Pooly's Kunst und Schreibforum

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    Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

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    Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von MiepMiepCore ♥ am Fr 27 Feb 2009, 18:00

    So. Grit und ich haben uns entschieden auch mal etwas zusammen zu schreiben ^^ Den Prolog hab ich heute beendet. Grit schreibt dann den nächsten Teil. Wir machen das ein bisschen RPG-mäßig, also in der ich Form aus der Sicht unserer beiden Hauptcharas :]
    Viel Spaß !!


    Flagrans amor Animae

    Brennende Seelenliebe


    Ein Projekt von Tara & Grit










    Veritas vos Liberabit …




    Prolog


    Feuer verbrennt. Feuer schmerzt. Berühre es und es versengt dir Haut und Haar.
    Seine heißen Flammen umschlingen dich und machen deinen schönen Körper zu einem Haufen schwarzer Asche. Hüte dich! Es ist heimtückisch. Kriecht mit seinem besten Freund, dem giftigen Rauch, durch Spalten und Löcher.
    Nirgends wirst du sicher sein. Überall wird es dich finden und mit seinem züngelnden Atem an dir lecken.
    *

    „Wer bist du?“ Sie konnte nur noch flüstern, weil die Asche sich auf ihren Stimmbändern nieder lies und sie zwangt die Stimme zu senken.
    Ihre kleinen Hände streckten sich nach dem Jungen aus, der auf dem Boden saß und den schwarzen Staub durch seine Finger rieseln lies. Auf den Lippen ein sanftes Lächeln.
    Sie musste husten. Immer lauter und lauter. Die Lunge schien zu zerspringen unter der Last des Rauches, der sie umhüllte wie ein Schleier.
    „Wer bist du!!?“, schrie das Mädchen nun lauter und wollte zu ihm rennen, doch der Boden unter den Füßchen bröckelte wie trockener Beton. Sie drohte zu fallen in eine unendlich leere Tiefe, aus der es kein Entkommen geben würde.
    Um den Jungen mit dem hellblonden Haar und den eisig blauen Augen bildeten sich immer mehr Flammen, doch sie schienen ihm nichts aus zu machen. Während sie ihr die Haut verbrannten und die Kehle zuschnürten, schienen sie ihn wachsen zu lassen und mit ihm zu reden.
    Verzweifelt klammerte sie sich an dem letzten bisschen Boden fest, das noch nicht zerbrochen war. Ihr Körper hielt den Strapazen nicht mehr lange stand und mit aller letzter Kraft tat sie einen Schrei zu ihm aus.
    Das letzte was passierte bevor sie fiel war, dass er endlich den Blick vom Feuer riss und sie aus seinen großen Augen wachsam musterte, jedoch keine Anstalten machte auf zu springen und dem kleinen Kind zu helfen, welches nun verloren war und in den quälend heißen Abgrund stürzte.
    „Gwen!! Gwendolyn wach auf! Gwendolyn!“, erklang plötzlich eine Stimme, die sich kühlend wie Schnee auf den brennenden Körper des Mädchens legte. Und dann riss es sie aus dem Alptraum heraus.
    Kreischend fand Gwendolyn sich in den Armen ihrer großen Schwester wieder, die ihr beruhigend über den schwarzen Haarschopf streichelte.
    „Es war nur ein Traum, Kleines. Möchtest du mit zu mir ins Bett?“, fragte Helena weiter und stand schon auf um Gwendolyn aus ihrem Zimmer in ihres zu tragen.
    Als die Kleine sich in ihren Arm kuschelte, sah sie nicht wie sich das Gesicht der großen Schwester verdunkelte und sie das Kruzifix in die Tasche des Bademantels steckte. Dann wurde das letzte Licht im Haus gelöscht und die Stille schlich wie eine hungrige Bestie um Mauern und Büsche.


