Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Michael Crichton - Beute (Prey)

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    Michael Crichton - Beute (Prey)

    Beitrag von moriazwo am Fr 17 Apr 2009, 15:59

    Michael Crichton - Beute (Prey)



    Zum Autor:

    John Michael Crichton (* 23. Oktober 1942 in Chicago; † 4. November 2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur.
    Er studierte am Harvard College (Abschluss, Bachelor of Arts B.A., 1964) und an der Harvard Medical School (Abschluss M.D., Doctor of Medicine, 1969). Nachfolgend war er als Dozent am Salk Institute for Biological Studies in La Jolla, Kalifornien tätig. 1988 war er Gastautor am Massachusetts Institute of Technology.
    Er schrieb zahlreiche Romane, die zu Bestsellern wurden und teilweise auch verfilmt wurden. Dazu gehören: Andromeda, Jurassic-Park, Congo, Sphere, Timeline.
    Aus einem von ihm selbst verfassten Drehbuch, welches auf seinen eigenen Erfahrungen als Arzt beruhte, entstand die TV-Serie Emergency-Room.

    Inhalt des Buches:

    Der Programmierer Jack Foreman wurde wegen eines Korruptionsskandals, mit dem er selbst aber nichts zu tun hatte, entlassen. Nun ist er ein gewöhnlicher Hausmann und auf der Suche nach einer neuen Arbeit. Da seine Frau Julia, eine ehemalige Kinderpsychologin, merkwürdige Verhaltensweisen zeigt, kommt Jack der Verdacht, dass sie fremdgehen würde. Dann findet er auch noch einen seltsamen Würfel in seiner Wohnung mit der Aufschrift „SSVT Unit“. In dieser Situation bekommt er von einem ehemaligen Kollegen das Angebot, seinem alten Team bei einem Problem zu helfen. Als Jacks Frau schließlich bei einem Verkehrsunfall verletzt wird, und Jack von einem Lieferwagen mit der Aufschrift „SSVT“ beschattet wird, beschließt er, das Angebot seines alten Arbeitgebers anzunehmen und als Berater für sein altes Programmiererteam in einer Fertigungsanlage in Nevada zu arbeiten.

    In Nevada erfährt Jack dann, dass es der Firma gelungen ist, sehr viele Mikroroboter in kurzer Zeit herzustellen, die sich zu einer großen Kamera formieren können. Diese Nanoroboter werden mit Hilfe von genmanipulierten Bakterien hergestellt und beruhen auf einem Programm, das Jack ursprünglich für einen völlig anderen Zweck geschrieben hatte. Ihm war es darum gegangen, Schwarmverhalten in der Theorie zu studieren. Sein Programm ließ viele kleine Unterprogramme innerhalb eines Computers nach einem Jäger-/Beuteschema agieren, um herauszufinden, ob es solchen Schwärmen möglich ist, ungewöhnliche Lösungen für Probleme zu finden.

    Durch einen fehlerhaften Wartungsschlitz konnten jedoch sehr viele dieser Nanoroboter in die Außenwelt gelangen. Sie folgten ihrer Programmierung und haben Schwärme gebildet,die nun kleinere Tiere jagten. Diese Schwärme können allerdings nicht in die luftdicht versiegelte Fertigungsanlage eindringen.

    Jack ist zunächst davon überzeugt, dass die Nanomaschinen nach einer genügend langen Wartezeit korrodieren oder zerfallen werden. Trotzdem will er dem Team helfen, die Schwärme zu vernichten. Die Nanoroboter sind mit einem Mechanismus ausgerüstet, mit der sie aus Sonnenlicht Energie erzeugen können. Daher sind sie nur bei Tage aktiv. Nachts sinken sie zu Boden und sind inaktiv. Um die Schwärme in der Nacht finden zu können, will Jack sie mit einem radioaktiven Isotop besprühen. Dieses Isotop ist jedoch außerhalb der sicheren Anlage in einem Depot untergebracht. Da gerade starker Wind herrscht, der die fliegenden Nanomaschinen wegbläst, macht sich ein kleines Team mit Jack auf den Weg, um das Isotop aus dem Depot zu holen. Als sie allerdings in dem Depot sind, flaut der Wind ab und die Schwärme kommen.

    Das Team kann den Schwärmen nur knapp entkommen, dabei sterben einige Mitglieder des Teams. Dabei machen sie allerdings beunruhigende Entdeckungen: Der Schwarm kann Bilder darstellen und imitieren. Und sie können durch Verstopfen der Luftröhre Menschen und Tiere töten.

    Abends bemerken die Forscher außerhalb des Gebäudes eine Person. Es ist ein Schwarm, der nun intelligent genug ist, um ganze Menschen zu imitieren. Daraufhin fahren 3 von ihnen bei Sonnenuntergang los, um die Schwärme zu finden und mit Thermit zu verbrennen.

    Sie finden eine Höhle, in der die Schwärme leben und dank eines lichterzeugenden Bakteriums (Biolumineszenz) auch nachts aktiv sind. In einer Art Brutkammer werden mit Hilfe der genmanipulierten Bakterien immer neue Nanomaschinen gebaut. Es gelingt den Forschern jedoch, die gesamte Höhle samt der Brutkammer mit Thermit und einem Fahrzeug zu sprengen.

