Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

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    Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am Fr 09 Okt 2009, 22:29

    Mich freut diese Wahl sehr und ich gönne Barack Obama den Preis von Herzen! Ich finde dieses Ergebnis weitsichtig und ganz im Sinne eines Menschenverständnisses, das eben noch einen Sinn für Visionen hat und gleichzeitig mit beiden Füssen auf dem Boden steht. So schätze ich Barack Obama ein, obwohl er es nicht leicht haben wird, seine politischen Ziele durchzusetzen.

    Sein Erzfeind wird wohl nicht die Atomwaffe sein, sondern eher die vielen kleinherzigen Neider, die leider das Wesentliche seiner Botschaft noch nicht begriffen haben:

    Yes, we can

    Ich danke Barack Obama für seinen politischen Mut und beglückwünsche ihn von ganzem Herzen zum Friedensnobelpreis

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Schwertdieb-Zorro am Fr 09 Okt 2009, 23:43

    ich bin der meinung einen Friedensnobelpreis hat der verdient der was geleistet hat. Bisher hat Obama nur große reden geschwungen und nichts für den weltfrieden gemacht. Das ist meiner Meinung nach einfach viel zu voreilig.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von golden am Fr 09 Okt 2009, 23:47

    Ganz Ihrer Meinung Herr Schwertdieb - wahrscheinlich war das ein Ansporn an Herrn Obama, dass er ja dem Iran Frieden bringt Very Happy

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am Sa 10 Okt 2009, 00:42

    Hallo Schwertdiebzorro:

    ich bin der meinung einen Friedensnobelpreis hat der verdient der was geleistet hat.

    Ok. Dann mach uns doch mal vor, was eine Leistung ist!

    Dahingeschwafelt hat man immer sehr leicht - oder anders gesagt, es ist immer das leichteste, die Schuld anderen zu unterschieben!

    Oder anders gefragt: Hättest Du denn lieber einen G.W Bush anstelle von Barack Obama? Der hat nicht geschwafelt, sondern agiert und seine Verdienste mögen in den Sternen geschrieben sein ...

    Miriam


    Zuletzt von Milena am Sa 10 Okt 2009, 00:54 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von golden am Sa 10 Okt 2009, 00:50

    Milena schrieb:Hallo Schwertdiebzorro:

    ich bin der meinung einen Friedensnobelpreis hat der verdient der was geleistet hat.

    Ok. Dann mach uns doch mal vor, was eine Leistung ist!

    Dahingeschwafelt hat man immer sehr leicht - oder anders gesagt, es ist immer das leichteste, die Schuld anderen zu unterschieben!

    Oder anders gefragt: Hättest Du denn lieber einen G.W Bush anstelle von Barack Obama?

    Miriam

    Was hat denn Obama bisher geleistet?


    Dahingeschwafelt hat man immer sehr leicht - oder anders gesagt, es ist immer das leichteste, die Schuld anderen zu unterschieben!
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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Bloodangel am Sa 10 Okt 2009, 01:04

    Hey Milena,

    ich finde auch das Barack diese Auszeichnung schon verdient hat. Hier Mal eine Liste von dem was er vor und was er schon erreicht hat.

    Er will eine Welt ohne Atomwaffen und hielt historische Reden in Kairo und Prag.

    Oslo. Versöhnung mit der muslimischen Welt, Verbeugung vor den Toten des Holocaust und Verbundenheit mit Israel, Raketenabwehr beerdigt, Russen besänftigt, den aggressiven Iran isoliert – das sind nur einige der Initiativen, die US-Präsident Barack Obama in acht Monaten Amtszeit gestartet hat. Seine Vision von einer Welt ohne Atomwaffen hat vielleicht den Ausschlag gegeben. Der Friedensnobelpreis krönt seine Außenpolitik und seine Ideen vom friedlichen Zusammenleben der Völker.


    22. Januar: Obama ordnet die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo Bay auf Kuba spätestens binnen eines Jahres an. Er verbietet Foltermethoden bei Verhören von Terrorverdächtigen. Der Plan zur Schließung stößt später im Senat auf heftigen Widerstand.

    26. Januar: Obama geht auf die islamische Welt zu. Er strebe eine „neue Partnerschaft in gegenseitigem Respekt“ an, betont er.

    27. Februar: Der Präsident kündigt den Rückzug amerikanischer Kampftruppen aus dem Irak bis zum 31. August 2010 an. Bis zu 50 000 US-Soldaten sollen aber bleiben.


    13. März: Obama schafft die Bezeichnung „Feindliche Kämpfer“ für Guantánamo-Insassen ab. Für die Häftlinge soll internationales Recht gelten. Im April gibt der Geheimdienst CIA die Schließung seiner Geheimgefängnisse bekannt.

