BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
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Welche Geschichte soll gewinnen?
BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Okay, Leute, zwei Wochen Zeit zum Abstimmen 
Also bis zum: 24. März ^_^
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Die letzte Überlebende
Wo war ich? Was war passiert?
Ich öffnete langsam die Augen und schaute mich um.
Überall lagen Betonteile, kaputte Fenster, Autos, Bäume. Und es roch nach Verbranntem.
Vorsichtig stand ich auf. Eine Scherbe hatte sich in meinen Oberarm gebohrt. Es blutete und pochte.
Ich ließ meinen Blick über die Trümmer wandern. Nun erkannte ich das ein oder andere wieder.
Dort drüben war das Haus der Svensons gewesen, da der kleine Laden von Herr Jonas. Aber man konnte sie nicht mehr als Häuser bezeichnen. Es waren Ruinen. Die kalten, zerstörten Mauern ragten bedrohlich hinauf in den Himmel und drohten beim kleinsten Windstoß umzukippen.
Wind?
Eine Erinnerung regte sich in meinem Kopf. Siedendheiß fiel es mir wieder ein. Der starke Wind, die dunklen, fast schwarzen Wolken und ein wirbelndes Etwas, das immer näher an unser Dorf kam.
Ich hatte gerade mit den Kindern aus der Nachbarschaft gespielt, als wir es bemerkten.
„Kommt rein! Schnell! In den Keller!“, riefen unsere Eltern panisch.
Die jüngeren Kinder fingen an zu weinen. Ihre älteren Geschwister nahmen sie an die Hand und zogen sie in die Häuser.
Ich schlug gerade die Haustür hinter mir zu, als ein ohrenbetäubendes Krachen ertönte.
Was danach geschah, wusste ich nicht. Eine riesige Lücke prangte in meinem Gedächtnis.
Plötzlich hörte ich Stimmen. Sie kamen von dem zerstörten Haus der Svensons.
„… am leben…“
„Hallo?“, rief ich. Meine Stimme war aber nur ein leises Husten. Staub kratzte in meinem Hals und brannte mir in den Augen.
Stolpernd lief ich durch den Schutt.
An meinen Armen, Beinen und am Rest meines Körpers bemerkte ich kleine und größere Kratzer. Die Scherben und spitzen Betonteile bohrten sich in meine nackten Füße.
Wo waren denn alle? Ich hatte die Stimmen nicht erkannt. Es konnte also niemand aus diesem Dorf sein. Ich kannte jede einzelne Person und ihre dazugehörige Stimme.
Verschwommen sah ich die Gruppe Männer, die in den Trümmern etwas suchten.
Naben ihnen lagen kleine, längliche Hügel, die mit einem weißen Tuch bedeckt waren.
Ich wandte meinen Blick von dem hellen Weiß ab.
„Seht mal! Dort! Ein Mädchen! Es lebt!“
Einer der Leute hatte mich bemerkt und kam auf mich zu. Die Anderen folgten schnell.
„Wie geht es dir?“
„Gibt es noch mehr Überlebende?“
„Was ist genau passiert?“
Fragen prasselten auf mich ein, doch ich konnte keiner einzige beantworten.
Mir brannte selbst eine Frage auf den Lippen, aber der Staub schien meinen Mund so verklebt zu haben, dass ich nicht sprechen konnte.
Wo waren meine Großeltern?
Mir wurde schwarz vor Augen. Ich blinzelte.
Plötzlich drehte sich alles um mich herum.
Ich bekam kaum noch Luft.
Mein Blick fiel ein weiteres Mal auf das weiße Tuch. Es wehte leicht im Wind und eine der Ecken hab sich leicht, sodass ich sah, was darunter versteckt lag.
Eine kreidebleiche, blutbefleckte Hand.
Unter dem Tuch lagen Menschen. Sie waren alle tot. Alle bis auf ich.
Ich fiel. Ich fiel in eine undurchdringliche Schwärze.
Das letzte, was ich hörte, war: „Schnell! Sie wird ohnmächtig!“
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Engel der Einsamkeit
