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    Mario Puzo - Die Familie

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    Mario Puzo - Die Familie

    Beitrag von Heralina am Mo 23 März 2009, 21:31



    Die Familie



    "Mario Puzo sah in der Borgia-Familie einen Vorläufer der Mafia: Der Borgia-Papst Alexander VI. bekannte sich offen zu seinen illegitimen Kindern, betrieb eine Heiratspolitik im Dienste der Machtentfaltung und setzte seine Söhne in bedeutende Ämter ein (Nepotismus). Um die Interessen der "Familie" durchzusetzen, schreckten weder er noch sein Sohn Cesare Borgia vor Mordanschlägen zurück.

    In dem Roman "Die Familie" schildert Mario Puzo die Geschichte der Borgia von 1472 bis 1507, von der Papstwahl Rodrigo Borgias (Alexander VI.) bis zum Tod seines Sohnes Cesare. Im Mittelpunkt stehen die beiden genannten Personen und Lucrezia Borgia, die Tochter Rodrigos und Schwester Cesares. Als Eckpfeiler benutzt Mario Puzo historische Fakten; den Raum dazwischen füllt er mit überlieferten Gerüchten, Anekdoten und selbst erdachten Szenen aus, ohne erkennen zu lassen, was authentisch und was fiktiv ist. [...]

    Positiv anzumerken ist, dass Mario Puzo den Borgia-Papst Alexander VI. nicht als sittenlosen Schurken, sondern als Renaissancefürsten mit widersprüchlichen Charakterzügen darstellt – und damit der farbigen historischen Figur gerechter wird."
    © Dieter Wunderlich: Buchtipps & Filmtipps (gekürzt)


    Meine Meinung:
    Ich fand sehr spannend, dass Puzo die Familie Borgia als sozusagen erste Mafia-Familie beschrieben hat. Natürlich erwähnte er das nicht in dem Buch, aber wenn man "Der Pate" gelesen hat, erkennt man durchaus einige Parallelen (Was den Büchern trotzdem keineswegs schadet Wink).
    Toll ist meiner Meinung nach auch, wie die historische Welt beschrieben wird (wie oben schon beschrieben ist nicht alles historisch korrekt, aber man kann sich prima einfühlen).
    Das Ende des Buches fand ich total traurig, aber es hat super in die Geschichte gepasst. Die ganze zeit über habe ich erwartet, dass es passieren würde, und als es dann so schien, als ob letztendlich noch noch alles gut werden würde, passierte es trotzdem ... *nicht zu viel verraten will*
    Was ich nicht so gut fand, ist, dass manche Szenen wenig detailreich beschrieben werden und eher wie ein Tatsachenbericht als wie ein Roman klingen. Diese Stellen sind dann etwas langweilig zu lesen und doch ist Mario Puzos Schreibstil immer wieder beeindruckend.

    Ganz interessant zu erwähnen finde ich noch, dass Puzo den Roman nicht alleine verfasst hat, denn er war noch nicht ganz fertig, als er schon verstarb. Er bat einen guten Freund, ihn zuende zu schreiben und weil dieser mit dem Inhalt und dem Schreibstil so sehr vertraut war, fällt beim Lesen - wenn überhaupt - kaum auf, dass es von jemand anderem verfasst wurde.

    Auf das Buch gekommen bin ich, weil "Der Pate" von Mario Puzo ein so bekanntes Werk ist und ich auch davon begeistert war, sodass ich mehr von dessen Autor lesen wollte.
    Es hat sich gelohnt, auch wenn "Die Familie" noch nicht wirklich an den Paten herranreicht.


    # Verlag: Ullstein Hc (2001)
    # Sprache: Deutsch
    # ISBN-10: 3550083491
    # ISBN-13: 978-3550083495
    # Preis: ca. 14 Euro
    # Seitenanzahl: 528


    Weitere Infos z.B. auf: amazon
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    Re: Mario Puzo - Die Familie

    Beitrag von Bloodangel am Mo 23 März 2009, 23:26

    Hallo Nanni,

    schön, dass du das Buch hier vorgestellt hast. Es klingt richtig spannend.
    Ich denke ich werde es mir bei nächster Gelegenheit zulegen und lesen.

    LG
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    Re: Mario Puzo - Die Familie

    Beitrag von Die_Moni am So 03 Mai 2009, 23:15

    Ich interessiere mich für die Borgias und dieser Roman klingt wirklich sehr interessant. Den möchte ich auch lesen :)
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    Re: Mario Puzo - Die Familie

    Beitrag von Pooly am Mo 26 Jul 2010, 22:26

    Hey Nanni!

    Uh, war ja klar, dass so etwas von dir kommen würde. ~lach~
    Von Mario Puzo hat man ja schon einiges gehört.
    Aber ... das Cover allein schon ist irgendwie ein bisschen seltsam, wenn auch auf eine eigenartige Art und Weise interessant. Die Story klingt schon interessant, auch wenn mich Mafia-Geschichten nicht sonderlich interessieren, befürchte ich.
    Ich denke, auf die Liste kommt es nicht ... Obwohl ich sicherlich auch irgendwann einmal eine Mafia Story in meinem Leben werde lesen müssen, allein ums mal getan zu haben. Dann such ich mir aber vielleicht etwas anderes von Herr Puzo aus Wink

    Liebe Grüße
    Marie


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    Re: Mario Puzo - Die Familie

    Beitrag von Alania am Mi 27 Jul 2011, 13:28

    Hallo, Nanni!

    Vielen Dank, dass du uns das Buch vorgestellt hast. Im Grunde klingt es ganz interessant, auch wenn ich mich noch nie vorher mit der Mafia beschäftigt habe. x) Vielleicht wird es ja mal Zeit. Very Happy

    Aber irgendwie ... ich weiß auch nicht, habe ich die Befürchtung, dass das Buch etwas trocken auf mich wirken würde, weswegen ich es wohl nicht auf meine Liste setzen werde. Wink

    LG
    Angie


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