    Zuletzt von MiepMiepCore x3 am Di 03 März 2009, 20:14 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Fr 27 Feb 2009, 18:04

    Boa Tara das wird mir hier gar nicht so leicht fallen da mit zu halten.
    Es ist so toll wie du alles beschrieben hast.
    Echt cool. Ich werde gleich heute versuchen den nächsten Teil zu schreiben.

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Heralina am Fr 27 Feb 2009, 18:05

    Huhu,
    toll, dass ihr beiden auch eine Story zusammen schreibt. :)

    Woow, der Prolog ist echt wahnsinn! Total schön & spannend geschrieben! Würde gern wissen, wer der Junge war. o.O

    Was mich allerdings etwas irritiert, ist der Titel: "animus" ist doch maskulin, da müsste es im Genitiv doch "animi" heißen und nicht "animae", oder?

    Liebe Grüße
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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von MiepMiepCore ♥ am Fr 27 Feb 2009, 18:16

    Hallo ihr Zwei ^^

    Ach Grit laber doch nicht Toppi! Du kannst da locker drüber hinaus schießen oô Freu mich schon auf deinen Teil Wink

    @Nanni: Huii cool du liest mit ^^ Schön das es dor gefällt!!
    xDD Naja ich hab leider kP von Latein und hab in einem lateinforum nach dem Titel gefragt ^^ Die meinten das so... also echt keine Ahnung .__.
    Sorry fals es falsch ist aber ich bin kein Lateinkind *kicher*

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Heralina am Fr 27 Feb 2009, 18:35

    Achso, naja ich hab Latein jetzt seit ... 6 (?) Jahren, von daher ... Ist ja nicht so wichtig, Hauptsache, die Story ist gut Very Happy

    Freu mich schon auf deinen Teil, Grit^^

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Sa 28 Feb 2009, 02:02

    Oh Gott ich bin endlich fertig, aber ich hoffe das es Euch gefällt. Ich wollte es eigentlich löschen und noch mal schreiben O.o. Mir gefällt es nicht so gut.
    Bitte achtet nicht zu genau auf die Fehler^^

    ____________________________________________________________________________________________________

    Kapitel 1- Seth







    Seth hatte keine Angst vor dem Wasser. Nicht so wie sein Vater oder seine Mutter. Er liebte es wenn die einzelnen Tropfen seine Haut berührten. Manchmal wenn Papa nicht da war, erlaubte ihm seine Mutter sogar draußen im Regen zu stehen. Dann gab es für ihn nichts schöneres, als die zu Augen schließen und sein kleines Gesicht zum Himmel zu heben.

    "Verdammt Seth komm endlich aus dem Regen raus!", rief eine dunkle raue Stimme dem sechsjährigem Dämonenkind wütend zu.
    "Aber Papa, was wird dann aus dem armen kleinen Pixel? Wird er nicht ertrinken?", fragte das Kind voller scheu. Er wollte seinem Vater nicht wütend machen, aber er hatte Angst, um seinen neuen Freund. Er liebte die blass grüne Raupe über alles.
    Diese Mal würde er besser aufpassen!

    "Wenn du nicht willst, dass ich, das gleiche mit dem elendem Vieh mache, wie mit deinem stinkendem Menschenkind kommst du sofort rein", drohte die Stimme, ohne einen Widerspruch zu dulden.
    Nein das wollte er bestimmt nicht. Die arme Gwen würde Seth mit Sicherheit nie wieder besuchen kommen. Seth hatte sie nicht beschützen können und musste mit ansehen, wie sie fast in den Flammen seines Vaters erstickt wäre.
    Eine Träne rollte ihm über, das kleine Gesicht. Nie würde er den Anblick vergessen. Die Angst in Gwens Augen, als sie nach Hilfe gerufen hatte und er nur machtlos mit ansehen musste, was sein Vater für ein schreckliches Spiel trieb.

