Pooly's Kunst und Schreibforum

Liebe Gäste und natürlich auch liebe Mitglieder!


Ich möchte euch alle herzlich willkommen heißen in Pooly's Kunst und Schreibforum!

Zu unseren Mitgliedern sage ich: willkommen zurück.

Und unseren Gästen möchte ich empfehlen, sich vielleicht etwas hier umzusehen. Vielleicht lohnt es sich ja für euch.
Lasst euch nicht abschrecken. Eventuell könnte die Anzahl unserer Foren euch etwas erschlagen. Aber es dauert wirklich nicht lange, bis man sich hier eingefunden hat und im Notfall sind alle User und Teammitglieder bereit, euch unter die Arme zu greifen :)

Viel Spaß!



Pooly & Co.

    Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Austausch

    Milena
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    Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Milena am Fr 20 Nov 2009, 19:21

    Liebe Leute,

    Ich möchte dieses Thema mal hier einbringen, nicht zuletzt deswegen, weil in Literaturforen diesbezüglich ein grosses Chaos zu herrschen scheint.

    Um es vorwegzunehmen:

    Ich bin kein blinder Befürworter von Rechtschreibereformen und es gibt in der heutigen NDR Regeln, die ich ganz bewusst missachte und nicht einhalte.

    So schreibe ich z.B in der persönlichen Anrede (auch in mails) "Du" immer noch gross, obwohl das im Allgemeinen nicht mehr so gehandhabt wird.

    Es ist meinerseits einfach ein Ausdruck für die Wertschätzung, die ich meinem Gegenüber entgegenbringe, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich erwarte von niemandem, dass er dieses Stilmittel übernimmt, es beruht ganz einfach auf meiner persönlichen, bewusst getroffenen Wahl, die ich konsequent durchziehe, NDR hin oder her.

    Was ich aber insbesondere in Literaturforenforen oft vermisse, ist ein konsequentes Gefühl, demgegenüber, was Rechtschreibung sein könnte. Da wird queerbeetein drauflosgetippt, die Sorgfalt dem Leser gegenüber bleibt dabei allzuoft völlig auf der Strecke!

    Kann Dies Sinn und Inhalt eines Literaturforums sein?

    Miriam

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Pooly am Fr 20 Nov 2009, 19:32

    Liebe Miriam,

    wahnsinn, dass du das ansprichst, ist es doch das, was mich in letzter Zeit auch immer wieder beschäftigt und auch vielleicht teilweise an einigen stört. Besonders im Internet und besonders in Foren finde ich es wichtig, richtig zu schreiben. Klar, wenn ich mit jemandem chatte, dann muss es manchmal schnell gehen und vertippe ich mich schon einmal.

    Aber in einem Forum lesen viele Leute meine Beiträge und diese bleiben dort auch eine ganze Weile stehen. Deswegen finde ich persönlich es fast schon etwas respektlos, dann irgendwelche Tippfehler in den Beiträgen zu lassen. Schließlich gibt es ja den "Edit" Button, über den ich meinen Beitrag korrigieren kann.
    Genauso unschön finde ich es, wenn jemand nie Groß- und Kleinschreibung beachtet und die Satzzeichen vollkommen auslässt. Das macht den Beitrag dazu auch noch schwer zu lesen und ist ein echtes Ärgernis.

    Ich meine, wenn man LRS hat oder Ähnliches und deswegen der Rechtschreibung nicht so wirklich mächtig ist, dann ist das gar kein Problem. Aber wenn ich weiß, dass manche Menschen einfach keine Lust haben, in einem Forum anständig zu schreiben, dann regt mich das schon auf.
    Schließlich ist Rechtschreibung im Internet - wie du auch schon mit deinem Beispiel mit dem "Du" angebracht hattest - eine Form der Respekterweisung, finde zumindest ich. :)



    Lieben Gruß
    Marie


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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Alania am Fr 20 Nov 2009, 20:00