Noch heute erinnere ich mich mühelos, wie mein Leben aussah - damals, als ich noch ein Mensch und die Welt eine andere war. Ich habe nie vergessen, wie die Bauern unseres kleinen Dorfes unter der brennenden Sommerhitze um ihre Ernte fürchten, während wir Kinder durch den schattigen Wald tobten und die sorgenvollen Gesichter der Erwachsenen nicht mit der eigenen Situation in Verbindung bringen konnten. Ich weiß auch, dass diese kindliche Heiterkeit nicht lange währte. In meiner Zeit wurde man schnell erwachsen. Das Leben der einfachen Leute war hart und voller Mühsal. In der Ständegesellschaft wurden sie von Adel und Klerus unterdrückt und ihr Leben als beinahe wertlos angesehen.
Ich musste wohl etwa sechs gewesen sein, als meine Eltern beschlossen, dass ich nun alt genug wäre, meine sieben Geschwister bei der Feldarbeit zu unterstützen. Ihren Anweisungen folgte ich ohne zu klagen, einerseits die Schläge meines Vaters fürchtend, andererseits auf lobende Worte meiner Mutter hoffend. Im Laufe der Jahre wurden Hunger und Entbehrungen meine treuen Gefährten, doch genauso Zusammenhalt und Zuneigung. Als ich mit fünfzehn verheiratet werden und unser Dorf verlassen sollte, war ich ehrlich betrübt. Zu Hause war ich nie einsam gewesen.
Dann kam die Pest.
Fröstelnd gehe ich durch die enge Gasse, kuschele mich tiefer in meinen dunklen Wollmantel. Es ist mitten in der Nacht und die Sterne strahlen hell am Winterhimmel. Mein Blick bleibt einen Moment am Mond haften – eines der wenigen Dinge, die sich im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert haben. Ganz anders als die Menschen, die sich heutzutage als zivilisiert bezeichnen. Doch wenn ich die Möglichkeit hätte, meinen ehemaligen Zeitgenossen von den Schrecken des 21. Jahrhunderts zu erzählen, sie würden mich entsetzt anstarren. Das dunkle Mittelalter? Die heutige Zeit ist nicht weniger dunkel, nicht weniger einsam. Es ist nur die Art des Schreckens, die sich gewandelt hat.
Kopfschüttelnd gehe ich weiter, atme den Rauch meiner Zigarette tief ein. Zur Beruhigung. Was macht das schon aus? Schließlich bin ich kein Mensch mehr, habe kein Leben zu verlieren. Und die Erinnerungen nagen immer wieder von Neuem an mir.
Meine Einsamkeit begann mit einem einzelnen Krankheitsfall, der von unserer Dorfheilerin jedoch überlegen abgetan wurde. „Macht euch keine Sorgen, Martin ist nicht mehr der Jüngste. Dieses Gebrechen ist für sein Alter nicht ungewöhnlich.“ Wir glaubten ihr.
Schon bald sollte sich zeigen, dass Mea im Unrecht war. Verdächtig schnell verbreitete sich die Krankheit in unserem Dorf. Es starb ein Bewohner nach dem anderen. Die Pest hatte meine Heimat in ihren Klauen; auf Hilfe von außerhalb oder von Seiten unseres Fürsten konnten wir nicht zählen. Ich verlor meine komplette Familie an den Schwarzen Tod …
Und damit begann das Ende meines Menschenlebens und der Beginn meiner neuen Existenz.
„Hey Mädchen, was machst du da? Musst du um diese Zeit nicht längst zu Hause sein? Und rauchen tust du auch noch!!“
Der ältere, bärtige Mann vor mir sieht mich im Schein der Straßenlaterne missbilligend an. Was er wohl in meinem Gesicht lesen kann, da ich doch gerade aus düsteren Gedanken gerissen wurde? Ich vergesse viel zu oft, dass ich für die Außenwelt eine normale Fünfzehnjährige bin.
„Entschuldigen Sie bitte, ich wollte Sie nicht aufregen … Meine Eltern haben mir erlaubt, um diese Zeit unterwegs zu sein. Ich gehe gleich nach Hause. Und ich werde bald mit dem Rauchen aufhören.“
Mein Gegenüber betrachtet mich noch einen Moment lang abschätzig, dann zeigt sich so etwas wie Befriedigung und sogar Sympathie in seinen Zügen. „Geht doch, Mädel. Diese Jugend von heute ...“ Vor sich hinmurmelnd verschwindet er wieder in der Dunkelheit.
