Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Vergiss nicht, dass wir Freunde sind

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    CassediMcCollens
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    Vergiss nicht, dass wir Freunde sind

    Beitrag von CassediMcCollens am Fr 23 Jul 2010, 21:41

    Und wieder bricht etwas das kleine bisschen Glück welches ich zu verspüren in den letzten Wochen die eher hatte. Wieder fühle ich mich allein. Du bist nicht da. Bist so unendlich weit weg. Und Ich vermisse dich. Der, der du die letzten Tage vor den Ferien die Schule für mich immer wenigsten ein klein wenig erträglich gemacht hast. Der, der du dich seit dem wir uns kennen immer um mich gekümmert hast. Sich immer eingesetzt. Von Anfang an, ohne mich wirklich zu kennen, zu wissen wer ich bin. Wie ich bin. Und vor allem, warum ich so bin. Doch nun kennst du jedes kleine stück meiner Geschichte. Zu Kennst die Geschichte von den Depressionen und den Selbstmord Gedanken meines Vaters. Und das ich daneben stand. Du weißt was hinter meinem Mangel an Vertrauen steckt. Du weißt Warum ich eben jenes Buch mit 7 Sigeln bin. Doch für DICH bin ich das schon lange nicht mehr. Was Andere sich Jahre lang erarbeiten müssen, hattest du schon fast vom ersten Augenblick. Mein Vertrauen. Und niemals hast du es gebrochen. Ich spreche über dich gerade so als würde ich dich lieben. Doch du bist mir einfach sehr ans Herz gewachsen. Ein echter Freund eben. Und doch… ein Lehrer. Es gibt bestimmte Grenzen. Doch über diese Grenzen sind wir bereits hinausgegangen. Weit darüber hinaus.

    Doch es sind Grenzen welche Schüler und Lehrer sich selbst schaffen. Die Grenzen die niemals über schreitet werden dürfen, wir waren sie. Es gibt keinerlei gründe sie zu überschreiten. Es ist einfach eine Art von Freundschaft. Eine besondere, das werde ich nicht leugnen. Du hast mich ja sogar nach Haus gefahren. Dankbarkeit. Das ist das was ich empfunden habe. Immer. Und Nun. Nun vermisse ich dich einfach. So wie ich auch meine Freunde vermisse wenn sie nicht da sind. So wie ich Mike und Kono vermisse. Sie immer vermisse wenn sie nicht bei mir sind. Wenn ich sie lange nicht mehr gesehen habe. Es ist nur eine Banale Woche, aber das ist nicht Warum ich dich vermisse. Es sind die fast noch 6 Wochen die noch vor mir liegen. Ich vermisse es dich permanent zu ärgern, dir andauernd dumme Antworten an den Kopf zu werfen. Und das wir beide noch darüber lachen können.

    Die Gespräche welche immer wieder stattfinden. Mal einfach so, aus einem Moment heraus, mal aus tiefster Trauer meinerseits. Du hast mich immer zu trösten gewusst. Und das mit dem eigentlich vollkommen Banalsten Sätzen. Doch du bringst mich damit zum Lachen. Manchmal aber auch zum Weinen, über deine Unbeschwertheit, wehrend ich es mit meinen 13 Jahren bereits so schwer habe. Aber dann kommt die Erkenntnis dass auch du es bei weitem nicht immer leicht hattest. Leben wir nicht in einer sehr seltsamen Welt? Lehrer waren für mich immer die Menschen welche am wenigsten meines Vertrauen wert waren. Völlig Paradoxer Weise ist das noch immer so. Ich habe zwar viel über diese Einstellung nachgedacht. Aber es ist immer noch so. Und doch, du bist ein Lehrer.

    Und eigentlich nicht mehr. Doch… Ein Guter Freund eben. Du bist für mich da, wenn mal wieder kein anderer das ist. Und doch immer auf einer Ebene, die es mir ermöglicht Respekt zu wahren, und Grenzen zu sehen. Das ist wirklich verrückt. Wegen dir tu ich auch gerade das was du ja angeblich so bewunderst. Schreiben. Mit dieser Ausdrucksweise. Mit Dieser Tiefgründigkeit, wie du es nennst. Für mich ist es nicht mehr als meine Normale Art mich auszudrücken. Für dich ein Zeichen von Intelligenz. Aber, so intelligent wie du das immer sagst bin ich nicht. Eigentlich bin ich es doch überhaupt nicht besonders. Nur eben reifer als meine Klassenkameraden.

    Welche ich hasse, was ich wirklich nicht bestreiten kann. Weil die mich hassen. Du sagst sie würden es nicht, weil sie nicht wüssten was Hass überhaupt ist. Aber weiß ich das? Ich weiß es nicht. Es gibt so viel was ich nicht weiß. Ich weiß nicht einmal woher ich das Vertrauen in dich nehme, weiß nicht warum ich ausgerechnet einem Lehrer vertraue. Hat das eine tieferen Sinn?