    Also ich persönlich bemühe mich immer korrekt zu schreiben, auch wenn ich jetzt nicht haargenau darauf achte, ob ich jetzt die Kommas alle richtig gesetzt habe oder nicht. ^^

    Auch habe ich eine "ch"-Schwäche was das Tippen angeht. X)
    So kommt bei mir anstatt "nicht" oft "nihct" raus. ^^

    Und beim nochmaligen Lesen des Posts "überlese" ich diese Fehler gerne. x)

    Deshalb finde ich es jetzt nicht sooo schlimm, wenn sich in manchen beiträgen kleine Fehler eingeschlichen haben. Wink

    Aber generell bin ich auch dafür, dass besonders in einem Schreibforum doch die allgemeinsten Regeln der Rechtschreibung eingehalten werden sollten.

    ^^
    Sowas wie Punktuation und Groß- und Kleinschreibung.
    Bei mir kriselts dann auch, wenn ich sowas lese:

    ja ich finde das sollte so gemacht werden ist doch voll blöd wenn nicht findet ihr nciht auch


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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Miyann am So 22 Nov 2009, 09:46

    Ich kann da bisher nur beipflichten: Rechtschreibung ist mir wichtig. Ein Chat ist noch was anderes, da achtet man weder auf korrekte Satzzeichen noch auf Groß- und Kleinschreibung, aber dennoch versuche ich auch dort leserlich zu schreiben und zu formulieren. Wenn ich mich beim Chatten vertippe, korrigiere ich das im Nachhinein. Beispiel:

    A: geh dch mal linksrum
    A: *doch

    Da sind die Finger einfach zu schnell, aber der Fehler ist einem schon im Moment des Abschickens bewusst. (;

    Zum Schreiben im Forum: Ich will doch, dass andere meine Posts lesen und vielleicht darauf eingehen. Und dann ist es doch meine Pflicht, meine Gedanken so darzustellen, dass der Leser nicht noch Probleme hat, zu entziffern, was ich eigentlich meine. Respekt ist genau das Stichwort.
    Es geht dabei nicht um kleine Vertipper - jeder hat mal einen Dreher drin und das ist ja auch egal, da liest man drüber hinweg. Nicht jeder kann jedes Komma korrekt setzen, aber darum geht es ja auch nicht.
    Es geht darum, einen Text für den anderen angenehm und leserlich aufzubereiten.

    Der Trend im Internet, Sätze einfach so "hinzurotzen" scheint sich immer mehr auszubreiten. Machen sich diese Schreiber keine Gedanken über ihre Außenwirkung? Oder interessiert es sie einfach nicht, was andere über sie denken?
    Also wenn ich einen Beitrag sehe, der so aussieht:

    ich gehe gerne und dann gestern ging ich da und der sah mich an und ref das wäre doch igendrwie toll und ihc dahte ja vllt ist das ja toll und so

    Dann mache ich mir doch nicht die Mühe, das durchzulesen. Denn die Person will ja scheinbar nicht, dass es jemand liest. Anders kann ich mir so etwas nicht erklären.
    Okay, das war jetzt ein extremes Beispiel, ich musste mir gerade mal was aus den Fingern saugen.

    Zu der neuen Rechtschreibung: Ich habe langsam keine Ahnung mehr, was ich eigentlich schreibe und bei der wievielten Reform wir mittlerweile angelangt sind. In der Schule sind wir irgendwann auch nicht mehr darüber informiert worden.
    Sehr witzig finde ich jetzt irgendwie das mit der Großschreibung des "Du" von dir zu lesen, Milena. Da muss ich sagen, dass ich es mir mühsam angewöhnt habe, das "Du" mittlweile nach NR korrekt klein zu schreiben. das war gar nicht so einfach. Wenn ich nun kritisch darüber nachdenke, finde ich ein großes du eigentlich schöner - aber irgendwie habe ich das kleine so verinnerlicht - die schreiben sich ganz automatisch. Das hat von meiner Seite aus gar nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun. Ich bin aber gerade am Überlegen, ob ich mich da wieder umtrainieren soll, denn ein großes du sagt mir eigentlich doch mehr zu und mittlerweile schert sich ja auch niemand mehr drum, wie ich schreibe.