Ich schaue ihm einen Moment lang hinterher, dann setze auch ich meinen Weg fort. Welchen Sinn hätte es gehabt, den Mann aufzuregen? Ich habe schon zu viel von der Welt gesehen, zu lange gelebt, um andere absichtlich oder aus Unaufmerksamkeit zu verletzten. Nein, es ist meine Aufgabe, den Menschen zu helfen, die Einsamen zu unterstützen. Während ich so durch die leblosen Straßen schleiche, lodert der Schmerz über den Verlust meiner Familie wie Feuer in mir auf.
Als Einzige aus meinem Dorf hatte ich überlegt und mich blind vor Tränen in den nahe liegenden Wald geflüchtet. Ich lebte, doch meine Familie war tot, meine Freunde und Bekannten, Verwandten ebenso. Wo blieb da die Gerechtigkeit? Wo blieb die Hilfe von Seiten der Kirche und der Herrschenden, als mir vor Kummer schier das Herz brach? Mehrere Tage verkroch ich mich auf einer Lichtung im Wald, hoffte, dass auch ich mich angesteckt hatte und der Tod mich holen würde. Vergeblich. Ich blieb gesund, während meine Seele weinte und mein Herz vor Einsamkeit schrie.
Seufzend setze ich einen Schritt vor den anderen. Damals hatte ich jede Chance gehabt, mein Leben fortzuführen, trotz allem ein wenig Glück zu finden. Ich hätte zu meinem zukünftigen Mann reisen und bei ihm bleiben können. Meine Familie hätte es ganz sicher so gewollt. Aber stattdessen hatte ich mich freiwillig der Einsamkeit ergeben. Tagelang war ich im Wald geblieben, hatte vor Kummer weder gegessen noch getrunken. Und war gestorben.
Wieder wandert mein Blick zu den Sternen, so als könnten sie mir Erlösung schenken. Ich gebe nach und lasse mich auf eine Parkbank fallen, wo ich den Himmel ungestört beobachten – und grübeln – kann. In jenem Moment, als ich meine Augen aufschlug und wusste, dass ich eigentlich tot hätte sein sollen, war es auch Nacht gewesen. Eine sternenklare Nacht, in der ich erschrocken festgestellt hatte, dass ich dennoch lebte. Mein Herz schlug nicht mehr und doch … war ich irgendwie da. Quasi unsterblich. War dies meine Strafe dafür, dass ich das kostbare Geschenk des Lebens für die Einsamkeit weggeworfen hatte? Wenn ja, so hatte ich es verdient. Die Jahre vergingen und wurden zu Jahrhunderten, während mein Körper keine Spur alterte. Rastlos zog ich um die Welt, immer nur mit dem einen Wunsch, dem einen Bedürfnis: Menschen zu helfen, die sich wie einst ich einsam fühlten und in ihrem Leben keinen Sinn mehr sahen. Mit einem Lächeln im Gesicht bemühte ich mich, einen Weg in ihr Herz zu finden. Und blieb dabei doch doch allein.
Vom Kummer und der Einsamkeit übermannt verberge ich mein Gesicht in den Händen. Heute erlaube ich den Tränen zu fließen. Nur dieses eine Mal. Einigermaßen gefasst lasse ich schließlich meine Hände wieder sinken und spüre den kühlen Wind auf meinen tränennassen Wangen. Zeit für eine neue Zigarette.
„Entschuldige bitte, geht es dir nicht gut?“
Ich zucke zusammen, da taucht die Gestalt eines jungen Mannes auch schon neben mir auf. Sofort erhebe ich mich von der Bank und wische die verräterischen Tränenspuren eilig fort. Angst habe ich nicht. Wovor auch?
„Nein mir geht es gut, es gibt keinen Grund -“
Die Wolkendecke, die zuvor den Mond verhüllt hat, bricht in diesem Augenblick entzwei. Im sanften Schein des Vollmondes kann ich in seine Augen sehen, Augen voll Melancholie und Sehnsucht. Jahrhunderte alter Kummer liegt in ihnen verborgen, unendliche Hilfsbereitschaft … und Einsamkeit.
Tiefe Erschrockenheit zeigt sich in seinem Blick, als auch er in meinen Augen liest – und versteht. Wir sind gleich. Unsere Einsamkeit hat ein Ende.
Also bis zum: 24. März ^_^
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Die letzte Überlebende
Wo war ich? Was war passiert?
Ich öffnete langsam die Augen und schaute mich um.
