Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Pooly am So 06 Apr 2008, 17:21

    Hier könnt ihr eure Lieblingsgedichte vorstellen und diskutieren


    Meins ist eindeutig das hier:


    And Death Shall Have No Dominion

    by Dylan Thomas


    And death shall have no dominion.
    Dead mean naked they shall be one
    With the man in the wind and the west moon;
    When their bones are picked clean and the clen bones gone,
    They shall have stars at elbow and foot;
    Though they go mad they shall be sane,
    Though they sink through the sea they shall rise again;
    Though lovers be lost love shall not;
    And death shall have no dominion.

    And death shall have no dominion.
    Under the windings of the sea
    They lying long shall not die windily;
    Twisting on racks when sinews give way,
    Strapped to a wheel, yet they shall not break;
    Faith in their hands shall snap in two,
    And the unicorn evils run them through;
    Split all ends up they shan't crack;
    And death shall have no dominion.

    And death shall have no dominion.
    No more may gulls cry at their ears
    Or waves break loud on the seashores;
    Where blew a flower may a flower no more
    Lift its head to the blows of the rain;
    Through they be mad and dead as nails,
    Heads of the characters hammer through daisies;
    Break in the sun till the sun breaks down,
    And death shall have no dominion.




    auf Deutsch:



    Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben
    Tote Menschen - nakt sollen sie eins werden
    Mit dem Mann im Wind und im westlichen Mond;
    Wenn die Knochen saubergepickt sind und die sauberen Knochen verschwunden,
    Sollen sie Sterne haben an Ellbogen und Fuß;
    Wenn sie irr werden soll'n sie die Wahrheit seh'n,
    Wenn sie sinken im Meer soll'n sie auferstehn,
    Wenn die Liebenden fallen, die Liebe fällt nicht;
    Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.

    Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
    Unter den Windungen des Meeres
    Sollen die, die lang leben, nicht leicht leben;
    Verdreht auf der Folterbank, wenn die Sehnen reißen,
    Auf ein Rad festgeschnallt sollen sie nicht brechen,
    Wenn die Hoffnung in ihren Händen entzwei bricht;
    Und das Böse sie überrennt;
    Wenn alle Enden gespaltet wurden, sollen sie nicht brechen;
    Und dem Tod soll keine Reich mehr bleiben.

    Niemals wieder sollen Möven neben ihren Ohren schreien
    Oder Wellen laut an Meeresküsten brechen;
    Wo einst eine Blume blühte, soll fortan keine Blume mehr
    ihren Kopf in den Regen erheben;
    Und wenn sie auch verrückt sind und tot wie Nägel
    So dringen ihre Köpfe durch wie Gänseblümchen;
    Brechen auf in der Sonne bis die Sonne niederbricht,
    Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.



    Einfach nur genial >.<


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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Die_Moni am So 06 Apr 2008, 18:54

    Das mage ich auch, aber noch einige andere:

    Edgar Allan Poe

    Traumland

    Jenseits des Raums, jenseits der Zeit
    Dehnet sich wild, dehnet sich weit
    Ein dunkles Land.
    Auf schwarzem Thron
    Regiert ein Dämon,
    Die Nacht genannt.

    Auf einem Wege, traurig und einsam,
    Mit bösen Engelscharen gemeinsam,
    Erreichte ich neuerdings
    Dies entlegene Thule.
    Durch Heiden ging's,
    Durch Sümpfe und Pfuhle –
    Da, jenseits der Zeit und jenseits des Raums
    Lag es verzaubert, das Land des Traums.

    Stürzende Berge, gähnende Schlünde,
    Titanenwäler, gespenstische Gründe,
    Wallende Meere ohne Küsten,
    Felsen mit zerrissenen Brüsten,
    Wogen, die sich ewiglich bäumen,
    In lodernde Feuerhimmel schäumen.
    Seen, die sich dehnen und recken,
    Ihre stillen Wasser ins Endlose strecken,
    Ihre stillen Wasser, still und schaurig,
    Mit den schläfrigen Lilien, bleich und traurig.
    An den Seen, die sich so dehnen und recken,
    Ihre stillen Wasser ins Endlose strecken,
    Ihre stillen Wasser, still und schaurig,
    Mit den schläfrigen Lilien, bleich und traurig –

    An den Felsen neben den düstern,
    Unheimlichen Wellen, die ewig flüstern,
    An den Wäldern neben den Teichen,
    Wo die eklen Gezüchte schleichen,
    In jedem Winkel, dunkel, unselig,
    An allen Sümpfen und Pfuhlen, unzählig,
    Wo die Geister hausen –
    Trifft der Wandrer mit Grausen
    Verhülltes Volk aus dem Totenlande,
    Erinnerungen im Leichengewande,
    Weiße Gestalten der Schatteninseln,
    Bleiche Schemen aus toten Zeiten,
    Die verzweiflungsvoll stöhnen und winseln,
    Wie sie am Wandrer vorübergleiten.

