Pooly's Kunst und Schreibforum

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Ich möchte euch alle herzlich willkommen heißen in Pooly's Kunst und Schreibforum!

Zu unseren Mitgliedern sage ich: willkommen zurück.

Und unseren Gästen möchte ich empfehlen, sich vielleicht etwas hier umzusehen. Vielleicht lohnt es sich ja für euch.
Lasst euch nicht abschrecken. Eventuell könnte die Anzahl unserer Foren euch etwas erschlagen. Aber es dauert wirklich nicht lange, bis man sich hier eingefunden hat und im Notfall sind alle User und Teammitglieder bereit, euch unter die Arme zu greifen :)

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    Beitrag von golden am Di 5 Jan 2010 - 0:30

    Jan Hartmann


    So eine Scheiße, das kann doch wohl nicht wahr sein.
    Ärgerlich schlug Jan auf die Anzeigetafel seines Dienstwagens. Wie er es hasste, wenn etwas nicht richtig funktionierte. Schon seit fünf Minuten gab das Fahrzeug kein Lebenszeichen von sich und dies würde sich so schnell auch nicht ändern. Es gab nur heile oder kaputte Fahrzeuge, aber keine die mal und mal nicht liefen; eine der Unglaublichkeiten der technischen Vorzeit.
    Er nahm seinen Kommunizer und gab den Pin ein.

    „Name? Und Problem?“
    „Hartmann, Jan; mein Dienstwagen ist stehen geblieben; bitte um Erlaubnis die Notbatterie einzubauen.“
    „Einen Moment, wir müssen ihren Standort kontrollieren.“
    Jan schaute sich in der Umgebung um, ob er irgendwelche Auffälligkeiten und Gefahren frühzeitig erkennen konnten; er wusste schließlich in welchem Gebiet er war und welche Antwort er zu hören bekommen würde.
    „Ok, Sie sind in einem gelben Gebiet; Sie sollten auf jeden Fall vorsichtig sein.“
    „Werde ich sein, ich weiß ziemlich genau um die Vorschriften.“
    „Das freut mich Herr Hartmann, ich nämlich auch. Also nehmen Sie ihren Taser und überprüfen Sie, ob er einwandfrei funktioniert; nicht an Ihren Körper halten und nur den schwarzen Plastikgriff anfassen.“
    Bzzzzzzzzz!
    „Funktioniert einwandfrei, in der Umgebung gibt es auch keine Auffälligkeiten; hatte heute auch keinen Kontakt zu Personen, die als Gefahr eingestuft wurden.“
    „Sehr gut, Sie wissen wo Sie sich aufhalten?“
    „Ja, weiß ich.“
    Er befand sich in einem Gebiet, welches sich weder unter Kontrolle der Oberstadt befand, noch war dies die Unterstadt. Von der geographischen Lage war es Oberstadt, aber nicht unbedingt in den Köpfen der Leute; es war ein Grenzviertel in dem es sicherlich nicht wenige Wege in die Unterstadt gab.
    „Bekomme ich nun die Erlaubnis?“

    „Erlaubnis erteilt, Sie bekommen ein Zeitfenster von fünf Minuten.“
    Jan legte auf, nahm seinen Taser und entriegelte sein Fahrzeug. Ein Blitz erhellte den dunklen Abendhimmel und Jan spürte, wie Regentropfen kalt auf seinen Kopf trafen.
    So eine Scheiße, das kann doch wohl nicht wahr sein.

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Di 5 Jan 2010 - 0:56

    Lyrisa

    Ich streifte im Gewitter durch ein paar Gassen des Randviertels. Ich wusste, dass es gefährlich war, sich hier aufzuhalten, denn eigentlich zählte dieser Bereich noch zur Oberstadt - aber hier traf man viele interessante Gestalten, weswegen ich es mir nicht nehmen ließ,mich hier immer wieder aufzuhalten.
    Der Regen störte mich wenig. Viel mehr genoss ich seine kühle Nässe auf meiner Haut.
    Als ich um eine Ecke ging, erblickte ich jemanden und sprang rasch wieder zurück.
    Jemand, aus der Oberstadt!
    Ich linste vorsichtig um die Wand, hinter der ich stand und versuchte zu erkennen, was der Mann dort tat.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Di 5 Jan 2010 - 2:11

    Jan Hartmann

    Jan war über den offenen Kofferraum gebeugt und öffnete vorsichtig die Box, auf der eine Menge Warnsymbole standen. Er nahm die längliche Glasröhre heraus, mit der er vorsichtig zur Vorderseite seines Wagens ging.
    Sei bloß vorsichtig - wenn ich die Batterie fallen lasse habe ich ein Problem.
    Vorsichtig stellte Jan die neue Batterie auf den Boden, um mit seinem Fahrzeugschlüssel das Schloss des Batteriefaches zu öffnen. Er vernahm das leises Klicken des Sicherheitsmechanismus und drehte die alte Batterie vorsichtig aus der Motorhaube.
    Die Batterie schimmert noch recht hell, die sieht eigentlich noch ziemlich gut aus. Also entweder...
    So schnell wie er es sich traute, nahm er die Ersatzbatterie auf und drehte sie in die Batteriehalterung.
    Bitte lass den Wagen anspringen.
    Der Wagen sprang nicht an, auch wenn er es nach einem Batteriewechsel automatisch hätte machen müssen. Jan runzelte die Stirn und fasste langsam in seine Tasche zu seinem Taser.