    20. März: In einer Botschaft zum persischen Neujahrsfest bietet Obama dem Iran nachdrücklich an, die seit Jahrzehnten eisigen Beziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen.


    Barack Obama in Kairo:

    1. April: Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedew vereinbaren in London neue Verhandlungen über eine atomare Abrüstung.

    5. April: In Prag stellt Obama vor mehr als 20 000 Menschen seine Vision einer atomwaffenfreien Welt vor.

    13. April: Vorsichtige Wende in der Kuba-Politik – Obama hebt alle Reisebeschränkungen für Exilkubaner auf. Zugleich dürfen Exilkubaner künftig Verwandten auf Kuba Geld schicken.

    18. Mai: Obama drängt Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einem Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten und neuen Friedensgesprächen. Die USA seien einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten verpflichtet.

    Die Obamas in Moskau:


    4. Juni: In der Universität von Kairo hält Obama eine Rede an die islamische Welt. Er beschwört den Willen zur Versöhnung.

    26. Juni: Das Repräsentantenhaus verabschiedet ein als historisch eingestuftes Klimaschutzgesetz. Darin sind erstmals in den USA bindende Obergrenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid festlegt.

    6. Juli: Mit Vereinbarungen etwa über nukleare Abrüstung und eine Wiederaufnahme militärischer Zusammenarbeit schlagen die USA und Russland ein neues Kapitel in ihren Beziehungen auf.

    28. Juli: Die USA und China vereinbaren eine umfassende Zusammenarbeit, auch beim heftig umstrittenen Klimaschutz und im Kampf gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen.



    14. September: Die USA nehmen erstmals als Vollmitglied an einer Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen teil. Mit Blick auf die Finanzkrise warnt Obama am gleichen Tag vor einem Rückfall in „rücksichtsloses Verhalten und unkontrollierten Exzess“ in der Finanzwelt und fordert einschneidende Reformen.

    17. September: Nach jahrelangen Protesten aus Moskau stoppt Obama den Plan seines Vorgängers George W. Bush, in Tschechien und Polen einen Raketenschutzschild aufzubauen.

    22. September: Die USA, Israel und die Palästinenser kommen zu einem Nahost-Gipfel zusammen. Es gibt eine Einigung auf neue Friedensgespräche.

    23. September: Obama ruft die Weltgemeinschaft bei seinem ersten Auftritt vor den Vereinten Nationen zu einer neuen Ära der Zusammenarbeit auf: „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle unseren Teil der Verantwortung für eine globale Antwort auf globale Herausforderungen übernehmen.“

    Das sind nur ein paar Dinge die er bis jetzt getan hat. Barack ist auf einen guten Weg und ich finde er hat schon mhr getan in seiner kurzen Amtszeit, als viele andere Präsidänten die Jahrelang in ihrem Amt tätig waren!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Miyann am Sa 10 Okt 2009, 08:31

    Ich stimme Zorro und Golden zu. Der nette Herr Obama hat wundervolle Wahlversprechen gegeben und alle haben gejubelt und weiter wird nicht geguckt. Ja, reden kann der Herr wunderbar.

    Also wirklich, besser als Bush zu sein ist doch nicht schwer und das verdient meiner Meinung nach auch keine Ehrung. Vor allem nicht den Friedensnobelpreis. Der Wiederbeitritt zur UNO ist ja ganz nett, aber das wars dann auch schon...

    Die chinesischen Dissidenten sind Leute, die wirklich etwas geleistet haben, sicher mehr als Obama. Aber was solls, nun ist der Nobelpreis eben auch wertlos geworden. Von Lobbyarbeit muss man wohl gar nicht erst anfangen.

    Es ist aber beeindruckend, wie jemand nur aufgrund von tollen Reden die Menschen hinter sich stehen hat. Und die paar Vereinbarungen gehen vielleicht in die richtige Richtung, aber wirklich ist dabei noch nichts rumgekommen und das verdient meiner Meinung nach keinen Nobelpreis, tut mir leid.

    An sich habe ich nichts gegen Barack Obama, aber diese Wirkung gibt mir zu denken und lässt mich ihn und seine Handlungen etwas kritischer betrachten.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Pearl am Sa 10 Okt 2009, 10:32

    Also ich kann beide Seiten verstehen.
    Ich habe auch erst gedacht: Was hat er denn bisher gemacht außer Präsident zu werden?
    Aber Grits Aufzählung zeigt auch, dass er wirklich etwas tut.

