Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

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    Pooly
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    Beiträge : 109754

    Re: Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

    Beitrag von Pooly am Fr 11 März 2011, 10:37

    Okay, so, nachdem ich mich überwunden hatte, endlich einmal weiterzulesen, habe ich die letzten 200 Seiten in 3 Tagen gelesen.
    Ich bin ehrlich gesagt unsicher, was ich von dem Buch halten soll. Es gibt in meinen Augen viele sehr negative Dinge, aber auch im Gegensatz dazu sehr viele Positive ... Ich denke, ich werde mal genau aufführen, was ich gut fand und was nicht, vielleicht kann ich mich dann am Ende dazu entscheiden, ob ich das Buch nun gut fand oder eben nicht.

    Positiv:
    ~ Die Idee. Die Idee ist einfach genial und ich liebe diese Aufteilung mit den Distrikten, die darin verborgene Gesellschaftskritik und all das eben. Ich denke, das ist sehr intelligent entworfen.
    ~ Das Setting. Hängt mit der Idee zusammen, aber beispielsweise das Setting der verschiedenen Arenen finde ich sehr cool, die Ideen, die da hineingeflossen sind begeistern mich ohne Zweifel.
    ~ Einige Charaktere sind echt klasse gemacht. Ich denke, ich bin vielleicht die einzige, die Haymitch schon vom ersten Teil an am meisten mochte, aber der ist einfach cool, ich mag ihn. Finnick ist auch klasse gewesen, irgendwie tiefgründig und angenehm.
    Einige Charaktere - wie zum Beispiel leider Katniss - kann ich weniger gut leiden, aber ich verstehe, warum sie so sind, deswegen ist es nichts Negatives in meinen Augen
    ~ Die neue Arena. Sehr cool. Ich mag die Art, wie sie angelegt ist, ich ... na ja, ich steh auf so was
    ~ Der verborgene Plan. Ich konnte mir schon irgendwie denken, dass so etwas dahinter stecken würde, als es zum Schluss rauskam, aber es hat mir gefallen. War eine gelungene Wendung.

    Negativ:
    ~ Der Stil. Ganz eindeutig der Stil. Es ist eine Sache, simpel zu schreiben, damit habe ich kein Problem. Es würde auch gar nicht zu Katniss passen, sonst was für Sätze zu bilden, das erwarte ich auch gar nicht. Aber der Stil klingt in meinen Ohren, als hätte die Autorin keine Lust gehabt, ihre Stichpunkte zu verschriftlichen und sich dazu entschieden, sie einfach aneinander zu hängen und so zu lassen, wie sie sind.
    Ich mache das und das. Aus dem und dem Grund. Deswegen so und so. Ich denke das und das. Ich mache so und so.
    Das nervt mich einfach tierisch, an einigen Stellen war es so schlimm, dass ich das Buch beiseite legen musste. Wenigstens ein paar Sätze und Informationen hätte man irgendwie miteinander verbinden können, es ist einfach nur monoton und schrecklich zu lesen gewesen.
    ~ Gale. Eigentlich ist es blöd, einen Charakter bei den Negativen Dingen aufzuführen, aber es ist nicht so, dass ich ihn nicht leiden kann, es ist eben einfach so - wie auch schon im ersten Teil - dass ich ihn nicht kenne, er ist nichts als ein charakterloses Schemen in meinen Augen und es nervt mich unheimlich, wenn Katniss immer von ihrer Liebe zu ihm spricht, weil es einfach so schwachsinnig erscheint. Weil ich ihn als Leser nicht kenne, weil ich ihre Gefühle nicht nachvollziehen kann. Für mich wirkt es im Nachhinein fast so, als hätte die Autorin es irgendwie cool gefunden, noch eine "Für wen soll ich mich Entscheiden" Story reinzubringen, weil darauf ja zurzeit alle abfahren, um dann diesen verschwommenen schrecklichen Charakter einzubinden. Ich musste auf jeder Seite stöhnen, auf der ich seinen Namen las. Wie gesagt, es ist nicht so, dass ich ihn nicht leiden kann, ich denke, er ist einer schlecht entworfensten Charaktere, die ich aus Büchern kenne und er macht die ganze Story kaputt, an jeder Stelle, an der er auftaucht ...

    Tja, im Grunde kann man sagen, es ist eine super Story (abgesehen von Gale) in einen schrecklichen Stil verpackt. Ich denke, das halte ich mal als Meinung fest. Ich werde den dritten Teil natürlich lesen (wenn ich wieder in Mainz bin, hier habe ich ihn leider nicht) und bin gespannt darauf ...


    Liebe Grüße
    Marie
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    Hoffi
    Diener eines Meisters der Künste
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    Re: Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

    Beitrag von Hoffi am Mi 16 März 2011, 15:04

    OKi, ich melde mich auch einmal zu Wort. Ich finde diese Bücher einfach super toll! Ich habe bereits alle drei Bücher verschlungen und bin fasziniert von ihnen. Die Story ist einfach super schön ausgedacht. Dass ich Gale nicht kannte, hat mich beim lesen wenig gestört. Auch ist mir der schlechte Schreibstil nicht aufgefallen. Wobei so etwas ja meist Geschmackssache ist. Er ist nicht der Beste, das stimmt schon, aber die Story ist meiner Meinung nach so spannend, dass der Schreibstil nicht so wichtig ist. Ist ein Schreibstil schlecht und dann kommt in einem Buch eine lange Passage, in der das Prota viel nachdenkt, finde ich es wichtig, dass es ein flüssiger Schreibstil ist. Aber diese langen "Denkpassagen" waren nicht in Übermengen vorhanden, deswegen stört es mich nicht. =)