    Die neue Rechtschreibung hat meiner Meinung nach einen Fehler: Sie macht es für Kinder nicht leichter. Es gibt mittlerweile keine festen Regeln mehr sondern für einige Punkte verschiedene Regeln, die man nach Belieben anwenden kann. Das ist falsch. Da wundert man sich, dass die Rechtschreibschwäche zunimmt? Wenn man lernt, dass man teilweise so schreiben kann, wie man will? Wie soll man lernen, sich an Regeln zu halten, wenn sie teilweise so schwammig sind?

    Und zu guter Letzt noch zur Legasthenie: Ich deute wieder mal auf meinen Satz da oben. Jemand der so schreibt, hat keine Legasthenie. Der ist einfach nur faul.
    Legastheniker haben meist ein großes Problem mit ihrer Schwäche und bemühen sich sehr, korekt zu schreiben. Da schleichen sich dann Fehler drunter, aber hey, das macht ja nichts. Denn es geht wie gesagt nicht um Fehler, die sich eventuell einschleichen, sondern um die Lesbarkeit.
    Hat euch mein fehlendes R im korrekt gestört? Ich denke, es ändert jetzt nichts an meinem Text. Man bleibt vielleicht kurz hängen, legt es dann aber einfach als Verschreiber ab.
    Legasthenie ist immer eine einfache Ausrede, aber für wirkliche Legastheniker wirklich etwas rufschädigend.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Rock am So 22 Nov 2009, 12:45

    Ich denke schon, dass die Rechtschreibung in einem Forum wichtig ist. Ich weiß ich bin da absolut kein gutes Beispiel, ich schreibe oft genug, vom Chatten her gewöhnt, umgangssprachlich, was ja eigentlich auch nicht das Wahre ist. Aber, vorallem in letzter Zeit, gebe ich mir immer Mühe, dass ich schön schreibe.

    Mit Beistrichen habe ich ja selbst so meine Probleme, deswegen stört es mich nicht, wenn sie falsch gesetz sind. Nur bei Stellen wo einfach für die Lesbarkeit Beistriche vorgesehen sind, ist mir das schon wichtig. Ich denke jeder von euch kennt das Beispiel:
    "Wartet, nicht hängen!"
    "Wartet nicht, hängen!"
    An solchen Stelle hatte ich schon ab und zu Probleme das Geschrieben im ersten Moment zu verstehen.

    Zur Groß- und Kleinschreibung:
    In einem Forum gehört das doch schon zum guten Ton. Ich meine bei Sachen wo nicht ganz klar ist, ob man das jetzt großschreiben soll oder klein, stört mich das auch nicht weiter. Aber wenn man zum Beispiel die Punktuation beachtet und dann trotzdem klein weiterschreibt, ist das ein Schlag ins Gesicht für den Leser.
    versteht ihr was ich meine? ist ja wirklich nicht schön zu lesen! oder?
    Außerdem Nomen sollte man sowieso großschreiben. Einfach wegen der Lesbarkeit.
    Ich meine in einem Chat achte ich absolut nicht auf Groß-, Kleinschreibung oder Punktuation aber Forum und Chat sind ja wirklich zwei absolut andere Dinge.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von June am So 22 Nov 2009, 13:10

    Hm, ich finde Rechtschreibung auch wichtig, egal, wann und wo. Im Internet oder auf irgendwelchen Schmierereien an Hauswänden ist es einfach nur lächerlich, wenn man ständig Fehler macht.
    Wer nichts dafür kann, dass er Fehler macht oder sie eben flüchtig mal auftauchen, dann passiert das eben. Das ist ja nicht schlimm.

