Pooly's Kunst und Schreibforum

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Pooly & Co.

    The Deal (Fuchfee & Ney)

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Di 14 Sep 2010, 17:09

    Etwas verdutzt musterte er sariel, bevor er wieder haslbherzig lächelte und nickte. Obwohl es ihn ja kaum interessierte. Maurice würd eihn so oder so immer hassen, und Lynn war ihm abgesehen von ihrer praktischen Herkunft völlig egal. Ja, genau! Egal. Weil sie ihm egal sein musste. sie und jeder hier. Es würde seine Arbeit deutlich behindern. Und hatte man ihn nicht am Leben gelassen, gerade weil er ein so talentierter Mörder war?
    "Es kümmert mich nicht", flüsterte er also Sariel hinterherr und erschrak dann beinahe ziemlich als Lynn plötzlich neben ihm war.
    Und jetzt wollte sie wieder das freundliche Mädchen spielen!
    Was war nur los mit Frauen heutzutage? In der küche sollten sie bleiben! Ein Blick aus Maurice bestätigte ihm, dass dieser das wohl andrrs sah. er schob sich die brille zurecht, bevor er sarile antwortete. "Ich fand es lediglich passend die Hausbesitzerin etwas von diesem gespräch abzulenken und ihr unter die arme zu greifen.-"
    So sachlich wie er es sagte weckte er das gefühl in seinen mitmenschen, er könne sich niemals verlieben. Seufzend wandte Ethan sichb wieder Lynn zu.
    "Natürlich geht er immer auf mich los. Ich bin der mit dem Halbsband-schock-dingens. mit mir kann mans ja machen."
    Es klang nur halb so beleidigt, wie es eigentlich hatte klingen sollen. maurice ignorierte ihn geflissentlich.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Di 14 Sep 2010, 17:48

    Lynn lächelte versonnen. "Na dann....das ist aber sehr nett von dir. Sie hat sich bestimmt sehr darüber gefreut.", sagte sie zu Maurice, ohne weiter aufzusehen. Dann seufzte sie. "Nein kann man nicht. Ich glaube du weißt ganz gut, dass du dich theoretisch wehren könntest."
    Aufmerksam musterte sie Ethan mit ihren warmen, braunen Augen. Wenn das Licht richtig fiel, schien sich ein kaum merklicher Hauch von Grün darin zu spiegeln. Langsam stand sie wieder auf.
    "Ich glaube ihr könnt gut auf mich verzichten. Ich gehe nach oben. Wenn etwas sein sollte...."
    Sie sprach nicht zuende. Als sie die Küche verließ, schwangen ihre Zöpfe hinter ihr her. Sariel blieb sitzen. Diese beiden Männer waren einfach zu ulkig. Er wollte sich eventuelle nächste Szenarien nicht entgehen lassen. Abwartend grinste er breit.

    Oben angekommen warf sich Lynn auf ihr Bett. Fasste sich an den Kopf. Er tat weh. Er schien fast zu platzen, wie immer, wenn sie das Gefühl hatte, dass da etwas in ihr war, was raus wollte. Sie fühlte sich furchtbar. Nicht einmal die Stille des Zimmers beruhigte sie.

    In ihrem Traum erwachte sie. Sie trug das Nachthemd, das sie getragen hatte, als sie ohne jegliche Erinnerung am Waldrand saß. Sie setzte sich in ihrem Bett auf. Das Zimmer war riesig und kostbar eingerichtet. Obwohl sie es nicht kannte, kam es ihr vertraut vor. Wie ein Ort, an dem ihr ruheloses Herz Frieden finden würde. Kalter Wind flatterte durch das geöffnete Fenster, ließ die hellen Vorhänge flattern und bereitete Lynn ein leichtes Frösteln.
    Aber davon war sie nicht geweckt worden. Es waren polternde Schritte. Ein Blick nach draußen verriet ihr, dass es mitten in der Nacht war. Der Mond stand groß und hell am Himmel.

    Unsicher stand sie auf. Lauschte. Hörte Schreie. Entsetzliche Schreie. Und immer wieder dieses Poltern und Rumpeln. Sie rannte auf den Gang. Obwohl sie all dies hier nicht kannte, wusste sie genau wo sie hinlaufen musste. Sie tat es einfach. Sie rief zaghaft etwas, das sie sonst so ungern aussprach. Was ihr sonst so sehr zu schaffen machte. "Vater....? Mutter....?"
    Sie sah Chaos um sich herum. Umgestürzte Möbel, zertrümmertes Geschirr und Glas.... Ängstlich lief sie hinaus in dem Garten, versuchte den Schreien und furchteinflößenden Geräuschen zu entkommen. Und da stand er im Garten. Traurig lächelnd. So als würde er gleich alles verlieren, was ihm lieb und teuer war. Trotzdem stand er stolz aufrecht, in einem Anzug, ohne eine offensichtliche Furcht zu zeigen. Es war der Mann, mit dem sie unbeholfen getanzt hatte. Er sagte einen Namen, den sie nicht verstand. Als sie nicht reagierte, trat er auf sie zu, und zog sie weg. Ließ sie allein. Entfernte sich immer mehr von ihr.

    Lynn wollte ihm nachlaufen, streckte ihre Hände nach ihm aus, aber dann hielt sie unsicher inne. Männer tauchten auf. Sie packten diesen Mann, hielten ihn eisern fest. Redeten auf ihn ein. Er lächelte immer noch leicht traurig. Sie hielten Waffen auf ihn gerichtet. Schwerter, Dolche, Schusswaffen. Es roch nach Feuer.
    Sie wollte schreien. Sie wollte es nicht sehen, und doch konnte sie nicht anders. Da legte sich plötzlich eine warme Hand über ihre Augen. Hielt sie ihr zu. Sie begann entsetzlich zu weinen, obwohl sie auch so wusste wer es war. "Sieh nicht hin. Sieh nicht hin....", flüsterte er verzweifelt. Er riss sich selbst so sehr zusammen. Lynn hörte einen Schuss. Er zeriss das Schweigen. Und in diesem Augenblick zeriss ihr Inneres. Sie sackte schluchzend in sich zusammen. Fühlte sich so schwach. Ihr Herz tat so weh. "Sieh nicht hin...", wiederholte er und hielt sie trotzdem fest.
    Lynn konnte nicht einmal schreien. Die Angst und Verzweiflung schnürten ihr alles zu. "Hör mir gut zu. Wir zählen bis zehn. Und dann lasse ich dich los. Und dann....verschwinden wir von hier. Du siehst nur mich an, und schaust dich nicht um. Hast du das verstanden?"
    Schwach nickte Lynn. "Sieh dich nicht um. Konzentrier dich nur auf mich.", flüsterte er und drückte sie trotzdem ganz fest.
    Lynn nickte erneut. Aber die Tränen hörten nicht auf.


    Es war derjenige, der zu ihr gesagt hatte, sie sollte auf ihn warten. Und alles würde dann gut werden. Er war nie gekommen und hatte sie bis jetzt zurückgelassen. Der ruhelose Traum ließ Lynn nicht erwachen. Diese Wohltat ließ er nicht zu.
    "Wenn alles brennt....warum verbrenne ich nicht mit allem?", flüsterte sie tief versunken in ihrem düsteren Schlaf.

    (Ich bin dann erst wieder um 20:30 Uhr da. Bis dann ^-^)

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am So 19 Sep 2010, 17:06

    Lynn ging, Ethans Blick nachdenklich auf ihr. Erst als sie weg war murmelte er: "Vielleicht weiß ich besser als du, das ich das nicht kann..."
    Sariel mussten sie beide enttäuschen. Maurice schnitt ungerührt weiter das Gemüse auf der anrichte, und das mit einer brutalität, die Ethan ab und an beinahe zusammenzucken ließ. Erst eine gute stunde später, gegen mittag, tauschten sie einen langen Blick, den beide gleich deuteten. Es war ein Uhr als sie in den wald aufbraucehn, Tills eiligem Ruf folgend.