Überall lagen Betonteile, kaputte Fenster, Autos, Bäume. Und es roch nach Verbranntem.
Vorsichtig stand ich auf. Eine Scherbe hatte sich in meinen Oberarm gebohrt. Es blutete und pochte.
Ich ließ meinen Blick über die Trümmer wandern. Nun erkannte ich das ein oder andere wieder.
Dort drüben war das Haus der Svensons gewesen, da der kleine Laden von Herr Jonas. Aber man konnte sie nicht mehr als Häuser bezeichnen. Es waren Ruinen. Die kalten, zerstörten Mauern ragten bedrohlich hinauf in den Himmel und drohten beim kleinsten Windstoß umzukippen.
Wind?
Eine Erinnerung regte sich in meinem Kopf. Siedendheiß fiel es mir wieder ein. Der starke Wind, die dunklen, fast schwarzen Wolken und ein wirbelndes Etwas, das immer näher an unser Dorf kam.
Ich hatte gerade mit den Kindern aus der Nachbarschaft gespielt, als wir es bemerkten.
„Kommt rein! Schnell! In den Keller!“, riefen unsere Eltern panisch.
Die jüngeren Kinder fingen an zu weinen. Ihre älteren Geschwister nahmen sie an die Hand und zogen sie in die Häuser.
Ich schlug gerade die Haustür hinter mir zu, als ein ohrenbetäubendes Krachen ertönte.
Was danach geschah, wusste ich nicht. Eine riesige Lücke prangte in meinem Gedächtnis.
Plötzlich hörte ich Stimmen. Sie kamen von dem zerstörten Haus der Svensons.
„… am leben…“
„Hallo?“, rief ich. Meine Stimme war aber nur ein leises Husten. Staub kratzte in meinem Hals und brannte mir in den Augen.
Stolpernd lief ich durch den Schutt.
An meinen Armen, Beinen und am Rest meines Körpers bemerkte ich kleine und größere Kratzer. Die Scherben und spitzen Betonteile bohrten sich in meine nackten Füße.
Wo waren denn alle? Ich hatte die Stimmen nicht erkannt. Es konnte also niemand aus diesem Dorf sein. Ich kannte jede einzelne Person und ihre dazugehörige Stimme.
Verschwommen sah ich die Gruppe Männer, die in den Trümmern etwas suchten.
Naben ihnen lagen kleine, längliche Hügel, die mit einem weißen Tuch bedeckt waren.
Ich wandte meinen Blick von dem hellen Weiß ab.
„Seht mal! Dort! Ein Mädchen! Es lebt!“
Einer der Leute hatte mich bemerkt und kam auf mich zu. Die Anderen folgten schnell.
„Wie geht es dir?“
„Gibt es noch mehr Überlebende?“
„Was ist genau passiert?“
Fragen prasselten auf mich ein, doch ich konnte keiner einzige beantworten.
Mir brannte selbst eine Frage auf den Lippen, aber der Staub schien meinen Mund so verklebt zu haben, dass ich nicht sprechen konnte.
Wo waren meine Großeltern?
Mir wurde schwarz vor Augen. Ich blinzelte.
Plötzlich drehte sich alles um mich herum.
Ich bekam kaum noch Luft.
Mein Blick fiel ein weiteres Mal auf das weiße Tuch. Es wehte leicht im Wind und eine der Ecken hab sich leicht, sodass ich sah, was darunter versteckt lag.
Eine kreidebleiche, blutbefleckte Hand.
Unter dem Tuch lagen Menschen. Sie waren alle tot. Alle bis auf ich.
Ich fiel. Ich fiel in eine undurchdringliche Schwärze.
Das letzte, was ich hörte, war: „Schnell! Sie wird ohnmächtig!“
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Engel der Einsamkeit
Noch heute erinnere ich mich mühelos, wie mein Leben aussah - damals, als ich noch ein Mensch und die Welt eine andere war. Ich habe nie vergessen, wie die Bauern unseres kleinen Dorfes unter der brennenden Sommerhitze um ihre Ernte fürchten, während wir Kinder durch den schattigen Wald tobten und die sorgenvollen Gesichter der Erwachsenen nicht mit der eigenen Situation in Verbindung bringen konnten. Ich weiß auch, dass diese kindliche Heiterkeit nicht lange währte. In meiner Zeit wurde man schnell erwachsen. Das Leben der einfachen Leute war hart und voller Mühsal. In der Ständegesellschaft wurden sie von Adel und Klerus unterdrückt und ihr Leben als beinahe wertlos angesehen.
