Pooly's Kunst und Schreibforum

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Viel Spaß!



Pooly & Co.

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    Beitrag von moriazwo am Mo 08 März 2010, 13:38

    Am nächsten Morgen fuhren Amy und Christopher direkt zu Timehacker.com. Das schlichte, funktionelle Gebäude der Firma verfügte über eine Tiefgarage, sodass sie keine Probleme hatten, einen Parkplatz zu finden.
    Obwohl Timehacker.com eines der exklusivsten Unternehmen auf dem Planeten – wenn nicht gar DAS exklusivste Unternehmen - war, hielt man nichts davon, seine Kunden mit übermäßigem Prunk zu beeindrucken. Sowohl an der Tiefgarage, als auch am Haupteingang der Firma prangte lediglich ein schlichtes Firmenlogo mit dem Timehacker-Schriftzug.
    Amy und Christopher fuhren mit dem Lift in die Empfangshalle, in der sie von dezenter Hintergrundmusik und angenehmer Beleuchtung empfangen wurden. Eine Kunstausstellung, die man hier installiert hatte, vertrieb wartenden Kunden die Zeit, ebenso wie ein Bereich mit warmen und kalten Getränken. Kostenfrei versteht sich.
    Sie hielten sich jedoch nicht damit auf, sondern liefen sofort zum Empfangsschalter, hinter dem eine junge Frau stand, die sie sogleich begrüßte: „Willkommen bei Timehacker.com! Wir freuen uns, dass wir Ihnen unsere Dienste anbieten dürfen. Womit können wir Ihnen weiterhelfen?“
    „Ich glaube, wir können uns die Höflichkeitsfloskeln sparen“, sagte Christopher und schob seine Polizeimarke über den Tresen. „Wir sind von der örtlichen Polizei und müssen dringend mit einem Ihrer Geschäftsführer oder Manager sprechen.“
    Die Frau machte zunächst ein erschrecktes Gesicht, fing sich jedoch schnell wieder und wurde geschäftsmäßig.
    „Haben Sie einen Termin? Ich fürchte nämlich, dass ich Ihnen ohne einen Termin keine Hoffnung machen kann.“
    Amy, die schon oft solche Abfuhren erlebt hatte, war es mittlerweile leid, dass sie als Polizistin immer wieder wie ein Bittsteller behandelt wurde.
    „Nun passen Sie mal auf!“, sagte sie. „Wir wissen beide, dass wir keinen Termin haben, und ich verstehe es vollkommen, dass Sie Ihre Anweisungen haben, Ihren Chefs den Rücken frei zu halten, aber wir sind nicht irgendwer, sondern wir sind die Polizei. Wenn wir mit Ihrer Führungsetage sprechen müssen, dann haben wir unsere Gründe. Besorgen Sie uns nun bitte ein Gespräch mit einer der maßgebenden Personen hier, oder wir kommen mit einigen Kollegen zurück und nehmen Ihren Laden auseinader. Haben wir uns soweit verstanden?“
    Die Frau war blass geworden und griff hektisch nach ihrem Sprechgerät.
    „Bist du wahnsinnig?“, flüsterte Christopher Amy zu. „Du weißt, dass wir das niemals durchbekommen würden. Der Chief hängt uns auf, wenn das herauskommt.“
    Amy lächelte flüchtig und flüsterte: „Das weiß die Kleine doch nicht. Vertrau mir – das funktioniert.“
    Nach einigen Minuten machte die Frau einen erleichterten Eindruck und wandte sich wieder den Beiden zu.
    „Sie haben Glück. Zufällig ist unser technischer Geschäftsführer, Dr. Eli Hopkins, im Hause und hat ein paar Minuten Zeit für Sie.“
    „Sehen Sie, es war doch gar nicht so schwer“, sagte Amy selbstgefällig und grinste sie an. „Wenn Sie uns nun noch sagen würden, wo wir diesen Dr. Hopkins finden, wären wir vollkommen zufrieden.“
    Christopher stieß Amy den Ellenbogen leicht in die Seite. Er fand, dass sie dabei war, den Bogen zu überspannen.
    „Nehmen Sie bitte den Aufzug zwei in der Halle und fahren mit ihm in den 28. Stock. Dr. Hopkins' Büro ist die Nummer 28.036. Er erwartet Sie bereits.“
    Christopher bedankte sich und zog Amy mit sich fort.
    „Was ist denn in dich gefahren?“, fragte er. „Es war doch nicht notwendig, diese Angestellte so schroff zu behandeln.“
    „Was willst du denn? Sie wurde doch sehr entgegenkommend, nachdem ich ihr die Spielregeln erklärt hatte.“