    Obwohl die Sonne direkt über ihnen in ihrem strahlernden Zenit am Himmel stand, drang nur wenig des gleißenden Tageslichts durch diue dichten Baumkronen zum Boden hindurch.
    Die Bäume erstreckten sich wie riesige Arme zum Himmel und öffneten ihre Kronen erst gute zwanzig Meter über dem Boden, mindestens das. Überall tanzten und zuckten die schatten, verschlangen das letzte biosschen licht, und ließen ein unheimlich stilles zwiellicht zurück, dass wenig von der istuation preiosgab. Ethan trug mittlerweile wieder seinen dunklen Umhang in dem er all seine waffen sicher verstaut hatte, udn ging voran. Es ging bergauf, nicht steil, aber so, dass man leicht auf dem rutschigen Laub fallen konnte. Till flog vor ihm. das große Tier schien sich in dem gewaltigen Wald perfekt auszukennen.
    "Du bist dir sicher, dass sie noch leben?", fragte Maurice. Ethan warf ihm einen langen, ernsten Blick zu.
    "Bin ich nicht. Es ist schon einiges her, seit Till mir gezeigt hat, dass sie leben."
    "Sie könnten tot sein.", sprach Maurice die vermutung ganz sachlich aus.
    "Ja."
    Und damit war die sache erledigt. Till verschwand mit einem aufschrei in den schatten und ließ die gruppe zurück.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am So 19 Sep 2010, 19:35

    Unsicher blickte sich Lynn mit angezogenen Schultern um. Diese Wälder machten ihr Angst, warum wusste sie nicht genau. Den Traum, den sie gehabt hatte, hing ihr immer noch nach. Er verschwand einfach nicht aus ihrem Bewusstsein. Während sie näher darüber nachdachte, stapfte Sariel angewiedert durch den matschigen Boden. Es roch nach feuchter Erde und toten, fauligen Laub und ab und zu war der einsame Schrei eines Vogels zu vernehmen. "Es wirkt fast so, als würde auf diesen Wäldern ein Fluch liegen...", flüsterte sie dem Kater angespannt zu. Es war einfach alles viel zu düster und beunruhigend für ihren Geschmack. Sariel brummte nur als Antwort, aber er ließ durchblicken dass es ihm hier auch nicht gerade gefiel.

    Lynn verlor auf dem matschigen und rutschigen Boden plötzlich das Gleichgewicht und wäre fast hingefallen. Doch sie fing sich rechtzeitig und versuchte wieder einen festen Stand zu finden.
    Anstatt weiterzulaufen blieb sie stehen und starrte auf dem Boden. Sie ging in die Knie und schob etwas frisch gefallenes Laub zur Seite. Darauf waren ein paar tiefe, größere Pfotenabdrücke zu sehen.
    Sariel schnüffelte an den Spuren. "Es ist schon einige Zeit vergangen, seit sie hier vorbeigekommen sind.", merkte er an. Lynn wandte den Blick wieder ab und beschleunigte die Schritte, um Ethan und Maurice zu folgen. Jetzt wusste sie zumindest, dass die Totems nicht ganz so groß waren wie Sariel in seiner eigentlichen Form. Ob es beruhigend war oder nicht, konnte sie erst sagen, wenn sie den Totems gegenüberstand.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Mi 29 Sep 2010, 17:45

    Das Murmeln des Mädchens zu ihrem Kater bekam von den Männern wohl niemand mit, außer der Eule, die sich ruckartig hatte zurückfallen lassen, und damit Ethan für einen kurzen Moment zum stocken gebracht hatte.
    Wieso beweg6te sich das schattenhafte tier in diesen wäldern auch so schnell? Es war nur allzu deutlich dass Till ganz in seinem Element war.
    Auf dem Boden neben Lynn tapste er fortwärts - auf dem Boden hatte eoin Vogel wirklich keinerlei eleganz mehr, wie er es in den lüften durchaus hatte - und klackerte zufrieden mit seinem Schnabel.
    "Paperlapapp. Es ist ganz toll hier."
    Tatsächlich schien Till trotz der drohenden Gefahr alles andere als angespannt. Ethan dagegen war wachsam und hatte jede Faser seines Körpers gespannt. Maurice hatte den Stoff des Ärmels an seinem Oberarm gepackt und ihn festgehalten, kaum dass Sariel die worte gesprochen hatte, als wäre es ethan der vorgehabt hatte, weg zu rennen. Pah! Nicht er war hier der motivierte - hatte nicht Lyxnn so verzweifelt diese unnützen Menschen retten wollen?
    Mit einem augenverdrehen ließ er sich mit weiter zerren.
    Den Blick auf der suche nach spuren selbst auf den Boden gewandt.
    Fest entschlossen nichts zu sagen lag es an Maurice mit seiner kalten Stimme, die stille irgendwann zu brechen.
    "Dann...sollten wir uns beeilen um ihre spur zu verfolgen."
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Mi 29 Sep 2010, 19:04

    Sariel nickte bei Maurices Kommentar entschlossen, aber sein schwer zu deutendes Grinsen war immer noch auf seinem Gesicht.
    Lynn lächelte Till zu und versuchte etwas zuversichtlicher auszusehen, als sie sich im Moment fühlte. Langsam stand sie auf und versuchte die anderen mit eiligeren Schritten einzuholen. Sariel war schon längst voraus gelaufen und versuchte die Fährte aufzunehmen.

    Eine Weile lang passierte gar nichts. Je länger sie sich ihren Weg durch diese finsteren Wälder bahnten, desto kälter schien es in Lynns Herz zu werden, und desto schwerer fühlte es sich an. Aber Lynn wusste auch, das jedes unötige Gespräch mitunter zu auffällig gewesen wäre. Das einzige, was ihre Nerven stetig dünner und dünner werden ließ, waren die kreischenden Vogelschreie, die ab und an schlagartig durch die Stille hallten und einem bedrohlichen Fauchen glichen.

    Plötzlich hielt Sariel inne. Und Lynn auch. Beide rissen alamiert die Köpfe herum. Ohne zu zögern entsicherte Lynn blitzschnell ihre Waffe und richtete sie auf das Gebüsch. Das letzte was die Gruppe hörte, war das Trippeln sich schnell entfernender Pfoten. Angespannt blieb das Mädchen stehen. "Ich wollte nicht unötig schießen. Der Schuss hätte sie nur aufgeschreckt und noch wissen sie nicht, warum wir genau hier sind"
    Sariel setzte sich kurz und begann seine Pfoten angewiedert von Matsch zu befreien. "Auf sie treffen müssen wir letzten Endes. Wenn sie von selbst zu uns kommen, alle auf einmal, umso besser.", murmelte er.
    Er wollte noch etwas sagen, aber ein panischer Schrei schreckte den Kater auf. Es war der Schrei eines Mannes. Sariels Ohren zuckten und auch Lynn lauschte beunruhigt. "Ich höre ein Knurren und Kläffen.", wandte sich Sariel an die anderen. "Vielleicht 15 Fußminuten von hier entfernt."

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Do 30 Sep 2010, 22:52

    Kaum Aufmerksamkeit ließen der große Vogel und sein Besitzter den Begleitern zukommen. stur blieb der Blick gerade aus gerichtet, die grünen Augen suchten vergebens nach Bewegungen im Dickit bis Sariel und Lynn reagierten und auch er bereits in seinen Taschen nach einem Dolch griff. Letztendlich erwies es sich als unnötig, und er gab seine angespannte, kampfbereite haltung schnell wieder auf.
    Beide, Ethan und Maurice, schienen dennoch recht dschnell zu reagieren kaum dass Sariel die Zeit nannte, und beide eilten recht schnell voraus, beschleunigten zumindest ihren schritt.
    Der Mann hatte geschrien,m und das verhieß sicher nichts gutes. eigentlich war es für Ethan ganz offensichtlich, dass er tot war. Ein kurzer Pfiff genügte um Till vorzuschicken. um sie alle vorzubereiten.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Fr 01 Okt 2010, 15:21

    Lynn zögerte kurz stirnrunzelnd. "Sie haben uns schon längst gewittert, oder? Ansonsten hätten wir die Windrichtung ausnützen können...."
    Sariel nickte. "Du glaubst doch nicht, dass das Totem uns ohne Grund nachgeschlichen ist?", antwortete er leise und lauschte immer noch konzentriert. Lynn eilte den anderen beunruhigt hinterher. Sie würden auf direkten Angriff gehen müssen. Eigentlich hätte sie sich lieber verdeckt genähert und versucht aus dem Hinterhalt anzugreifen, aber allein durch den Schrei des Mannes war dies nicht mehr möglich.