    Um die Rechtschreibreformen kümmere ich mich eigentlich gar nicht. Die werden sich sowieso noch ein paar hundert Mal ändern. Das kann man sich einfach nicht merken, deswegen schreibe ich so, wie ich finde, dass ein Wort richtig aussieht. Wenn dabei mal ein Fehler passiert (nach Rechtschreibung), dann ist das eben so, dafür seid ihr ja dann da, um Bescheid zu sagen Wink Zumindest bei Geschichten und Romanen, schließlich kann man sich im Gefühl auch irren.
    Aber Texte ganz ohne Struktur, also Rechtschreibung oder Grammatik, sind einfach nur grausam zu lesen. Meist lasse ich solche Texte dann auch immer weg ^^"

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Shiku am So 22 Nov 2009, 13:49

    Ich oute mich mal als großer RS-Fan.
    Gut, ich gehöre auch zu jenen, die gerne mal Abkürzungen à la "z. B." oder "vllt.", "evtl." oder eben auch "RS-Fan" benutzen, aber immerhin weiß ich, wie man es tatsächlich richtig schreibt.

    Ich finde korrekte Rechtschreibung sehr wichtig, weil es auch einfach Allgemeinbildung ist!
    Gut, es mag Menschen geben, bei denen ist es einfach gegeben, dass es nicht so klappt, wie es soll. Wer eine LRS hat, kann nichts dafür, er hat sich das ja schließlich nicht herbei gewünscht.
    Aber andere wiederum sind viel zu faul. Ich weiß, dass es auch andere Faktoren gibt. Es kann auch sein, dass die Lehrer, die einem das Lesen und Schreiben beibringen sollen, Mist bauen. Bei meinem Bruder war das so und lange Zeit war seine Rechtschreibung katastrophal. Aber mit etwas Fleiß kann man auch das wieder gerade biegen.

    Und wie ihr bereits gesagt habt: Es gehört einfach zum freundlichen Miteinander.
    Gut, ich schreibe das "du" auch klein, weil ich es irgendwie so verankert ist. Ich weiß gar nicht, ob es damals noch groß geschrieben wurde ... Vielleicht spielt mir ein Kopf auch nur einen Streich. Ich empfinde das "Sie" nämlich immer als sehr kühl und distanziert. Wenn ich es schreibe, komme ich mir vor, als würde ich mich selbst ... verarschen. Es wirkt sehr steif und erwachsen - und vor allem letzteres bin ich nicht. Das große "du" hat bei mir eine ähnliche Wirkung, weil es groß ist. Verrückt, ich weiß. Aber das kleine "du" ist mir lieber, auf mich wirkt es freundlicher.
    Aber mal zurück zum Thema: Ich bemühe mich einfach um eine korrekte Schreibweise. Und natürlich habe ich mal Buchstabendreher drin, oder auch Sinnfehler, weil ich gedanklich wieder weiter war und die Finger beim Tippen auch einmal durcheinander kommen. Aber sobald mir ein solcher Fehler auffällt, korrigiere ich ihn auch. Das ist für mich selbstverständlich.

    Ich finde auch nicht besonders freundlich, die Rechtschreibung inzwischen so locker zu handhaben. Ich bin gewiß nicht perfekt, was Rechtschreibung angeht und muss oft auch überlegen, was ich wie zu schreiben habe, oder wo das Komma hin kann und wo es nicht hin darf.
    Aber wenn es bei allen Möglichen Situationen zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, wie man es schreiben kann ... wer soll denn da bitte noch durchblicken?
    Natürlich verlier ich da die Lust, drüber nachzudenken. Deswegen orientier ich mich auch gerne an der Rechtschreibung, die ich gelernt habe. Da war sie noch okay, finde ich.
    Und wenn ich heute Wörter sehe wie "Frisör", dann rollen sich mir die Zehnägel hoch.
    Gut, jetzt ist es wirklich eingedeutscht, aber es ist widerlich. Dass man Wörter irgendwie "einführen" muss, wenn man sie übernimmt, ist ja klar. Aber muss man wirklich das Niveau von ihnen nehmen? Nachher werden Sachen wie "Mudder" und "Nievo" tatsächlich auch korrekt sein. Mir scheint, als wolle man die Rechtschreibung der Umgangssprache anpassen.
    Aber ich glaub, ich komm vom Thema ab. ^^''