    Sie fuhren nach oben und fanden Dr. Hopkins' Büro sehr schnell. Nachdem sie angeklopft hatten, öffnete dieser ihnen persönlich die Tür und bat sie herein. Das Büro war relativ groß und besaß eine durchgehende Fensterwand, die einen weitreichenden Blick über die Stadt ermöglichte. Neben einem gewaltigen Schreibtisch gab es noch eine bequeme Sitzgarnitur, zu der ihr Gastgeber sie nun geleitete. Der Mann entsprach so gar nicht ihrem Bild von einem leitenden Mitarbeiter einer Firma wie Timehacker.com. Er trug ein Hemd mit aufgekrempelten Ärmeln und eine locker sitzende Krawatte. Überhaupt machte er einen zupackenden Eindruck.
    Nachdem sie sich gesetzt hatten, musterte er Christopher und Amy eingehend.
    „Ich muss gestehen, dass Sie mich neugierig machen“, sagte er. „Darf ich wissen, mit wem ich es zu tun habe? Meinen Namen dürften Sie bereits kennen.“
    „Mein Name ist Christopher O'Conell“, sagte Christopher, „und das ist meine Kollegin Amy Trehearn. Wir sind von der Polizei und haben mit Ihnen etwas äußerst Wichtiges zu besprechen.“
    Dr. Hopkins schenkte ihnen aus einer Karaffe etwas Wasser ein und nippte selbst an seinem Glas, bevor er sprach: „Sie müssen mir glauben, dass mich Ihre Vorgehensweise etwas irritiert. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die Polizei an uns wendet und um unsere Mithilfe bittet, wenn es um die Bekämpfung von Verbrechen geht. Wir haben in der Vergangenheit ...“, Hopkins lachte leise. „Sie müssen entschuldigen, aber mir wurde eben erst die Komik meiner Formulierung bewusst. Also wir haben in der Vergangenheit schon wiederholt Hilfestellung bei Zeitkorrekturen geleistet. Ich möchte sogar behaupten, dass wir bisher immer sehr gut mit den Polizeibehören zusammengearbeitet haben. Aber Sie müssen mir schon erklären, warum Sie es für nötig erachten, meine Mitarbeiter einzuschüchtern, nur um sofort einen Termin zu erhalten. Was macht Ihr Anliegen so eilig?“
    „Wir haben ein Problem“, erklärte Christopher. „Wir überprüfen von Zeit zu Zeit alte Fälle, die bisher ungelöst geblieben sind. Vor kurzem nahmen wir uns einen Fall vor, bei dem wir ebenfalls die Dienste von Timehacker.com in Anspruch genommen haben, doch im Gegensatz zu vielen anderen Fällen, führte dieser nicht zum Erfolg. Es geht um den Diebstahl des Ter Bur-Diamanten, des größten, lupenreinen Diamanten, der jemals gefunden wurde. Er war die absolute Sensation auf diversen Ausstellungen. Er verschwand spurlos. Bereits mehrere Zeitreisen wurden unternommen, doch es gelang trotzdem nicht, diesen Diebstahl aufzuklären, was eigentlich bei Einsatz der Zeitreisetechnologie nicht möglich sein dürfte.“
    Hopkins nahm einen weiteren Schluck Wasser.
    „Was genau wollen Sie mir damit sagen?“, wollte er wissen.
    „Ursprünglich wollte ich Ihnen jetzt eine konstruierte Geschichte auftischen, doch ich finde, dass ich meine Karten aufdecken sollte“, meinte Christopher. „Wenn unsere Mitarbeiter zusammen mit einem Berater von Timehacker.com eine Korrektur in der Vergangenheit vorgenommen haben und hinterher diese Korrektur wirkungslos geblieben ist, müssen wir davon ausgehen, dass wiederum jemand unsere Korrektur unwirksam gemacht haben muss.“
    Dr. Hopkins zog überrascht eine Augenbraue hoch und sein Gesicht wurde abweisend.
    „Wollen Sie unserer Firma etwa unterstellen, dass wir dahinter stecken? Dass wir unsere eigene Technik einsetzen, um uns zu bereichern? Sind Sie sich der Ungeheuerlichkeit eines solchen Vorwurfs bewusst?“
    „Bevor Sie weiter reden ...“, unterbrach Christopher ihn, „... überlegen Sie doch selbst. Sobald wir eine Korrektur zur Bekämpfung eines Verbrechens vornehmen lassen, sind Ihrer Firma alle Fakten dazu bekannt. Die Technik gehört Ihnen und nicht uns. Wir haben also keinerlei Einfluss darauf, was in der Folge einer Korrektur hier in Ihrem Hause geschieht.“
    Dr. Hopkins' Gesicht verfärbte sich etwas. Man konnte ihm ansehen, dass er wütend wurde.
    „Ich bin fast sprachlos, mit welcher Unbefangenheit Sie hier solche Vorwürfe erheben!“, ereiferte er sich. „Sie wissen überhaupt nicht, wovon Sie hier eigentlich reden! Bei uns im Hause wird jeder – ich betone: jeder – Einsatz der Zeitmaschine in allen Details protokolliert. Sie dürfen gern die Protokolle sehen und prüfen. Seien Sie nur vorsichtig mit dem, was Sie sagen. Wenn diese haltlosen Vorwürfe auf die falschen Ohren treffen und wir dadurch einen Schaden erleiden, können Sie sich warm anziehen, das kann ich Ihnen versprechen! Wer weiß, vielleicht sind es ja Ihre eigenen Leute, die korrupt sind und in der Vergangenheit Dinge tun, die nichts mit ihrem eigentlichen Auftrag zu tun haben.“