    Seth nahm Pixel in die Hand und setzte ihn zurück in das hohe Gras.
    "Warte hier auf mich okay?" Das Tier schien genau zu verstehen, was der Junge ihr gesagt hatte, denn sie rollte sich unter dem Schirm, des Blattes zusammen, das Seth in die Erde steckte und schlief friedlich ein.
    "Es wird Zeit für deinen Unterricht", mahnte der große Mann.
    "Du musst endlich lernen mit dem Feuer umzugehen und was es heißt richtig böse zu sein. Du weißt doch, das Wasser uns töten kann."
    "Ich habe keine Angst vor dem Regen", sagte Seth ganz stolz.

    Aber auch in diesen Stunden saß er vor dem Fenster und schaute sehnsüchtig in die Ferne.
    Er wollte nicht böse sein und mit Feuer wollte er nie mehr etwas zu tun haben. Er sehnte sich nach der Welt der Menschen, die so schön groß und bunt war.
    Dort könnte er bestimmt glücklich werden, da gab es keine bösen Monster.
    Keine Kriege in dem der Freund, den Freund töten musste.
    Gwen hatte ihm alles erzählt.
    Wie blau der Himmel und wie herrlich grün die Wiesen waren.
    Wie das große, rote, runde Ding, am Abend hinter den Bergen ins Bett ging. Wie herrlich die tausend Glühwürmchen die Nacht erhellten.
    Seth erinnerte sich daran, das Gwen sie Sterne nannte, aber wie sollten diese Sterne denn da oben festhalten? Sie hatte sich sicherlich geirrt. Glühwürmchen haben Flügel und könnten hoch fliegen.
    Ob das Meer wirklich nach Salz schmeckte? Eines Tages würde er es wissen.
    Ganz bestimmt, dann konnte er sich mit eigenen Augen von dem schönen Märchen überzeugen.


    Zuletzt von Bloodangel am Mo 17 Aug 2009, 00:32 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet (Grund : Bild)

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Heralina am Sa 28 Feb 2009, 02:32

    Huhu,
    aaah, wie niedlich! Seth ist voll knuffig Very Happy Wie er von dem Menschenmädchen erzählt und von der Welt und wie er sich um die Raupe kümmert ... voll putzig. Very Happy
    Pixel ist ein cooler Name^^
    Seth war also der Junge, den Gwen im Feuer gesehen hat? Aber was hat er getan? Ich dachte, das war alles bloß ein Traum o.O

    Seths Dad hat mich irgendwie an Steff erinnert Mr. Green

    Liebe Grüße
    Nanni

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Sa 28 Feb 2009, 03:07

    Cool ja ich hoffe das sein Dad genau so böse wird O.o.
    Seth hat den Fehler gemacht sich mit Gwen an zu freunden, das ist alles.
    Die Strafe musste sein, damit Gwen Seth vergisst und die Angst wird sie daran hindern zurück zu wollen.
    Ein Dämon darf keine Freunde haben, er könnte sonst gut werden^^

    Danke fürs lesen *Handkuss*

    LG

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von MiepMiepCore ♥ am Sa 28 Feb 2009, 09:56

    WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOW *__*

    Grit der Teil ist einfach *hach* :schokolade!: Wunderschön und soooo gefühlsvoll ... Unser kleiner Seth ist ein echt liebes Dingsbums *verliebt schau*
    Und Pixel xD In Love Die kleine Raupe ist klasse!! Voll süß wie er sich um sie kümmert!!

    Also hab ich das jetzt richtig verstanden? Gwen & Seth haben sich ja kurz gekannt und sie hat ihm so alles erzählt, ne? *süüüüßanfall hab* ^^
    Und dann hat der böse Daddy in dem Traum ihre Erinnerungen an ihn ausgelöscht und wollte sie in seinen Flammen töten, stimmts?? Darum hab ich ja gerufen: "Wer bist du!?"

    Coole angelegenheit Toppi!
    Das wird noch lustig wenn er sie aufeinmal in der Schule findet xD *freu*

    Machen wir das dann so das ich im nächsten Kapitel 10 Jahre später mache oder so? ^^

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Tin am Sa 28 Feb 2009, 12:20

    Oh nein wie toll!!!!!!!! Anhimmel Ich bin schon jetzt total verliebt!!!!
    Der Prolog ist einfach großartig und dein Teil, Grit... wuaaaaah!!