    Also meiner Meinung nach ist er der richtige für den Preis, er sollte ihn bloß erst in drei Jahren kriegen ^^

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von DeStiiNy am Sa 10 Okt 2009, 12:43

    ich bin ebenfalls der Meinung, dass Barrack Obama bisher "nichts" getan hat, ok, er hat etwas getan (s.Grits Auflistung)
    Aber wer hätte das nicht getan? ich hätte dasselbe getan, bisher habe ich von seinen "guten taten" nicht sehr viel gespürt.
    Ich finde, er hätte diesen Nobelpreis etwas später verdient, wenn man auch sieht, dass er was geleistet hat.
    Bis jetzt stehe ich nicht sehr zu Barrack Obama, zu einem weil ich ständig ein Poster von ihm in der Bravo sehe!
    Mich verwirrt das; angela merkel erscheint ja auch nicht in der Bravo, wenn nur zum Spaß oder so!
    Wenn er so große Sprüche klopft, dann soll er halt sich wie ein Präsident aufführen, und nicht wie ein Superstar!
    Wir alle haben gute Wahlversprechen, aber es gibt wenige, die sich daran halten und diese zu erfüllen.
    Deswegen finde ich, hat er diesen Nobelpreis nicht verdient, er is ja noch nicht mal ein jahr Präsident, und da wird er gleich mit Preisen und Auszeichungen überhäuft ...

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Teleri am Sa 10 Okt 2009, 14:44

    Ich stimme ebenfalls zu- dass der Herr Barack Obama den Friedensnobelpreis noch nicht verdient hat - ich meine er steht am Anfang seiner Amtszeit - er hatte noch gar nicht die Möglichkeit viel zu tun und die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo ist ehrlich gesagt eine Geschichte gewesen, die mir nicht gepasst hat.
    Nun- jedenfalls denke ich nicht, dass der Friedensnobelpreis zeigt, dass er etwas getan hat, sondern ist wohl eher eine Mahnung seiner Worte und Wahlversprechen die er gegeben hat, durch den Nobelpreis wird er eigentlich fast daran gebunden, all das zu halten, was er gesagt hat.
    Denn Sagen ist nicht tun - und hier g.W Busch als Vergleich zu ziehen finde ich ehrlich gesagt etwas daneben, denn Zorro meinte eigentlich nur, dass er ihn jetzt noch nicht verdient hat, weil er von seinen genannten Zielen noch nicht allzuviele TATEN gesehen hat- ich im übrigen auch nicht.
    G.W.Busch hingegen war ja niemals ein Friedensmann - er war ein Despot und bei ihm würde kein gesunder Menschenverstand jemals zu dem Schluss kommen ihm nachträglich nen Friedenspreis zu geben - also mal ganz ehrlich. Dieses Argument war sehr sehr schwach.
    Weil die beiden Herren kann man nicht miteinander vergleichen - während Buschjunior keine Rede aus dem FF halten konnte - und auf unerwartete Fragen nicht reagieren konnte- hat Barack Obama die Gabe des Redens.
    Während Busch sich hinter der Wirtschaft versteckt hat- macht Obama eines - er lässt sich einfach manövrieren. Ich glaube einfach nicht - dass Obama noch existieren würde- wenn er kein instrumentalisierter Politiker wäre und ich finde es auch immer wieder sehr sehr seltsam- das seine Familie dabei sein muss.
    Ich hoffe für Amerika, dass Barack Obama das ist, was er vorgibt zu sein.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am Sa 10 Okt 2009, 19:19

    Hallo Leute,

    Also ich möchte hier gerne mal auf einige Euren Äusserungen eingehen und versuchen, meine Haltung etwas verständlicher rüberzubringen:

    an Teleri

    und hier g.W Busch als Vergleich zu ziehen finde ich ehrlich gesagt etwas daneben, denn Zorro meinte eigentlich nur, dass er ihn jetzt noch nicht verdient hat, weil er von seinen genannten Zielen noch nicht allzuviele TATEN gesehen hat- ich im übrigen auch nicht.
    G.W.Busch hingegen war ja niemals ein Friedensmann - er war ein Despot und bei ihm würde kein gesunder Menschenverstand jemals zu dem Schluss kommen ihm nachträglich nen Friedenspreis zu geben - also mal ganz ehrlich. Dieses Argument war sehr sehr schwach.

    Mir ging es hier nicht wie Du schreibst um den Friedenspreis an Busch, sondern darum, dass es jederzeit wieder soweit kommen kann, dass ein socher Despot an die Macht kommt. Die Welt vergisst leider sehr schnell, und es wäre nicht das erste mal in der Weltgeschichte, dass sich ein Übel wiederholen würde. Wir sollten also nicht allzuschnell vergessen wer vor Obama an der Macht war und vor allem auch nicht unterschätzen, mit wessen Hinterlassenschaft der neue Präsident nun konfrontiert ist., darum ging es mir!

    denn Zorro meinte eigentlich nur, dass er ihn jetzt noch nicht verdient hat, weil er von seinen genannten Zielen noch nicht allzuviele TATEN gesehen hat

    Das habe ich wiederum nicht so gelesen, sondern eher so, als hätte er Nichts getan, oder als : Hey Mr. Präsident, tu endlich mal was, und das hat mich ehrlich gesagt, insofern etwas geärgert, als ich eine solche Aussage etwas untertrieben, undifferrenziert und realitätsfremd finde. (S. Bloodangels Ausführungen.)
    Darum, sorry für meine schroffe, polarisierend ausgefallene Reaktion, war echt nicht ganz angebracht.