    Das erste Buch fand ich am besten, das letzte am schlechtesten. Warum, setze ich am besten in den Spoiler, damit ich nicht zu viel verrate, wer es noch lesen will. =)
    Spoiler:
    Ich fand das dritte Buch einfach viel zu kitschig. Ich finde, dass das eigentliche Problem, die Aufstände und so weiter, einfach viel zu viel in den Hintergrund herückt waren. immer ging es nur um Peeta, Peeta, Gale, Peeta. Wobei mir Gale richtig leid tat, muss ich sagen. Ich weiß nicht, warum. Für mich war das im ersten Band, brutale Buch, einfach nicht mehr "Die Tribute von Panem". Es war viel mehr eine romantische Story, in der das eigentliche finde ich, einfach ein bisschen verfehlt wurde. Trotz allem fand ich das Buch allerdings nicht schlecht. Es war einfach nicht so gut, wie das Erste. =)
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    Re: Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

    Beitrag von Miyann am Mi 30 März 2011, 15:01

    Huhu,

    wow, habt ihr schon viel diskutiert. Ich bin etwas spät dran, aber gut, was solls. Besser spät als nie.

    Den Schreibstil finde ich gar nicht so schlimm. Es ist eben ein Jugendbuch und dazu noch spielt es in einer kalten, gefühlvollen Welt mit einer Hauptperson, die selber recht abgestumpft ist/gemacht wurde. Würde Katniss sich hochphilosophische Fragen über Sein und Nichtsein stellen, wäre es meiner Meinung nach unstimmig, sie ist einfach keine solche Person, sie weiß ja nicht mal, was sie eigentlich fühlt und verdrängt ihre Gefühle meist.
    Ob man Katniss mit ihren kurzen klaren Gedanken mag, ist eine andere Sache. (;

    Die Story finde ich gut weitergeführt, es gab einige überraschende Wendungen und ich finde es schön, mal wieder ein Buch zu lesen, wo nicht alles 100% berechenbar ist, ich zumindest hatte immer nur eine grobe Ahnung.

    Was mich etwas gestört hat, war die Ausarbeitung der Charaktere. Einige sind sehr liebevoll entworfen und sehr komplex, andere kommen irgendwie zu kurz. Das sind bei mir speziell die Distrikt 12 Einwohner, also Gale, Prim und Katniss' Mutter. Da sprang bei mir nie der Funke über.
    Lustigerweise finde ich Gale in keiner Weise schlimm, ich denke, man muss einfach akzeptieren, dass er ein enger Freund von Katniss ist, mit dem sie schon viel durchgemacht hat, aber ich muss euch zustimmen, dass da einfach zu wenig rüberkommt. Und somit kann man die Wahl vom recht flachen Gale gegen den vielschichtigen Peeta nur schwer verstehen.
    Aber bei Prim fand ich es irgendwie noch trauriger, sie taucht immer wieder auf, ist das Wichtigste für Katniss, aber irgendwie springt da gar kein Funke über. Im dritten Band ändert sich das, aber im zweiten Band war Prim für mich so farblos... Schade.

    Trotzdem finde ich das Grundkonzept des Buches nach wie vor faszinierend. Von daher: Zweiter Lesemarathon und ran an die letzten Seiten von Band drei. (:

    Viele Grüße
    Marit
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    Gast
    Gast

    Re: Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

    Beitrag von Gast am Do 16 Jun 2011, 22:43

    Nachdem ich schon den ersten Band an einem Tag verschlungen habe, war ich heute noch eine Stunde schneller mit Band 2
    Diese Bücher sind nichts für mich, sind wie Drogen. und Dorgen sind bööööse!

    Gefällt mir fast so gut, wie der erste Band. Auf der einen Seite macht
    er die Fehler des ersten besser, auf der anderen Seite macht er neue.
    Aber dies sind nur Kleinigkeiten, wie z.B. dass Gale noch immer
    "Relativ" un bekannt ist. zumindest im direkten Vergleich mit Peeta.

    Ansonsten gefällt mir sehr gut, dass die Liebesgeschichte nicht den Kern
    der Handlung bildet, sondern eher eine Art Beiwerk ist und man schon
    früh auf den eigentlichen Höhepunkt in Band 3 geleitet wird.

    Ach, gefällt mir, Punkt
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    Re: Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

    Beitrag von Jojo am Do 30 Jun 2011, 18:33

    Hey ihr Lieben,

    Ich habe das Buch jetzt auch durchgelesen.
    Und ich bin genauso begeistert, wie von dem ersten Band. Die letzten 200 Seiten oder mehr habe ich innerhalb weniger Stunden durchgelesen und das Ende war wirklich nicht sehr nett gemacht ...
    Auch diesmal waren die Figuren sehr schön ausgearbeitet und man konnte Katniss gut verstehen, dass sie sich für einen - Peeta oder Gale - entscheiden kann.
    Dass sie noch einmal in die Arena müssen, ist mehr als unmenschlich und man hat wirklich mit den beiden mitgefühlt, besonders gegen Ende konnte ich Katniss sehr gut verstehen.

    Was ich allerdings etwas schade fand, war, dass es wirklich zu Beginn alles etwas langsam in Gang gekommen ist. Das war beim ersten Band, in meiner Erinnerung, nicht der Fall.

    Ich bin jedenfalls schon gespannt, auf den dritten Teil, den ich mir wohl dann demnächst ausleihen werde.

    Liebe Grüße
    Jojo

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    Re: Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

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