Nano - Die Hintergründe
Nano - Der Roman
Es handelt sich um eine der Hauptcharaktere des Science-Fiction-Romans „Nano“, der zur Zeit fortlaufend im internen Bereich gepostet wird. Es geht um eine Gruppe junger Leute, die in das Intrigenspiel einer Firma verstrickt werden, die auf dem Gebiet der Nano-Technologie forschen. Sie beschränken sich jedoch nicht auf die Schaffung neuer Oberflächen, an denen sich kein Schmutz festsetzen kann, sondern sie forschen auf medizinischem Gebiet und schaffen Nano-Teilchen, die in der Lage sind, tief in die Prozesse einzugreifen, die im menschlichen Körper ablaufen. Die Manipulation hat zum Ziel, leistungs- und widerstandsfähigere Menschen zu erzeugen. Versuche an Menschen sind natürlich illegal, aber das stört die Wissenschaftler der Firma nicht und sie werben unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Freiwillige an. Tobias Drever ist einer von denen, die ihnen ins Netz gehen. Allerdings nimmt die Versuchsreihe einen ganz anderen Verlauf, als es die Wissenschaftler erwarten.
Tobias Drever – Nano
Also, ich weiß überhaupt nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Mein Autor hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt und gemeint, dass es nicht schaden könnte, wenn ich mich einfach einmal den Lesern vorstellen würde. Danke Michael, Du bist ja so gut zu mir! Was soll ich den Leuten denn sagen? Ich hasse sowas. Dieses Stehen im Mittelpunkt ist einfach nicht mein Ding.
Na gut, ich versuche es mal.
Also, mein Name ist Tobias Drever und ich studiere Jura. Also, ich habe Jura studiert und es ist nicht meine Schuld, dass … Wie soll ich es sagen? Im Moment studiere ich nicht mehr. Nicht dass ich es nicht wollte, aber … Vielleicht sollte ich noch einmal von vorn anfangen …
Ich habe also Jura studiert. Von meinen Eltern werde ich auch unterstützt, so gut sie es halt können, aber das Geld reicht eben vorn und hinten nicht. Deshalb bin ich auch so froh, dass ich in dieser WG gelandet bin. Eigentlich ist es eine ganz normale Wohnung. Die Idee dazu kam, als ich meinen alten Schulkollegen Mark traf und Linda, die ebenfalls unbedingt eine Bleibe suchte. Wir waren alle Studenten, aber nur Mark hatte von Hause aus Geld genug, die Wohnung für uns zu mieten. Also zogen wir dort ein und versuchten, neben dem Studium das Geld für unseren Mietanteil aufzutreiben. Linda hatte fast sofort einen Job bekommen. Klar. Sie sieht gut aus, ist intelligent und solche Mädchen bekommen eben schnell einen Job. Bei mir war das etwas anders.
Ja, ich weiß, es war ja auch meine eigene Schuld, dass ich immer wieder meine Jobs verloren habe. Mein innerer Schweinehund eben. Ein paar Mal zu spät gekommen und ich war wieder ohne Job. Es war mir schon peinlich, dass sowohl Mark, als auch Linda mir mit ihrem Geld immer wieder ausgeholfen haben. Ich wusste ja, dass Linda dafür sogar länger in ihrer Kneipe arbeiten musste. Ja, ich weiß … ich kam mir selbst wie ein richtiges Arschloch vor. Gerade, weil es Linda war.
Linda ist so ein besonderes Thema. Sie sieht nicht nur gut aus - sie ist einfach Klasse. Ich mochte sie von Anfang an, aber immer, wenn wir allein waren … irgendwie war ich dann wie vernagelt.
Lacht mich ruhig aus! Schön für Euch, wenn Ihr keine Probleme habt, ein Mädchen anzusprechen, dem ihr Gefühle entgegenbringt. Ich bin eben noch nicht so abgezockt, dass ich das locker rüberbringen kann.
Irgendwie ergab sich das erst, als ich das mit meinem Auto vollends vergeigt hatte. Eigentlich weiß ich ja selber, dass ich zwei linke Hände habe, aber eine Reparatur meiner alten Karre in der Werkstatt? Darüber brauchte ich gar nicht erst nachdenken, also holte ich mir die Teile vom Schrott. 250 € wollte dieser Verbrecher dafür haben … und ich habe es nicht mal hinbekommen. Dann hat mir Linda auch noch die Ohren abgerissen, weil ich den letzten Job wieder geschmissen hatte. Gespräche dieser Art hasse ich ja – vor allem, weil ich ihr auch noch recht geben musste …
Also bin ich mit ihr zu der Kneipe gegangen, als sie ihren Dienst antreten musste. So allein am Park vorbei ist für ein Mädchen im Dunkeln nicht so angenehm und … ich fühlte mich einfach besser.