    Jetzt war es Christopher, der sprachlos war.
    „Sie wollen behaupten, dass Kollegen von mir selbst dafür verantwortlich sind, dass der Fall nie geklärt werden konnte? Nun machen Sie mal einen Punkt!“
    Der technische Geschäftsführer lachte leise.
    „Wenn Sie solche Behauptungen aufstellen, dann schieße ich eben zurück! Beweisen lässt sich sicherlich weder das eine, noch das andere. Aber können Sie wirklich sicher sein, dass Sie für jeden Ihrer Agenten Ihre Hand ins Feuer legen können?“
    „Chris, er hat recht“, sagte Amy.
    „Hören Sie auf Ihre Kollegin“, sagte Hopkins. „Menschen sind gierig und nicht jeder hat die nötige Stärke, wenn ihm eine große Summe auf dem Silbertablett serviert wird. Ich kann Ihnen anbieten, sich die Protokolle anzusehen, mehr kann ich nicht tun. Oder wie haben Sie sich die Lösung dieses Problems gedacht?“
    „Wenn ich ehrlich bin, hatte ich gehofft, dass Sie mir eine erneute Zeitreise anbieten.“
    „Das stellen Sie sich etwas einfach vor, junger Mann“, sagte Dr. Hopkins. „Wir haben bereits vier Korrekturen vorgenommen. Jede von Ihnen verursacht Wellen in der Zeit, die berechnet werden müssen. Nicht in jedem Fall ist eine Manipulation wünschenswert. Wenn zum Beispiel errechnet wird, dass die Verhinderung eines Verbrechens zu anderen, schwerwiegenderen Situationen führt, ist sie nicht zu verantworten. Nach vier durchgeführten Maßnahmen interagieren bereits vier temporale Erschütterungen im Zeitfluss! Wenn Sie jetzt auch noch dort auftauchen, sprengt es fast den Rahmen unserer analytischen Möglichkeiten.“
    „Mir ginge es nicht um eine Korrektur, sondern darum, zu beobachten“, sagte Christopher. „Ich will wissen, wer es war und wie er es angestellt hat. Ich würde keine Korrektur vornehmen wollen. Das verspreche ich Ihnen.“
    Der Mann überlegte.
    „Eine interessante Idee ist es in jedem Fall“, sagte er. „Ich bin nicht grundsätzlich dagegen, müsste es aber mit unseren Analytikern besprechen. Sie wären also selbst bereit, sich dieser Reise zu unterziehen?“
    „Ja.“
    „Haben Sie bereits Erfahrungen damit? Haben Sie sich mit der Zeit bereits befasst, in die Sie Reisen werden? Es ist zwar nicht sehr weit zurück, aber auch in diesen Jahren hat sich einiges getan. Sie müssen vollständig in dieser Zeit aufgehen, um keinen zu großen Abdruck in der Realität zu hinterlassen. Wir würden Ihnen sowieso einen Mitarbeiter zur Seite stellen, der Sie vor Dummheiten bewahrt, aber stellen Sie es sich nicht so einfach vor. Sie müssen unauffällig sein, wie ein Geist. Man darf sich nicht an Sie erinnern. Sie dürfen nur beobachten.“
    „Darf ich das als Zustimmung verstehen?“, wollte Christopher wissen.
    Dr. Hopkins schmunzelte leicht. „Sie sind ein hartnäckiger Bursche, oder?“
    „Ich habe meine Ziele“, sagte Christopher unbestimmt.
    „Lassen Sie mir Ihre Nummer da, Mr. O'Conell. Ich werde nach unserem Gespräch sofort Kontakt mit unserer Rechenabteilung aufnehmen und dann das Weitere mit dem Leiter Ihrer Dienststelle besprechen. Ich werde Sie informieren, wenn es soweit ist. Geben Sie mir zwei Wochen Zeit.“
    Er reichte Christopher die Hand, der sie ergriff und drückte.
    „Ich danke Ihnen, Dr. Hopkins“, sagte er.
    „Mr. O'Conell, ich bin nicht Ihr Gegner“, antwortete Hopkins, „auch, wenn Sie es zunächst angenommen haben. Wenn die Vorwürfe, die Sie erhoben haben, auch nur annähernd zutreffen, haben auch wir ein Interesse daran, diesen Verdacht abzuwehren.“
    Er gab auch Amy die Hand.
    „Mrs. Trehearn, es war mir ein Vergnügen. Wenn Sie gleich in der Halle sind, wäre es nett, wenn Sie ein freundliches Wort für unsere Dame an der Anmeldung finden würden. Sie haben ihr wohl sehr zugesetzt.“
    „Kein Problem“, sagte sie und grinste.
    Die Rückkehr verlief weitgehend schweigend. Nun war der Weg festgelegt. Amy war sich sicher, dass es keine Möglichkeit mehr geben würde, der Christopher von seinem Vorhaben abbringen würde. Sie machte sich darauf gefasst, dass es bald einen Abschied geben würde.