    Zurück in der Forschungsanlage bekommt Jack Besuch von Julia. Er ist jedoch wütend darüber, wie unverantwortlich sie und die anderen mit den Schwärmen umgegangen sind. Da Julia mit dem Schwarm kommunizieren wollte, hat sie die Bildung einer Intelligenz vorangetrieben, anstatt die Schwärme zu vernichten, als sie noch wenig Intelligenz besaßen.

    Schließlich wird ein Teammitglied namens Charlie tot in einem luftdichten Raum gefunden, zusammen mit einem weiteren Schwarm. Die Reaktion der Anderen erscheint Jack jedoch gekünstelt und übertrieben.

    Später sieht er sich mit einer ehemaligen Biologin namens Mae die Überwachungskameras an, da er herausfinden will, ob Julia mit einem seiner Kollegen ein Verhältnis hat. Sie beobachten, wie Charly starb, finden sie heraus, dass einige der Mitarbeitet - unter anderem auch seine Frau Julia - inzwischen längst von superintelligenten Schwärmen beherrscht werden, die sich wie eine zweite Haut über die Personen gelegt haben und nur deshalb nicht entdeckt werden konnten, da die Schwärme durch geschickte Ausrichtung ihrer Einzelelemente den optischen Eindruck der Person selbst hervorrufen.

    Um zu überleben, leiten beide Phagen in die Fertigungsanlage. Phagen sind bakterienattackierende Viren, die die Filter verstopfen sollen und Methan freisetzen sollen. Dieses ist hochexplosiv und soll explodieren. Gleichzeitig schüttet Jack die Phagen in die Sprinkleranlage, wobei ihn die Schwärme behindern wollen, aber es nicht verhindern können. Dann kehrt Jack zu den anderen Forschern zurück. Julia versucht ihn zu überreden, sich auch von einem Schwarm kontrollieren zu lassen. Jack versucht, mit einem Feuerzeug die Sprinkleranlage auszulösen, doch Julia hat die Sprinkleranlage und alle Sicherheitmeachanismen ausgeschaltet. Sie sperrt ihn in einem Raum mit einem starken Magneten ein, der sich in absehbarer Zeit selbst durch sein eigenes Feld zerreißen wird und Jack töten würde. Er kann aber durch einen Trick Julia in den Raum locken. Dort wird der Schwarm durch das Magnetfeld von ihr abgezogen und Jack sieht, dass Julia ohne den Schwarm inzwischen sehr schwach und hilflos ohne die Kontrolle durch den Schwarms ist. Jack kann entkommen und wird von den menschlichen Schwärmen verfolgt. Da alle Sicherheitsmechanismen ausgeschaltet sind, kommt es zur Bildung von Methan. Jack und Mae schaffen es, aus der Anlage zu fliehen, bevor dieses explodiert. Als es schließlich geschieht, wird auch das im Komplex gelagerte Thermit dabei gezündet und der gesamte Komplex wird vernichtet. Jack und Mae überleben als Einzige.

    Letzlich kommt heraus, dass die Schwärme absichtlich in die Außenwelt entlassen wurden, damit sie lernen und ein bestimmtes Problem von selbst lösen.

    Meine Meinung:

    Beute ist ein hochkarätiger, bis zur letzten Seite spannender Thriller, bei dem man sich heute nicht mehr ganz sicher sein kann, ob es sich dabei tatsächlich noch um Science-Fiction handelt, oder ob die technische Entwicklung den Inhalt des Romans schon bald überholt. Für mich war dieser Roman absolut faszinierend, aber es war eine Faszination des Schreckens und mehr als einmal spürte ich, wie sich mir die Nackenhaare aufrichteten und es mir eiskalt den Rücken hinunter lief.
    Dieses Buch ist ein absolutes MUSS!!

    Gruß
    Michael

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    Re: Michael Crichton - Beute (Prey)

    Beitrag von Bloodangel am Mo 29 Jun 2009, 00:51

    Hi Michael,

    deine Vorstellung klingt wirklich sehr interessant. Du hast mich neugierig gemacht und ich denke ich sollte das Buch mal bei Gelegenheit lesen.
    Sobald ich es gelesen habe werde ich dir sagen wie es mir gefallen hat.

    LG

    Pooly
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    Re: Michael Crichton - Beute (Prey)

    Beitrag von Pooly am Mo 27 Jun 2011, 17:38

    Hallo Michael!

    Ich muss gestehen, dass ich nicht einmal die Hälfte deiner Inhaltszusammenfassung gelesen habe. Schilderst du dort wirklich die ganze Geschichte? Denkst du nicht, dass das Buch spannender ist, wenn man den Fortlauf der Geschichte nicht kennt?

    Klingt auf jeden Fall sehr interessant, das werde ich mir mal genauer ansehen, wenn ich dem Buch mal begegne. Wie gesagt habe ich nur den ersten Absatz deiner Zusammenfassung gelesen. Ich denke, alles andere solltest du vielleicht auch lieber in einen Spoiler packen, damit nicht noch jemand aus Versehen das Ende liest, das gehört hat eigentlich in so eine Zusammenfassung mit herein, oder? Wink

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Michael Crichton - Beute (Prey)

    Beitrag von Gesponserte Inhalte Heute um 15:39


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