    Bitte bitte, lass Pixel nochmal auftreten irgendwann, ja? Echt?
    Seth ist ja sooooo süß!!

    ²Grit: Wo hast du das Bild denn her??^^


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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Sa 28 Feb 2009, 12:42

    Wow Danke schön ihr bringt mich hier echt in Verlegenheit Rot werd
    Keine Angst Pixel wird noch öfter vorkommen.
    Das Bild habe ich bei warte Moment:

    http://photobucket.com/images/anime/?page=150

    gefunden. Es ist ziemlich weit am Anfang!!!

    LG

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Tin am Sa 28 Feb 2009, 12:43

    Juhuu :) Pixel ist toll!! Und Seth...und Gwen bestimmt auch...

    Nur ihre Schwester finde ich sehr misteriös....vermutet sie Exorzismus??


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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Sa 28 Feb 2009, 12:58

    Ich weiß gar nicht was Gwens Schwester macht und denkt.
    Meistens besprechen wir das immer kurz vorher über ICQ, was auch ganz gut funktioniert. Beim RPG läuft das auch so^^

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von MiepMiepCore ♥ am Sa 28 Feb 2009, 16:51

    Wow Tin, schön das du auch liest Mausii ♥

    Ja das mit dem Absprechen klappt immer super xD

    Die Schwester steht unter "meiner Kontrolle" ^^ und was mit ihr ist werdet ihr schon bald erfahren Gutes Angebot

    Ich werd heute noch den neuen Teil schreiben und posten *kicher*

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von MiepMiepCore ♥ am Sa 28 Feb 2009, 21:32