    Trotz ihrer Aufregung war Lynn besonnen genug, Sariel zuzunicken und dadurch dafür zu sorgen, dass ihr Begleiter augenblicklich ins Gebüsch verschwand, um sich zu verbergen.
    Ihr erschien diese Taktik für so eine Situation am besten.
    Ihre Gruppe kam keinen Augenblick zu spät. Als die Schreie des Mannes häufiger durch den Wald hallten und verzweifelter wurden, rannten sie los. Offensichtlich war es der erwähnte Vater, um den es sich handelte. Panisch lag er unter den wuchtigen Klauen eines Totems, das wie die Mischung aus einem Hund und Wolf aussah und gnadenlos immer wieder zubiss. Da der Mann sich reflexartig immer wieder mit den Händen und Armen schützte, und rechtzeitig zur Seite warf, hatte das Totem noch nicht seinen Hals erreichen können. Um sie herum standen viele hunde- und wolfsartige Totems. Und inmitten von ihnen saß ein riesiges, schwarzes Totem, dessen Fell bläulich glänzte. Es war fast so groß wie ein Pferd, und so überragte es die anderen Totems oft um einiges. Fast königlich und erhaben saß es zwischen den anderen, so als würde die ganze Sache nur sie etwas angehen.

    Als aber Maurice, Ethan und Lynn auf die Lichtung traten, wandte es langsam den Kopf. Die riesigen, spitzen Ohren zuckten und das Maul war zu einem spöttischen Lächeln verzogen und entblößte spitze, gefährlich aussehende Fangzähne. Eisblaue Augen, in denen ein gefährlicher Goldton aufblitzte, richteten sich auf die Eindringlinge und schienen selbst ihre Gedanken zu registrieren. Man merkte nicht nur sofort, dass es sich um ein sehr altes und mächtiges Totem handelte, sondern man fühlte es auch, so erdrückend und einnehmend wirkte die Aura selbst auf einfache Menschen.

    Lynn reagierte als erste. noch bevor das Totem erneut zubeißen konnte, warf sie ihr Wurfmesser dazwischen. Jaulend sprang das Totem zur Seite und leckte sich nervös über die Schnauze, die einen blutigen Schnitt abbekommen hatte. Vibrierend blieb das Messer in einem Baumstamm stecken. Wie bei einem Startschuss sprangen mehrere Rudelmitglieder auf das Mädchen zu, aber Lynn wartete ab, bis sich ihre Gegner ihr genug angenähert hatten, um dann plötzlich ein Glasröhrchen zwischen ihren Händen zu zerbrechen und den meisten der Angreifer ein weißes, scharf riechendes Pulver entgegen zu werfen. Mehrere winselten auf, als sie registrierten dass ihre Augen und empfindlichen Nasen dadurch schmerzhaft angegriffen wurden und sie nicht mehr in der Lage waren, richtig zu sehen oder sich gar zu konzentrieren. Diejenigen, die verschont geblieben waren, machten einen Satz und wichen vorsichtig zurück. Dieses Mädchen war anscheinend eine nicht einfach zu schnappende Beute.

    Sofort hastete Lynn zu dem Mann und stellte sich schützend vor ihn. Nervös wagte sie einen Seitenblick, ob alles mit ihm einigermaßen in Ordnung war. Genau konnte sie es nicht sagen, aber er schien zumindest durchzukommen, wenn er nicht erneut angegriffen werden würde. Und wo befand sich sein anderer Sohn?

    Gemächlich stand der Rudelführer auf. Nur sein angespannt hin- und herpeitschender Schweif verriet eine gewisse Wut.
    Sein belustigtes, aber bedrohliches Grinsen war immer noch nicht verschwunden, und provozierend neigte er seinen wuchtigen Schädel.
    "Nicht schlecht."
    Seine Stimme war tief und dunkel, aber weich wie Samt. Und es wurde offensichtlich, dass es sich um ein männliches Totem handelte.
    Einige Rudelmitglieder kehrten an seine Seite zurück und spannten sich zum Angriff bereit an.
    "Was verschafft mir die Ehre eurer Einmischung, Menschen? Warum unterbrecht ihr unser Spiel und bleibt nicht in euren sicheren Häusern?", fuhr er fort. Dann schnüffelte er, und bei dem Geräusch bekam Lynn eine Gänsehaut. "Obwohl....ihr riecht nicht nach diesen Dorfleuten."
    Sein Lächeln verriet aber dass er schon längst vorher gewusst hatte wie sie rochen und dass sie vermutlich keine normalen Bürger waren.
    Er schritt auf und ab, doch dabei verlor er keinen der Menschen aus dem Blickfeld.
    "Mein Name ist Yelahiah, und ich hatte schon Träger, da waren eure Urgroßeltern noch nicht einmal ein Gedanke."

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am So 03 Okt 2010, 11:58

    Ethan hatte keine sonderlichen Probleme die wachsende Anspannung zu verbergen. Die Augen blieben ruhig, um die Lippen des Assasinen lag nicht einmal ein Zucken.
    Jahre hatte ihn die Ruhe und Kälte gelehrt. Nicht einmal der Anblick des Mannes, der wohl aus m,ehreren Wunden blutete und gar nicht anders konnte als schmerzen zu erleiden, rührte ihn. Nicht einmal lynn, die soviel gab alles in die Hand zu nehmen, was er für Lächerlich empfand.
    Er hatte Maurice und Lynn ein "Wartet!" zugebrüllt, und war wie immer ignpriert wurden. Was störte es ihn auch?
    Mittlerweile war Ethan recht überzeugt dass sich eine Chance finden würde, in der er davonlaufen konnte. Ganz einfach. Und dieses Band um seinen Hals würde er schon irgendwie abbekommen. Die Eule hatte ihm die Bilder bereits zuvor gesandt, umso weniger war überraschend was er sah.
    Im grunde war es nichts im Vergleich zu der Überraschung, wie schnell Lynn reagierte. Ethan musste noch immer zugeben dem Mädchen nicht allzu viel zugetraut zu haben. Wenn man es nicht "unterschätzen" nennen konnte. Nein, das würde er niemals.
    Er ging kampfbereit in eine etwas geduckte haltung, die hände bereits unter den umhang gesteckt, als das totem sich erhob. bEthan runzelte einen Moment noch die Stirn.
    War es Arroganz, Leichtsinn, oder schlichttwedg die Dummheit dieses Wesens, dass es begann, mit ihnen zu sprechen? Ethan hatte Dramatiker noch nie sonderlich verstanden-. Nicht, wenn es doch viel einfacher wäre alles augenblicklich zu beenden. Ein professioneller Krieger gab den Feinden keine Chance, und keine Zeit zu leiden - er tötete sofort, wenn es keinen guten Grund gab, den anderen am Leben zu lassenm.
    Und dieses Totem? Prahlte mit seinen Erfahrungen und machte einen Anfängerfehler!
    Ethan tat so, als wäre er nervös.
    Den Blick ließ er unruhig durch die Gegend schwenken, die Lippen begannen zu bebeb, selbst die Hände unter dme Stoff seines Umhanges schienen zu zittern.
    Nicht sterben.
    Irgendwie lehrte es die Zeit ja aucxh, selbst die Gedanken kreisen zu lassen. es war gar nicht nötig zu denken.
    Die Stimme laut erhoben, als wäre dieser ausruf denn notwendig, wandte er sich mit einer erhobenen Hand an den Rudelführer.
    "Wir...Wir sind stärker als ihr denkt!"
    Und mit diesen Worten zog er die langen, silbernen Nadeln aus seinem Umhang hervor und warf. Direkt gezielt auf den Rudelführer. Zehn davon. Und in Richtung vieler anderer. Und kaum dass er warf stolperte er und fiel zu Boden, die Nadeln ihrerseits bohrten sich in die Bäume hinter den Totems. Ethan am Boden wich auf den glatten Blättern zurück, den Blick noch einmal panisch umherschweifen lassend - immerhin hatte er kein einziges Mal getroffen.
    Im Hintergrund flog unscheinbar die Eule Till mit einer der Nadeln im Schnabel. Und schickte Ethan ein Bild.
    Aus der klaren Sicht der Eule.
    Die die Fäden erkannte.
    Und nun auch er.
    Hauchdünne Fäden, die nur matt im Licht ein klein wenig glänzten und kaum zu erkennen waren. Das, und messerscharf. Ethans liebste Waffe.
    Er rappelte sich mühsam auf, statt den sich scheinbar nutzlos erscheindenden Nadeln nun zweei Dolche in der Hand.
    Ratlos warf er einen Blick zu maurice, der am Rand stand, an einen Baum gelehnt, und sich die Brille hochschob.
    Die Lippen formten fortwährend worte, die Ethannicht verstand, bis er selbst die Bewegungen nachahmte und versuchte zu ekennen, was der andere da tat.
    Rechnen.
    Maurice rechnete.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am So 03 Okt 2010, 15:41