    Zuletzt von moriazwo am Mi 10 März 2010, 10:21 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pearl am Mo 08 März 2010, 19:04

    Wow, das ist ein ganz schön langer Teil^^
    Noch mal vielen Dank, dass du für mich eingesprungen bist, Michael :)

    Dein Teil gefällt mir sehr gut^^
    Ich habe nur einen kleinen Fehler gefunden:
    mit einem der maßgebenden Personen hier

    das müsste meines Wissens nach "einer" sein...

    Das war aber eigentlich auch schon alles, was ich zu bemängeln habe...
    Toppi! für diesen Teil :)

    Lg, Pearl

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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von moriazwo am Di 09 März 2010, 09:16

    Hallo Pearl,
    schön, dass dir mein Teil gefällt. Und das "Einspringen" hat mir wirklich nichts ausgemacht. Ist doch klar, dass man sich gegenseitig unterstützt, wenn es privat etwas "eng" wird ... .
    Den Fehler habe ich natürlich sofort berichtigt.

    Gruß
    Michael


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pooly am Di 09 März 2010, 16:28

    Hallo Michael,

    ah, wie schön, dass du so schnell warst. Ich will mich auch gleich ins Zeug legen (und hoffe, du hattest ein schönes Wochenende).

    Ich finde es allein schon echt cool, was du für deinen Kontrast zwischen dem jetzigen Timehackergebäude und dem auf Ebene 3 machst. Das gibt ein gewisses Gefühl dafür, wie viel Zeit vergangen ist und wie sich das Gedankengut geändert hat. Scheint ja gemütlich da zu sein ^^

    Ich denke nicht, dass wir Amy Nachnamen schon festgelegt hatten. Wenn doch, dann werden wir das ja bei der Gesamtüberarbeitung sehen.