    Für das Herz, dessen Schmerzen Legionen,
    Sind dies friedvolle, milde Regionen;
    Für den umnachteten, dunklen Geist
    Sind es himmlische, selige Auen.
    Doch der Pilger, der es durchreist,
    Darf es nicht unverhüllt erschauen.
    Unergründlich bleibt es für jeden,
    Dieses geheimnisvolle Eden –
    Das ist des finsteren Königs Willen –
    Und der Wandrer, von ungefähr
    Dorthin verschlagen, erblickt es daher
    Nur durch verdunkelte, matte Brillen.

    Auf einem Wege, traurig und einsam,
    Mit bösen Engelscharen gemeinsam,
    Schritt ich jüngst heim durch Sümpfe und Pfuhle
    Aus diesem öden, entlegenen Thule.


    Stoppt alle Uhren

    Stoppt jede Uhr, lasst ab vom Telefon,
    Verscheucht den Hund, der bellend Knochen frisst, die roh'n.
    Lasst schweigen die Pianos und die Trommeln schlagt,
    Bringt heraus den Sarg, ihr Klager klagt.

    Lasst die Flieger kreisend - Trauer sei Gebot
    An den Himmel schreiben: Er ist tot.
    Straßentauben gebt um den Hals starre Kreppkragen,
    Polizisten lasst schwarze Handschuh' tragen.

    Er war mir Nord, mir Süd, mir Ost und West;
    Des Sonntags Ruh' und der Woche Stress
    Mein Tag, mein Gesang, meine Rede, meine Nacht.
    Ich dachte, Liebe währet ewig - falsch gedacht.

    Sterne sind jetzt unerwünscht, will nichts sehn davon,
    Verpackt den Mond, zertrümmert die Sonn'.
    Fegt weg den Wald und des Meeres Flut,
    Nie wird es sein, so wie es war. Nie wieder gut.
    Wystan Hugh Auden

    Silentium

    Schweige verbirg dich und halte deine Gefühle und Träume geheim,
    lass sie in der Tiefe deiner Seele lautlos auf- und untergehen wie Sterne
    in der Nacht; erfreue dich an ihnen - und schweige.

    Wie soll das Herz sich offenbaren? Wie soll ein anderer dich verstehen?
    Begreift er, wodurch du lebst? Ein ausgesprochener Gedanke ist eine Lüge.
    Wenn du die Quellen aufwühlst, trübst du sie; zehre von ihnen - und schweige.

    Verstehe, nur in dir selbst zu leben: es gibt in deiner Seele eine ganze Welt
    geheimnisvoll-zauberhafter Gedanken; sie betäubt der äußere Lärm,
    die Strahlen des Tages vertreiben sie; lausche ihrem Gesang - und schweige ...
    Fedor Tjutchev (1803 - 1873)

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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Pooly am So 08 Jun 2008, 22:10

    Was ich noch total cool finde, ist die Ballade vvon Friedrich Schiller: der Handschuh


    Der Handschuh
    von Friedrich Schiller


    Vor seinem Löwengarten,
    Das Kampfspiel zu erwarten,
    Saß König Franz,
    Und um ihn die Großen der Krone,
    Und rings auf hohem Balkone
    Die Damen in schönem Kranz.

    Und wie er winkt mit dem Finger,
    Auf tut sich der weite Zwinger,
    Und hinein mit bedächtigem Schritt
    Ein Löwe tritt,
    Und sieht sich stumm
    Rings um,
    Mit langem Gähnen,
    Und schüttelt die Mähnen,
    Und streckt die Glieder,
    Und legt sich nieder.

    Und der König winkt wieder,
    Da öffnet sich behend1)
    Ein zweites Tor,
    Daraus rennt
    Mit wildem Sprunge
    Ein Tiger hervor,
    Wie der den Löwen erschaut,
    Brüllt er laut,
    Schlägt mit dem Schweif
    Einen furchtbaren Reif,
    Und recket die Zunge,
    Und im Kreise scheu
    Umgeht er den Leu
    Grimmig schnurrend;
    Drauf streckt er sich murrend
    Zur Seite nieder.