    Fakt ist: Ich empfinde Rechtschreibung als sehr wichtig und würde mir wirklich wünschen, alle bemühten sich um eine korrekte Schreibweise.
    Aber abgesehen vom ästhetischen und sprachlichen Wert: Aktueller denn je ist das Thema, und auch die Angst, dass z. B. Arbeitgeber ihre Bewerber im Internet durchleuchten. Wenn sie dann solche schönen - und tatsächlich auch real vorkommenden - Sätze lesen, die ihr als Beispiele angebracht habt - was werden sie wohl davon halten?
    Ich weiß, das ist jetzt auch wieder ein vielleicht etwas weiter hergeholtes Szenario und Rechtschreibung allein ist nicht alles. Aber es ist doch wichtig.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von moriazwo am So 22 Nov 2009, 14:29

    Auch ich lege generell großen Wert auf Rechtschreibung und bemühe mich auch, sie möglichst korrekt einzusetzen. Allerdings: Niemand ist perfekt und gerade, wenn man - wie ich - mit einer anderen Rechtschreibung aufgewachsen ist, als der heute Üblichen, dann ist es schon manchmal äußerst schwierig, mit Sicherheit die Groß- und Kleinschreibung, sowie diverse Interpunktionsregeln zu beherrschen. Trotzdem bin ich stets bestrebt, dazu zu lernen und mich zu verbessern. Ich bin der Meinung, dass speziell in einem Literaturforum die Bereitschaft zu einer möglichst fehlerfreien Rechtschreibung Grundvoraussetzung sein sollte.
    Sicher ist es nicht Jedem gegeben, sie korrekt einzusetzen. Das ist nicht schlimm. Es ist auch Aufgabe eines Forums, wie unserem, jedem zu helfen, der Hilfe sucht.
    Was mich aber stört, ist die gleichgültige Unbefangenheit, die Manche an den Tag legen und bei denen man sofort merkt, dass es ihnen vollkommen egal ist. Die Rechtschreibung ist eine Facette unserer geschriebenen Sprache und man sollte sie pflegen, so gut man es kann.

    Gruß
    Michael


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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Bloodangel am So 22 Nov 2009, 15:55

    Rechtschreibung ist schon wichtig, aber meistens sehe ich die Fehler gar nicht.
    Kommas sind einfach der Horror schlecht hin.
    ... ,weil oder ... weil, da überlege ich selbst immer noch, aber es hat sich schon etwas gebessert.
    Für längere Texte habe ich zum Glück jemand ganz nettes gefunden, der sie sich noch einmal anschaut bevor ich poste.
    Sonst würde es bestimmt manchmal echt schlimm aussehen Wink
    Im Talk oder in den RPG gebe ich mir zwar auch mühe, aber da achte ich nun nicht so streng darauf, das alles richtig ist.

    Word hilft da leider auch nicht immer.
    Wie gesagt Rechtschreibung ist wichtig und ich denke jeder hier gibt sich mühe so gut er kann.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von SilentDream am So 22 Nov 2009, 17:15

    Ich bin auch ein Mensch, der versucht möglichst gut auf die Rechtschreibung zu achten. Vorallem in Foren oder allgemein längeren Texten.
    Bei Icq zum Beispiel achte ich da nicht sooo genau drauf. Gerade die Groß- und Kleinschreibung kommt dann immer ein wenig zu kurz.*lach*
    In vorgestellten Werken finde ich es besonders wichtig, da es keinen Spaß macht, dauernd nur Fehler zu lesen.
    Sicher kann einem mal ein Fehler unterlaufen oder man weiß es in dem Moment selber nicht genau (ist ja menschlich^^).
    Und wie oben schon gesagt: Der Editbutton ist ja nicht nur zum Angucken da ^^