    Die Philosophie. Noch so ein Thema. Du hast es gewagt mich als Philosoph zu bezeichnen. Und ich habe nichts dagegen gesagt. Ist es nicht immer und immer wieder seltsam zu sehen wie unterschiedlich man auf eine Aussage reagiert, wenn verschiedene Menschen sie treffen? Und warum zum Teufel denke ich über so ein zeug nach? Warum? Ich vermag es nicht auf dieser Fragen eine Antwort zu geben, ich vermag es ja nicht einmal zu sagen warum ich sie überhaupt stelle. Ich vermag auch nicht zu sagen weshalb ich das hier schreibe, du wirst es niemals lesen, das hier ist lediglich ein Versuch mich von der Einsamkeit welche mich umgibt abzulenken.

    Nein, das hat nichts damit zu tun das ich dich vermisse, so wie ich es schon gesagt habe, nein es liegt viel mehr daran dass ich gerade wirklich allein bin, und kein Mensch zuhause ist, außer eben ich, Und Mit Kein Mensch, meinen ich auch kein MENSCH, den die Katzen sind natürlich zuhause, so wie sie ja immer sind. Toll, oder nicht? Meine einzige Gesellschaft sind drei Katzen, drei Katzen welche eben Katzen sind, und eben deshalb kein Wort mit mir sprechen werden, ganz einfach weil sie es nicht können. Deshalb bin ich gerade so ziemlich allein, und jeder Gedanke gilt dir.

    Zumindest jeder den ich zu fassen, weiß, den jeder andere ist ja nicht zu fassen. Das hier ergibt langsam keinen wirklichen Sinn mehr, vielleicht sollte ich aufhören meine Gedanken so weit ausschweifen zu lassen, und wieder zu dem zurück finden, womit ich begonnen habe zu schreibe. Du. Du, dem ich so sehr vertraue, aus welchen absurden , vollkommen dämlichen Grund auch immer, wie gesagt, ich weiß es nicht zu sagen, und werde es wahrscheinlich auch niemals wissen. Wie ich hier also so scheibe, und immer weiter Wörter finde, kommt mir ein schöner Gedanke.

    Nach 6 Wochen wird alles wieder so sein wie es damals war. Und es wird wieder die lockere Stimmung sein. In sechs Wochen werde ich dich dafür nicht mehr vermissen müssen, sondern wieder den Kopf schütteln können. Bis dahin erinnere ich mich an den Momente, in denen wie einfach nur Gelacht nur geredet haben, die Momente in denen es mir einfach gut ging.

    Ist das wirklich eine Freundschaft? Geht das zwischen Schüler und Lehrer überhaupt? Für uns, ist es nicht unmöglich. Das zeigen wir, immer und immer wieder. Und so schließe ich, es ist möglich. Zwar nicht wirklich normal, aber für uns eben schon. Warum auch nicht?

    Es verstößt ja lediglich gegen mein gesamtes Denken, gegen das was ich bin. Immer schon gewesen bin? Nein, nicht wirklich, Und seit dem ich dich kenne, habe ich auch ein gewisses Problem. Ich bin es nicht mehr.Und so sage ich, wir sind wirklich echte Freunde. Bis in 6 Wochen, Mark.
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    Re: Vergiss nicht, dass wir Freunde sind

    Beitrag von Glaselfe am Sa 24 Jul 2010, 13:58

    Hey Vivien,

    Ein sehr nachdenklicher Text, den du da geschrieben hast und gleichzeitig einer, der einem beim lesen erleichtert hat.
    Ich muss sagen, dass dieser Text, dir meiner Meinung nach bis jetzt am besten gelungen ist.
    Ich vermute, dass kommt daher da sehr viele deiner Gefühle darin stecken und du über jemanden geschrieben hast, der dir sehr viel bedeutet. Das Schreiben ist ein gutes Mittel um in sich aufgestautes loszuwerden- einmal mehr hast du das bewiesen und uns gezeigt, wie man jemanden damit an seinen Text fesseln kann.
    Wirklich schön erzählt/bzw. geschrieben hast du das.
    Mein Kompliment.

    LG Glaselfe
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    Re: Vergiss nicht, dass wir Freunde sind

    Beitrag von CassediMcCollens am Sa 24 Jul 2010, 22:15

    Hallo Glaselfe


    Danke für dein Feadback!