    An Glücksbringer (Destyni :) )

    Aber wer hätte das nicht getan? ich hätte dasselbe getan

    Hmmm, das ist vielleicht leichter gesagt, als getan. Wissen wir, die wir ja hier reden und nicht tun, was wir im konkreten Fall tun würden? Ich denke mal, Politiker von Weltrang zu sein, ist alles andere als ein einfacher Job. Selbst Obama wird das erfahren und lernen müssen. Wesentlich für mich ist dabei, dass ich nach wie vor seiner aufrichtigen Haltung vertraue, möge man da geteilter Meinung sein.

    Und nochmals an Teleri

    Nun- jedenfalls denke ich nicht, dass der Friedensnobelpreis zeigt, dass er etwas getan hat, sondern ist wohl eher eine Mahnung seiner Worte und Wahlversprechen die er gegeben hat, durch den Nobelpreis wird er eigentlich fast daran gebunden, all das zu halten, was er gesagt hat

    Ich verstehe die Preisverleihung weder als Mahnung, noch als Entgeld für Obamas bisherige Errungenschaften, sondern als Ausdruck einer weltweiten Hoffnung, die wir heute dringender als je benötigen.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt und humane Taten lassen sich nicht von heute auf morgen umsetzen.

    Insofern finde ich die Preisverleihung gerechtfertigt.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Lea am Sa 10 Okt 2009, 19:41

    Die Hoffnung stirbt zuletzt und humane Taten lassen sich nicht von heute auf morgen umsetzen.

    Das erwartet aber auch keiner und meiner Meinung nach, hätten die Jury sich noch ein paar Jahre Zeit lassen können, um dann darauf zurückzublicken, was alles von Obamas Versprechen in Tat umgesetzt wurde.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Cleopha am Sa 10 Okt 2009, 19:51

    Sein Kampf für eine friedliche Welt ist wirklich Auszeichnungswürdig.
    Aber hat er den Friedensnobelpreis allein dafür schon verdient?
    Keine Frage- Barack Obama ist eine schillernde Persönlichkeit, aber ich finde die Auszeichnung kam zu früh. Man weis noch gar nicht, welche Versprechen er einhalten kann und was er tatsächlich in der Welt bewirken wird.
    Obama wirkt nicht glücklich über diesen Preis, denn durch diese Verleihung wird der Hass seiner Gegner geschürt und die Erwartungen an ihn steigen nun ins Unermessliche.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Kelly am Sa 10 Okt 2009, 19:58

    Ich melde mich hier auch einmal zu Wort.

    Wir sind hier wohl nicht die einzigen auf der großen weiten Welt, die einerseits kritisch, andererseits begeistert die Entscheidung des Komitees in Oslo vernommen haben. Barack Obama, überraschender hätte es kaum sein können. Altbundeskanzler (bitte korrigiert mich, falls der Begriff falsch ist... die Politik Deutschlands ist nicht meine Stärke) Helmut Kohl stand auf der Liste und STELLT EUCH VOR: Sogar Italien hat einen Nominierten: Silvio Berluschaos... ähm Berlusconi natürlich. (ICH hab den jedenfalls nicht nominiert) Very Happy

    Überraschenderweise erhielt ihn also Barack Obama.
    Obama.
    Obama.
    Was taucht da in meinem Kopf auf? Atomwaffenfreie Welt, die Schließung von Guantanamo, der völlig neue Ton, der plötzlich in der Politik herrscht. Was aufgetaucht ist, das ist eine Veränderung.
    Was ist los?
    Erinnert ihr euch noch daran, wie begeistert die Welt war, wie begeistert wohl wir alle waren, als dieser überaus intelligente, charismatische und herzliche Mensch die Wahlen gewann? Erinnert ihr euch noch daran, wie sehr er die Menschen in seinen Bann gezogen hat? Change we need und Yes we can waren sein Motto. Und genau das war es auch, was die Welt in Zeiten der Krise und der Unsicherheit brauchte: Veränderung und neues Selbstbewusstsein.
    Obama hat den Menschen das gegeben, was sie suchten und in ihm fanden: frischen Wind und Hoffnung. Er hat viel versprochen in seinem Wahlkampf und ganz bestimmt war es ihm auch bewusst, dass es schwierig werden würde, all das durchzusetzen. Wie selten ein Präsident stürzte er sich nach seiner Wahl in die Arbeit. Unsere Tageszeitung "Dolomiten" nannte ihn (wenn ich mich richtig erinnere) "einen der arbeitswütigsten Präsidenten der Geschichte Amerika". Und das mit Recht. Nach den ersten hundert Tagen der Präsidentschaft hieß es in den Medien, sämtliche Jahre der Bush-Regierung hätten nicht so viele Veränderungen mit sich gebracht wie die ersten hundert Tage des Präsidenten Barack Obama.
    Wow. Respekt.