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    …dichterisch total unbegabt
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    …einer kleiner Schreiberling, der alles ankritzelt, was zwischen seine Finger kommt
    ~.~.~

    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von HoneyMoon13 am So 22 Nov 2009, 17:32

    Ich achte schon auf die Rechtschreibung, aber es rutschen doch immer wieder unbeabsichtigt Fehler rein. Man sollte schon darauf achten, aber es nicht so kleinlich nehmen. Mit den gewissen Rechtschreibregeln bin ich gar nicht vertraut^^ Ich schreibe "Du" als Anrede eigentlich immer klein... Warum? Weil ich es so beigebracht bekommen habe. Wenn man Fehler sieht, solle man sie ausbessern... klar. Wo ich eher manchmal Probleme hatte, waren die ganzen Abkürzungen, wobei ich sie heute, zumindest bei Kommentaren, im Chat und bei Mails auch oft benutze. Bei literarischen Texten sollte man das nicht machen.


    Zuletzt von HoneyMoon13 am So 06 Feb 2011, 17:03 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Racheengel am So 22 Nov 2009, 21:02

    Ein Interesanntes Thema das da angesprochen wurde.
    Also im Chat achte ich auch nicht auf die Rechtschreibung, da schreib ich genrell alles klein. ^^°

    In Foren bemühe ich mich schon auf eine ordentliche Rechtschreibung zu achten, doch es kommt auch oft vor das ich selbst nach einmal Korrekturlesen meine Fehler nicht finde...

    Ich bin kein Rechtschreibgenie und ich finde so lange meine Beiträge alle lesbar sind und jeder auch versteht was ich sagen will ist alles in Ordnung.
    Kommas sind mir von jeh her Bömische Dörfer, daher liegt die Quote das ich sie falsch setzte auch recht hoch. ^^°

    Wenn ich Fehler in Beiträgen finden sollte (Buchstabendreher Kleingeschriebene Wörter etc) regt mich das daher auch nicht auf, da ich weis das ich nicht besser bin.

    Ich sehe das warscheinlich etwas lockerer als die Meisten von euch, aber ich bin der Meinung wir sind hier nicht in der Schule.
    Ihr könnt mich jetzt hassen, aber ein Forum sollte Spass machen,
    aber ehrlich gesagt wenn ich sowas Lese wie:

    Aber in einem Forum lesen viele Leute meine Beiträge und diese bleiben dort auch eine ganze Weile stehen. Deswegen finde ich persönlich es fast schon etwas respektlos, dann irgendwelche Tippfehler in den Beiträgen zu lassen.


    Nur ein Beispiel von vielen zu nennen die ich bisher gelesen habe,
    da überlege ich mir ehrlich gesagt zweimal ob ich noch etwas zu einer Diskussion beitrage oder ob ich es doch lieber lasse um, ich zitiere, nicht Respektlos zu erscheinen, falls mir ein Fehler selbst nach Korrekturlesen nicht auffällt.

    In Reviews zu Geschichten finde ich es voll in Ordnung wenn der Autor auf seine Fehler aufmerksam gemacht wird, denn dafür ist das Review ja da, aber in Diskussionsbereichen finde ich es doch etwas Krass wenn da so penibel auf Rechtschreibfehler geachtet wird. Nobody is perfekt, und ich finde der Inhalt zählt, und wenn der gut ist ist es doch egal ob ein Wort anstatt Groß Klein geschrieben wurde. ^^

    Wie gesagt, ihr könnt mich jetzt hassen, aber das ist meine Meinung zu dem Thema.

    PS: Ich entschuldige mich schon mal für die ganzen Fehler die sich in meiner Aussage finden lassen. ^^

    eure Racheengel.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Pooly am So 22 Nov 2009, 21:14

    Deswegen finde ich persönlich es fast schon etwas respektlos, dann irgendwelche Tippfehler in den Beiträgen zu lassen.
    Anmerkung hierbei, respektlos wird Groß geschrieben ^^ *das konnte ich mir bei der Aussage nicht verkneifen.