Wäre dieser ganze Mist nicht passiert und hätte ich etwas Geld gehabt, wäre ich bestimmt nicht auf dieses blöde Angebot von diesem Mann in der Kneipe eingegangen. Aber mal ehrlich: Wärt Ihr nicht auch darauf angesprungen, wenn man Euch eine Art Stipendium anbietet? Keine Sorgen mehr, wie man die Miete zahlen soll, was man sich zum Essen kaufen kann … Das war schon was. Dafür hatte ich nichts weiter zu tun, als an einem harmlosen Medikamententest teilzunehmen.
Ich weiß, was Ihr jetzt sagt: Aber das Risiko! Ja, sicher war ein gewisses Risiko dabei, aber dafür wäre ich alle anderen Sorgen los. Also nahm ich an.
Linda ist fast geplatzt, als ich ihr davon erzählte. Aber was soll ich sagen? So sind wir zwei dann doch noch zusammengekommen. Hat sich das Ganze also gelohnt? Darauf gebe ich Euch ein ganz fettes JA!
Sie hat mich dann auch gleich am nächsten Tag zu diesen Leuten begleitet. Nur, um sicher zu gehen – wie sie sagte. Wir konnten ja nicht ahnen, dass diese Leute es nicht ehrlich mit uns meinten. Sowie sie uns in ihren Fängen hatten, machten sie ihre Versuche mit uns. Ich erfuhr erst dort, wie gefährlich das alles war und ich kann froh sein, dass ich heute hier stehe und mich Euch überhaupt noch vorstellen kann. Ja, die Sache ist irgendwie doch gut ausgegangen, denn bei den Versuchen sind in mir und Linda Dinge passiert, die selbst die Wissenschaftler von dieser Firma nicht auf der Rechnung hatten. Wir entdeckten plötzlich Seiten an uns – Fähigkeiten, an deren Existenz auch heute noch die klassische Wissenschaft nicht glaubt.
Aber ich will nicht zu viel verraten. Lest doch einfach, wie es Linda, mir und meinen Freunden ergangen ist. Wenn Ihr noch Fragen habt … stellt sie einfach. Ich bin ja gar nicht so. Wenn ich kann, werde ich Euch eine Antwort nicht schuldig bleiben. Also, bis dann …
Euer Tobias
Nano - Der Roman
Es handelt sich um eine der Hauptcharaktere des Science-Fiction-Romans „Nano“, der zur Zeit fortlaufend im internen Bereich gepostet wird. Es geht um eine Gruppe junger Leute, die in das Intrigenspiel einer Firma verstrickt werden, die auf dem Gebiet der Nano-Technologie forschen. Sie beschränken sich jedoch nicht auf die Schaffung neuer Oberflächen, an denen sich kein Schmutz festsetzen kann, sondern sie forschen auf medizinischem Gebiet und schaffen Nano-Teilchen, die in der Lage sind, tief in die Prozesse einzugreifen, die im menschlichen Körper ablaufen. Die Manipulation hat zum Ziel, leistungs- und widerstandsfähigere Menschen zu erzeugen. Versuche an Menschen sind natürlich illegal, aber das stört die Wissenschaftler der Firma nicht und sie werben unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Freiwillige an. Tobias Drever ist einer von denen, die ihnen ins Netz gehen. Allerdings nimmt die Versuchsreihe einen ganz anderen Verlauf, als es die Wissenschaftler erwarten.
Tobias Drever – Nano
Also, ich weiß überhaupt nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Mein Autor hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt und gemeint, dass es nicht schaden könnte, wenn ich mich einfach einmal den Lesern vorstellen würde. Danke Michael, Du bist ja so gut zu mir! Was soll ich den Leuten denn sagen? Ich hasse sowas. Dieses Stehen im Mittelpunkt ist einfach nicht mein Ding.
Na gut, ich versuche es mal.
Also, mein Name ist Tobias Drever und ich studiere Jura. Also, ich habe Jura studiert und es ist nicht meine Schuld, dass … Wie soll ich es sagen? Im Moment studiere ich nicht mehr. Nicht dass ich es nicht wollte, aber … Vielleicht sollte ich noch einmal von vorn anfangen …
Ich habe also Jura studiert. Von meinen Eltern werde ich auch unterstützt, so gut sie es halt können, aber das Geld reicht eben vorn und hinten nicht. Deshalb bin ich auch so froh, dass ich in dieser WG gelandet bin. Eigentlich ist es eine ganz normale Wohnung. Die Idee dazu kam, als ich meinen alten Schulkollegen Mark traf und Linda, die ebenfalls unbedingt eine Bleibe suchte. Wir waren alle Studenten, aber nur Mark hatte von Hause aus Geld genug, die Wohnung für uns zu mieten. Also zogen wir dort ein und versuchten, neben dem Studium das Geld für unseren Mietanteil aufzutreiben. Linda hatte fast sofort einen Job bekommen. Klar. Sie sieht gut aus, ist intelligent und solche Mädchen bekommen eben schnell einen Job. Bei mir war das etwas anders.