Ich musste wohl etwa sechs gewesen sein, als meine Eltern beschlossen, dass ich nun alt genug wäre, meine sieben Geschwister bei der Feldarbeit zu unterstützen. Ihren Anweisungen folgte ich ohne zu klagen, einerseits die Schläge meines Vaters fürchtend, andererseits auf lobende Worte meiner Mutter hoffend. Im Laufe der Jahre wurden Hunger und Entbehrungen meine treuen Gefährten, doch genauso Zusammenhalt und Zuneigung. Als ich mit fünfzehn verheiratet werden und unser Dorf verlassen sollte, war ich ehrlich betrübt. Zu Hause war ich nie einsam gewesen.
Dann kam die Pest.
Fröstelnd gehe ich durch die enge Gasse, kuschele mich tiefer in meinen dunklen Wollmantel. Es ist mitten in der Nacht und die Sterne strahlen hell am Winterhimmel. Mein Blick bleibt einen Moment am Mond haften – eines der wenigen Dinge, die sich im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert haben. Ganz anders als die Menschen, die sich heutzutage als zivilisiert bezeichnen. Doch wenn ich die Möglichkeit hätte, meinen ehemaligen Zeitgenossen von den Schrecken des 21. Jahrhunderts zu erzählen, sie würden mich entsetzt anstarren. Das dunkle Mittelalter? Die heutige Zeit ist nicht weniger dunkel, nicht weniger einsam. Es ist nur die Art des Schreckens, die sich gewandelt hat.
Kopfschüttelnd gehe ich weiter, atme den Rauch meiner Zigarette tief ein. Zur Beruhigung. Was macht das schon aus? Schließlich bin ich kein Mensch mehr, habe kein Leben zu verlieren. Und die Erinnerungen nagen immer wieder von Neuem an mir.
Meine Einsamkeit begann mit einem einzelnen Krankheitsfall, der von unserer Dorfheilerin jedoch überlegen abgetan wurde. „Macht euch keine Sorgen, Martin ist nicht mehr der Jüngste. Dieses Gebrechen ist für sein Alter nicht ungewöhnlich.“ Wir glaubten ihr.
Schon bald sollte sich zeigen, dass Mea im Unrecht war. Verdächtig schnell verbreitete sich die Krankheit in unserem Dorf. Es starb ein Bewohner nach dem anderen. Die Pest hatte meine Heimat in ihren Klauen; auf Hilfe von außerhalb oder von Seiten unseres Fürsten konnten wir nicht zählen. Ich verlor meine komplette Familie an den Schwarzen Tod …
Und damit begann das Ende meines Menschenlebens und der Beginn meiner neuen Existenz.
„Hey Mädchen, was machst du da? Musst du um diese Zeit nicht längst zu Hause sein? Und rauchen tust du auch noch!!“
Der ältere, bärtige Mann vor mir sieht mich im Schein der Straßenlaterne missbilligend an. Was er wohl in meinem Gesicht lesen kann, da ich doch gerade aus düsteren Gedanken gerissen wurde? Ich vergesse viel zu oft, dass ich für die Außenwelt eine normale Fünfzehnjährige bin.
„Entschuldigen Sie bitte, ich wollte Sie nicht aufregen … Meine Eltern haben mir erlaubt, um diese Zeit unterwegs zu sein. Ich gehe gleich nach Hause. Und ich werde bald mit dem Rauchen aufhören.“
Mein Gegenüber betrachtet mich noch einen Moment lang abschätzig, dann zeigt sich so etwas wie Befriedigung und sogar Sympathie in seinen Zügen. „Geht doch, Mädel. Diese Jugend von heute ...“ Vor sich hinmurmelnd verschwindet er wieder in der Dunkelheit.
Ich schaue ihm einen Moment lang hinterher, dann setze auch ich meinen Weg fort. Welchen Sinn hätte es gehabt, den Mann aufzuregen? Ich habe schon zu viel von der Welt gesehen, zu lange gelebt, um andere absichtlich oder aus Unaufmerksamkeit zu verletzten. Nein, es ist meine Aufgabe, den Menschen zu helfen, die Einsamen zu unterstützen. Während ich so durch die leblosen Straßen schleiche, lodert der Schmerz über den Verlust meiner Familie wie Feuer in mir auf.