    Nur einige Sachen:

    Sie fuhren nach oben und fanden Dr. Hopkins Büro sehr schnell. Nachdem sie angeklopft hatten, öffnete Dr. Hopkins ihnen persönlich die Tür und bat sie herein. Das Büro war relativ groß und besaß eine durchgehende Fensterwand, die einen guten Blick über die Stadt ermöglichte. Neben einem gewaltigen Schreibtisch gab es noch eine bequeme Sitzgarnitur, zu der sie Dr. Hopkins nun geleitete. Dr. Hopkins entsprach so gar nicht ihrem Bild von einem leitenden Mitarbeiter von Timehacker.com.

    In 5 Sätzen 4 mal der Name ist nicht so schön.


    Sie müssen entschuldigen, aber mir wurde eben erste die Komik meiner Formulierung bewusst

    "erst"


    Bereits zwei Zeitreisen wurden unternommen, doch es gelang trotzdem nicht, diesen Diebstahl aufzuklären, was eigentlich bei Einsatz der Zeitreisetechnologie nicht möglich sein dürfte.

    Waren es nicht schon mehr als 2 Einsätze?
    Guck ich gleich mal nach.


    Beweisen lässt sich sicherlich weder das Eine, noch das Andere.

    Bei "eine" weiß ich es nicht genau, aber "andere(s)" wird immer kleingeschrieben. Und ich bin der Meinung, dass "eine" sich in diesem Fall auch so verhält.


    Ich werde gleich sofort Kontakt mit unserer Rechenabteilung aufnehmen und dann das Weitere mit dem Leiter Ihrer Dienststelle besprechen.

    Wink


    Lieben Gruß
    Marie


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von moriazwo am Di 09 März 2010, 18:23

    Ah, da hast du ja meinen Teil schon "auseinandergenommen" ... Very Happy
    Ich werde gleich noch ein paar zusätzliche "Dr. Hopkins" einbauen ... nein Quatsch ich schau mir das Ganze morgen noch einmal in Ruhe an und werde es im Original sofort beheben. Ich gebe dir dann Bescheid, wenn es erledigt ist, okay?

    Gruß
    Michael


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pooly am Di 09 März 2010, 18:27

    Ja klar!
    Lass dir Zeit! Very Happy

    Ich setz mich heute Abend gleich an meinen Teil.


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von moriazwo am Mi 10 März 2010, 10:22

    Hallo Marie,
    für den Fall, dass du noch einmal darüber schauen möchtest: Ich habe alle Punkte bereinigt, die du angemerkt hattest.

    Gruß
    Michael


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Alania am Mo 15 März 2010, 20:45

    Hallo, Michael!

    So, endlich bin ich auch dazu gekommen, deinen Teil zu lesen! Very Happy

    Echt - wie immer - toll geschrieben!
    Ich mag Amy in diesem Teil. Sie zeigt hier ... Feuer! Very Happy

    nehmen Ihren Laden auseinader.

    X)
    ~lach~

    „Das weiß die Kleine doch nicht. Vertrau mir – das funktioniert.“

    Ah ... und verschlagen ist sie also auch noch. Mr. Green

    Jetzt lernen wir Amy mal von einer anderen Seite kennen.

    Was willst du denn? Sie wurde doch sehr entgegenkommend, nachdem ich ihr die Spielregeln erklärt hatte.


    Ich glaube, in keinem der Teile mochte ich Amy so wie in diesem. x)

    Ansonsten wieder sehr authentisch, sehr professionell geschrieben, klasse!

    Eine Sache
    wieder den Beiden zu.

    beiden

    LG
    Angie


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pooly am Di 29 Jun 2010, 23:52

    Huhu, Michael & Co.
    Ich habe den Tei noch nicht ganz gelesen, das werde ich morgen machen, ich habe nur noch eine Anmerkung:

    (ich bin mir nicht sicher, ob der Nachnahme von Amy irgendwo vorher gefallen ist. Ich habe nichts gefunden und habe ihn daher eben erfunden. Wenn jemand mir zeigen kann, wo er vorher schon gefallen ist, - ich ändere es sofort ab.)
    Ich habe gerade alle Teile vorher gelesen und ihr Name fiel definitiv nicht. Also ist es gut so. Bei der Überarbeitung des Textes, kannst du das dann herausnehmen (:


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pooly am Mi 30 Jun 2010, 08:11

    Hey Michael!

