Hey,
ja, es ging eine Weile nicht weiter... Aber jetzt habe ich hier noch einen letzen Teil. Dann muss ich erstmal weiter schreiben -.- Irgendwie hänge ich an dieser Stelle etwas fest. Mal sehen, ob sie schon am nächsten Tag in den Freizeitpark gehen... *sich gedanken mach*
Na ja, ich wünsch euch erstmal viel Spaß hiermit!
LG Jojo
Es klopfte und gleich darauf wurde die Tür geöffnet und Tom stand im Türrahmen.
„Oh, Noah. Das hätte ich ja gar nicht von dir gedacht. Du hast Besuch von einem Mädel und dann auch noch so ein Hübsches“, begrüßte Tom mich und grinste fies. Er sprach über Greta, als würde sie sich nicht im Raum befinden und ich sah aus dem Augenwinkel, dass sie sich etwas unbehaglich umsah.
„Tom, das ist Greta. Greta, das ist unser neuer Nachbar Tom“, stellte ich die beiden vor.
„Freut mich, dich kennenzulernen, Greta. Darf ich mich zu dir sitzen?“, meinte Tom. Er wartete gar keine Antwort ab, sondern ließ sich einfach neben sie auf mein Bett fallen.
„Hey Tom…“, sagte sie und schaute mich etwas verwirrt an.
„Was willst du eigentlich hier?“, fragte ich ihn und schaute ihn genervt an.
„Ich wollt mal schauen, was du heute so machst. Vielleicht könnten wir drei ja irgendetwas zusammen unternehmen“, schlug er mit aufgesetzter Fröhlichkeit vor. Eigentlich wollte er nichts mit mir unternehmen, sondern wahrscheinlich nur etwas mit Greta. In mir kochte die Wut hoch, aber ich riss mich zusammen.
„Ich wollte eigentlich gerade gehen“, murmelte Greta und stand auf.
„Aber, aber, wer will denn hier so schnell wieder weg. Wir haben uns doch noch gar nicht richtig kennengelernt. Bleib doch noch ein bisschen. Hier bei Noah ist es doch immer so lustig“, sagte Tom und hielt Greta am Arm fest.
„Lass mich los“, zischte sie und riss sich los, „Und hör auf mich anzulügen. Du hasst Noah doch. Hau einfach ab.“
Perplex schauten Tom und ich Greta an. Okay, ich hatte ihr gesagt, dass Tom ein Arschloch war, aber ich fand, er hatte ziemlich gut geschauspielert. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, dass er mich hasst, wenn ich es nicht selber gewusst hätte.
„Wir sehen uns dann“, sagte Greta zu mir gewandt und verschwand aus meinem Zimmer zum Flur. Schnell stand ich auf und folgte ihr.
„Tut mir Leid, dass er einfach so aufgetaucht ist… Treffen wir uns dann morgen am Kino?“, fragte ich sie und hielt ihr die Tür auf.
„Ich ruf dich an, Noah, okay? Bis dann.“ Sie ging die Stufen vor unserem Haus hinunter und war schnell hinter der nächsten Eckte verschwunden, da es immer noch wie aus Eimer goss. Resigniert schloss ich die Tür und machte mich auf den kurzen Weg zurück in mein Zimmer. Tom saß seelenruhig auf meinem Bett, so als würde er schon immer bei mir ein und aus gehen. „Was sollte das eigentlich? Wieso kommst du einfach hier rein?“, wollte ich aufgebracht von ihm wissen.
Er zuckte nur mit den Schultern, stand auf und verabschiedete sich von mir.
„Geht’s noch? Jetzt bleib doch auch gefälligst hier und entschuldige dich“, rief ich ihm nach.
„Sorry, Noah“, hörte ich ihn sagen und dann war er schon durch die Haustür nach draußen verschwunden.
Ich schlug mit voller Wucht meine Zimmertür zu und ließ mich auf mein Bett fallen. Ich hasste Tom. Er war schrecklich und jetzt war meine gute Laune komplett verschwunden. Die Wut auf Tom überlagerte sogar das Glücksgefühl, das Greta mit ihrem Besuch bei mir hervorgebracht hatte.