Als Einzige aus meinem Dorf hatte ich überlegt und mich blind vor Tränen in den nahe liegenden Wald geflüchtet. Ich lebte, doch meine Familie war tot, meine Freunde und Bekannten, Verwandten ebenso. Wo blieb da die Gerechtigkeit? Wo blieb die Hilfe von Seiten der Kirche und der Herrschenden, als mir vor Kummer schier das Herz brach? Mehrere Tage verkroch ich mich auf einer Lichtung im Wald, hoffte, dass auch ich mich angesteckt hatte und der Tod mich holen würde. Vergeblich. Ich blieb gesund, während meine Seele weinte und mein Herz vor Einsamkeit schrie.
Seufzend setze ich einen Schritt vor den anderen. Damals hatte ich jede Chance gehabt, mein Leben fortzuführen, trotz allem ein wenig Glück zu finden. Ich hätte zu meinem zukünftigen Mann reisen und bei ihm bleiben können. Meine Familie hätte es ganz sicher so gewollt. Aber stattdessen hatte ich mich freiwillig der Einsamkeit ergeben. Tagelang war ich im Wald geblieben, hatte vor Kummer weder gegessen noch getrunken. Und war gestorben.
Wieder wandert mein Blick zu den Sternen, so als könnten sie mir Erlösung schenken. Ich gebe nach und lasse mich auf eine Parkbank fallen, wo ich den Himmel ungestört beobachten – und grübeln – kann. In jenem Moment, als ich meine Augen aufschlug und wusste, dass ich eigentlich tot hätte sein sollen, war es auch Nacht gewesen. Eine sternenklare Nacht, in der ich erschrocken festgestellt hatte, dass ich dennoch lebte. Mein Herz schlug nicht mehr und doch … war ich irgendwie da. Quasi unsterblich. War dies meine Strafe dafür, dass ich das kostbare Geschenk des Lebens für die Einsamkeit weggeworfen hatte? Wenn ja, so hatte ich es verdient. Die Jahre vergingen und wurden zu Jahrhunderten, während mein Körper keine Spur alterte. Rastlos zog ich um die Welt, immer nur mit dem einen Wunsch, dem einen Bedürfnis: Menschen zu helfen, die sich wie einst ich einsam fühlten und in ihrem Leben keinen Sinn mehr sahen. Mit einem Lächeln im Gesicht bemühte ich mich, einen Weg in ihr Herz zu finden. Und blieb dabei doch doch allein.
Vom Kummer und der Einsamkeit übermannt verberge ich mein Gesicht in den Händen. Heute erlaube ich den Tränen zu fließen. Nur dieses eine Mal. Einigermaßen gefasst lasse ich schließlich meine Hände wieder sinken und spüre den kühlen Wind auf meinen tränennassen Wangen. Zeit für eine neue Zigarette.
„Entschuldige bitte, geht es dir nicht gut?“
Ich zucke zusammen, da taucht die Gestalt eines jungen Mannes auch schon neben mir auf. Sofort erhebe ich mich von der Bank und wische die verräterischen Tränenspuren eilig fort. Angst habe ich nicht. Wovor auch?
„Nein mir geht es gut, es gibt keinen Grund -“
Die Wolkendecke, die zuvor den Mond verhüllt hat, bricht in diesem Augenblick entzwei. Im sanften Schein des Vollmondes kann ich in seine Augen sehen, Augen voll Melancholie und Sehnsucht. Jahrhunderte alter Kummer liegt in ihnen verborgen, unendliche Hilfsbereitschaft … und Einsamkeit.
Tiefe Erschrockenheit zeigt sich in seinem Blick, als auch er in meinen Augen liest – und versteht. Wir sind gleich. Unsere Einsamkeit hat ein Ende.
Zuletzt von June am Di 24 März 2009, 19:39 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Hallo ihr zwei,
Eure Geschichten haben mich während des lesen sehr begeistert und mitgenommen. Sie sind beide sehr traurig und es fällt mir auch nicht leicht mich zu entscheiden. Ich würde Euch gerne beiden meine Stimme geben, aber das geht ja Leider nicht ^^
LG
Eure Geschichten haben mich während des lesen sehr begeistert und mitgenommen. Sie sind beide sehr traurig und es fällt mir auch nicht leicht mich zu entscheiden. Ich würde Euch gerne beiden meine Stimme geben, aber das geht ja Leider nicht ^^
LG