    "Lass die Hände brav wo sie sind, dann bekommen wir auch kein Problem miteinander.", hörte er eine Männerstimme hinter sich und nahm mehrere sich bewegende Schatten in seinen Augenwinkeln wahr.
    "Wir haben dich schon den ganzen Tag verfolgt und dir den Wagen manipuliert. Ein Hoch auf unsere großartige Technik, was?" fragte der Mann sarkastisch.
    Er spürte, wie ihm eine Waffe in den Rücken gehalten wurde und sah mehrere Männer, von denen einer in seinen Wagen stieg und ein anderer die Batterie nahm. Staatsfeinde und Menschen aus der Unterstadt zahlten gut für die Batterien, da sich aus ihnen starke Waffen herstellen ließen, wie sie ansonsten nur den Sicherheitskräften zur Verfügung standen. Schon seit einiger Zeit wurden immer öfters die leistungsfähigen Batterien der Beamtenfahrzeuge entwendet, woraufhin sie immer seltener ihre Dienstwagen benutzen durften und auch auf öffentliche Mittel umsteigen mussten.
    Es wird Zeit, dass wir diesen Terroristen keine Energiequellen mehr liefern und alle Einzelfahrzeuge verboten werden.

    "Nimm deinen Kommunizer und bestätige, dass alles in Ordnung ist oder du bist tot."
    Langsam tippte er den Code ein, wobei ihm die Waffe - es war wohle eine Impulswaffe, eine klinge war es auf jeden Fall nicht - fester in den Rücken gedrückt wurde.
    "Hartmann hier - Wechsel der Batterien ist ohne Probleme von statten gegangen."
    "Sehr schön Herr Hartmann, wir erwarten dann Ihre Rückmeldung, wenn sie zurück sind."
    Wir müssen unbedingt einen Bestätigungssatz einbauen, der als Überfallshinweise wahrgenommen wird.
    Der Mann nahm in das Gerät aus der Hand und warf es in das Auto.
    "Wir werden dich jetzt verlassen müssen, hoffentlich erkältest du dich nicht in dem Regen." Er bekam einen kurzen, nicht zu harten Schlag auf den Kopf, der ihn ein paar Schritte umhertaumeln ließ. Anhand der schnellen, sich entfernenden Schritte und dem kurzen Geräusch des Anspringenden Wagens, würde er gleich wieder allein sein. Sie würden noch eine Weile mit dem Wagen herumfahren, bevor sie sich auch die zweite Batterie holten. Die Zentrale würde nicht genau wissen wo er sich befand - er erschauerte kurz bei dem Gedanken, wer er war und wo er sich befand, aber noch lebte er und nicht jeder würde ihn gleich ermorden, nur weil er für die Regierung arbeitete - dies hoffte er auf jeden Fall.
    Jan blickte zu einer Bar, die sich ein Stück weiter befand - dort würde man ihm bestimmt helfen können; Credits waren immer gerne gesehen.
    Langsam ging er in die Richtung los, während er immer durchnässter wurde...

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Di 5 Jan 2010 - 2:31

    Lyrisa

    Schweigend und voller Interesse verfolgte ich den Überfall.
    Das war so was von klar gewesen. Als wenn seine Panne an der Batterie hatte liegen können. Ich war verblüfft, dass er überhaupt in der Lage gewesen war, das auch nur eine Sekunde lang zu glauben.
    Ich kannte diese Überfälle - war selbst schon bei welchen dabei gewesen - und sie waren immer gleich.
    Nur unterschied sich hier das Opfer von den anderen.
    Während nämlich andere in Panik gerieten, schrien, heulten und verzweifelt herumrannten, begab sich dieser hier direkt auf den Weg in eine Bar, die am Wegrand lag.
    Ich folgte ihm in einigem Abstand, so, dass es nicht auffiel.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Mi 6 Jan 2010 - 0:27