    Ich habe deinen Teil jetzt noch mal etwas durchgesehen und nur einen Fehler gefunden, den ich gleich berichtigt habe.

    Nur eine Sache:
    Es geht um den Diebstahl des Ter Bur-Diamanten, des größten, lupenreinen Diamanten, der jemals in den südafrikanischen Minen gefunden wurde.
    In Teil 13 steht dazu:
    Stunden waren vergangen und sie hatten immer wieder verfolgt, was bisher unternommen worden war, um den Diebstahl des größten, jemals gefundenen Diamanten wieder aufzufinden
    Ich denke, wir sollten uns entscheiden, ob es der größte Diamant überhaupt ist, oder nur der größte aus den südafrikanischen Minen.


    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von moriazwo am Mi 30 Jun 2010, 09:06

    @Marie:
    Ich muss zugeben, dass ich einfach unterstellt hatte, dass es sich um den wirklich größten Diamanten gehandelt hat. Da solche Größen in der Regel fast immer in südafrikanischen Minen gefunden wurden, hatte ich "südafrikanische Minen" explizit erwähnt. Könntest du das angleichen? Mir fehlt heute die Zeit - sorry.

    Gruß
    Michael


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pooly am Mi 30 Jun 2010, 09:11

    Hallo Michael!

    Ja, klar, kann ich machen! Very Happy
    Den Rest hatte ich ja schon gemacht.

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Jojo am Mi 30 Jun 2010, 14:06

    Hey Michael,

    Ein sehr toler Teil.
    Hat mir gut gefallen.

    oh man, wie cool Amy doch ist *weglach*
    Wie sie die Empfangsdame behandelt hat und ihr erstmal gesagt hat, wo der Hase langläuft. *hihi* Das war echt cool.

    Die Unterhaltung zwischen den dreien ist wirklich sehr gut gelungen und es hat richtig Spaß gemacht es zu lesen. Es war alles sehr interessant und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich daneben sitze, wie ein Geist und alles hautnah mitbekomme Wink

    Hier sind noch zwei Sachen, die mir so aufgefallen sind, aber wieder nur GEschmackssache sind.
    unsere Dienste anbieten dürfen. Dürfte ich erfahren

    Ich weiß nicht, irgendwie hat mich hier die Wiederholung des Wortes "dürfen" gestört... Ist wahrscheinlich kaum zu vermeiden, weil ich selber auch nicht weiß, wie mans ändern könnte, aber vllt fällt ja dir oder jemand anderem etwas ein? Oder du lässt es einfach so, ist sicherlich mal wieder so eine "Geschmackssache-Verbesserung"

    mit einem Ihrer Manager oder Geschäftsführer

    Haben die mehrere Geschäftsführer? Durch die Formulierung kommt es mir so vor, als wenn da etwas fehlt... So als würdest du meinen, sie hätten nur einen Geschäftsführer und hättest das "dem" vergessen. Vielleicht könntest du es so schreiben: "mit einem Ihrer Manager oder einem der Geschäftsführer"?

    Mrs. Trehearn, es war mir ein Vergnügen.

    Ist nicht "Mrs." die Abkürzung für eine verheiratete Frau? Amy ist doch nicht verheiratet oder? Dann müsste es doch eigentlich "Miss" sein oder?

    LG Jojo


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von June am Mi 30 Jun 2010, 20:17

    Hallihallo ^.^

    Ich möchte Jojos Anmerkungen gern noch ein paar hinzufügen :)
    Aber erstmal muss ich sagen, dass ich Amy klasse finde! Schade, dass wir nicht mehr so viel über sie zu lesen haben ...

    Das schlichte, funktionelle Gebäude der Firma verfügte über eine Tiefgarage, so dass sie keine Probleme hatten, einen Parkplatz zu finden.

    „sodass“ oder?

