ruter gehört XD
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Sa 14 Jan 2012, 20:37

    So, nun bin ich mal wieder fertig mit Band 7.
    Vier Wochen für die sieben Bücher, das war, als hätte ich die letzten zehn, zwölf Jahre nochmal im Zeitraffer erlebt. HP heißt für mich Kindheit, Jugend und erwachsen werden *in Erinnerungen schwelg*

    So, Lieblingsstellen aus Band 7:

    Seite 59, Fleur hat sich mit Vielsafttrank in Harry verwandelt:
    Fleur ging hinüber an seine [Bills] Seite, wobei sie ihm einen rührseligen, unterwürfigen Blick zuwarf, der, wie Harry von ganzem Herzen hoffte, nie wieder in seinem Gesicht zu sehen sein würde.

    Seite 136, Scrimgeour überrecht den dreien Dumbledores Erbe und streitet sich prompt mit Harry:
    "... Es ist an der Zeit, dass Sie etwas Respekt lernen!"
    "Es ist an der Zeit, dass Sie sich welchen verdienen", sagte Harry.


    Seite 149, Fred und George erzählen auf der Hochzeit Geschichten über den verrückten Onkel Bilius:
    "Aber bevor er meschugge wurde, brachte er Schwung in jede Party", sagte Fred. "Er kippte immer eine ganze Flasche Feuerwhisky, rannte dann auch die Tanzfläche, raffte seinen Umhang und fing an, sich Blumen aus dem -"
    "Klingt ja nach einem richtigen Charmeur", sagte Hermine, während Harry vor Lachen brüllte.
    "Er hat nie geheiratet, warum auch immer", sagte Ron.
    "Das überrascht mich jetzt", erwiderte Hermine.


    Seite 417, bei Xeno Lovegood:
    "Der Tod hat einen Tarnumhang?", unterbrach Harry erneut.
    "Damit er sich an die Leute ranpirschen kann", sagte Ron. "Manchmal langweilt es ihn, auf sie zuzurennen und mit den Armen zu fuchteln und zu kreischen ..."


    Seite 446-453 (die mit PotterWatch) sind mit meine Lieblingsseiten, besonders auf Seite 451:
    "Ja Stromer, gern", sagte Fred. "Wie unsere Hörer sicher wissen, es sei denn sie haben Zuflucht am Grund eines Gartenteichs oder an einem ähnlichen Ort gesucht, erzeugt die Strategie von Du-weißt-schon-wem, im Verborgenen zu bleiben, ein hübsches bisschen Panik. ..."

    Und gleich drauf auf Seite 452:
    "... Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht, aber Tatsache bleibt, wenn er will, kann er schneller sein als ein Severus Snape, dem man Haarshampoo vor die Nase hält, ..."
    Ach, Fred, mein Held *weinen geht*

    Seite 591, Alle wollen harry helfen, er will aber nicht:
    Hermine: "Du musst nicht alles alleine machen, Harry."
    Irgendwie find ich den Satz toll *.*

    Seite 603, McGonagall versichert Harry, dass sie das Schloss gegen Voldemort verteidigen können:
    "Wir Lehrer sind ziemlich gut in Zauberei, wissen Sie."

    Seite 609, McGonagall trommelt die Schule zusammen und Slughorn stammelt rum.
    "Ich erwarte auch Sie und ihre Slytherins in zwanzig Minuten in der Großen Halle", sagte Professor McGonagall. "Wenn Sie mit ihren Schülern fortgehen wollen, werden wir Sie nicht aufhalten. Aber wenn irgendwer von Ihnen versucht, unseren Widerstand zu sabotieren oder in diesem Schloss die Waffen gegen uns zu erheben, dann, Horace, werden wir uns auf Leben und Tod duellieren."
    "Minerva!", sagte er entsetzt.
    "Der Zeitpunkt ist gekommen, dass das Haus Slytherin entscheidet, wem seine Treue gilt."