Ja, ich weiß, es war ja auch meine eigene Schuld, dass ich immer wieder meine Jobs verloren habe. Mein innerer Schweinehund eben. Ein paar Mal zu spät gekommen und ich war wieder ohne Job. Es war mir schon peinlich, dass sowohl Mark, als auch Linda mir mit ihrem Geld immer wieder ausgeholfen haben. Ich wusste ja, dass Linda dafür sogar länger in ihrer Kneipe arbeiten musste. Ja, ich weiß … ich kam mir selbst wie ein richtiges Arschloch vor. Gerade, weil es Linda war.
Linda ist so ein besonderes Thema. Sie sieht nicht nur gut aus - sie ist einfach Klasse. Ich mochte sie von Anfang an, aber immer, wenn wir allein waren … irgendwie war ich dann wie vernagelt.
Lacht mich ruhig aus! Schön für Euch, wenn Ihr keine Probleme habt, ein Mädchen anzusprechen, dem ihr Gefühle entgegenbringt. Ich bin eben noch nicht so abgezockt, dass ich das locker rüberbringen kann.
Irgendwie ergab sich das erst, als ich das mit meinem Auto vollends vergeigt hatte. Eigentlich weiß ich ja selber, dass ich zwei linke Hände habe, aber eine Reparatur meiner alten Karre in der Werkstatt? Darüber brauchte ich gar nicht erst nachdenken, also holte ich mir die Teile vom Schrott. 250 € wollte dieser Verbrecher dafür haben … und ich habe es nicht mal hinbekommen. Dann hat mir Linda auch noch die Ohren abgerissen, weil ich den letzten Job wieder geschmissen hatte. Gespräche dieser Art hasse ich ja – vor allem, weil ich ihr auch noch recht geben musste …
Also bin ich mit ihr zu der Kneipe gegangen, als sie ihren Dienst antreten musste. So allein am Park vorbei ist für ein Mädchen im Dunkeln nicht so angenehm und … ich fühlte mich einfach besser.
Wäre dieser ganze Mist nicht passiert und hätte ich etwas Geld gehabt, wäre ich bestimmt nicht auf dieses blöde Angebot von diesem Mann in der Kneipe eingegangen. Aber mal ehrlich: Wärt Ihr nicht auch darauf angesprungen, wenn man Euch eine Art Stipendium anbietet? Keine Sorgen mehr, wie man die Miete zahlen soll, was man sich zum Essen kaufen kann … Das war schon was. Dafür hatte ich nichts weiter zu tun, als an einem harmlosen Medikamententest teilzunehmen.
Ich weiß, was Ihr jetzt sagt: Aber das Risiko! Ja, sicher war ein gewisses Risiko dabei, aber dafür wäre ich alle anderen Sorgen los. Also nahm ich an.
Linda ist fast geplatzt, als ich ihr davon erzählte. Aber was soll ich sagen? So sind wir zwei dann doch noch zusammengekommen. Hat sich das Ganze also gelohnt? Darauf gebe ich Euch ein ganz fettes JA!
Sie hat mich dann auch gleich am nächsten Tag zu diesen Leuten begleitet. Nur, um sicher zu gehen – wie sie sagte. Wir konnten ja nicht ahnen, dass diese Leute es nicht ehrlich mit uns meinten. Sowie sie uns in ihren Fängen hatten, machten sie ihre Versuche mit uns. Ich erfuhr erst dort, wie gefährlich das alles war und ich kann froh sein, dass ich heute hier stehe und mich Euch überhaupt noch vorstellen kann. Ja, die Sache ist irgendwie doch gut ausgegangen, denn bei den Versuchen sind in mir und Linda Dinge passiert, die selbst die Wissenschaftler von dieser Firma nicht auf der Rechnung hatten. Wir entdeckten plötzlich Seiten an uns – Fähigkeiten, an deren Existenz auch heute noch die klassische Wissenschaft nicht glaubt.
Aber ich will nicht zu viel verraten. Lest doch einfach, wie es Linda, mir und meinen Freunden ergangen ist. Wenn Ihr noch Fragen habt … stellt sie einfach. Ich bin ja gar nicht so. Wenn ich kann, werde ich Euch eine Antwort nicht schuldig bleiben. Also, bis dann …
Euer Tobias
Zuletzt von moriazwo am Fr 25 Jun 2010 - 12:51 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet











