Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Laura Whitcomb - Silberlicht

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    Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Shiku am Sa 27 März 2010, 00:19

    deutsche Erstausgabe, PAN-Verlag
    Flexcover, 320 Seiten
    14,95€
    ISBN 978-3-426-28328-8

    Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt …

    Helen und James – das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt!

    Meine Meinung:
    Damals hatte mich besonders der letzte Satz gefreut - wenn es denn nur so wäre, welch Glück! Dann gäbe es endlich mal ein neues Traumpaar statt der ewig währenden und mir langsam zum Hals raushängenden Konstellation Bella & Edward. Leider muss ich sagen ... so wird es wohl nicht kommen. Helen und James sind zwar ein schönes Paar, aber ich denke, die meisten werden deswegen ihre Ansicht nicht ändern (;

    Aber zum Buch - insgesamt würde ich ihm vier von fünf Sternen verleihen.
    Den ersten Pluspunkt gibt's eigentlisch schon für das Cover - eigentlich bin ich kein Fan von Kitsch und perfekt ist es gewiss nicht, aber es hat etwas Zauberhaftes, das mich immer wieder zwingt, es anzustarren und mich zu freuen. (Und mir der Zeit lernt man auch das eine halbgeöffnete Auge des Models zu ignorieren und der Verlagsschriftzug gerät immer mehr in den Hintergrund, obwohl er anfangs vorne drauf vollkommen unpassend erschien.)
    Aber das ist draußen, was steckt drin?
    Beginnen wir mal mit dem Negativen, mal soll ja immerhin mit dem aufhören, was einen am meisten überzeugt hat.

    Der Anfang ist leider etwas ungeschickt gestaltet worden. Zwar ist der Einstieg an sich schön geworden, doch wird man plötzlich mit Informationen über Helens Dasein (bzw. ihr bisheriges) überschüttet - und leider fasst man sich dabei noch recht kurz. Dabei hat allein das schon ein großes Potential, hätte wunderbar ausgebaut und in die Geschichte eingebaut werden können. Warum den Leser mit dieser Flut an Fakten überrollen? Man hatte es Stück für Stück in die Geschichte einbauen können, immerhin fragt James Helen auch nach ihrer Vergangenheit aus - warum hätte man daraus keinen schönen, zweisamen Moment machen können?
    Doch das ist nicht das Einzige, was man weiter hätte ausbauen können, manches kommt schlichtweg zu kurz, weswegen auch der Anfang der Beziehung von Helen und James, sobald die erste Hürde genommen ist, etwas plötzlich und leicht fraglich rüberkommt. Ich hätte mir an dieser Stelle ein langsameres Herangehen gewünscht.
    Andere Handlungsstränge dagegen sind doch teilweise sehr zufällig, wobei das ein kleineres Übel ist. Es tritt nur selten und alles andere als dominant auf, meistens gelingt der Autorin es doch, die Geschehnisse authentisch und nachvollziehbar zu präsentieren.
    Nur das Ende ist leider etwas kitschig geworden - ich will dazu gar nicht mehr sagen, sonst verrat ich womöglich zu viel.
    Mein letzter Kritikpunkt gilt der Sprache: An sich ist sie wirklich sehr schön, Mrs. Whitcomb schreibt sehr bildhaft, sodass das Geschehen nicht selten vor dem geistigen Auge zum Leben erwachen kann. Dummerweise war sie dabei nicht so kreativ, wie man vielleicht hoffen mag. Oft wurden Wendungen und Bilder wiederholt, dass es ab einem gewissen Punkt nicht mehr wirklich Spaß machte, diese zu lesen.

    Nun mag man sich fragen, wie ich danach denn zu vier Punkten kommen kann, aber das ist schnell begründet.
    Im Gegensatz zu Helens Dasein wurde ihre Existenz als Mensch - was ihr widerfahren ist, wie sie starb - sehr schön in den Text eingebunden worden. Die ganze Zeit über sehen wir Bilder, Fetzen ihrer Vergangenheit, doch bis zum Schluss ist es so rissig, dass man nicht erfährt, was genau passiert ist. Die Bombe platzt tatsächlich erst zum Schluss, man weiß absolut nicht, was damals geschehen ist. Freilich hat sie es sich auch etwas einfach gemacht, wenn wir James betrachten - er erzählt immer nur von Erinnerungen aus der Kindheit, die auf nichts schließen lassen, doch sollte man auch bedenken, dass James sehr wohl mehr weiß, es nur vor Helen verheimlicht, die ja Erzählerin der Geschichte ist.
    Was ich bereits einmal angesprochen habe - abgesehen von den ganzen Wiederholungen ist die Sprache sehr schön, fast edel. Es sind geschickt gewählte Worte, die ein gewissen Niveau haben und auch halten, selbst bei Szenen, an denen viele Autoren scheitern und in niveauloses Geschreibsel abdriften in der Annahme, sie verfassten Erotik.
    Auch war ich sehr froh darüber, dass die Geschichte nicht ins Romeo-und-Julia-Prinzip abdriftete. Die Gefahr war zwar nicht groß - es gab nur einen Punkt in der Geschichte, in dem man es vielleicht hätte vermuten können, doch die Autorin hat uns diese Qual erspart und eine originelle - wenn auch nicht vollkommen neue - Liebesgeschichte dargeboten.
    Besonders schön an dieser ist auch, dass es sich hierbei nicht nur um elendiges Teeniegequake handelt, sondern um gewissermaßen reife Liebe - weder Helen noch James sind gerade erst dem Pickelalter entkommen, sondern haben ihr eigenes Leben gelebt und auch danach viele Erfahrungen gemacht. Beide sind eigentlich Ende 20 und haben Erfahrungen gemacht.
    Spannend bleibt es wirklich bis zum Schluss (bzw. wird es zum Schluss noch einmal richtig spannend), was nicht zuletzt der gehörigen Prise Drama zu verdanken ist, mit der Mrs. Whitcomb ihre Geschichte würzte. Immerhin verhalten sich beide relativ ungeschickt, was ihnen keineswegs zu verdenken ist, immerhin sind sie dabei, eine vollkommen neue Erfahrung zu machen, und denken nicht so voraus, wie man es als Unbeteiligter eventuell getan hätte. Daraus resultierend gibt es natürlich jede Menge Patzer, Verfehlungen und Missverständnisse, die dermaßen groß sind, dass man a) nicht weiß, wie sie das wieder hinkriegen können und b) fürchtet, dass nun alles den Bach runter gehen muss.

    Wirklich durchatmen kann man also erst, wenn die letzte Seite gelesen hatten. Insgesamt ist "Silberlicht" eine dramatische und dennoch wunderschöne Liebesgeschichte mit ihren Tücken und auch Fehlern - leider zu vielen Fehlern, um sie letztlich doch perfekt zu machen. Dennoch kann ich nur raten: Lest es! Das ist dann wirklich kein Fehler.
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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Salissa am Sa 27 März 2010, 11:12

    Ich habe "Silberlicht" auch gerade zu Ende gelesen und habe ähnliche Kritikpunkte wie Shiku.

    Das Cover ist wirklich wunderschön und daher finde ich den Preis auch angemessen.
    Zur Handlung ... Es gibt viele originelle Ideen und das Buch stellt auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung zu "Twilight" etc. da!
    Auch der Sprachstil ist etwas Besonderes, ich empfinde ihn als sehr poetisch, nicht flach oder zu einfach.

    Leider hatte ich beim Lesen auch an manchen Stellen den Eindruck, dass die Geschichte unfertig ist. So hatte ich am Anfang Probleme in Helens Erzählung hineinzufinden; sie hat mich nicht richtig gefesselt. Es wurde versucht, die wichtigsten Grundlagen über Helens Dasein als Licht darzustellen, aber meiner Meinung nach waren das zu viele Informationen auf einmal ohne jede Handlung. Da hätte ich mir einen "sanfteren" Einstieg gewünscht, dass man als Leser vielmehr Stück für Stück an die Welt der Geister herangeführt wird und auch schon einige Ereignisse stattfinden anstatt nur Erklärungen lesen zu müssen.

    Ab dem Teil, wo Helen und James sich begegnen hatte mich das Buch dann aber in seinen Bann gezogen und ich habe es ziemlich schnell durchgelesen Erröt
    Die Liebe der beiden ist sehr schön dargestellt worden, ihre Sehnsucht nach einander wurde so schon fast greifbar und auch über die Probleme in Jennys und Billys Familien habe ich gerne gelesen.
    Spoiler:
    Sehr schön und philosophisch fand ich den Gedanken, dass die beiden sich quasi selbst erlösen mussten, in dem sie mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben.

    Das Ende dagegen kam leider zu abrupt, ich hatte hier eine längere und kompliziertere Auflösung erwartet!

    Insgesamt würde ich 3,5 von fünf Sternen vergeben, denn so mitgerissen wie auf dem Umschlag angekündigt hat mich Helen und James Liebe dann doch nicht.

    Dennoch gibt es ein großes Lob für die poetische Grundidee und den sehr angenehmen Schreibstil!


    Zuletzt von Salissa am Sa 14 Aug 2010, 13:33 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Gast am Do 20 Mai 2010, 18:31

    Ich hab das Buch jetzt auch durch und habe ganz ähnliche Kritikpunkte.
    Teilweise wirkt die Geschichte unfertig und geht zu schnell, auch die Entwicklung der Liebe hätte ruhig etwas weniger "stürmisch" und zarter sein dürfen...
    Die Sprache gefiel mir aber auch gut, sie ist wirklich poetisch. Etwas plump fand ich die Einbindung von Religion. Irgendwann tacuht das Wort "Gott" so häufig auf, dass man es überhaupt nicht mehr aus dem Augenwinkel wischen kann, es ist immer irgendwo da. Denn obwohl Helen die christlich extreme Lebensweise nicht mag, wendet sie sich ständig selbst an Gott. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sie ob ihres Daseins etwas mehr zu zweifeln begonnen hätte und vllt nur noch an eine höhere Macht geglaubt hätte... das hätte zumindest sprachlich etwas Variierung hineingebracht.

    Die Idee an sich ist richtig schön und irgendwie auch interessanter und glaubwürdiger als die Bella und Edward- Geschichte.
    Und nach einem etwas lahmen Einstieg reißt einen das Buch doch irgendwann mit =)

    Wie die Autorin damit allerdings 5 Literaturpreise gewinnen konnte, entzieht sich meinem Verständnis ein wenig- aber es sei ihr gegönnt^^

    Das Cover finde ich auch sehr schön (ich finde den Verlagsschriftzug auch nicht unpassend), allerdings hätte dieses spezielle glänzende Material nicht sein müssen. Ohne den wäre der Roman wahrscheinlich 5 Euro billiger gewesen und würde denke ich auch öfters gekauft, da sich bei so einem recht dünnen Buch die meisten Leute zweimal überlegen dürften, ob sie einen verhältnismäßig hohen Preis dafür bezahlen.
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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Mondlicht84 am So 27 Jun 2010, 16:45

    Wow, hört sich das spannend an. Das muss ich unbedingt haben. Ich sollte hier weniger lesen, weil ich immer mehr Bücher unbedingt haben muss.
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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Pooly am Do 22 Jul 2010, 19:26

    Hey Shi und die anderen!

    Danke, für die Rezension und für eure ausführlichen Meinungen, das hat mir sehr geholfen, mir einen Eindruck zu machen.

    Das Buch steht auf meiner Liste und ich werde es mir auch auf jeden Fall kaufen, allein schon weil das Cover so schön ist und eben ein Flexcover. So was darf ich mir nicht entgehen lassen. Ich hatte es auch schon in der Hand, leider haperte es doch dann aber immer noch etwas am Preis, der wirklich für ein recht "dünnes" Buch ziemlich hoch ist.

    Da eure Meinungen insgesamt recht gut sind und auch den Beurteilungen von Amazon entsprechen, bin ich jetzt ziemlich sicher, dass ich es haben will, auch wenn es vermutlich etwas unperfekt zu sein scheint, aber das gibt es ja immer.
    Bin gespannt!


    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Salissa am Fr 23 Jul 2010, 16:46

    Ich habe heute in zwei Bücherforen gelesen, dass das Buch verfilmt werden soll.
    Was meint ihr dazu? Würdet ihr euch den Film anschauen?
    Obwohl Silberlicht nicht mein Lieblingsbuch ist, würde ich den Film wegen der ganzen Thematik sehr gerne sehen Razz


    Zuletzt von Salissa am Sa 14 Aug 2010, 13:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Alania am Fr 13 Aug 2010, 23:45

    Hallo, Shi!
    Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung!

    Leider muss ich gestehen, dass mich dieses Buch irgendwie weniger anzusprechen scheint ... Oo

    Ich schätze, dass mir langsam, aber sicher Liebesgeschichten aus dem Hals heraus hängen ... Alles wirkt so abgenutzt und auch wenn du beteuerst, dass diese Geschichte neuartig und nicht Bella & Edward-mäßig ist, so bin ich jedoch davon überzeugt, dass ich mir das Buch nicht holen werde.

    Eine kleine Chance hätte bestanden, wenn ihr es alle als "perfekt" empfunden hättet, aber es gab ja doch relativ viele Kritikunkte, wie ich das sehe.

    LG
    Angie


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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

    Beitrag von Vampirmaedchen am Sa 15 Jun 2013, 08:51

    Da ich es nach dem ganzen Bella-Edward-Hype gelesen habe, denke ich, dass das auch eine ganz gute Wahl war, denn somit hatte ich nicht so das Gefühl, als wäre es von diesem Paar abgekupfert worden (: 
    Für mich war Silberlicht ein wirklich wunderschönes Buch. Natürlich hatte es ein paar Ecken und Kanten, aber die haben mich nicht wirklich gestört beim Lesefluss. 

    Hier meine Meinung zu dem Buch: 


    Am Anfang ging ich dem Buch mit einigen Zweifeln entgegen. Würde es mich wirklich überzeugen können? Ist es nicht zu übertrieben, dass Helen und James das neue Traumpaar sein sollen? 
    Doch die Zweifel waren unbegründet, wie ich jetzt sagen kann, nachdem das Buch durchgelesen ist. Denn Helen und James sind definitiv das neue Traumpaar für mich.
    Die Autorin schafft es den Leser schon nach wenigen Seiten in ihren Bann zu ziehen und einem begeistert Lesen zu lassen. Aus der Sicht von Helen erfährt man ihr Leben als Licht und wie sie James kennen und lieben lernt. Wobei mir das mit dem "Ich liebe dich" etwas zu schnell ging. Ich konnte es gar nicht so schnell begreifen, dass sie sich schon lieben, doch das ist wohl so als "Licht" - man fakelt nicht lange. Wink

    Eigentlich ist das Buch rundum perfekt außer die Familie die Helen "sich ausgewählt" hat als sie einen Körper gefunden hat. Die ging mir total gegen Strich. Und das ist auch nur der einzige Kritikpunkt den ich hier finden konnte. 

    Das Ende war wirklich schön - wobei mich eine Sache störte: Es wurde nicht erwähnt, wie es mit Mr. Brown weiterging, aber ich denke mal, dass es gut war. 
     
    Für mich eine klare Leseempfehlung, wer einmal etwas ... anderes lesen möchte. 
     
    4 1/2 Sterne von 5

    Liebe Grüße,
    Vee

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    Re: Laura Whitcomb - Silberlicht

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