    Meine Gute, "respektlos" ist in dem Falle ein Adjektiv und wird deswegen definitiv kein geschrieben.


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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Alania am So 22 Nov 2009, 21:20

    Meine Gute, "respektlos" ist in dem Falle ein Adjektiv und wird deswegen definitiv kein geschrieben.


    Nicht nur in dem Falle, oder? xD
    Ich meine respektlos ist doch immer ein Adjektiv. ^^


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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Racheengel am So 22 Nov 2009, 21:22

    Mist, wurde mein Irrtum doch bemerkt...
    Ich hatte das schon editiert, und hatte gehofft der Irrtum bleibt unbemerkt ^^°

    Naja wie sagt man so schön "shit happens"

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Pooly am So 22 Nov 2009, 21:23

    ²Angie: Ja, stimmt XD
    +lach+

    ²Racheengel: Oh, tut mir leid, ich wollte dich nicht bloßstellen ^^"
    Ich hatte nur den Beitrag sofort angeklickt und dann gleich drauf geantwortet Wink


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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Racheengel am So 22 Nov 2009, 21:28

    @Pooly: Ist schon okay, ich habe den Mist ja von mir gegeben, und da stehe ich auch dazu. ^^

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Miyann am So 22 Nov 2009, 22:04

    Nun, Racheengel, hast du dir mal unsere Beispiele angesehen? Niemand greift jemanden an, nur weil er kein Held der Rechtschreibung ist, darum geht es doch auch gar nicht.

    Wie du schreibst, jeder macht Fehler. Ist ja auch ganz normal und kein Problem. Jeder kann wohl damit leben, wenn Fehler in einem Text auftauchen, das ist ja nun kein Hals- und Beinbruch.
    Und Kommasetzung ist auch ein schwieriges Feld, gerade die deutsche Sprache ist was das angeht einfach furchtbar.

    Darum geht es aber ja auch gar nicht. Es geht nicht darum, wie perfekt die Texte von der Rechschreibung her sind - sondern es geht um die allgemeine Einstellung wie da rangeht. Und du hast da doch die gleiche Meinung wie wir - oder? Ich habe es so rausgelesen. Texte sollten leserlich sein und nach bestem Gewissen "aufbereitet". Sicher will da niemand eine Wissenschaft draus machen und nun jeden auf den kleinsten Fehler aufmerksam machen.

    Es geht um Texte, die weder strukturiert sind noch sonst irgendwie gut durchdacht wirken. Texte, die einfach so "hingeschmiert" werden.

    denn ich meine das ist ja schon scheiße wenn da einen so ein ungetüm erwartet und ich sollte noch einige tippfehler eibnauen aber es kommen gerade keine und das ist doof aber ichd enke du weißt was ich mein

    Struktur ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt. Absätze können manchmal Wunder wirken. Es gibt einfach ein paar Kommunikationsgrundsätze, z.B. dass man nicht in Caps schreibt oder ähnliches. Und ich finde in die gleiche Sparte zählt eben auch die Einstellung beim Verfassen von Texten.

    Edit: Ich habe nochmal einen tollen Link gefunden... Ja, ich werfe damit jetzt kein so gutes Licht auf WoW-Spieler, aber in den Foren trifft man wirklich viele Leute, die ohne Punkt und Komma schreiben. Sowas meine ich persönlich: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=11586619275&sid=3
    Und das ist noch vergleichsweise harmlos. (: Gut, mit dem Thema könnt ihr wohl eh nix anfangen, aber es geht jetzt mal nur um die Optik und den Eindruck, den so ein Text macht.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von theo am So 22 Nov 2009, 22:59