Bloodangel- User

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Laune: crazy
Ich schreibe: im Moment nur Briefe o.o.
Texte: Bloodangel
Kunst: Bloodangel
Sonstiges: schenke neues Leben
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Huhu,
jetzt hab ich auch endlich mal geschafft, zu lesen. :)
Muss zugeben, dass mir die erste Geschichte weniger gefallen hat; es waren einige Fehlerchen drin und das Gefühl hat mir irgendwie gefehlt. Das kam bei der zweiten schon viel besser 'rüber, ich habe mich mehr in die Hauptperson hineinversetzen können, was die Story spannender gemacht hat.
Das Einzige, was ich da nicht so gut fand, war das Zeitverhältnis. Statt Präteritum muss man als Vergangenheitsform doch Perfekt verwenden, wenn das Haupttempus Präsens ist.
Liebe Grüße
Nanni
jetzt hab ich auch endlich mal geschafft, zu lesen. :)
Muss zugeben, dass mir die erste Geschichte weniger gefallen hat; es waren einige Fehlerchen drin und das Gefühl hat mir irgendwie gefehlt. Das kam bei der zweiten schon viel besser 'rüber, ich habe mich mehr in die Hauptperson hineinversetzen können, was die Story spannender gemacht hat.
Das Einzige, was ich da nicht so gut fand, war das Zeitverhältnis. Statt Präteritum muss man als Vergangenheitsform doch Perfekt verwenden, wenn das Haupttempus Präsens ist.
Liebe Grüße
Nanni

Heralina- User

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Ich schreibe: Das rote Buch, Selenas Rache, Kali Mera, Kiria Hera & wozu ich sonst noch komme
Texte: Heralina
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Schreiben ist leicht . Man muss nur die falschen Wörter weglassen! - Mark Twain
Keine Kritik ist Lob genug! - Schwäbische Volksweisheit
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Hey ihr beiden,
ihr habt wirklich sooo tolle und dennoch bedrückende Storys geschrieben. Mir gefallen beide so gut. Wie soll ich mich da nur entscheiden?
Richtig toll geschrieben.
Lg, Alex
ihr habt wirklich sooo tolle und dennoch bedrückende Storys geschrieben. Mir gefallen beide so gut. Wie soll ich mich da nur entscheiden?
Richtig toll geschrieben.
Lg, Alex


Dawn- Gangster Mod aus dem Underground

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Laune: To chart a course, one must have a direction. In reality, the eye is no better than the philosophy behind it. The photographer creates, evolves a better, a more selective, more acute seeing eye by looking ever more sharply at what is going on in the world. - Berenice Abbott
Ich schreibe: nein ich versuche mit Worten zu zaubern
Texte: Dawn
Kunst: Dawn
Infos: Dawn -

Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Woooow, eure Geschichten sind beide echt super gelungen!
Einfach klasse!
Die zweite hat mir so eben eine Gänsehaut beschert.
Der Schluss war einfach so toll so ergreifend und so schön!
Bis dahin war ich noch unentschlossen, wem ich meine Stimme geben sollte, habe eher zur ersten Story tendiert, aber der Schluss der zweiten war ausschlaggebend!
Ich habs halt gern romantisch xD...
Einfach klasse!
Die zweite hat mir so eben eine Gänsehaut beschert.
Der Schluss war einfach so toll so ergreifend und so schön!
Bis dahin war ich noch unentschlossen, wem ich meine Stimme geben sollte, habe eher zur ersten Story tendiert, aber der Schluss der zweiten war ausschlaggebend!
Ich habs halt gern romantisch xD...


Danke, Märy! ♥

Alania- Bunte Eule

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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Wer hat denn jetzt gewonnen? 

Heralina- User

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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Das bedeutet, die Battles spalten sich auf ...
Es wäre ja ungerecht, wenn die beiden noch einmal gegeneinander antreten müssten ... dann müssen die anderen ja ewig warten.
Das heißt also, von nun an werden 2 Battles laufen ... :)
Jeder kann einen anderen herausfordern.
Du musst aber trotzdem einen ERGEBNIS Thread erstellen, wegen der Verlinkung und so
Es wäre ja ungerecht, wenn die beiden noch einmal gegeneinander antreten müssten ... dann müssen die anderen ja ewig warten.
Das heißt also, von nun an werden 2 Battles laufen ... :)
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»Es war das Jahr ohne Winter, in dem mein Vater starb. Trotzdem kann ich mich an keine Zeit erinnern, zu der ihr mehr gefroren habe. Kennst du dieses Gefühl, wenn dein Inneres plötzlich ganz kalt und leer scheint?«
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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
War zu erwarten, bei so tollen Geschichten...^^
Okay... laufen dann ab jetzt immer zwei Battles synchron?
Okay... laufen dann ab jetzt immer zwei Battles synchron?