    Kapitel 2 – Begegnung




    „Gwendolyn, hast du den Verstand verloren? Dein Bus fährt in ein paar Minuten!!“
    Ich lag noch im völligen Tiefschlaf als die schrille Stimme meiner Schwester mich aus den Träumen riss.
    Kerzengerade saß ich im Bett, als ihr wutentbranntes Gesicht klarer wurde.
    „Wenn du dich nicht gleich erhebst landet der nasse Waschlappen in deinem Gesicht, Fräulein Adams.“ Mit diesen Worten verließ Helena das Zimmer und knallte hart die Tür zu.
    Das Licht der schon am Himmel stehenden Sonne erhellte das Zimmer. Durch die riesigen Fenster blendeten die Strahlen unangenehm und kitzelten meine Nase. Seufzend lies ich mich ein letztes Mal in die Kissen fallen, bis mein Blick den Wecker traf. Die roten Zahlen warfen mir fast schon vorwerfend die Zeit entgegen: 7:45 Uhr. Verdammt!
    'In 10 Minuten kommt der verdammte Bus!!'
    Ich schlug die Decke bei Seite und fiel prompt aus dem Bett. Typisch! Kriechend suchte ich in meinem unaufgeräumten Zimmer nach einem paar Socken und der verfluchten Schulkleidung. Alles lag zusammengeknüllt unter dem Bett und hatte dringend eine Runde Bügeln nötig.
    Genervt zog ich das Bündel hervor und quetschte mich wieder willig hinein. Wie erwartet warf der Stoff unansehliche Falten über der weißen Bluse. Die rote Schleife am Kragen war nicht richtig zusammengebunden. Das war wieder typisch Ich. Das Chaos in Person, doch das kannte alle anderen sehr gut von mir.
    Blitzschnell stürmte ich in das noch weniger aufgeräumte Badezimmer. Überall stapelten sich Bücher und Manuskripte. Hier fehlte eindeutig der Mann im Haus, der einfach nur ein Bücherarzt, doch die waren Helena viel zu teuer geworden.
    Eilig kontrollierte ich mein Spiegelbild, fuhr mit der Bürste durch meine langen schwarzen Haare und schmiss eine Hand voll Wasser in mein vom Schlaf zerknittertes Gesicht. Verdammt, ich sah wirklich übermüdet aus!
    Noch mit der Zahnbürste im Mund stolperte ich die Treppe herunter und pfefferte meine Schultasche in den Flur, um in einem Affenzahn in die Küche zu rennen und mein Pausenbrot zu holen.
    Helena saß am überfüllten Tisch und durchblätterte einige Akten. Missbilligend musterte sie mich über den Rand ihrer Lesebrille hinaus und rief mir noch hinterher: „Wann hast du heute Schulschluss? Ich bin ab 16 Uhr außer Haus.“
    Ich hatte die Haustür schon fast zugeschlagen als ich die Frage hörte und schrie entnervt: „15 Uhr!! Bis später.“, dann stürmte ich los.
    Unser Haus musste ja auf einem Hügel mitten in den brach liegenden Getreidefeldern liegen und ein paar Minuten von der Bushaltestelle weg.
    Ich legte einen rasenden Sprint ein und erwischte das Fahrzeug gerade als es die Türen schloss. Erleichtert kletterte ich hinein und erhielt eine Standpauke vom Fahrer, was jedoch nichts neues war und von den anderen Schülern nicht mit Spott gestraft wurde. Im Gegenteil, ich wurde herzlichst begrüßt.
    Für mein Talent immer und überall in Schwierigkeiten zu geraten war ich zu meiner eigenen Überraschung ziemlich berühmt.
    Ich wurde je aus meinen Gedanken gerissen als der Bus mit Vollgas los fuhr und ich nach hinten geschleudert wurde. Glimmend richteten sich meine hasserfüllten Augen auf den Busfahrer, doch dann wurde ich auch schon auf einen Platz gezogen.
    „Morgen Gwen. Du siehst ein bisschen... gehetzt aus heute morgen. Hat Hell dich wieder gnadenlos aus dem Bett geschmissen?“, kicherte meine beste Freundin Teena und gab mir einen Kuss auf die Wange.
    Ich verdrehte nur übertrieben die Augen und nickte.