    Ja ich finde auch das das mein Stärkster text ist. Denn es steckt wirklich sehr viel darin. Es sie die Gedanken an einen Menschen der mir wie ich auch geschrieben habe einfach wirklich am Herzen liegt. Weil er Grade ja auch nicht da ist, und ich ihn vermisse wird mir das noch mehr klr. und desshalb konnte ich das auch so rüber bringen...hoffe ich xD

    Ich finde es immer wieder fazinierend wie fesselnt worte sein können, und ich freue mich immer sehr zu hören das ich das mit meinen eigenen Texten auch kann!

    Ich danke dir wirklich, ich hbe mich sehr gefreut. Lgy Cassy xD
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    Re: Vergiss nicht, dass wir Freunde sind

    Beitrag von CassediMcCollens am Fr 10 Sep 2010, 18:09

    Teil 2:


    Nun sind also 9 Wochen vergangen. Nun gehe ich also seit nun schon 2 Wochen wieder in die Schule und wir beide haben kein Wort miteinander gewechselt das nicht unbedingt notwendig war. Sind 7 Wochen doch zu viel, für eine „Freundschaft“ Die so dermaßen instabile ist? Wir schätzen einander. Haben es im Laufe des vergangenen Jahres gelernt. Du warst für mich da, wenn es kein anderer mehr war. Doch, und das ist das was unserer Freundschaft so kompliziert macht, wir verletzten einander. Du, wenn du mal wieder eine stressige Nacht hinter dir hast, und mich deshalb ohne jeden ersichtlichen Grund anblaffst, und ich verletzte dich, wenn ich dir deshalb mal wieder sonst was an den Kopf werfe. Oder mal wieder vor meinen Klassenkameraden tue, als könnte ich dich nicht ausstehen, als würde ich dich abgrundtief hassen. Doch was soll ich denn tun?

    Würde ich zugeben, dass es ist wie es eben ist, das wir einander auf Freundschaftliche Art und Weise nahe stehen, sie würden mich noch mehr fertig machen. Und ich würde das nicht aushalten. Meine sowieso schon instabile Seele würde vollkommen zerbarsten, brechen wie dünnes Glas, auf das man immer und immer wieder mit einem Stein eingeschlagen hat. Vieleicht sollte es mir ja egal sein. Du hast mir in gewisser Weise immer beigebracht es nicht zu beachten. Doch auch ich bin nicht stark genug für diese Art von Gewalt, den etwas anderes ist es nicht. Ich schätze wir sprechen nicht mit einander, weil wir so langsam einander genug verletzt haben, weil wir es beide nicht mehr aushalten immer und immer wieder einander unsere gläsernen Hoffnungen zu brechen.

    Doch ich muss auch zugeben, dass ich Worte über dich verloren habe, dich ich nun bereue. Ich haben jemanden Dinge gesagt, die du mir anvertraut hast, habe mich darüber lustig gemacht, und das obwohl nichts lustiges daran ist. Ich hatte dir versprochen kein Wort darüber zu verlieren, und doch, ich habe es getan. Genau wie du einst mir jemanden über mich gesprochen hast, mich damit so unendlich verletzt, Heute sprichst du nicht einmal mehr mit deiner Freundin über mich, weil du weißt das ich es nicht möchte. Heute bereue ich es, dies gesagt zu haben, denn ich merke dass es auch dich nicht kalt lässt. Doch du, kannst mit niemanden darüber reden, musst runter schlucken was ich dir sage. Nie habe ich mir darüber Gedanken gemacht, bevor diese Ferien endlich ein Ende gefunden hatten. Ich hatte mich darauf gefreut. Doch dann? Der erste Schultag, die erste Begegnung, und nicht als ein kalter trauriger blick, und eine Fragende Erwiderungen des selbigen von meiner Seite aus. Ich habe nie solche kälte in deinen Eisblauen Augen gesehen, und es hat sich nun in mein Hirn eingebrannt, und ich werde niemals diese Eiseskälte vergessen.

    Sie hat mir wirklich Angst gemacht. Und doch, man sieht auch die Angst, deine Sorge um mich in diesen Augen. Wenn ich wieder mal wie ein Schluck Wasser auf dem Stuhl im IT Raum hänge, den Kopf auf den armen welchen vor mir auf dem Tisch liegen, und ich versuche meine Kopfschmerzen zu vertreiben, was mir aber niemals gelingt. Ich sehe die Sorge, welche sich in deinen Augen breit macht, wenn ich wieder zu dir rüber schleife, dich frage ob ich den Raum mal eben verlassen dürfte. Beim letzten Mal hast, du zwar nur genickt und doch, es war Sorge in deinen Augen.

    Und so bleibt in meinen Augen doch noch immer eine Frage, welche sich immer wieder schmerzlich in mein Bewusstsein drängt. Sind wir noch das, was wir vor 9 Wochen waren?




    Und doch, es schmerzt.

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    Re: Vergiss nicht, dass wir Freunde sind

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