SPIRIT WOLF

Polychromos + Gimp
von 2010
Und in allerschwerster Stunde
die Kälte vergessen, der Wind blieb stehn'
erschien der helle Geist des Winters
halb aus Eis und halb aus Schnee.
Blickte auf mich hinunter, gab mir Mut
Weiter weiter sollte ich laufen
kämpfen, kämpfen, mit ihm gehn'
Um kurz darauf sich aufzulösen
Schneesturm mich nun niederzwang,
um erstarren in der Kälte ich nun folgte diesem Geiste -
im Geiste des Winters
ich dann nun selber einer ward.
Um den nächst' Verlorenen zu blenden. Immerfort. Immerfort.
(Text gehört zu "Spirit Wolf")
STERNENSTÜRMER

Polychromos, Acryll, Ölkreide
von 2009
...Irgendwie konnte ich den Kerl einfach nicht leiden, aber dennoch tat er mir leid. Er schien alt zu werden und wirkte eher müde und verwirrt, ein wenig abgestanden und einförmig. Ich schenkte seinen Worten kaum Beachtung, denn seine verwirrten Worte sprachen von Dingen die ich nicht verstand. War ich denn so naiv oder einfach nur ein praktischer Denker? Der graue Rüde sprach nicht sehr viel und wirkte mürrisch. Doch als der Himmel sich endlich aufklärte und er grün und unheilvoll wirkte, der Schnee aufhörte zu fallen und ein großer, blasser Sichelmond sich in seiner vollen Pracht zeigte, hielt der Grau mit dem sonderbaren Namen Basarab inne, starrte angestrengt in die tief verschneite Landschaft hinaus und sagte:
"Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Noch bringen die Sterne mich nicht nach Hause. Sterne deren Sohn ich bin... ein einsamer, verlorener Sohn! Alleine..."
Es war wie die Ankündigung eines Verrückten den Mond zu fressen. Sterne! Pah! Er und die Sterne waren ja wohl etwas vollkommen verschiedenes. Ein Wolf konnte mit den Sternen nicht verwandt sein und doch glaubte ich in seinen gelben Augen ein seltsames Funkeln zu sehen.
Auf einmal war er nicht mehr verrückt, sondern sehr sehr einsam und gebrechlich.
Die Sterne kamen auf.....
Sie setzten sich auf seinem Pelz fest.
(Bovec und Basarab)
(Text gehört zu "Sternenstürmer")
GONAKADET

Polychromos, Ölkreide
von 2008

Polychromos + Gimp
von 2010
Und in allerschwerster Stunde
die Kälte vergessen, der Wind blieb stehn'
erschien der helle Geist des Winters
halb aus Eis und halb aus Schnee.
Blickte auf mich hinunter, gab mir Mut
Weiter weiter sollte ich laufen
kämpfen, kämpfen, mit ihm gehn'
Um kurz darauf sich aufzulösen
Schneesturm mich nun niederzwang,
um erstarren in der Kälte ich nun folgte diesem Geiste -
im Geiste des Winters
ich dann nun selber einer ward.
Um den nächst' Verlorenen zu blenden. Immerfort. Immerfort.
(Text gehört zu "Spirit Wolf")
STERNENSTÜRMER

Polychromos, Acryll, Ölkreide
von 2009
...Irgendwie konnte ich den Kerl einfach nicht leiden, aber dennoch tat er mir leid. Er schien alt zu werden und wirkte eher müde und verwirrt, ein wenig abgestanden und einförmig. Ich schenkte seinen Worten kaum Beachtung, denn seine verwirrten Worte sprachen von Dingen die ich nicht verstand. War ich denn so naiv oder einfach nur ein praktischer Denker? Der graue Rüde sprach nicht sehr viel und wirkte mürrisch. Doch als der Himmel sich endlich aufklärte und er grün und unheilvoll wirkte, der Schnee aufhörte zu fallen und ein großer, blasser Sichelmond sich in seiner vollen Pracht zeigte, hielt der Grau mit dem sonderbaren Namen Basarab inne, starrte angestrengt in die tief verschneite Landschaft hinaus und sagte:
"Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Noch bringen die Sterne mich nicht nach Hause. Sterne deren Sohn ich bin... ein einsamer, verlorener Sohn! Alleine..."
Es war wie die Ankündigung eines Verrückten den Mond zu fressen. Sterne! Pah! Er und die Sterne waren ja wohl etwas vollkommen verschiedenes. Ein Wolf konnte mit den Sternen nicht verwandt sein und doch glaubte ich in seinen gelben Augen ein seltsames Funkeln zu sehen.
Auf einmal war er nicht mehr verrückt, sondern sehr sehr einsam und gebrechlich.
Die Sterne kamen auf.....
Sie setzten sich auf seinem Pelz fest.
(Bovec und Basarab)
(Text gehört zu "Sternenstürmer")
GONAKADET

Polychromos, Ölkreide
von 2008