    Jan Hartmann

    Pitsch, patsch – pitsch, patsch – pitsch, patsch, waren Jans Gedanken, die synchron zu der Bewegung seines linken und rechten Fußes waren.
    Er konnte nicht richtig durch die Fenster blicken, doch hatte er das Gefühl, dass dies eine eher ältere Bar war. Über der Tür hing ein Schild, nicht mit dem Namen der Bar, sondern es schien sich um eine Biermarke zu handeln. Jan öffnete die Tür und trat in ein schummriges Licht ein, welches noch nicht mal eine spezielle Farbe hatte, wie es in manchen entspannten Bars der Stadt zu finden war. Wärme legte sich auf seine Haut und er roch Zigarettenrauch, obwohl ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit bestand. Er ging auf den Tresen aus dunklem Holz zu und hörte das Geräusch zweier aufeinander stoßender Billardkugeln. Die Geräuschkulisse bestand ansonsten aus den Gesprächen der Leute und leiser Rockmusik.
    Er setzte sich an einen Barhocker, der auch nur aus Holz war.
    Leben diese Menschen in der Vergangenheit oder ist dies eine '21.Century-Party', wie sie öfters in manchen Clubs veranstaltet wird?
    Ihm war es eigentlich egal, also setzte er sich an den Tresen und wartete auf den Mann, der gerade mit einer Kiste in den Händen durch die Tür hinter dem Tresen verschwunden war.

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Mi 6 Jan 2010 - 21:35

    Lyrisa

    Ich folgte ihm in die Bar - immer noch verwundert, was er jetzt vorhatte. Warum blieb er so gelassen?
    Die stickige Luft in dem Raum war unangenehm, aber davon ließ ich mich nicht ablenken, sondern sah mich um.
    Auf einem Hocker am Tresen saß er und schien darauf zu warten, bedient zu werden.
    Ich setzte mich interessiert einige Plätze von ihm entfernt nieder.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Mo 11 Jan 2010 - 21:57

    Jan Hartmann

    Jemand setzte sich ein Stück weiter neben sich und Jan musste sofort hinblicken, wie es nur zu typisch für einen Menschen war. Er sah eine ungefähr gleichaltrige, kleine Frau mit gelockten, braunen Haaren.
    Ich könnte mich zu ihr setzen, dann würde die Zeit vielleicht schneller rumgehen und vielleicht hat sie ja einen Kommunizer!?
    „Hi, Sie tragen ja nur ziemlich kurze Kleidung... bestimmt kalt bei dem Wetter. Wenn Sie möchten kann ich Sie auf ein heißes Getränk einladen - vorausgesetzt der Barmann kommt gleich wieder.“, fügte er scherzend hinzu.

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Do 14 Jan 2010 - 10:19

    Lyrisa

    Ich hatte mich gerade umgeblickt, als mich plötzlich ein Wortschwall von der Seite fast erdrückte.
    Ich wandte mich um und sah neben mir den Mann sitzen, dem ich hierher gefolgt war.
    "Ähm ... okay?!", sagte ich etwas unsicher und musterte den Kerl genau.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am So 17 Jan 2010 - 19:21

    Jan Hartmann

    Sofort fielen ihm ihre hellen Augen auf.
    Ob sie Kontaktlinsen trägt?
    "Ähm ja, der Barkeeper muss ja zurückkommen - hehe. Interessante Augenfarbe die Sie haben; Tee oder Kaffee?"


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am So 17 Jan 2010 - 19:25

    Lyrisa

    Ich ließ mir nicht anmerken, wie erschrocken ich über seine Bemerkung mit meinen Augen war und lächelte stattdessen.
    "Tee", sagte ich, ohne auf seine Feststellung einzugehen.
    "Was treibt sie hierher?", fragte ich, damit ich mir schnell eine Ausrede einfallen lassen konnte, was mich hierher trieb.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am So 17 Jan 2010 - 20:43

    Jan Hartmann

    Soll ich ihr erzählen, dass ich Beamter bin? Vielleicht lasse ich das lieber außen vor, wenn es geht.
    "Tee ist gut, gibt weniger Punkte in der Gesundheitskartei. Wieso ich hier bin, ja... das ist eine längere Geschichte. Naja, eigentlich nicht. Ich bin überfallen worden und müsste nun einmal jemanden informieren, dass ich abgeholt werden kann. Kann ich zufällig Ihren Kommunizer benutzen, falls Sie einen haben?"
    Der Barkeeper kam aus der Tür zurück und betrachtete die beiden kritisch, wobei er sehr breit grinsen musste. Jan winkte ihn zu sich her.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am So 17 Jan 2010 - 22:25

    Lyrisa

    Oh nein, das konnte er nicht.
    "Oh, das tut mir sehr leid", sagte ich und versuchte, erschrocken und bestürzt auszusehen. "Aber ich habe meinen Kommunizer leider daheim vergessen." Ich nickte in Richtung Barkeeper. "Aber der kann Ihnen sicherlich besser helfen, als ich."


