Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Sternzeichen: Wirklichkeit oder Unsinn?

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    moriazwo
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    Re: Sternzeichen: Wirklichkeit oder Unsinn?

    Beitrag von moriazwo am Fr 24 Sep 2010, 09:51

    Ich stehe den Sternzeichen nicht nur skeptisch gegenüber - ich halte das Ganze schlichtweg für blanken Unsinn. Wie ich sehe, bin ich da in guter Gesellschaft.
    Menschen neigen dazu, an Bestimmungen und höhere Fügung zu glauben. Allein die Religiosität ist ein Beispiel dafür. Da ich selbst mich durchaus als einen gläubigen Menschen ansehe, habe ich dafür ja noch vollstes Verständnis. Wenn ich mir jedoch vorstellen sollte, dass es mein komplettes Leben bestimmen sollte, wie diverse Sterne und Planeten im Moment meiner Geburt zueinander gestanden haben, dann hakt es bei mir aus.
    Ich vermute, dass es grundsätzlich einfach nach dem Prinzip: "Der Glaube kann Berge versetzen" läuft. Wir sind allein in Deutschland ein Volk von ca. 80 Mio. Individuen, die unter nur 12 Sternzeichen geboren wurden.Das macht rund 6,67 Mio. Menschen je Sternzeichen. Wenn ich nun einem dieser Sternzeichen eine beliebige Folge von Eigenschaften andichte, wird es sicher Tausende, wenn nicht Zehntausende von Menschen geben, die sich darin wiederfinden und verblüfft feststellen werden, dass die Sternzeichen eine Bedeutung haben. Der Rest wird sich nicht wiederfinden, ganz einfach, weil willkürliche Eigenschaften zusammengestellt wurden und diese auf sie nicht zutreffen.
    Für mich hat das alles den gleichen Stellenwert, wie der Glaube, dass es Glück bringe, Salz über die Schulter zu streuen oder dass es Unglück bringe, wenn einem eine schwarze Katze von rechts nach links über den Weg läuft. Lustigerweise schadet es nichts, wenn die selbe Katze sich auf den Rückweg macht ...
    Für mich ist das Aberglaube. Noch krasser wird es, wenn die Sternzeichen-"Gelehrten" einen Schritt weiter gehen und die Beziehung zwischen Menschen von den Sternzeichen abhängig machen. Glaubt nur nicht, wenn ihr einen netten Partner gefunden habt und euch in ihn/sie verliebt habt, hättet ihr euer Glück gefunden! Die Sternzeichen belegen ganz klar, wer zu wem passt und wo es überhaupt nicht funktionieren kann. Also prüft unbedingt, ob sich die Mühe überhaupt lohnt, den Anderen/die Andere richtig kennenzulernen. Vielleicht sollte man es besser sofort beenden ...
    Ich bin zum Beispiel Schütze. Schützen, das weiß man, passen niemals zu Krebsen. Das hätte ich wissen müssen, denn ich bin seit 27 Jahren mit einer Krebs-Frau verheiratet.
    Ich frage euch: Was haben wir falsch gemacht?

    LG Michael

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    Re: Sternzeichen: Wirklichkeit oder Unsinn?

    Beitrag von Goldstaub am Fr 24 Sep 2010, 10:35

    Aaah ^^ das ist ja toll Michael. Wink Meine Mama hat seit 10 Jahren auch einen neuen Mann, ist ebenfalls Schütze und ihr Mann ist Krebs. :) Und siehe da, auch sie sind schon eine ganze lange Zeit zusammen. Wahnsinn, oder?

    xDD

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    Re: Sternzeichen: Wirklichkeit oder Unsinn?

    Beitrag von moriazwo am Fr 24 Sep 2010, 10:49

    @Amina:
    Ich sehe schon: Irgendwas läuft hier ganz gewaltig schief ...


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    Re: Sternzeichen: Wirklichkeit oder Unsinn?

    Beitrag von Jenova am Mi 29 Sep 2010, 21:26

    Ich weiß Michael, das es ein Spaß sein soll:
    Ich sehe schon: Irgendwas läuft hier ganz gewaltig schief ... lol!

    Aber ich denke, ich kann das vielleicht beantworten. hab es nämlich schon ein paar Beiträge zuvor geschrieben.
    Also, wie oben schon erwähnt, gibt es ein 13. Sternzeichen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Da die Kirche aber die Zahl 13 für eine Unglückszahl gehalten hat, vllt. immer noch hält, wurde aus den 13 Monaten einfach 12 gemacht. Deswegen stimmten die ganzen Eigenschaften, die vor tausenden von Jahren zu den Sternzeichen zugeordnet wurden, natürlich heute zu tage nicht mehr. Klar, es gibt immer welche, sogar viele, die in das Shema des Stieres oder des Steinbockes passen. Das würde ich allerdings nur für ein Zufall halten, den die Aussagen über die Sternzeichen sind ja doch ziemlich allgemein, oder?

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