    Nach einer Weile kam Lynn zu dem Schluss, dass Ethan blöffte. Es passte nicht zu ihm, in so einer Situation allzu große Angst zu verspüren. Ganz im Gegensatz zu ihr, aber sie war auch vollkommen anders als dieser Auftragskiller. Yelahiah wandte nur leicht den Kopf, als Ethan seine Nadeln warf. Ganz so als wüsste das wuchtige Totem allein durch das Geräusch der Luft, ob die Nadeln gefährlich nahe kommen würden oder nicht.

    Irgendetwas stimmte nicht. Lynn konnte nicht sagen was es war, aber sie war aus vielerlei Hinsicht beunruhigt. Sie warf einen fragenden Blick hoch zu den Baumwipfeln. Sariel hatte sich so gut wie unsichtbar in die günstigste Position verzogen, in die er sich in so einem Moment verziehen konnte. Er hatte die Windrichtung für sich ausgenutzt und so konnte ihn keiner der Gegner richtig wittern. Oder nicht in dem Ausmaß, das ihnen verraten würde, dass er sich verborgen in ihrer Nähe aufhielt.

    Unsicher drehte sich das Mädchen kurz dem verletzten Mann zu. Einen Moment lang spielte Lynn mit dem Gedanken nach dem anderen Jungen zu suchen, aber sie konnte diesen Mann nicht zurücklassen. Sobald sie ihre Position verlassen würde, wäre er wieder in größerer Gefahr. In noch größerer, als sie ohnehin alle schon waren. Ihr Blick schweifte zu Maurice, der irgendetwas vor sich hinbrabbelte. Sie zog fragend die Augenbrauen zusammen. Wenn es sich in diesem Moment nicht zu schräg angehört hätte, würde sie fast sagen dass Maurice.....rechnete? Zumindest wirkte sein Gesichtsausdruck so und die Tatsache, dass er kurze, knappe Worte zu sagen schien.

    Lynn kehrte zu ihrem ursprünglichen Gedanken zurück. Yelahiah schien aus einem anderen Grund so selbstsicher zu sein. Die Geräusche des Windes waren eine Sache, seine besseren Sinne und Instinkte eine andere. Aber da war noch etwas.....
    In ihr machte sich eine böse Vorahnung breit. Es musste noch einen Grund dafür geben, dass sich Sariel dorthin verzogen hatte, wohin er sich verzogen hatte. Und auf einmal war die Auflösung in ihrem Kopf. Deswegen hatten die Totems auch noch zusätzlich so gut ihre Opfer finden und festhalten können. Und sie so schnell mitbekommen. Sie hatten sie schon bemerkt, als Lynn und ihre Gruppe den Wald betreten hatten.

    Verzweifelt sah sie sich um und dachte angestrengt darüber nach, wie sie die Situation für ihre Mitstreiter am besten lösen konnte. Sobald sie ihnen zurufen würde, was war, würde Yelahiah vielleicht alle seine Register ziehen. Lynn seufzte kurz und blickte zweifelnd nach oben. Ihr behagte es überhaupt nicht ihre Sicherheit.....ihr Leben jetzt, in so einem Augenblick in die Hände von.....einem Auftragskiller und einem Eisklotz zu legen. Aber ihr blieb nichts anderes übrig. Alles andere was passieren könnte, wäre schlimmer als das.
    Sie ging in die Knie. Langsam, so gut es ging geräuschlos, tat so als würden ihre Beine sie vor Nervosität nicht mehr so gut halten. Dann legte sie behutsam, fast prüfend ihre Hände auf die Erde.

    Zuerst passierte gar nichts. Außer dass Lynn fast gänzlich in ihrer Konzentration zu versinken schien und eine seltsame, innere Anspannung sie fast vollkommen einnehmen zu schien. Und dann brach es über Yelahiah herein. Mit einem dumpfen Aufprall sackte das imposante Totem in sich zusammen und stieß einen gequälten und überraschten Aufschrei aus. Verwirrt und verunsichert wandten die meisten Rudelmitglieder die Köpfe in seine Richtung.
    "Du Miststück!", brüllte er und warf sich voller Wut hin und her. "Du verdammtes Miststück!"
    Mit großer Anstrengung rappelte er sich wieder auf. Aber etwas fehlte ihm. Er konnte sich zwar wieder auf den Beinen halten, aber es schien ihm etwas zu fehlen. Lynn verließ ihre Position nicht. Verbissen hatte sie die Augen auf Yelahiah gerichtet. Blickte ihn fast niedergeschlagen an, so als wüsste sie genauso wenig wie er, wie die Situation ausgehen würde.
    Aufgebracht fletschte er die Zähne und knurrte tief. Sein Fell hatte sich gesträubt. Aber er schaffte es auch nicht, Lynn anzufallen, obwohl er es mit Sicherheit wollte.

    Yelahiah kontrollierte die Erde. Sie kommunizierte mit ihm, verriet ihm wer darauf lief, wie er sich bewegte und wie weit er von ihm entfernt war. Oder was sich über ihr und auf ihr befand. Und wenn er es wollte, konnte er andere damit festhalten. Nur jetzt nicht, denn Lynn blockierte mit all ihrer Macht diese Fähigkeiten von ihm und entzog ihm stetig seine Energie, die er nicht zurückziehen konnte, da sie stetig mit der Erde verbunden war. Diesen Fluss konnte nicht einmal Yelahiah aufhalten oder kontrollieren. Seine Existenz war so eng mit der Erde verknüpft wie Lynn mit ihren fehlenden Erinnerungen.
    Sie hoffte Ethan und Maurice würden verstehen, was sie damit bezweckte und um was es ging. Und irgendwie begreifen, dass sie selbst nichts mehr anderes tun konnte, wenn sie sich darauf konzentrierte jemanden zu blockieren oder ihm Kräfte zu entziehen. Und dass es mitunter ein Tod auf Raten war, wenn sie zu lange damit warteten, Yelahiah außer Gefecht zu setzen.

    Yelahiah verstand zumindest, dass Lynns Stärke auch ihr Schwachpunkt war. Mit einem Kopfnicken gebot er seinen Rudelmitgliedern, das Mädchen anzugreifen. In Scharen sprangen sie los und hetzten in ihre Richtung. Immer noch verbissen bewegte sich Lynn kein Stück. Nur lag jetzt etwas Verzweiflung in ihrem Blick. Ihr Herz raste, was vermutlich nur die Totems hören konnten. Noch bevor das erste Rudelmitglied sie erreichte, begann es in den Baumwipfeln und Zweigen leicht zu knacken. Je mehr das Knacken und Rascheln den Boden erreichte, desto lauter wurde es, und desto mehr Zweige und Äste brachen.