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Mo 18 Jan 2010 - 22:11

    Jan Hartmann

    "Guten Tag", lächelte Jan freundlich den Barkeeper an, der ihn nur verdutzt und leicht belustigt musterte.
    "Ich hätte gerne zwei Tee, heiße Tee, für mich und die Dame. Und sagen Sie, könnte ich ihren Kommunizer benutzen? Wäre recht dringend."

    "Und ich wollte schon kalten Tee holen, immer diese Leute die heißen Tee wollen", scherzte er. "Wir haben nur einfachen Beuteltee, wir sind schließlich kein Teeladen sondern 'ne Kneipe. Falls du den Kommunizer benutzen willst, musst du dafür bezahlen. Es gibt hier für neue Gesichter nichts geschenkt."

    "Ich habe keine Credits dabei, kann ich auch irgendwie später bezahlen? Ich werde sicherlich bezahlen können, ich bin Beamter und brauche nur jemanden, der mich abholt."

    "Oh, Beamter. Das sind mir ja die Liebsten", sagte der Barkeeper ironisch und zog die Augenbrauen hoch, "ohne Credits kein Kommunizer!"

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Di 19 Jan 2010 - 1:09

    Lyrisa

    Ein Beamter?
    Oh, na prächtig!
    Plötzlich tat es mir noch weniger leid, dass sie ihn ausgeraubt hatten.
    Aber er war freundlich gewesen. Was sollte es also?
    Seufzend kramte ich in meiner Tasche und legte ein paar Credits auf den Tisch. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah ich den Barkeeper an.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Fr 22 Jan 2010 - 23:21

    Jan Hartmann

    Mit hochgezogenen Augenbrauen und einem leisen Murren nahm der Barkeeper das Geld an und kramte dann aus seiner Tasche seinen Kommunizer hervor.
    Den Kommunizer bedienend, nickte Jan dem Barkeeper zu.
    "Unser Trinken!"

    "Mach ich wenn ich meinen Kommunizer zurück habe, Scherzbold."
    Wie misstrauisch kann man sein!? naja, in diesem Stadtbereich wäre ich es auch.
    "Hartmann, Jan", sprach Jan in den Kommunizer und versuchte sich so anzumelden, was allerdings mit einem 'Name gesperrt' als Antwort fehlschlug.
    "So ein verdammter Mist", fluchte Jan.

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Di 26 Jan 2010 - 13:19

    Lyrisa

    Verwirrt betrachtete ich ihn.
    Was war denn jetzt noch? Verfluchter Mist, ich sollte lieber so schnell wie möglich hier verschwinden!
    "Was ist denn?", fragte ich und versuchte, ruhig zu wirken.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Mo 1 Feb 2010 - 17:41

    Jan Hartmann

    "Ich kann mich nicht anmelden. Der Posten in der Zentrale ist nicht mehr besetzt und ich könnte mich nur noch direkt über meinen Account anmelden, um eine Nachricht zu hinterlassen und mir als Beamter Hilfe zukommen zu lassen. Allerdings ist mein Account gesperrt worden, was mal ziemlich schlecht ist. Ich hoffe ich werde nicht für einen Terroristen gehalten oder dass ich entlassen werde, weil ich beim Überfall mein Leben über die Wahrheit gestellt habe - das darf man als Beamter eigentlich nicht und ich hab's versaut", beendete Jan seinen leicht wirren Redefluss und ließ seinen Kopf kurz auf die Theke fallen.

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Do 4 Feb 2010 - 17:32

    Lyrisa

    Als ich ihn ansah, stieg dann doch das Mitleid leise in mir auf. Einfach so verloren. Alles.
    Für Menschen aus der Oberstadt musste das schrecklich sein - hatten sie ja so viel, das sie verlieren konnten.
    Ich schob dem Wirt den Kommunizer über die Theke zu und nickte dann in Richtung der Gläser hinter ihm und er machte sich daran, unsere Getränke zu bereiten.


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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von golden am Sa 6 März 2010 - 1:05

    Jan Hartmann
    "Mh... was machen Sie eigentlich hier? Das hatten Sie mir vorhin garnicht erzählt."
    Was mach ich jetzt? Ich bin am Arsch der Welt im Viertel voller Untermenschen und habe kaum eine Möglichkeit wieder nach Hause zu kommen; fahren hier überhaupt Busse? Gleich mal den Barkeeper fragen, ob man hier ein Zimmer bekommt und wo der nächste Kreditautomat ist.

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    Re: Nebelgrau (Pooly & golden)

    Beitrag von Pooly am Mo 8 März 2010 - 10:59

    Lyrisa

    Der Barkeeper stellte die Tassen vor uns ab und ich wärmte meine Finger an meiner.
    "Bin ich ihnen Rechenschaft schuldig?", fragte ich und sah ihn durchdringend an. "Meine Beweggründe sind meine Sache."


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