    Die Busfahrt war wie jeden morgen. Der Fahrer hupte und schrie mit anderen Autofahrern auf der Straße um die Wette und ein paar kleinen Kindern wurde schlecht. Teena plapperte munter drauf los, während ich nur den Kopf auf die Handfläche stützte und den an uns vorbei sausenden Dingen zu sah.
    Wie einer dieser quälend langweiligen Tage lag vor mir. Wir würden uns durch drei Stunden Mathe, zwei Geschichts- und nochmal drei Chemiestunden kämpfen. Teena käme wie jeden Montag nach der Schule mit zu mir und wir hätten mit den Hausaufgaben und meiner tobsüchtigen Schwester zu tun, die telefonisch in ihrem Arbeitszimmer irgend eine arme Seele zusammenschreien und demütigen würde.
    Ein ganz normaler Tag in meinem Leben also. So dachte ich zumindest, bis der Busfahrer die provisorische Vollbremsung vor der Schule hinlegte und wir aufstanden und uns durchs Gedränge quetschten.
    Eine komische Atmosphäre lag in der Luft und auch wenn es Sommer war, die Luft war viel zu heiß. Ich wischte mir die Schweißperlen von der Stirn und wurde von Teena in den Schatten der großen Schule gezogen.
    Ich fragte mich jedes Mal aufs Neue wie es sich Helena leisten konnte mich auf diese protzige Privatschule zu schicken. Sie glich eher einem riesigen Schloss, als einer Schule. Ich seufzte.
    Als wir schließlich im Klassenraum im 5. Stockwerk saßen und auf unsere Mathelehrerin warteten, warf ich einen Blick auf den leeren Platz neben mir. Die blöde Pute hatte sich wirklich gewagt Teena und sie auseinander zu setzen, damit sich ihre Leistungen etwas verbesserten und sie vn mir ja eh nur abgelenkt würde.
    Schwachsinn! Ich half ihr wo ich konnte.
    Zugegeben, man nannte mich auch liebevoll die Streberin der Nation, weil ich in so ziemlich jedem Fach 1 stand, doch das lag auch nur an den Erziehungsmethoden meiner großen Schwester: Bücher, Bücher, Magazine, Bücher, Manuskripte, Bücher, Lexikas und Bücher! Etwas normal modisches wie Internet fand in unserem haus keinen Platz. Manchmal dachte ich Helena wäre lieber im Mittelaltern geboren worden. Da musste sie vielleicht auf ihre heiß geliebten Schaumbäder verzichten, doch zur Zeit diente sogar die Badewanne als staatlich geprüftes Bücherlager.
    „Morgen Schüler!“, blaffte plötzlich die tiefe Stimme von Mrs. Killenham, als sie das Klassenzimmer betrat.
    Die mollige Frau verdeckte etwas hinter ihrem stämmigen Leib. War das ein Mensch oder eine weitere, riesige Topfpflanze für das völlig überfüllte Fensterbrett?
    Meine sarkastische Frage wurde sofort beantwortet, als sie einen Schritt nach links tat um sich an ihrem Schreibtisch keuchend ab ustützen. Für eine Frau ihres Gewichts waren die 400 Treppenstufen bis hier hoch fast schon Mord.
    Der Junge der hinter ihr stand raubte mir jedoch kurzzeitig den Atem. Sein Blick war kalt wie Eis und jagte mir eine schaurige Gänsehaut über den Rücken.
    „Das … ist … Jerome. Er ist … neu hier!!“ Das letzte Wort stieß sie so stark hervor das die Frau es fast schrie.
    Die Mädchen fingen sofort an zu tuscheln und zu kichern. Zu meinem Entsetzen sogar meine beste Freundin, die ihn anstarrte als wäre er eine Skulptur aus dem alten Ägypten.
    Und dann sprach Mrs. Killenham auch noch das aus, was mich sofort zum unbeliebtesten Mädchen der Klasse machen sollte.
    „Gwendolyn, du kümmerst dich ein bisschen um den Jungen. Er wird die ersten paar Tage … Hilfe brauchen!“ Sie war immer noch nicht ganz auf dem Damm und ich nickte nur geschockt.
    Verflucht! Warum immer ich?'
    „Jerome du setzt dich am besten gleich neben sie. Das ist Gwendolyn Adams.“, keuchte die Dicke weiter und der Typ tat was sie sagte und setzte sich ohne ein weiteres Wort neben mich.
    Na klasse. Das würde ein langer Tag werden!