    Ein paar Totems legten die Ohren an, zogen die Schwänze ein und gingen jaulend ein paar Schritte rückwärts. Die todesmutigen unter ihnen versuchten sich zu fassen und sprangen los. Nur um dann brutal zurückgeworfen zu werden. Wie kleine Spielzeugtiere rutschten sie über die Erde, überschlugen sich oder flogen kurz durch die Luft. Ein lauter, dumpfer Aufprall war zu hören, aber er kam nicht nicht von ihnen.
    Zwischen ihnen und Lynn hatte sich ein riesiges Wesen aufgebaut, das Yelahiah ein gutes Stück überragte. Das schneeweiße, seidige Fell war ein starker Kontrast zu seinem pechschwarzen. Riesige Pranken krallten sich in die Erde, und mehrere imposante Schweife richteten sich fächerartig auf. Das so plötzlich aufgetauchte Wesen schien eine seltsame Mischung aus einem Fuchs und einer Raubkatze zu sein. Die großen, spitzen Ohren zuckten kurz und ein wohlbekanntes, amüsiertes, aber unergründliches Lächeln zog sich über das Gesicht.

    "Mir wurde langsam langweilig.", sagte das Wesen mit einer tiefen und lauten, aber warmen Stimme. Dann legte es provozierend den Kopf schief. "Ich weiß schon warum ich auf einem Baum gesessen bin. Dieser Kläffer hat sein Niveau eben nur unten."
    Die bernsteinfarbenen Augen richteten sich auf Ethan. Blinzelten dem Mann kurz zu, um ihm zu verstehen zu geben, dass seine Fäden das Wesen fast rasiert hätten, wenn es diese nicht bemerkt hätte. Anmutig lief es ein paar Schritte Richtung Lynn, um sich dann neben sie zu setzen.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am So 03 Okt 2010, 18:24

    Ethan konnte letztendlich seine überraschung darübver, dass Lynn dieses Monster irgendwie zum stehen gebracht hatte, doch nicht verstehen. Weniger verstand er das zweite Monster, das regelrecht vom Himmel gefallen kam, aber letztendlich war es Till, der ihn schnell aufklärte, mit einem Bild, das mehr sagte als tausend worte. Die Lippen des Assasinen verzogen sich zu einem matten Lächeln, dass Sariel galt, dann nickte er der Katze nur zu. Und hob beiden Hände. Formte langsam ein X mit ihnen, gerade, als die Monster errneut überlegten, sich auf dss Mädchen zu stützen. und aller zusammen auf Lynn. Und ihn. Und maurice. Immerhin, es waren viele. Er wollte eben sein Netz zuziehen, da berührte ihn Maurice hand auf der Schulter und nachdem der Assasine kurz zusammengzuckt war, sah er auf und beobachtete wieder dsie sich bewegenden Lippen Maurices, die jetzt verstummten um ihm einen kalten Blick zuzuwerfen.
    Für Ethan jedenfalls war nichts überraschender als die worte des anderen, denen er zustimmen musste. Lang würde Lynn das nicht aushalten, das hatten auch er und till bereits erkannt.
    "Der Faden 30° von hier entferntz. Dann zwälf Uhr. Beweg deinen Zeigefinger nur leicht. 3 von ihnen werden zurückgehen. Zieh für die übrigen beiden diesen."
    Die augen des assasinen verengten sich für einen Moment. Dieser Kerl...hatte es gesehen? die Fäden? Dennoch zog er wie beschrieben zu. Zog die Fäden mit einem Mal zurück, die wie gummi zurück in seine richtung peitsc hten, samt den nadeln, und gefährlichb in das fleisch der kleineren totem um Lynn herum schnitten. Die Pfoten lahmlegten. Sie blendeten. Ihnen mit dieser festen geschwindigkeit viele schnittwunden zufügten. Einige wenige wurden in einem faden so gefangen, dass die harten kristallschnüre sie regelrecht zerquetschten. und als Ethan die zwerite Hand zuzog, legte sich die Fäden um das anführende Totem. Bohrten diesen ins Fleisch. auch wenn es hart sein würde, ihn zu halten, oder auf diese weise gar zu töten - sariel konnte so abgesichert sicher den letzten schlag ausführen. Oder notfalls mehrere. Während sich das Kristall langsam aber beständig um die Haut des Monsters zusammenzog.
    Maurice ließ seine Schulter los. Rückte seine Brille wieder zurecht.
    Und hatte das Netz nicht nur entspannt, sondern alle spinnen darin gefangen.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am So 03 Okt 2010, 21:52

    Sariel verstand, was Ethan vor hatte. Besorgt blickte er zu Lynn herunter. Wenn sie sich nicht hätte so anstrengen und konzentrieren müssen, hätte er sie darum gebeten die Augen zu schließen. Aber er konnte sich nur vor Lynn setzen, damit sie nicht alles, was gleich passieren würde, mitansehen musste.

    Das nächste was Lynn mitbekam, war Jaulen und Winseln, Aufschreie voller Panik und Schmerz. Sie hörte ein plitschendes Geräusch, wahrscheinlich das von Blut, was auf die Erde fiel. Allein den Gedanken daran verkrafteten ihre Nerven nicht. Keinen Augenblick zu spät war Yelahiah gefangen. Lynn versuchte zu Atem zu kommen. Als sie sich an die Stirn fasste, zitterten ihre Finger. Sie versuchte ihr bestes zu geben sich wieder zu fassen, aber zu viel hatte ihr der Einsatz ihrer Fähigkeiten abverlangt.

    Sariel tauschte einen kurzen Blick mit Ethan aus und zögerte dann keine Sekunde. Mit einem Satz sprang er los und mit voller Wucht fand sein anmutiger Körper auf Yelahiah Halt. Das einst so stolze und imposante Totem war selbst binnen weniger Sekunden zur Beute geworden.
    "Was hast du nur getan, Kläffer?", seufzte Sariel und fast konnte man so etwas wie Mitleid in seinen Worten heraushören. Yelahiah knurrte kurz gequält auf. Doch dann lag auf einmal Wehmut und Trauer in seinem Blick. "Ich habe auf ihn gewartet, weißt du.", sagte er leise, aber laut genug dass es alle hören konnten. In seiner Stimme lag so viel Zuneigung, dass Sariels Herz allein davon schwer wurde.
    "Er hat zu mir gesagt, ich sollte auf ihn warten. Er würde zu mir zurück kommen. Aber er kam nie zurück."
    Schwer atmete Yelahiah aus. Er wusste sein Ende war gekommen.
    "Die Stadt hat gebrannt. Und mein Träger mit ihr. Ich habe ihn so sehr geliebt, meinen kleinen Jungen. Genauso wie ich seine Mutter liebte und davor seinen Großvater. Und viele Generationen vor ihnen. Er kam nie wieder zurück, mein kleiner Junge. Und daran ist nur Done schuld."

    Lynn rappelte sich langsam auf, ließ es aber dann. Ihre Beine zitterten viel zu sehr, als dass sie sich jetzt einfach so aufrichten konnte.
    "Wenigstens werde ich vielleicht bald wieder mit ihm auf einer Wiese sitzen und dem Wind lauschen. Ja, das werde ich."
    Auf einmal lächelte er. "Dann kümmern mich diese Menschen hier nichts mehr, die uns unseren Lebensraum wegnehmen. Und unsere Beute."

    Sariel hatte Yelahiah seine Würde gelassen. Und die Antwort auf die Frage, warum er hier war. "Es ist schrecklich auf jemanden zu warten, ohne zu wissen wann und ob er wiederkommen wird. Aber am Ende seid ihr doch noch gekommen. Ihr seid doch noch gekommen um mich zu erlösen.", war das letzte was das schwarze Totem bitter hervorstieß, um dann Sariel zuzunicken. Lynn vergrub das Gesicht in den Händen, als Sariel zubiss. Yelahiah blieb still. Und während ihr Auftrag erledigt war, und Sariel langsam wieder abließ, ließ sie die Hände vor ihr Gesicht gepresst.