    Und der König winkt wieder,
    Da speit das doppelt geöffnete Haus
    Zwei Leoparden auf einmal aus,
    Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
    Auf das Tigertier,
    Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
    Und der Leu mit Gebrüll
    Richtet sich auf, da wird's still,
    Und herum im Kreis,
    Von Mordsucht heiß,
    Lagern die gräulichen2) Katzen.

    Da fällt von des Altans3) Rand
    Ein Handschuh von schöner Hand
    Zwischen den Tiger und den Leun
    Mitten hinein.

    Und zu Ritter Delorges spottenderweis
    Wendet sich Fräulein Kunigund:
    »Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß,
    Wie Ihr mir's schwört zu jeder Stund,
    Ei, so hebt mir den Handschuh auf.«

    Und der Ritter in schnellem Lauf
    Steigt hinab in den furchtbarn Zwinger
    Mit festem Schritte,
    Und aus der Ungeheuer Mitte
    Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

    Und mit Erstaunen und mit Grauen
    Sehen's die Ritter und Edelfrauen,
    Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
    Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
    Aber mit zärtlichem Liebesblick -
    Er verheißt ihm sein nahes Glück -
    Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
    Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
    »Den Dank, Dame, begehr ich nicht«,
    Und verlässt sie zur selben Stunde.


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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Tin am So 08 Jun 2008, 22:12

    Der Handschuh find ich auch genial^^ Ich kann mich gar nicht festlegen...ich kenn eindeutig zu viele gute Gedichte^^


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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Bloodangel am So 06 Jul 2008, 16:51

    Dieses Gedicht habe ich in einer Zeitschrift gefunden. Es ist keine bekannte Autorin. Hoffe es passt trozdem hier rein.


    Tod

    Jasmin Buss

    Warum fürchten wir uns vor ihm?
    Vielleicht ist gerade er das Wundervollste auf Erden?
    Und das Leben?
    Ist nicht dies das Gefängnis?
    Es hält und fest, schreibt uns vor, wie wir zu leben haben.
    Feste Regeln, die nicht gebrochen werden dürfen.
    Von klein an erzählt man uns, wie wir zu leben haben.
    Wiederworte werden bestraft.
    Man lehrt uns, das die Liebe das Schönste der Welt ist,
    aber von dem Schmerz, den sie mit sich trägt,
    wird stest geschwiegen.
    Wenn das Leben wirklich so perfekt ist,
    warum leben wir dann mit Krieg, Hass, Eifersucht?!
    Warum müssen täglich tausend Kinder sterben?
    Warum gibt es Vergewaltigungen, prügelnde Eltern, die ein
    unschuldiges Leben zerstören müssen?!
    Ist das wirklich das ach so tolle Leben?
    Wenn ja,
    dann frage ich mich, was im Tod noch schlimmer dein kann?!




    Dieses Gedicht hat mich damals sehr nachdenklich gestimmt.

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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Dawn am Sa 30 Aug 2008, 23:13

    Also auf anhieb fällt mir das hier ein. Ich mag Erich Fried.

    Alles was bleibt

    Erich Fried

    Gefühl, Gedanken, seine Nähe,
    der Ton seiner Stimme,
    der Duft seiner Haut
    all das bleibt

    Der Schmerz über das Vergangene,
    der Platz für ihn im Herzen,
    die schönen Stunden
    all das bleibt.

    Jedes Wort, jede Zärtlichkeit
    jede Minute, an die man sich erinnert
    an seine Worte, wie er sagte,
    dass er sie liebt all das bleibt.

    Schmerz und Zorn über das Goodbye ob nun echt,
    ob Eitelkeit, auch der Kampf zwischen Gefühl und Verstand
    auch das bleibt für sehr lange Zeit.

    Schau nach vorn, denk nicht zurück,
    bewahr die schönen Stunden Dir im Herzen,
    atme durch und lieb das Leben
    denn Leben ist es, was für immer bleibt.

    Salissa
    Schafft Werke für den Adel
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    ... Fantasy-Kurzromane
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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Salissa am Do 04 Sep 2008, 15:09

    Hier ein wunderschönes Gedicht von meinem Lieblingsdichter Rainer Maria Rilke, dessen Dichtkunst ich wirklich bewundere:


    Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens


    Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens. Siehe, wie klein dort,
    siehe: die letzte Ortschaft der Worte, und höher,
    aber wie klein auch, noch ein letztes
    Gehöft von Gefühl. Erkennst du's? —
    Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens. Steingrund
    unter den Händen. Hier blüht wohl
    einiges auf; aus stummem Absturz
    blüht ein unwissendes Kraut singend hervor.
    Aber der Wissende? Ach, der zu wissen begann,
    und schweigt nun, ausgesetzt auf den Bergen des Herzens.
    Da geht wohl, heilen Bewußtseins,
    manches umher, manches gesicherte Bergtier,
    wechselt und weilt. Und der große geborgene Vogel
    kreist um der Gipfel reine Verweigerung. — Aber
    ungeborgen, hier auf den Bergen des Herzens ...