    „Wir wissen beide, dass wir keinen Termin haben und ich verstehe es vollkommen, dass Sie Ihre Anweisungen haben, Ihren Chefs den Rücken frei zu halten, aber wir sind nicht irgendwer, sondern wir sind die Polizei.

    „... haben, und ...“

    Wir haben bereits zwei Korrekturen vorgenommen. Jede Korrektur verursacht Wellen in der Zeit, die berechnet werden müssen.

    Zwei? Marie schrieb doch aber schon von vier Einsätzen oder habe ich da was nicht mitgekriegt?

    Haben Sie sich mit der Zeit bereits befasst, in die sie Reisen werden?

    Das zweite „sie“ ist ganz traurig, weil es doch auch schon groß ist.

    „Mr. O'Conell, ich bin nicht ihr Gegner“

    Und auch hier jammert das „ihr“, es wolle endlich auch groß geschrieben werden, wo es doch schon lange erwachsen sei.

    [quote]Der Heimweg verlief weitgehend schweigend. Nun war der Weg festgelegt.Amy war sich sicher, dass es keinen Weg mehr geben würde, der Christopher von seinem Vorhaben abbringen würde. [ /quote]
    „Heimweg“ und „Weg“ … Kann man da vielleicht „Die Rückkehr“ machen? Und beim zweiten „Weg“ vielleicht „Möglichkeit“? ^^


    glg, Juny

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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Pooly am Mi 30 Jun 2010, 21:52

    Danke, ihr Zwei!
    Ich habe alles berichtigt Very Happy

    Nur eins:
    ²Jojo: Mit "Miss" ist es wie hier mit "Fräulein" ~ Sagt man eigentlich nicht mehr Wink


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Teleri am Do 01 Jul 2010, 23:21

    war, hielt man nichts davon, seine Kunden mit übermäßigem Prunk zu beeindrucken.


    Also ich habe das am Anfang der 2. Ebene ganz anders erlebt - im Gegenteil man hat die Leute mit viel Schnickschnack kaschen wollen ... deswegen weiß ich nicht so recht, ob das nicht vielleicht ein Bruch innerhalb eurer 2. Ebene ist.

    mit freien warmen und kalten Getränken.
    vielleicht eine andere Variante: "mit warmen und kalten Getränken. Kostenfrei versteht sich."

    dass wir Ihnen unsere Dienste anbieten dürfen. Womit können wir Ihnen dienen?“


    besser: "dass Sie unseren Service in Anspruch nehmen. Womit können wir Ihnen dienen/weiterhelfen?"

    zupackenden Eindruck.
    Diese Begrifflichkeit ist mir nicht geläufig ^^ - also irgendwie verstehe ich den Inhalt dieser Formulierung nicht. Das habe ich irgendwie auch noch nie gelesen oder irgendwo gesehen...

    Jede Korrektur verursacht Wellen in der Zeit,
    ich denke, man muss die Korrektur nicht mehr direkt erwähnen. Ich denke es reicht, wenn man hier sagt: "Jede von ihnen ..."

    „Das stellen Sie sich etwas einfach vor, junger Mann“, sagte Dr. Hopkins. „Wir haben bereits vier Korrekturen vorgenommen. Jede Korrektur verursacht Wellen in der Zeit, die berechnet werden müssen. Nicht in jedem Fall ist eine Korrektur wünschenswert. Wenn zum Beispiel errechnet wird, dass die Verhinderung eines Verbrechens zu anderen, schwerwiegenderen Situationen führt, ist sie nicht zu verantworten. Bei vier Korrekturen interagieren bereits vier temporale Erschütterungen im Zeitfluss! Wenn Sie jetzt auch noch dort auftauchen, sprengt es fast den Rahmen unserer analytischen Möglichkeiten.“


    Generell gibt es hier in diesem Absatz zu viel "Korrekturen"

    Ich würde keine Korrektur vornehmen wollen. Das verspreche ich Ihnen.“
    Ich würde keine Veränderung vornehmen wollen.