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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am So 03 Okt 2010, 22:03

    Die Fäden hatten weiter und langsam erbarmungslos zugezogen. Menschen hatte er mit diesen schlingen enthauptet. ihnen die kehlen durchgeschnitten. ihnen mit den nadeln die augen ausgestochen. aber ein totem dieser Klasse damit fest zu halten war etwas anderes. Immerhin hatte er sich mit seinen aufgaben nur selten auf totem konzentrieren müssen. und so etwas wie dieses totem hate er zuvor nie gesehen.
    Nachdenklich ließ er die fäden lockerer als das totem resignierend zu sprechen begann. Ließ einen Blick über die zumeist toten oder zumindest schwer verletzten leiber der anderen totem schweifen.
    Hier hatten sie ihre aufgabe wohl erfüllt.
    Das gespräch ließ ihn jedoch wieder aufhorchen, und kurz warf er einen nachdenklichen blick zu Lynn. er selbst wandte nicht im geringsten den Blick ab, als das tier starb, ging nur zu ihm um ihm die augen zu schließen, was sariel mit seinen pfoten wohl schwerer gefallen wäre.
    Dann erst schnappte er sich Lynn am handgelenk, und zog sie behutsam mit sich zurück in richtung des waldes, zurück in richtung des dorfes, sodass ihr blick nicht mehr auf den leichnam fallen würde.
    "Dann haben wir hier nichts mehr zu tun", war alles, was er sagte.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am So 03 Okt 2010, 22:20

    Obwohl Lynn völlig neben sich stand und sich der Anblick des Blutes in ihrem Inneren eingebrannt hatte, spannte sie ihre Beine an und sperrte sich gegen Ethans Bewegung. Sie sah auf, und obwohl sie am liebsten geweint hätte, lag etwas verbissenes, fast schmerzvolles in ihren Augen.
    "Vielleicht. Aber Ich habe hier noch etwas zu tun.", sagte sie ungwöhnlich angespannt, fast sogar aufgebracht. "Der Junge lebt vielleicht noch. Und wir müssen seinen Vater ins Dorf schaffen. Wir können sie nicht zurück lassen. Wir können es nicht. Ich möchte nicht so jemand sein."
    Sie konnte nicht mehr verbergen, dass sie in diesem Moment aus völlig persönlichen Gründen handelte.

    Schwere, dumpfe Schritte waren zu hören. Sariel tauchte mit einer Seelenruhe auf, die Lynn schon fast wieder nervte. Aber zumindest hatte er auf seinem langen Rücken den verletzten Mann abgeladen.
    Vorsichtig bahnte er sich seinen Weg durch das Laub und durch das Dickkicht, damit er seine verletzliche Last nicht noch mehr Schaden zufügte.
    "Ich kann dich nicht begleiten Lynn. Vergiss das nicht. Aber eigentlich müssten alle gefährlichen Totem außer Gefecht gesetzt sein."
    Lynn ließ den Kopf hängen. Bald würde sich Laub über die toten Leiber legen, sie würden mit dem Wind vergehen und selbst Teil der Erde werden, die letzten Endes auch wieder ein Teil von Yelahiahs Kraft gewesen war.

    Aufmerksam musterte Sariel das Mädchen. "Yelahiah wollte es selbst so. Und sein Tod war einfach für ihn. Einfacher als sein Leben."
    Lynn konnte immer noch ihren Tränen freien Lauf lassen, wenn sie allein sein würde. Sich in ihren Zweifeln und Ängsten vergraben. Als sie wieder aufsah lächelte sie. Nur ihre Augen verrieten sie.
    "Dann werde ich versuchen die Fährte des Jungen aufzunehmen. Mach dir keine Sorgen Sariel. Warum bist du nur in kleinerer Gestalt wie ein verschlafener, fauler, alter Mann? Wenn du so weise und verständnisvoll bist, gewöhne ich mich vielleicht noch daran."
    Sie winkte beiläufig ab und drehte sich um, damit sie in entgegengesetzter Richtung weiterlaufen konnte.

    "Schade um so ein altes und mächtiges Totem.", seufzte Sariel und blinzelte nachdenklich. Dass es vielleicht anders ausgegangen wäre, wäre er nicht mitgekommen, erwähnte er gar nicht.
    "Am Ende waren nicht nur die Dorfleute die in einer ungünstigen Position waren.", murmelte das katzenartige Totem und blickte in den Himmel. Unter dem Yelahiah mit seinem Jungen vermutlich unzählige Stunden gesessen hatte.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am So 03 Okt 2010, 22:26

    Ethans Blick verriert nur kurz überraschung, dann verfinsterten sich die grünen augen wieder und mit einem schulterzucken und einem abweisenden blick erhob er sich gleichgültig und stapfte selbst voran in den wald., till flog leise gurrend hinter ihnen und schickte bilder, bis ethan sich wieder mehr beruhigt hatte. zum thema junge schwieg er. sollten sie das doch allein regeln.
    aber Lynns vorhaben ließ ihn dann doch wieder aufhorchen.
    "ich komme mit. Oder nimm zumindest till mit."
    Beinahe aufgebracht gurrte die eule. Dann begeistert, in gedanken schon bei langen haaren. Ethan schüttelte seufzend den Kopf. jetzt, wo sie gerade erst eine herde von totems getötet hatten, musste man doch nicht sofort wieder losß so viel mitleid und aufopferung gegenüber dem jungen hatte er ihr doch nicht zugetraut. und irgendwie hatte er das gefühl die worte dieses totems waren wichtiger gewesen, als vielleicht angenommen.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am So 03 Okt 2010, 22:34

    Erstaunt wandte Lynn den Kopf. "Ist das....denn in Ordnung für euch....oder für dich, Till?", fragte sie etwas unsicher. "Ihr müsst nicht....wirklich nicht. Ich komm schon allein klar....irgendwie! Also nur wenn ihr möchtet. Dann würde ich mich sehr darüber freuen."
    Zuerst hatte sie verlegen die Augen zusammengekniffen und überentschlossen die Fäuste geballt, um zu demonstrieren, dass sie noch voller Energie steckte, aber dann gestand sie sich doch ein, dass sie sich allein in diesen finsteren Wäldern nicht wohl fühlen würde. Und deswegen lächelte Lynn am Ende doch entschuldigend.
    "Ich bin mir sicher wir finden den Jungen ganz schnell!", sagte sie zuversichtlich und sprang schon los. Ihre langen Haare flatterten hinter ihr her.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Mo 04 Okt 2010, 16:05

    Ethan hatte bei ihren worten nuzr die stirn gerunzelt und hatte angesetzt, ihr zu folgen, eilig, aber maruice hielt ihn an der schultr zurück.
    um genau zu sein so unerwartet stark, dass es schmerzte. der rechner schob sich die Brille zurecht.
    "Lass sie."
    Als hätte er eine wage ahnung von all dem, was ethan ja nicht wissen konnte. Der assasine also nickte nut langsam und wandte sich zerknirscht seiner eule zu, die beinahe mit ihren flammendsen augen zu grinsen schien.- "Pass auf sie auf."
    Dann erhob sich das große gefiederte Tier und folgte dem Mädchen in den wald.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Mo 04 Okt 2010, 17:33

    Etwas niedergeschlagen stellte Lynn fest, dass sie wahrscheinlich alleine an vorderster Front weiterkämpfen musste. Als sie aber Till bemerkte, atmete sie erleichtert auf und fasste sich ans Herz. Sie agierten alle zusammen noch lange nicht wie ein Team. Aber das heute war ein guter Anfang gewesen, auch wenn sie anscheinend die einzige war, die den Auftrag erst als erledigt ansah, wenn der Junge wieder sicher bei seiner Familie war.

    "Danke Till, dass du mich begleitest. Ich weiß das wirklich zu schätzen.", rief Lynn nach oben und versuchte den eleganten Vogel auszumachen. Je tiefer sie in die Wälder vordrang, desto niedergeschlagener fühlte sie sich. Sie fühlte sich eingeengt und eine tiefe innere Unruhe, die man fast sogar als Angst bezeichnen konnte, suchte sie erneut heim. Ob die Tatsache, dass sie vor einigen Jahren an einem ähnlichen Ort zu sich gekommen war, als Begründung für diese Gefühle ausreichte? Oder war es vielmehr das, was dahinter war? Zumindest würde sie froh sein sobald sie wieder hier raus wäre und diese düsteren Wälder hinter sich lassen konnte.