    *McGonagall-Fähnchen schwenk*

    Seite 657, Luna, Seamus und Ernie retten mit ihren Patroni Hermine, harry und Ron vor den Dementoren.
    Luna: "Ja, Harry ... kommschon, denk an etwas Glückliches ..."
    "Etwas Glückliches?", sagte er mit gebrochener Stimme.
    "Wir sind alle noch hier", flüsterte sie, "wir kämpfen immer noch. Komm schon, jetzt."

    Oh Luna, da muss ich glatt weinen *schnief*

    Seite 743, der allerletzte Kampf in der Großen Halle:
    Harry sah, wie Yaxley von George und Lee Jordan niedergeschlagen wurde, wie Dolohow schreiend von Flitwick gefällt wurde, wie Walden Macnair von Hagrid quer durch den Raum geschleudert wurde, gegen die steinerne Wand auf der anderen Seite krachte und bewusstlos zu Boden rutschte. Er sah, wie Ron und Neville Fenrir Greyback zu Fall brachten, wie Aberforth Rookwood schockte, Arthur und Percy Thicknesse niedermachten und Lucius und Narzissa Malfoy durch die Menge rannten und nicht einmal versuchten zu kämpfen, sondern nach ihrem Sohn schrien.
    Der Absatz ist so genial, so schön, die Vorstellung, wie überall die Feinde fallen und alle vereint kämpfen, das ist so ... überwältigend und ich bin immer noch ein bisschen sauer, dass sie das im Film nicht genau so gemacht haben, der finale Kampf in der Großen Halle, dem Zentrum des Geschehens ... besser kann man es nicht machen und der Teil mit den Malfoys rührt mich jedes Mal zu Tränen. Die Vorstellung ... boaaaaahh *Gänsehaut*
    Und dann, natürlich, gleich im Anschluss, der Kampf zwischen Bellatrix und Mrs Weasley:
    "NICHT MEINE TOCHTER, DU SCHLAMPE!"
    Gott, ich mochte Mrs Weasley ja schon immer, aber dafür liebe ich sie. Mach sie nieder, die böse, böse, schreckliche, entsetzliche *Mrs Weasley-Banner hochhalt*

    Den Epilog mag ich zwar nicht ganz sooo arg, das ist mir zu viel Kitsch, aber einen Satz gab es doch, von Ron:
    "Wenn du nicht nach Gryffindor kommst, enterben wir dich", sagte Ron, "aber mach dir bloß keinen Stress."
    *pruuuuust*
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Inauris am Sa 14 Jan 2012, 22:16

    Hach, ich liebe die Geschichten einfach! Ich wünschte, sie gingen unendlich so weiter *hach*

    Am bestan fand ich diese Stellen:
    "... Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht, aber Tatsache bleibt, wenn er will, kann er schneller sein als ein Severus Snape, dem man Haarshampoo vor die Nase hält, ..."

    "Wenn du nicht nach Gryffindor kommst, enterben wir dich", sagte Ron, "aber mach dir bloß keinen Stress."
    *Saft vom Computer wisch*

    Aber eine Stelle fehlt... Nämlich die, als Harry im Turm der Rawenclaw's nach der Krone gesucht hatte, aber in dessen ein Todesser steht. Minerva kommt hinein, der Todesser spuckt sie an, Harry erscheint unterm Tarnumhang und legt ihn um.
    "Potter... was machen Sie hier?"
    "Er hat sie angespuckt", entgegnete ihr Harry. "Das... ist sehr Ritterlich von ihnen, Potter..."
    (Das ist nicht 100%, sondern aus meinem Kopf heraus, da ich es gerade nicht finde)
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am So 15 Jan 2012, 01:28