    Vielleicht sollten wir auch einmal ein ganz anderes Verhältnis betrachten: Am 1. Februar lief die Nominierungsfrist für den Friedensnobelpreis ab. Barack Obama ist erst seit Mitte Januar im Amt. Der Gute brauchte nicht einmal ein halbes Monat, um einen Regierungschef oder einen ehemaligen Nobelpreisträger von sich selbst zu überzeugen. Leute, ich finde, allein die Tatsache ist bewundernswert.

    alle haben gejubelt und weiter wird nicht geguckt.
    In der Hinsicht gebe ich dir vollkommen Recht, Miyann. Alle haben gejubelt, nur leider haben nur sehr wenige mitbekommen, dass es harte Arbeit ist, diese ganzen Versprechen auch umzusetzen. Wochenlange Diskussionen, Bürokratie, harte Debatten, anstrengende Sitzungen. DAS interessiert die Medien und leider auch viel zu viele Menschen herzlich wenig. Und daher kriegen wir davon auch nichts mit. Wie hart Barack Obama an der Umsetzung seiner Ideale, seiner Versprechen und seiner Hoffnungen arbeitet, die frage wird nur er selbst euch beantworten können, aber ich glaube, dass er durchaus fähig ist, seine Ideen umzusetzen, wenn man ihm die Zeit dazu gibt. Viel hat er bereits geschafft, wie Grit uns ja schon gezeigt hat, viel wird er noch schaffen, davon bin ich überzeugt. Wer in so kurzer Zeit so viel bewegt, was macht der erst in einer ganzen Amtszeit?

    Ich glaube einfach nicht - dass Obama noch existieren würde- wenn er kein instrumentalisierter Politiker wäre
    Diese Anschuldigung, liebe Dany (stimmt doch, oder? Wink ), finde ich sehr hart. Ich bin durchaus nicht der Mensch, der andere vergöttert, sie blind verehrt usw. Obama hat ganz bestimmt auch seine Schattenseiten (wie auch ein Gorbatschow sie hatte, als er den Friedensnobelpreis erhielt. Man denke an den Aufmarsch der sowjetischen Militärs in den baltischen Staaten). Ich erinnere mich dabei an den Krieg in Afghanistan. Es gibt kein Weiß oder Schwarz in der Welt. Obama ist kein Engel, aber ganz gewiss ist er ein Mensch und damit meine ich ein Mensch mit Seele, der sich seinem "Beruf" als Präsident mit Leib und Seele verschrieben hat.

    Aber wer hätte das nicht getan? ich hätte dasselbe getan
    Das sind große Worte. Ich finde, der Vorwurf, Obama ließe großen Worten keine Taten folgen, trifft in dem Fall auf uns selbst zu. Vielleicht sollten wir mit solchen Äußerungen etwas vorsichtiger sein...

    Die chinesischen Dissidenten sind Leute, die wirklich etwas geleistet haben, sicher mehr als Obama.
    Ich kann nicht abstreiten, dass die chinesischen Dissidenten überaus viel geleistet haben. Aber ich glaube, wir sind mit der Denkweise auf dem falschen Weg. Hier geht es nicht darum, wer ihn "verdient", sondern wer den Preis bekommt. Die Verdienste von Obama und den Dissidenten lassen sich erstens nicht miteinander vergleichen, da sie einfach zu unterschiedlicher Natur sind. Zweitens halte ich jegliches Konkurrenzdenken in der Hinsicht unangebracht. Barack Obama hat diesen Preis verdient. Er setzt sich, ähnlich wie die chinesischen Dissidenten, für die Einhaltung der Menschenrechte in seinem eigenen Land ein. Er setzt sich für die Menschen in seinem Land ein (ich sehe gerade, dass das Amerikas Arbeiterschutzgesetz noch nirgends erwähnt wurde, das Obama durchgesetzt hat) und dafür finde ich, hat er den Nobelpreis sehr wohl verdient.

    Wenn wir hier darüber diskutieren, ob und warum er ihn bekommen sollte, so halte ich die Entscheidung des Komitees für richtig. Einen Menschen wie Obama zu unterstützen und zu ehren ist ein überaus wertvoller Beitrag, den die Nobelstiftung für den Frieden in der Welt, für das Zusammenleben der Menschen und für eine gute Zukunft tun kann.