    Ein paar Zweige knackten unter ihren Füßen. Aufmerksam sah sich Lynn um, damit ihr nichts entgehen würde. Aber bis jetzt hatte sie keine Spuren gefunden, die auf den Jungen hindeuten würden.
    "Till, kannst du etwas von da oben sehen?", fragte sie vorsichtig. Vielleicht würde das Totem ihr helfen. Immerhin war die Eule im Moment in einer wesentlich besseren Position als sie selbst und Lynn wollte nicht schon wieder ihre Fähigkeiten einsetzen. Sie wusste nicht ob sie das nach den letzten Strapazen so einfach verkraften würde. Immerhin hatte es sich um ein ziemlich altes, mächtiges und erfahrenes Totem gehandelt, das sie blockiert hatte. Nicht irgendein Totem wie viele andere.

    Als sie sich wieder an seine Worte erinnerte, verkrampfte sich ihr Herz und ihr scheinbar immer vorhandenes, leichtes Lächeln erstarb langsam, fast wie eine verwelkende Blüte. Lynn wartete auch schon seit Jahren. Sie verstand so gut, wie es sich anfühlte. Und seit Jahren war nichts passiert. Vielleicht war sie einfach nicht wichtig genug. Ansonsten hätte man sie gesucht.


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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Di 07 Dez 2010, 22:38

    Der Assasin sah der Eule nach während sie sich mit dem Mädchen entfernte und dabei nicht aufhörte, ihm in immer größer werdenden Abständen Bilder zukommen zu lassen. Aich wenn sich die meisten davon auf die haarespracht des Mädchens unter ihm bezogen, oder die Maus zu der er herabstürzte und die er mit einem biss tötete, konnten Tills Bilder ihn doch weiter beruhigen. Ihn wieder zur Sache kommen lassen. Zurück szu seinem eigenen Ziel.
    Ethan legte den Kopf schief während er seinerseits Maurice in Richtung des Dorfes folghte, der bereits nach wenigen Schritten stehen blieb, seine Brille zurechtrückte, und einen langen Blick zum wolkenverhangenen Himmel warf. Ethan vergrub eine Hand in der Hosentasche.
    Und lächelte. Schief und beinahe bedrohlich. "sag mal, Maurice" setzte er an, und wartete gar nicht, bis die kalte Brillenschlange sich ganz zu ihm gewandt hjatte. Er war bereits nach vorn gestürzt, ein sicherer Stand, und hatte die Hand nach oben gezogen, ein silbernes Messer in Händen dass einem Küchenmesser aus der Küche der Gaststätte in der sie geblieben waren doch zum verwechseln ähnlich sah. Die goldenen Augen des Mörders blitzten zusammen mit einem weißen grinsen auf, dann ging alles recht schnell. Maurixe hatte einen Arm gehoben und den Angriff an Ehans Hangdgelenk abgeblockt, dieser schoss mit der anderen, geschlossenen Faust hervor um ihm die Brille direkt von der Nase zu schlagen, während der Rechner sich nach hinten bog und Ethan seinerseits einen Schlag abwehrte, zurückstolperte, un Wurfmesser zog, und beobachten konnte, wie der andere es noch aus der Luft auffing und zurück warf. Seinerseits aus dem geringen Abstand zwischen beiden das Messer abpassend ließ´er es zurück in seine Tasche gleiten und das Grinsen wurde breiter. beide brauchten einen Moment um ihren Atem wieder zu beruhigenm, Ethan lässifg, Maurice wirkend wie der typische, angestrengte Büromensch, der an derlei Spielchen nie freude finden würde. Und ddennoch zuckte auch um die blassen Lippen des Arztes ein halbes Lächeln. Sie wandten sich beide wortlos ab um weiter zu gehen.
    Mit dem Schlag der von dem Halsband aus durch seinenj ganzen Körper ging hatte der Mörder dann doch nicht mehr gerechnet.

    Nachdem die Eule die Maus unten am Boden erlegt und in einem Bissen verschlungen hatte, durchsuchten die flammenden Augen den dichten Wald. Das tier war entspannt in diesem Umfeld. Völlig in seinem Element. und hatte dazu noch begleitung mit langem Haar. Till legte den Kopf schief, in einer typischen, ruckartigen bewegung, während er auf dem Boden auf und abtanzte und sich dann zurück in die Lüfte erhob um Ausschau nach dem gesuchten Kind zu halten. Dann schüttelte er den Kopf. "nichta!" sagte er krächzend, gurrend, und klang abei als würde er lachen. Über ihrenm Kopf segelnd nickte er erneut zu sich selbst. "Gehen wir zurück....wo sollte er sein?"
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Di 07 Dez 2010, 23:05

    Langsam machte sich eine immer größere Erschöpfung in Lynn breit. Ihr Atem wurde immer schwerer und ihr Körper verlangte nach Schlaf. Aber sie wehrte sich gegen diese Gefühle, denn sie wusste sie hatte eine Aufgabe. Sie schloss die Augen und versuchte langsam wieder zu Atem zu kommen.

    "Ich weiß es nicht...ich weiß es nicht", stieß sie hervor, als sich Till an sie wandte. Lynn dachte nach und versuchte sich daran zu erinnern was sie vielleicht getan hatte, kurz bevor sie auf der Waldlichtung bewusst zu sich gekommen war. Ihre Finger fuhren sich konzentriert durch ihre Haare. Die seidigen Haarsträhnen glitten langsam ihre Hände und Handgelenke herunter, um fast wie ein schützender Fächer um Lynns Arme geschlungen zu sein. Ein Geistesblitz durchfuhr das Mädchen und sie sah mit einem fast gehetzten Ausdruck auf.
    "Ich glaube ich weiß wo er ist...Ich glaube ich weiß es!"
    Ohne ein weiteres Wort zu verlieren rannte sie los und suchte das letzte bisschen Kraft in sich. Ein paar Blätter trockenes Laub wirbelten bei ihrem schnellen Schritt auf und ab und zu blickte Lynn nach oben, um sich zu vergewissern, ob Till noch da war.
    Lynn wusste nicht woher sie diese Ahnung hatte, sie konnte nicht einmal die leise Andeutung in sich verstehen. Aber sie vertraute darauf, denn etwas anderes blieb ihr nicht übrig.

    Till und sie waren auf einer Lichtung angekommen. Sie schnappte heftig nach Luft, aber strahlte als sie sah, dass ihr Gefühl recht behalten hatte. Verloren und ängstlich saß der Junge zusammengekauert zwischen den Büschen und sah panisch auf, als er Geräusche hörte.
    "Keine Sorge. Es ist jetzt alles in Ordnung. Ich bin gekommen um dich zurückzuholen", lächelte Lynn und strich ihre Haare zurück, während sie sich zu dem Jungen runter kniete. Sie sah zu Till hoch.
    "Hier in der nähe fließt ein kleiner Bach. Er hat bestimmt gedacht dass wenn er der Spur folgt, irgendwann an ein Dorf gerät oder eine Wohnsiedlung."
    So wie ich es einmal gedacht haben muss, fügte Lynn in Gedanken hinzu.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Mi 08 Dez 2010, 15:55

    Die Eule begann aufmerksam ihr Haar anzustarren als es so verschwörerisch ihren Arm umspielte, und am liebsten hätte das Tier ihr gleich mehrere Strähnen ausgeriessen und weggenommen. Nicht natürlich aus Groll oder ähnlichem. er tanzte von einem Krallenbesetzten Fuß auf den anderen und nickte nur abgelenkt, gelangweilt, und völlig unbekümmrt zu ihren Worten bevor er ihr folgte. Die ganze Sache schien nicht nur seinem Herrn Ethan von Grund auf egal zu sein, sondern auch dem Totem, dass dennoch folgsam hinter ihr hertrottete, mit den Flügeln flatternd, und als sie auf den Jungen stießen leise gurrend im Hintergrund blieb während er sich in die Lüfter hob und drängte, sie mögen doch zurück gehen. zurück zu Ethan.