    @Inauris schrieb:Aber eine Stelle fehlt... Nämlich die, als Harry im Turm der Rawenclaw's nach der Krone gesucht hatte, aber in dessen ein Todesser steht. Minerva kommt hinein, der Todesser spuckt sie an, Harry erscheint unterm Tarnumhang und legt ihn um.
    "Potter... was machen Sie hier?"
    "Er hat sie angespuckt", entgegnete ihr Harry. "Das... ist sehr Ritterlich von ihnen, Potter..."
    (Das ist nicht 100%, sondern aus meinem Kopf heraus, da ich es gerade nicht finde)
    Najaaa, die Stelle mag ich aus dem Grund nicht sooo arg, weil ich es irgendwie seltsam finde, dass Harry Bellatrix mit dem Cruciatus-Fluch nicht richtig quälen kann, nachdem sie Sirius umgelegt hat, aber wenn McGonagall angespuckt wird, dann geht's auf einmal?
    ^^
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Jojo am Fr 20 Jan 2012, 14:55

    Ich hab noch ein ganz tolles Zitat. Auch ich liebe Carl einfach ♥

    Bestand die Akte wirklich aus so vielen Teilen?
    "Ja also, tut mir leid, Carl, dass es so lange dauert. Aber das sind die Zeitschriften, also die sind am schlimmsten."
    Mørck blickte noch einmal auf die Stöße. "Kopierst du die ganze Zeitschrift?"
    Assad neigte den Kopf auf die Seite wie ein kleiner Welpe, der überlegte, ob er wegrennen soll. Ach du meine Güte.
    "Hör mal. Du musst nur die Seiten kopieren, die mit dem Fall zu tun haben, Assad. Ich glaube, Hardy ist es scheißegal, welcher Prinz auf der Jagd in Hinterposemuckel wie viele Fasane geschossen hat. Alles klar?"
    "Hinterposemuckel?"
    "Vergiss es, Assad. Konzentrier dich einfach auf den Fall und wirf die Seiten weg, die nicht relevant sind. Du hast einen super Job gemacht."


    Zuletzt von Jojo am So 29 Jan 2012, 22:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von captaincow am So 29 Jan 2012, 20:31

    @ Jojo: Haha, das klingt echt lustig Very Happy

    Ich müsste eigentlich alle von Melina Marchettas Bücher hier auflisten - so toll sind sie. Ich find da andauernd beeindruckende Zitate. Zu einem hab ich vorhin mal eine Grafik gemacht:

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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am So 29 Jan 2012, 20:42

    "Die Landkarte der Zeit" von Felix J. Palma haut mich zwar nicht wirklich um, aber ein Zitat daraus hat es mir sehr angetan:

    Sie hoffte nur, in ihrem Streben nach Glück das Universum nicht zu zerstören.

    *_*
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Pooly am Mo 30 Jan 2012, 02:08

    Oh, das sind zwei wundervolle Zitate, ihr beiden.

    In dem Buch, das ich heute gekauft und gelesen habe - Das Gewicht des Schmetterlings - gab es auch wunderbare Zitate. Eigentlich waren auf jeder Seite welche.


    »In jeder Gattung sind es die Einzelgänger, die etwas Neues wagen. Sie bilden den Experimentieranteil ihrer Gattung, der sich ins Unbekannte aufmacht. Nach ihnen verliert sich ihre Spur wieder.«

    »Das menschliche Gehirn ist ein Wiederkäuer. Es kaut Sinnesinformationen immer wieder durch und leitet Wahrscheinlichkeiten daraus ab. Das befähigt den Menschen, die Zeit vorauszuplanen. Doch zugleich ist es seine Verdammnis, denn es gibt ihm die Gewissheit, sterben zu müssen.«

    »Keine Geometrie hat bisher die Form des Eies herausgefunden. Für die Berechnung des Kreises gibt es Pi, aber für die perfekte Lebensform gibt es keine Quadratur. In den Wintermonaten, wenn ringsum alles eingeschneit ist, wird der Mann zum Visionär. In den sonnengeblendeten Augenlidern verwandelt sich der Schnee in Glassplitter. Körper und Schatten formen das Pronomen »Er«. Auf dem Berg ist der Mensch eine Silbe im Wörterbuch.«



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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Di 31 Jan 2012, 23:09

    Die folgenden Zitate stammen alle aus Die Rivalin der Götter von N.K.Jemisin:

    Wie sehr ich sie hasste. Hm, eigentlich nicht. Doch, wirklich. Nein, eigentlich nicht.