Danke, Märy! ♥

Alania- Bunte Eule

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Laune: neutral
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Ja, genau :)
Ihr müsst euch nur absprechen (Virgi und Jojo) wer jetzt welche Battlenummer bekommt
Das ist das einzige, das jetzt anders ist
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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Alles klar ^^
Das wird ja cool XD
Einen ErgebnisThread oder für jede einen? ^^
Eher zweiteres, ne?
Das wird ja cool XD
Einen ErgebnisThread oder für jede einen? ^^
Eher zweiteres, ne?
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Mir ist das egal mit der Nummer, habe nicht gegen die 2 ^^
Kann ich dann jetzt also jemanden herausfordern und Jojo fragt jemand anderen? Das wird lustig
Kann ich dann jetzt also jemanden herausfordern und Jojo fragt jemand anderen? Das wird lustig
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
hoffentlich ist heute noch der letzte tag ^^
mir gefallen beide geschichten wirklich gut
von stylistischen finde ich das erste etwas besser als das zweite
aber das zweite hat mir wirklich ne gänsehaut über den rücken gejagt man kann sich gegen ende besser in die Person hinein versetzten ^^
mir gefallen beide geschichten wirklich gut
von stylistischen finde ich das erste etwas besser als das zweite
aber das zweite hat mir wirklich ne gänsehaut über den rücken gejagt man kann sich gegen ende besser in die Person hinein versetzten ^^

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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Es steht 5:4
Wohl doch kein Gleichstand... O.o
Wohl doch kein Gleichstand... O.o

Danke, Märy! ♥

Alania- Bunte Eule

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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
ô.O
Und jetzt? xD
Wir hatten doch eben schon den Gleichstand festgestellt. Zählen wir die Stimme noch?
*heillos verwirrt*
Und jetzt? xD
Wir hatten doch eben schon den Gleichstand festgestellt. Zählen wir die Stimme noch?
*heillos verwirrt*
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Mensch Zorro, du hattest doch schon ewig Zeit, abzustimmen ... alles auf den letzten Drücker,wa? 

Heralina- User

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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Puja -.-
Jetzt bringst du alles durcheinander. Ich hab mich schon so gefreut, dass die Battles gespalten werden
*schon ewig drauf gewartet hat*
Aber jetzt ist es nicht mehr zu ändern. June hat die Entscheidung noch nicht erstellt. Also gilt das noch.
²June: Wenn sie irgendwann gespalten werden sollten, dann für jeden einen Thread
Jetzt bringst du alles durcheinander. Ich hab mich schon so gefreut, dass die Battles gespalten werden
*schon ewig drauf gewartet hat*
Aber jetzt ist es nicht mehr zu ändern. June hat die Entscheidung noch nicht erstellt. Also gilt das noch.
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Pooly- Koordinator & Schöpferin

- Beiträge: 82923
Laune: Fröhlich! (:
Ich schreibe: Über das Konstrukt der Seele und seinen Architekten Uhrenwelten, Futuristisch es, Phantastisches. Was meinen Träumen einfällt. Kernstaub. Ohne Ende, bis ich nicht mehr kann.
- Kernstaub
29 Kapitel, 239 Seiten - Forum: Kapitel 22.3 aktuell online
- Der Arch itekt
»Es war das Jahr ohne Winter, in dem mein Vater starb. Trotzdem kann ich mich an keine Zeit erinnern, zu der ihr mehr gefroren habe. Kennst du dieses Gefühl, wenn dein Inneres plötzlich ganz kalt und leer scheint?«
Ich lese: P.C. Cast & Kristin Cast - House of Night - Gezeichnet
CLAMP - X/1999
Suzanne Collins - Die Tribute von Panem - Flammender Zorn- Ich lese im Forum:

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Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
Okay, alles klar *seufz*
Hätte ich auch selber drauf kommen können, sorry, Marie ^^"
Dann mache ich mal
Hätte ich auch selber drauf kommen können, sorry, Marie ^^"
Dann mache ich mal
Re: BATTLE 10: Kaya vs. Jojo
sry ^^ ja ich bin immer irgendwie jemand der vieles auf den letzten drücker macht ^^''''''' sry nochma ^^

Schwertdieb-Zorro- User

- Beiträge: 4713
Laune: SUPER GUT
Ich schreibe: Das Tor zum Teufel (liegt zZ auf eis)
Das Leben des Namaar
Texte: Schwertdieb - Zorro
Kunst: Schwertdieb - Zorro
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