    Jedem, der sich jetzt die Mühe gemacht hat, meinen gesamten Beitrag zu lesen ein großes Lob Wink

    LG
    Marita

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Schwertdieb-Zorro am Sa 10 Okt 2009, 20:13

    Nun ich bekomme leider in letzter Zeit nicht besondes viel von den nachrichten mit Zeitlich bedingt und deswegen hab ich auch haufenweise Sachen die Obama bisher getan hat noch nicht mitbekommen. Es ist in der Tat recht viel für so eine Kurze Amtszeit aber dennoch ist es in meinen Augen für einen friedensnobelpreis noch etwas zu für. Wenn sich sein Eifer nicht legt bis zum Ende seiner Amtszeit dann würde ich ihm den sogar nach werfen aber noch ist es (meiner meinung nach) definitiv zu früh.
    und kein Problem wegen deiner schroffen art und weise ich bin viel schlimmeres gewohnt ^^

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am Sa 10 Okt 2009, 21:16

    Liebe Marita,

    Jedem, der sich jetzt die Mühe gemacht hat, meinen gesamten Beitrag zu lesen ein großes Lob

    Ich möchte dazu nur sagen, ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag, er spricht mir aus dem Herzen!

    Und um es nochmals auf den Punkt zu bringen: Bei Dieser Preisverleihung ging es nicht darum, die geernteten Früchte umzumünzen, sondern den Blüten Hoffnung zu schenken und Lebenskraft zu verleihen.

    Miriam


    Zuletzt von Milena am Sa 10 Okt 2009, 21:45 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Pearl am Sa 10 Okt 2009, 21:40

    Ha, ich kriege ein Lob^^ *g*
    trotzdem gehe ich jetzt nicht auf deinen ganzen Beitrag ein, sondern auf etwas, was Miriam gesagt hat, was aber ähnlich ist...

    Ich verstehe die Preisverleihung weder als Mahnung, noch als Entgeld für Obamas bisherige Errungenschaften, sondern als Ausdruck einer weltweiten Hoffnung, die wir heute dringender als je benötigen.

    Ich denke auch, dass Barak Obama auf jeden Fall viel Hoffnung und Veränderung gebracht hat, keine Frage.
    Und er hat sicher viel getan in seiner ersten Amtszeit, er hat vieles aufgeholt, was Bush sozusagen versäumt hatte, bzw. wogegen Bush sich gewehrt hatte, hat aber auch viele "neue" Dinge gemacht.
    Ich denke viele seiner Taten, wie z.B. die Schließung Guantanamos wurden gerade deshalb nicht beachtet, weil man es mehr oder weniger für selbstverständlich hielt, das das passierte. Es war etwas, was jeder, zumindest fast jeder außerhalb Amerikas, wollte. Schon Bush wurde immer und immer wieder gesagt, dass er das tun soll. Insofern war es nichts, was einem aus der Ferne besonders schwer vorkommt, da wir in dieser Hinsicht einfach keinen Widerstand erwarten.
    Und auch der eintritt in das Klimaprogramm ist etwas, wo wir sagen: Endlich, endlich tut Amerika mal was!
    Aber es ist nichts so tolles, weil viele Länder hier es auch schon gemacht haben. Das Problem war nur, dass Bush es nicht wollte. (ganz schlicht ausgedrückt)

    Trotzdem denke ich (und jetzt kommt der eigentliche Kommentar zu dem Zitat Oo), dass er zwar viel Hoffnung gebracht hat, aber solche Preise lieber für Taten verliehen werden sollen. Und es ist zwar toll, dass er so früh nominiert wurde, Kelly, aber das ist kein Beweis dafür, dass er es auch verdient nominiert zu sein.
    Er ist einfach noch nicht so lange Präsident, dass er es irgendwie hätte schaffen können etwas so weltbewegendes und gutes zu tun, dass er dafür den Preis verdient. Daher bleibe ich bei meiner Meinung: Er verdient den Preis bestimmt, sollte ihn aber erst in einigen Jahren erhalten.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Pearl am Sa 10 Okt 2009, 22:19

    lol^^
    Mein Vater ist gerade nach Hause gekommen, der hatte die Zeitung mitgenommen, zumindest steht heute in den Kieler Nachrichten auf der Titelseite darüber, wie BO auf den Preis reagiert hat: "Obama selbst reagierte bescheiden: "Um es ehrlich zu sagen: Ich habe es nicht verdient in einer Reihe mit vielen historischen Gestalten zu stehen, die mit diesem Preis geehrt wurden", sagte er. "Ich werde diesen Preis als Aufforderung zum Handeln annehmen.""
    So viel dazu^^

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am So 11 Okt 2009, 01:47

    "Ich werde diesen Preis als Aufforderung zum Handeln annehmen."