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von moriazwo am Fr 02 Jul 2010, 09:19

    Hallo Dany,

    war, hielt man nichts davon, seine Kunden mit übermäßigem Prunk zu beeindrucken.
    Das muss nicht zwangsläufig ein Widerspruch sein. Den "Schnickschnack" gab es zum 19. Jahrestag beim "Tag der offenen Tür".
    dass wir Ihnen unsere Dienste anbieten dürfen. Womit können wir Ihnen dienen?“
    ... dass wir Ihnen unsere Dienste anbieten dürfen. Womit können wir Ihnen weiterhelfen?"
    zupackenden Eindruck.
    Das ist aber nun wirklich ein Begriff, den man verwenden kann und ich bin ehrlich: Ich will ihn auch genau so behalten. Sogar "Die Welt" benutzt diesen Ausdruck. Beispiel.
    Gemeint ist, dass sich jemand nicht in Zurückhaltung übt, sondern gleich einen Blick für das Wesentliche hat, die Ärmel aufkrempelt und die Dinge angeht.
    „Das stellen Sie sich etwas einfach vor, junger Mann“, sagte Dr. Hopkins. „Wir haben bereits vier Korrekturen vorgenommen. Jede Korrektur verursacht Wellen in der Zeit, die berechnet werden müssen. Nicht in jedem Fall ist eine Korrektur wünschenswert. Wenn zum Beispiel errechnet wird, dass die Verhinderung eines Verbrechens zu anderen, schwerwiegenderen Situationen führt, ist sie nicht zu verantworten. Bei vier Korrekturen interagieren bereits vier temporale Erschütterungen im Zeitfluss! Wenn Sie jetzt auch noch dort auftauchen, sprengt es fast den Rahmen unserer analytischen Möglichkeiten.“
    „Das stellen Sie sich etwas einfach vor, junger Mann“, sagte Dr. Hopkins. „Wir haben bereits vier Korrekturen vorgenommen. Jede von Ihnen verursacht Wellen in der Zeit, die berechnet werden müssen. Nicht in jedem Fall ist eine Manipulation wünschenswert. Wenn zum Beispiel errechnet wird, dass die Verhinderung eines Verbrechens zu anderen, schwerwiegenderen Situationen führt, ist sie nicht zu verantworten. Nach vier durchgeführten Maßnahmen interagieren bereits vier temporale Erschütterungen im Zeitfluss! Wenn Sie jetzt auch noch dort auftauchen, sprengt es fast den Rahmen unserer analytischen Möglichkeiten.“

    Der Rest kann wie vorgesehen geändert werden.

    Gruß
    Michael


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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Teleri am Fr 02 Jul 2010, 11:54

    Super Michael

    ja, ich habe bei dem Ausdruck nur gefragt, was er bedeutet, nicht dass es geändert werden musste. Wenn ich etwas nicht kenne frage ich einfach nur nach

    und stimmt bei meinem Satz wäre zweimal Ihnen drinnen *sigh* ^^

    Und die Überarbeitung der Korrekturen finde ich super *thumbsup*

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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Amira am Fr 02 Jul 2010, 14:36

    Hey Michael,

    wow, der Teil ist großartig geworden =)
    Alles sehr lebensnah beschrieben und wirklich auf jedes Detail geachtet. Mehr als gelungen, würde ich sagen :)

    Das Büro war relativ groß und besaß eine durchgehende Fensterwand, die einen guten Blick über die Stadt ermöglichte.

    Guter Blick? ...Der Ausdruck gefällt mir nicht so. Da gelangt man in den weiß ich nicht wie vielten Stock, betritt den Raum und dann ist der Ausblick gut? Eher atemberaubend, weitreichend ... oder so.

    Nun war der Weg festgelegt. Amy war sich sicher, dass es keinen Weg mehr geben würde, der Christopher von seinem Vorhaben abbringen würde.

    Hier stört mich etwas die Wiederholung. Evtl. Reise, Vorhaben...


    Liebe Grüße,
    Amira

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    Re: Teil 16 - Ebene 2

    Beitrag von Dawn am Sa 03 Jul 2010, 13:05

    Hey Michael.

    ein schön langer Teil.
    Amy gefällt mir in diesem Teil besonders gut.
    Sie zeigt ein tolles Temperament, was mir gefällt.
    Auch ansonsten ist die gesamte Unterhaltung sehr gut gelungen.
    *Top*

    Lg, Alex

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