    Dieser brauchte einige Zeit um sich fluchend vom Boden aufzurappeln, seinen Willen Maurice bei allem zu widersprechen hatte das allerdings nicht gebrochen. Er trottete wie Till lynn seinerseits Maurice nach, ein angedeutes Grinsen auf den Lippen während er üäber seinen jetzt schmerzenden hals rieb und bald schon den rauch erahnte, der aus den Häusern des Dorfes aufstieg.
    Sie begaben sich recht schnell zum Dorf und auf die Herberge zu, um die nächsrten schritte zu sürechen. Nun zumindest würde Maurice diese planen - natürlich vorausichtlich ohne die Mithilfe seiner Kameraden.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Mi 08 Dez 2010, 19:31

    Lynn und der Junge unterhielten sich nicht sehr viel, als sie zum Dorf zurückliefen. Sie wusste auch nicht wirklich, was sie jemandem sagen sollte, der gerade die pure Angst erlebt hatte. Erst jetzt war der Auftrag für Lynn erledigt und sie konnte guten Gewissens diesen Ort verlassen.
    Kurz bevor sie das Dorf erreichten vergewisserte das Mädchen sich, ob der Junge einigermaßen unverletzt war und fähig, allein weiterzugehen. Anscheinend hatte sein Vater wesentlich mehr abbekommen als er.
    Erleichtert atmete sie durch, um dann versonnen lächelnd zur Herberge zurück zu gehen.
    "Vielen Dank für deine Hilfe Till", sagte sie zu dem Totem, ehe sie das Gebäude betraten.
    "Ich frage mich wie die Leute nach den ganzen Ereignissen auf uns reagieren werden."
    Unsicher biss sie sich auf die Lippe, betrat dann aber trotzdem zuversichtlich wirkend den Eingangsraum.
    "Maurice? Ethan?", rief sie und blickte sich fragend um.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Mi 08 Dez 2010, 19:58

    Die Eule folgte dem Mädchen nicht einmal bis ins Dorf sondern machte dort schon kehrt und erhob sich wortlos und leise gurrend zurück in die Lüfte, sich entfernend, und nur noch in Kontakt mit Ethan allein.
    Diesen würde Lynn zusammen mit Maurice am Küchentisc wieder finden, wobei der Assasine sich den Kopf mit einer Hand rieb und ziemlich nachdenklich, wenn nicht gar missmutig wirkte, während Maurice denselben Todernst an den tag legte wie er es immer tun würde. Beide saßen aufrecht da und sahen nur kurz auf, als Lynn das Haus betrat, dann glitt ihr Blick zurück zu der Frau, der Gastgeberin, die unsicher und mit verschränkten Armen dastand und sie alle anstarrte, als wären sie so etwas wie monster.
    "wie habt ihr das geschafft?" fragte sie wieder, dabei hatte Maurice ihr im grunde schon alles gebeichtet. Er hatte nicht vor, viel länger hier zu bleiben, und Ethan sah es ähnlich. Auch wenn sie beide Lynn damit ignorierten. Die Frau blieb schockiert und schien sie mit etwaszu betrachten dass schon an Verachtung grenzte, und dass sie alle nicht wirklich verstehen konnten. Noch lange nicht. schließlich ging dieser Hass gegen ihre gesamte Organisation. "Die Umstände tun uns allen außerordentlich Leid" betonmte Maurice und schonb seine Brille zurecht, wobei er nicht so wirkte als würde er es wahrhaftig ernst meinen. Ethan nickte brav. Widersprochen hatte er genug, der Schlag auf den Kopf mit dem Nudelholz hatte es ihm bewiesen.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Mi 08 Dez 2010, 20:19

    Lynn seufzte, als sie den Blick der Frau bemerkte.
    "Es hat sich doch alles zum Guten gewendet. Ist es nicht das, was zählt?"
    Sie schüttelte ungläubig ihren Kopf. Dass diese Frau sich nur keinen Zacken aus der Krone brechen würde, wenn sie sich dankbar dafür zeigte, dass einer ihrer Mitmenschen gerettet worden war.
    Lynn ging sofort wieder aus dem Raum, blieb aber wieder am Türrahmen stehen und lehnte sich dagegen.
    "Ich würde sagen wir brechen gleich wieder auf", sagte sie ungewöhnlich tonlos und fast nüchtern.
    In ihrem Kopf arbeitete es. Diese Wälder machten sie fast wahnsinnig. Und diese Verzweiflung fraß sich fast schmerzhaft zu ihr durch. In ihr tobten Bilder und Gefühle, die sie weder verstand noch zuordnen konnte. Aber etwas an dieser Geschichte zog sie an und dem musste sie nachgehen.

    Als sie ihr Zimmer betrat, saß ihr Kater schon auf dem Bett und blinzelte sie gut aufgelegt an.
    "Du hast einen Plan. Das sehe ich dir an", flüsterte das Totem ihr zu und grinste dabei unergründlich wie so oft.
    Lynn nickte und setzte sich neben den flauschigen Fellball, um ihn eindringlich zu mustern.
    "Ich werde Vater fragen ob er mir ein paar Tage frei gibt. Damit ich verreisen kann. In Wahrheit werde ich aber nachforschen."
    "Du möchtest wissen, was passiert ist, was diese Leute in ihre tiefe Ablehnung euch gegenüber getrieben hat?"
    Lynn nickte schweigend und sah dann aus dem Fenster. Auch ohne sie zu sehen wusste sie, dass diese schrecklichen Wälder da waren.

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Ney am Mi 08 Dez 2010, 20:31

    Ethan nickte halbherzig zu den Worten des Mädchens, und aucxh Maurice stimmte schweigend zu. für sie alle schien es offensichtlich zu sein, dass es keinen grund mehr gab, hier zu bleiben. Während Maurice seinerseitzs aufwärts spazierte um seine Habseligkeiten zusammen zu packen, steuertze Ethan zu dem Zimmer dass er mit Lynn geteilt hatte und öffnete die Tür ohne sich weiter darum zu kümmern ob es die, die sich bnoch darin befand, stören würde. Ohne Lynn großartig zu berachten ließ er die Türe wieder zufallen und krallte sich seinen Mantel vom Boden, mehr hatte er ja kaum bei sich getragen. erneut rieb er sich über den Kopf, musterte lynn für einen Moment nachdem er gerade noch die letzten Worte fetzenhaft mitbekommen hatte.
    Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Lächeln.
    "Es ist mir egal, wenn du stirbst, aber gleich aufbrechen heißt augenblicklich - nicht?" damit winkte er durch das zimmer und wandte sich wieder zur tür.
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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

    Beitrag von Fuchsfee am Mi 08 Dez 2010, 20:42

    Kurz blickte Lynn Ethan erstaunt zu, um dann tief zu seufzen und wieder zu Boden zu blicken. Dann lachte sie auf, aber es war mehr ein verzweifeltes Lachen als ein fröhliches.
    "Ich bin von Leuten umgeben die entweder seltsam sind oder sich nur um sich selbst kümmern. Vater eingeschlossen. Und da fragen sich manche Leute warum ich geworden bin wie ich bin."
    Lynn stand auf und begann ihre Sachen zu packen. Da sie immer auf einen Aufbruch vorbereitet gewesen war, hatte sie ihre Habseligkeiten nicht unordentlich rumliegen lassen und sie auch nicht wirklich ausgepackt.
    Sie faltete sorgfältig ihr Nachthemd zusammen, um es dann in ihrer Tasche zu verstauen.
    "Weißt du ich hasse es. Ich hasse es wirklich. Man strengt sich an und gibt alles, nur um dann von Leuten gehasst zu werden die nur sehen, was sie sehen wollen", flüsterte sie und schüttelte ihren Kopf immer wieder und wieder, um dann den Rest ihrer Sachen fast wütend in die Tasche zu stopfen.
    Als sie unten angekommen war lächelte sie wie man es kaum anders von ihr gewohnt war.
    "Seid ihr fertig?"

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    Re: The Deal (Fuchfee & Ney)

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