    Und genau da sollten wir ihm den Rücken stärken und voll und ganz hinter ihm stehen!
    Eine böse Krankheit heilt nicht von Heute auf Morgen, so gut der zuständige Arzt auch sein mag.
    Was unter dem Bushregime zustande kam war vielleicht mindestens so schlimm und menschenunwürdig, wie was einst unter dem Hitlerregime zustande kam.
    Und da lohnt es sich, jede echte Menschenbewegung mit ganzer Herzenskraft vollumfänglich zu unterstützen!

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Kelly am So 11 Okt 2009, 11:23

    Ich fand es auch insofern sehr wichtig, dass er den Preis bekommen hat, da er im Moment in den USA ja ziemlich umstritten ist. Aufgrund seiner Gesundheitsreform wurde er schon als Kommunist verschrien, die Menschen haben Angst, dass sie nach dem, was sie bisher verloren haben, noch mehr verlieren.
    Dass es dieses Gesundheitssystem hier in Europa gibt und es sogar zum größten Teil verhältnismäßig gut funktioniert (es gibt vielleicht noch viel zu verbessern; das ist nur allgemein gesagt), das sehen vielleicht nur wir in diesem Zusammenhang.

    Ich glaube, Obama musste in diesen Nobelpreis einfach gewinnen, damit er auch weiterhin handeln kann, damit ihm endlich wieder einmal der Rücken gestärkt wird, damit er, nachdem er schon jetzt so viel erreicht hat, auch in Zukunft mit gutem Gewissen an die Arbeit gehen kann.
    Auch in der Hinsicht halte ich die Wahl für vollkommen richtig. Obama hat vielen Menschen neue Hoffnung gegeben, ihn in seinen Taten zu bestärken, das war wohl das Ziel des Kommitees. Und es war berechtigt.

    LG
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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am So 11 Okt 2009, 14:01

    Hier ein Link für Diejenigen, die die Preisverleihung befürworten und Obama auf seinem weiteren Weg unterstützen möchten.

    http://www.thepetitionsite.com/takeaction/454280214

    L.G Miriam

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Teleri am So 11 Okt 2009, 16:11

    Genau so wie Herr Obama - sehe ich das auch. Es ist eine Aufforderung zum Handeln und wenn Obama das sieht, wie ich - kann ich ja nicht ganz falsch liegen XD

    Aber mal ehrlich - Obama hat jetzt eine Riesenverantwortung- die man ihm nicht hätte aufbürden dürfen- denn wenn er jetzt die Herzen der Menschen enttäuscht und nicht viel von dem umsetzen kann, was er versprochen hat - dann wird er mit Sicherheit nicht wiedergewählt. Aber ich hoffe für die Menschen, dass damit auch die amerikanische Mitregierung unter Druck steht und Obama den Weg nicht allzu sehr verbauen kann.

    Mal schauen - welche Auswirkungen das haben wird- begeistert über den Preis an Obama bin ich nicht.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Gast am So 11 Okt 2009, 17:02

    an Teleri

    Aber mal ehrlich - Obama hat jetzt eine Riesenverantwortung- die man ihm nicht hätte aufbürden dürfen

    Diese Riesenverantwortung hatte er von dem Augenblick an, als er gewählt wurde, resp. als er sich zur Wahl stellte. Möglicherweise spürt er die Bürde, die er damit auf sich genommen hatte, nun mehr, aber das ist doch eigentlich nur konsequent, und ich schätze ihn für intelligent und auch zäh genug ein, dass er sich bewusst ist, in was für einer schwierigen Lage er sich befindet, welchen Scherbenhaufen er übernommen hat und welche Hoffnungen er in den Menschen geweckt hat. Bei seiner ersten Rede nach seiner Wahl hat er auch gesagt: Ich werde Fehler machen und es wird Rückschläge geben. Das zeugt doch schon von seinem Bewusstsein. Was er aber auch immer wieder gesagt hat und das sollten wir nie vergessen: Yes we can und nicht : Yes i can. Diesbezüglich finde ich die regelrechte Schlammschlacht und die zum Teil unter die Gürtellinie gehenden Streitigkeiten, die nun im Gange sind bedenklich. Damit meine ich jetzt nicht unsere Diskussion hier im Forum, keineswegs. Sondern der innenpolitische Kleinkrieg, oder was man zum Teil an abstrusem in den Kommentaren auf Onlinezeitungen liest. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Und ich bin mir nicht sicher, ob das die Folge der Preisverleihung ist, oder nicht eher die Wiederspiegelung des Klimas, das z.Z. sowieso herscht.