    Ich nahm an, dass Wrath, wenn er den Tag überlebte und immer noch seine Position innehatte, seinen Soldaten bald ein gründliches Training in Sachen "Götter - wie man sie schnell erkennt und nicht angreift" angedeihen lassen würde.

    "Bright Vater, hilf uns!", brüllte jemand.
    "Du brauchst keine Hilfe", fuhr Itempas ihn an.

    *pruuuust*

    "Wenigstens habe ich die Pubertät hinter mir. Hab ich nie gemocht; ich will entweder jemanden töten oder mit ihm Sex haben."

    "Ich dachte, du willst, dass ich sterblich bin."
    [...]
    "Nicht, wenn das bedeutet, dass du stirbst, Si'eh. Das wollte ich nie."

    "Ich führe ein Experiment durch. Ich lasse Nahadoth und Itempas eine Weile allein. Wenn das Universum wieder aus den Fugen gerät, weiß ich, dass es ein Fehler war."


    Und schließlich der letzte Satz:

    Und wir werden solch wundervolle Dinge erschaffen, ihr und wir, hier draußen ... jenseits der vielen Himmel.


    Ich habe dieses Buch geliebt und gehasst und was zurückbleibt, ist der Wunsch, dass es keinen der Götter gibt, die die Menschen jemals verehrt haben, aus Angst vor den Folgen, die es für die Erde und die Menschheit haben könnte, wenn sie anfangen, sich zu streiten. Mr. Green
    Andererseits würde ich es begrüßen, dem ein oder anderen Gott aus diesen Büchern persönlich zu begegnen und mit ihnen ausgiebigen Sex zu haben Embarassed
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Jojo am Sa 04 Feb 2012, 19:21

    Es sind ja echt wieder ein paar tolle Sachen hinzugekommen.
    Ich liebe es einfach, hier immer wieder vorbeizuschauen und die schönen Zitate zu sehen Herzchen

    Ich habe auch noch mal ein paar.

    Erstmal aus Spinner von Benedict Wells:

    "Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Ich habe nur ein kleines bisschen Angst vor der Gegenwart."

    "Das Leben war nicht besonders einfallsreich. Es brachte immer den gleichen Trick und trotzdem fiel jeder drauf rein."

    "Willst du gewinnen, so greif an und kämpfe, ganz egal, wie groß das Risiko dabei ist. Es ist immer besser, etwas zu bereuen, was man getan hat, als etwas, was man nicht getan hat."


    Und noch welche aus Das Auge des Leoparden von Henning Mankell:

    "Der Tod ist flüchtiger, ein kühler Wind, der über den Fluß heranweht, ohne daß das Wasser sich kräuselt."

    "Unsere Lebensspanne ist kaum länger als die unserer Vorväter, aber mit Hilfe unserer Technik haben wir sie verbreitert. Wir leben in einer Epoche, in der einem angesichts von Entfernung und Zeit nur noch selten schwindlig wird."

    "Immer entscheide ich mich für den Platz in der dunkelsten Ecke, denkt er. In der Gesellschaft von anderen Menschen suche ich stets nach einem Versteck."

    "Das Meer. Eine blaugrüne Welle, die Richtung Ewigkeit rollt."
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von lalumière am Mo 06 Feb 2012, 19:46

    Hallo ihr Very Happy
    Also ich hab auch noch welche aus "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón

    Einmal hörte ich einen Stammkunden in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glauben, begleiten uns ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wieviel wir lernen oder vergessen.
    Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seelen derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben.
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von frufo.dickmann am Mi 08 Feb 2012, 20:57

    Ich lese gerade Erebos von Ursula Poznanski,
    dabei sind mir diese Zitate ins auge gesprungen:

    1. "Am Ende sterben wir alle. Seltsam, dass die meisten solch ein Aufhebens darum machen, ob es nun früher oder später passiert. Die Zeit fließt dahin und wir treiben mit, sosehr wir auch versuchen, gegen den Strom anzuschwimmen."