    Eigentlich sollte in einem Schreibforum darauf geachtet werden, dass die Rechtschreibung eingehalten wird. Ist das schwer?
    Ich finde aber, manchmal wird das auch überbewertet. An den Sätzen die oben als Beispiele aufgeführt sind, stört ja eigentlich nicht die Schreibweise sondern der "Nichtinhalt". Man merkt es einem Beitrag nämlich schon an, ob er deswegen vor Tippfehlern strotzt weil er in einer heftigen Emotion oder großer Hast geschrieben wurde. Oft kommen die Finger den Gedanken einfach nicht hinterher. Das passiert in solchen Fällen öfter. Oder ob die Gedankenlosigkeit einfach im Inhalt begründet ist.
    Fakt: Ist der Beitrag inhaltlich in Ordnung, stört sich kein (kaum ein) Mensch an der Rechtschreibung. Rechtschreibung ist ja eh nur relativ zu sehen. Wer kann mir schon vorschreiben wie ich schreibe? Ein Masse von Leuten die glauben alles muss durch eine Mehrheit bestimmt werden? Ein Buch in dem die goldene Regel steht? Ein Lehrer? Nein. Schaut euch mal Nietzsche an. Was der schreibt. Goethe im Original, nicht in dem zeitgemäß angepassten Deutsch.
    Nee. es ist der Inhalt, woraufs ankommt. (Tatsache. Es gibt Texte, bei denen ist bei jedem Wort nur der erste und der letzte Buchstabe richtig und die Anzahl der Buchstaben. Alles andere im Wort ist durcheinandergewürfelt. Du kannst diesen Text ganz einfach lesen, ohne groß zu üben oder so...)

    Nervig ist dann aber schon, finde ich, einen Text zum Beurteilen einzustellen dem man anmerkt, dass jemand noch nicht einmal die Taste F7 gedrückt hat. Das ist die Funktionstaste mit der man gemeinhin die programminterne Rechtschreibprüfung in Gang setzt. Auch wenn die bei einem halbwegs kreativen Text nur die Hälfte der Wörter erkennt, kann man davon ausgehen, dass man sich über alle die, die das Proggie anmeckert wenigstens Gedanken gemacht hat.
    So was stört mich mehr als ein paar flüchtige Fehler in einer heftigen Diskussion.

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    Re: Wie stehe ich zur Rechtschreibung?

    Beitrag von Regenbogenfisch am So 22 Nov 2009, 23:28

    Ein sehr interessanter Diskussionsthread hat sich hier entwickelt. :)
    Ich teile die Meinung von Theo, dass der Inhalt wesentlich wichtiger ist als evtl. Rechtschreibfehler.
    Nichtsdestotrotz stimme ich auch zu, dass jeder versuchen sollte, möglichst auf die Rechtschreibung zu achten. Bei dem Einstellen eigener Werke ist das noch wichtiger als beim bloßen Diskutieren/Kommentieren. Bei einem Text, der vor Fehlern nur strotzt, wird das Lesen gerne abgebrochen oder zukünftige Werke nicht mehr gelesen. Solche Werke vermitteln den Eindruck, dass sich der Schreiber keine große Mühe gegeben hat. Warum soll man sich selbst also Mühe geben, wenn man schon vom Werk einen falschen Eindruck bekommt? Anders sieht es natürlich aus bei Menschen mit LRS, da sie für ihre Schwäche ja nichts können. Problem ist nur, dass dem Leser diese Schwäche des Autors bekannt sein sollte. Die Beurteilung eines Werkes fällt dann ganz anders aus.

    Beim Kommentieren von Werken sollte man selbstverständlich auch auf korrekte Schreibweise achten. Doch mal ganz ehrlich: mir gefällt ein langes, begründetes Review, dass vielleicht ein dutzend Rechtschreibfehler enthält, wesentlich besser als kurze Floskeln in perfekter Rechtschreibung und Interpunktion.
    Es zählt zwar schon in gewisser Weise auch die äußere Form, aber entscheidend ist doch das Inhaltliche. Ein Kommentar, der dem Autor den Eindruck vermittelt, hier hat sich jemand intensiv mit dem Werk auseinandergesetzt, ist ein Zeichen für Respekt schlechthin. Die Rechtschreibung wird da zur Nebensache Wink

    LG
    Marcus

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do 24 Mai 2012, 18:27