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von theo am So 11 Okt 2009, 22:19

    Es ist nicht ganz so einfach zu verstehen, was Obama für die Welt getan hat.
    Dazu sollten wir einfach mal von unseren Vorgartenzwergen ein wenig weggehen.
    Obama ist Amerikaner.
    Und es war schon eine herausragende Leistung für ihn, überhaupt Präsident zu werden. USA ist nicht Deutschland. Dort wurden und werden Rassisten viel weniger ausgebremst als bei uns, wo die ganze Welt darauf achtet was wir tun.

    Also, allein das ist schon ein Verdienst für sich. Und was dieser Ruck für Amerika bedeutet ist denen glaub ich selbst noch nicht klar geworden.
    Dass er was geleistet hat, wurde schon aufgezählt. Ich hab nur die Hälfte davon überhaupt gewusst. Einiges davon kann tatsächlich den Weltfrieden nachhaltiger beeinflussen als all das was die Bushs und "Cowboys" vor ihm zerstört haben. (ich denke da an die ureigenste Geschichte unseres Landes das schließlich auch gemäßigte Amerikaner im höchsten Maße beeinflusst haben - und das positiv)

    Man wird abwarten müssen, ob dieser Preis tatsächlich gerechtfertigt war.
    Ich sehe es eher als Zeichen: USA, sieh her! Die Welt ist mit deinem Präsidenten einverstanden!

    Und: Vielleicht ist es die Gelegenheit, ihm den Preis zu Lebzeiten zu verleihen....
    Hat nicht H.C. schon damit geliebäugelt im Falle eines Attentates asl Vize sein Amt zu übernehmen?

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

    Beitrag von Teleri am Mo 12 Okt 2009, 15:10

    Liebe Melena - liebe liebe Melena - jetzt rolle ich die ganze Friedensnobelpreisaktion mal von einer ganz anderen Seite auf, aber ich habe mir gerade einige andere Kandidaten durchgelesen, die mit zur Verfügung standen und es waren in diesem Artikel, wo natürlich nicht alle 205 Kandidaten aufgelistet waren, aber doch immerhin einige, die ich Barack Obama vorgezogen hätte, Sima Samar zum Beispiel, die Frau plagt sich ständig mit tätigen Angriffen von Männern herum- sie kriegt Bombemdrohungen etc. Die Frau begibt sich tagtäglich in Lebensgefahr und hat keine Bodyguards die sie beschützen. Mal ganz ehrlich - das ist etwas was man wirklich mit dem Friedensnobelpreis auszeichnen könnte. Leute, wie Ghazi bin Mohammed, der als Friedensaktivist im nahen Osten herumläuft und mittlerweile durch diese Vermittlerrolle als Sohn von Mohammed gilt. So jemand sollte den Friedensnobelpreis kriegen. Nicht ein Barack Obama, der noch nicht einmal die Möglichkeit hatte, richtig durchzugreifen. Du fragst in dieser Diskussion nur, was sagt ihr zu Barack Obamas Nobelpreis- nein die Frage wäre rcihtiger, würde man sage: "War Obama wirklich der beste Kandidat?" und diese Frage müsste man mit Nein beantworten.
    Hier werden wieder einmal die Leute zurückgestellt die wirklich was geleistet haben, wie zum Beispiel Hu Jia- der wollte als Regimekritiker das Regime stürzen und ist für diese Aufforderung 3 Jahre ins Gefängnis gekommen, ebenso wäre ein guter Kandidat Wei Jingsheng der in China sehr lange auf Reformen gedrängt hat und dafür 17 Jahre ins Gefängnis kam. Das sind Menschen, die wirklich etwas geleistet haben, die Gefängnis hinter sich haben, mit Mord konfrontiert werden und ungeachtet dessen ihr Leben aufs Spiel setzen.
    So kann Obama sich wirklich in diese Rolle mit hineinsetzen? Er selbst sagt nein und ich sage, nein noch kann er es nicht - nächstes Jahr vielleicht - wenn er erreicht, was er erreichen möchte ... dann - ja dann sehe ich mir das gerne noch einmal unter den Aspekt an. Kohl war im Übrigen auch nominiert, oder Bono.

    Aber Leute wo ich lachen musste, waren Berlusconi und Sarkozy - ich weiß nicht, aus welchem Grund die es geschafft haben, denn Italien hat mit Sicherheit keinen dritten Weltkrieg unter Berlusconi verhindert und Sarkozy mit seinen Äußerungen zu Barack Obama hätte dort eigentlich auch nicht stehen dürfen.

    Nun ja - es gibt verrückte Menschen und idiotische und die idiotischen finden sich anscheinend bei den Spiegellesern... denn das muss ich euch zeigen- ich finds so derart traurig...

    Abstimmung zum Friedensnobelpreis 2009

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    Re: Barack Obama wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

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