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    ~ Wir hoffen immer, und in allen Dingen
    ist besser hoffen als verzweifeln. ~
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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Kelly am Do 04 Sep 2008, 15:57

    Jaa, Rilke mag ich auch, mein LIeblingsgedicht ist sein "Der Panther"

    Der Panther

    Sein Blick ist am Vorübergehen der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig, starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz voll Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal hebt der Vorhang der Pupille
    sich langsam auf - Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannter Stille
    und hört im Herzen auf zu sein.

    Ich mag es einfach wegen dem fantastischen Rhythmus, den genialen Reimen und überhaupt der ganzen Idee.

    Lea
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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Lea am Do 04 Sep 2008, 17:10

    Bloodangel schrieb:Dieses Gedicht habe ich in einer Zeitschrift gefunden. Es ist keine bekannte Autorin. Hoffe es passt trozdem hier rein.


    Tod

    Jasmin Buss

    Warum fürchten wir uns vor ihm?
    Vielleicht ist gerade er das Wundervollste auf Erden?
    Und das Leben?
    Ist nicht dies das Gefängnis?
    Es hält und fest, schreibt uns vor, wie wir zu leben haben.
    Feste Regeln, die nicht gebrochen werden dürfen.
    Von klein an erzählt man uns, wie wir zu leben haben.
    Wiederworte werden bestraft.
    Man lehrt uns, das die Liebe das Schönste der Welt ist,
    aber von dem Schmerz, den sie mit sich trägt,
    wird stest geschwiegen.
    Wenn das Leben wirklich so perfekt ist,
    warum leben wir dann mit Krieg, Hass, Eifersucht?!
    Warum müssen täglich tausend Kinder sterben?
    Warum gibt es Vergewaltigungen, prügelnde Eltern, die ein
    unschuldiges Leben zerstören müssen?!
    Ist das wirklich das ach so tolle Leben?
    Wenn ja,
    dann frage ich mich, was im Tod noch schlimmer dein kann?!




    Dieses Gedicht hat mich damals sehr nachdenklich gestimmt.


    Das regt wirklich zum Nachdenken an. Suspect
    Wenn das Leben wirklich so perfekt ist,

    ich würd statt perfekt schön schreiben, denn niemand hat behauptet, dass das Leben perfekt ist.

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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Tin am Mi 14 Jan 2009, 17:18

    Ich habe eigentlich ziemlich viele Lieblingsgedichte. Eines davon ist dieses hier. Es ist das vorletzte Gedicht von Elizabeth Barrett Brownings (1806 - 61).

    "How do I love thee? Let me count the ways.
    I love thee to the depth and breadth and height
    My soul can reach, when feeling out of sight
    For the ends of being and ideal Grace.
    I love thee to the level of everyday's
    Most quiet need, by sun and candle-light.
    I love thee freely, as men strive for Right;
    I love thee purely, as they trun from Praise.
    I love thee with the passion out to use
    In my old griefs, and with my childhood's faith.
    I love thee with a love I seemed to lose
    With my lost saints, - I love thee with the breath,
    Smiles, tears, of all my life! - and, if God choose,
    I shall but love thee better after death."

    Ich finde den Inhalt, die Botschaft des Gedichtes einfach wunderschön! Die Wortwahl ist sehr gelungen und dem Leser wird sehr deutlich vor Augen geführt, wie sehr die Dichterin ihren Mann (das Gedicht schildert ihre Liebe zu ihm) liebt!


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    Re: Eure Lieblingsgedichte

    Beitrag von Caro am Mo 09 Mai 2011, 09:21

    Oh, das ist aber eine sehr schöne Sammlung, hier. Ich hatte gerade schon ein paar Themen durchstöbert, als ich noch nicht eingeloggt war und dachte, dass ich hierzu aber mal etwas schreiben müsste.
    So viele schöne Gedichte, die alle total zum Nachdenken anregen. Richtig coole Idee, dieser Thread.

    Ich selbst habe leider kein Lieblingsgedicht, denke ich. Zumindest habe ich es noch nicht gefunden. Ich denke, es gibt einfach zu viele gute :)

    Viele liebe Grüße
    Lisa

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do 24 Mai 2012, 05:59