    Zuletzt von MiepMiepCore x3 am Di 03 März 2009, 18:54 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Sa 28 Feb 2009, 21:52

    W___O_______________W

    Also die Schwester hätte ich nicht gerne! Die würde sicher gut zu Seth alten Herren passen.
    Wie du wieder alles beschrieben hast ist so toll.
    Ich denke Mrs. Killenham braucht eine Lektion^^
    Lass dich überraschen Seth ist ja nun auch kein Kind mehr.
    Es macht einfach spaß mit dir zu schreiben Very Happy

    LG

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von MiepMiepCore ♥ am Sa 28 Feb 2009, 22:01

    *hihi*
    Die schwester ist gar nicht sooo schlimm^^ Sie ist nur eine viel beschäftigte Frau xD
    Huuu da freu ich mich aber schon auf die Lektion Wink Zeig mir Seths Kräfte *-*

    :ichbinglücklic Mit dir zu schreiben ist auch super toll Grit!! I love you

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Tin am So 01 März 2009, 13:19

    Wuhaaaa...ich könnte mir seeehr gut vorstellen, dass ich mich genauso verhalten würde wie Hell, wenn ich für meine Sis sorgen müsste xD

    Ein Haus voller Bücher?? Anhimmel Ein Traum Echt?

    Tolle Vortsetzung, Tara :)


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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Dawn am Di 03 März 2009, 19:31

    Hey,


    ui toll was von euch beiden zu lesen. Da freue ich mich ja jetzt schon. Very Happy
    Der Prolog ist ja wirklich klasse beschrieben.Wow. Mit den Feuer und wie das Mädchen darunter leidet. Wow.
    Die ältere Schwester macht mich aber etwas stutzig.
    Also ich Grit. Ich befehle dir jetzt, nie wieder Sätze wie "Mit Fantasy kenne ich mich nicht aus" oder "Ich kann nicht so gut Fantasystorys schreiben" in den Mund zu nehmen. Das ist ja echt sowas von cool geschrieben. Die Beschreibungen sind umwerfend. Und der kleine Junge, der sich irgendwie dafür schuldig findet, was sein Vater dem Mädchen angetan hat. War es vielleicht doch kein richtiger Traum?
    Der Junge ist süß und ich finde es niedlich, dass er als Dämon nicht böse sein will. Very Happy

    Den Rest muss ich noch lesen. Wink

    Lg, Alex

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    Re: Flagrans amor Animae - Brennende Seelenliebe ~ Von Grit & Tara

    Beitrag von Bloodangel am Di 03 März 2009, 19:38

    Sorry falls ihr jetzt nicht ganz mitkommen solltet Very Happy Seth und Jerome sind natürlich ein und die selbe Person! Wink
    Um es spannender zu machen verrate ich hier auch nicht genau was mit Seth passiert ist!!!!
    Hi Alex,

    Also ich Grit. Ich befehle dir jetzt, nie wieder Sätze wie "Mit Fantasy kenne ich mich nicht aus" oder "Ich kann nicht so gut Fantasystorys schreiben" in den Mund zu nehmen. Das ist ja echt sowas von cool geschrieben. Die Beschreibungen sind umwerfend. Und der kleine Junge, der sich irgendwie dafür schuldig findet, was sein Vater dem Mädchen angetan hat. War es vielleicht doch kein richtiger Traum?


    Vielen Dank! Du verrücktes Huhn. Psocholacher Voll doll lol Lach Jetzt haben wir also einen Pakt! Du behauptest nie wieder du könntest das nicht wenn ich es auch nicht tue OK? Vampi *knuddel*
    ________________________________________________________________________________________________


    Kapitel 3 – Ein neues Leben



    Dämonen sind Geschöpfe der Hölle. Ihr Hass auf alle lebenden Wesen ist grenzenlos. Ihr Sinn trachtet nur nach Chaos und Zerstörung. Eine brennende Kälte geht von ihnen aus, die Gedanken lähmt und von den Ängsten der Opfer lebt.
    Feuerdämonen zählen zu den fremdartigsten aller Dämonen. Sie sind sehr bösartig und töten nur zum Spaß. Die Feuerdämonen stehen für Grausamkeit, Vernichtung und der Sucht zu töten. Sie werden von anderen ihrer Rasse gemieden, weil sie im Stande sind ihre eigenen Kinder zu ermorden. Es gibt keinen guten Dämon unter ihnen, bis heute … Oder doch?


    Seth hatte nicht nur die Namen seiner Freunde Gwen und Pixel vergessen, nein er hatte vergessen, das sie jemals existiert hatten.
    Ivash, der Feuerteufel, minderer Diener des Namenlosen Gottes und Vater von Seth, war dafür verantwortlich.
    Er hatte so gehofft, seinen Sohn dadurch endlich, als vollwertigen Feuerdämon ausbilden zu können. Er hatte die Beiden aus dem Gedächtnis von Seth gelöscht und seinem Sohn etwas Furchtbares angetan…