    2. "Am Ende wird es Sieger und Verlierer geben.
    Wer die Sieger sein werden, tut nichts zur sache.
    Entscheidend sind die Verlierer und ich bete darum,
    dass es die Richtigen trifft."
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Salissa am Do 09 Feb 2012, 11:49

    Hallo,

    ich möchte dieser tollen Sammlung ein paar meiner Lieblingszitate hinzufügen :-) Leider habe ich manche nur auf Englisch griffbereit.


    It doesn´t matter how far you move if you never go anywhere.
    (Gargoyle - Andrew Davidson)

    Hoffnung macht stark. Angst tötet - diese simple Wahrheit passt zu allen Situationen, zu allen Entscheidungen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, zwischen Hoffnung und Angst wählen und alles, was wir tun, einer dieser Empfindungen unterordnen müssen. Begrüßen wir die Dinge, die auf uns zukommen, mit Freude? Oder mit Argwohn?
    (Shadowfever - Karen Marie Moning)

    Some things are sacred. Until you act like they´re not. Then you lose them.
    (ebenfalls aus Shadowfever)

    Denn am Ende hat man nicht immer Einfluss darauf, was man behalten kann. Nur darauf, wie man es loslassen kann.
    (Die Flucht - Ally Condie)
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Inauris am Fr 10 Feb 2012, 14:36

    Ach, nach dem hineinschnuppern vom Buch: Der schnellfüßige Achilles von Stefano Benni lässt mein Leserherz höher springen Hach

    Was geschieht mit den sogenannten normalen Menschen, wenn sie unversehens einen Verrückten begegnen, der schreit oder sie mit einem unverständlichen Delirium überfällt? Wenn sie jemanden zusammengestürzt am Boden oder von einem Kampf auf die Stufen einer Kirche genagelt sehen?
    Nach der Begegnung verharren sie regungslos, mit einem Ausdruck des Unbehagens, der Angst oder der Benommenheit. Doch ihr Gesicht ist verändert, es ist, als wären sie von einem grellen Licht fotografiert worden, sie schütteln den Kopf, sprechen mit sich selbst, einen Augenblick langscheint auch ihre Normalität angeschlagen zu sein. Was haben sie im Blitz dieses Lichtes gesehen, welche Landschaft, welchen Spiegel, welche unverträgliche Wahrheit, die sie zwar gleich darauf wieder vergessen werden, deren Bild aber für immer in irgendeiem dunklen Winkel ihres Herzens, in der in Flammen aufgehenden Bibliothek ihres Lebens verweilt?
    Ach, ich könnte das ganze Buch hier hineinschreiben, aber ich glaube, das wäre nicht so gut Ich bin unschuldig Schwitz
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    Re: Zitate aus Büchern

    Beitrag von Lexi am Fr 02 März 2012, 16:36

    Aus:
    Der Kinderdieb von Brom




    Die Miene der Dame verhärtete sich. "Dieser Gott der Versöhnung und des Friedens findet offenbar großen Gefallen daran, das Land in Blut zu baden."

    "Dies ist das Ende, alter Freund. So oder so ist es das Ende."

    Nick konnte sich kaum vorstellen, wie viele Unschuldige wohl auf beiden Seiten gestorben waren, weil die beiden Parteien es nicht hinbekamen, einfach mal miteinander zu reden. [...] Beide Seiten waren verdammt gewesen, sobald die Menschen einen Fuß auf den Boden von Avalon gesetzt hatten, das war die schlichte, tragische Wahrheit hinter diesem ganzen Alptraum.

    Dämonen und Engel und Gott und der ganze Scheißdreck, dachte Nick. Auf einmal wurde ihm klar, was wohl auch Blutrippe begriffen hatte: dass sie in der Klemme saßen, dass die einzigen Dämonen hier diese Männer in ihren langen schwarzen Umhängen waren, dass es nichts gab, was sie hätten sagen oder tun können, um diese kranken Sadisten davon abzuhalten, sie zu Tode zu foltern.





    Ein Buch voller Abscheulichkeiten und dabei beklemmend gut.

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    Re: Zitate aus Büchern

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