    *

    Jede Nacht der gleiche Albtraum, von einem Mädchen, das im Feuer stand und laut schrie. Der Geruch ihrer versenkten Haare und die verbrannte Haut die sich langsam von ihrem Körper löste, stieg ihm in die Nase. In ihrer Hand hielt sie eine kleine blass grüne Raupe, die mit ihr zu weinen schien. Immer wenn sie ihren Mund öffnete, um zu schreien, wachte Jerome schweißgebadet auf.
    Ob sie zu seiner Vergangenheit gehörte? Er wusste ja, dass Jerome nicht einmal sein richtiger Name war, den hatte ihm, die Frau im Krankenhaus gegeben.
    Immer wenn er in den Spiegel schaute kam er sich fremd vor. Leere, traurige blaue Augen starrten ihn. Schwarze Haare umrandeten sein Gesicht.
    Manchmal hatte er, das Gefühl, das ihn aus dem Spiegel jemand beobachtete. Ein kleiner blonder Junge mit bernsteinfarbenen Augen und blonden Haaren. Konnte es sein, das Jerome noch Geschwister hatte?
    Im Alter von circa acht Jahren, hatte ein altes Ehepaar einen kleinen schwarzhaarigen Jungen, auf einer Landstraße gefunden. Das Kind irrte total verstört und blutüberströmt einsam umher.
    Im Krankenhaus konnte man glücklicher Weise feststellen, das ihm nichts fehlte.
    Das Blut an seiner schäbigen Kleidung stammte von einer unbekannten fremden Person. Mann hatte alles versucht, um zu erfahren wer, das Kind war. Woher kam es?
    Warum irrte es mitten in der Nacht ganz alleine, durch so eine einsame Gegend?
    So viele Fragen blieben unbeantwortet. Der Junge konnte sich einfach an nichts mehr erinnern und blieb stumm. Die Ärzte vermuteten dahinter ein schweres Trauma.

    “Jerome, Schatz komm du musst bald los!”, rief seine Pflegemutter unten aus der Küche zu ihm rauf.
    Jerome lag oft schon seid Stunden, wach in seinem Bett und hatte nur darauf gewartet endlich aufstehen zu können. Sein Zimmer glänzte wie jeden Morgen. Nichts lag verstreut am Boden. Keine CD’s, oder Bücher lagen unordentlich auf dem Tisch. Sogar unter seinem Bett, konnte man nicht einen Staubfussel finden. Alles hatte seinen Platz. Irgendwie musste er sich schließ die lange Zeit, bis zum Aufstehen vertreiben. Nur wer Ordnung hielt, konnte im Notfall schnell auf wichtige Dinge zurückgreifen.
    Jane hatte es längst aufgegeben, Jerome von diesem Ordnungsfimmel befreien zu wollen. Schon am ersten Tag hatte ihr kleiner Schützling alles gerade hingestellt. Sie hatte sogar versucht einige Bausteine und Autos unter dem Bett zu verstecken, aber nach spätestens fünf Minuten hatte Jerome alles weggeräumt.
    Selbst in der Wohnstube oder in der Küche musste alles an seinem Platz stehen. Das Salz immer links vom Pfeffersteuer. Keiner seiner alten Freunde hatte es wirklich verstanden, am Ende war er wieder völlig alleine.
    Er wollte Jane nicht wieder unnötig beunruhigen.
    Sie machte sich immer viel zu schnell Sorgen um ihn.
    Hastig stieg er unter die Dusche und genoss, das kalte Wasser auf seine Haut.
    Es vertrieb, die Müdigkeit, die immer noch in seinen Gliedern steckte.
    Am Tisch plauderte Jane, wie jeden Morgen wieder, munter drauf los.
    „Freust du dich schon, auf die neue Schule? Sicher wird es dir dort gefallen. Hast du gut geschlafen Schatz? Du siehst heute schon wieder so blass aus”, meinte sie besorgt.
    “Doch … ja ich habe heute sogar ungewöhnlich gut geschlafen. Danke Mom.” Obwohl es eine glatte Lüge war, wurde Jerome nicht rot. Er hatte mit der Zeit gelernt, dass es besser war nicht immer die Wahrheit zu sagen. Die kleine Familie hatte schon genug Probleme am Hals. Warum, also sollte er Jane mit nichts sagenden Kleinigkeiten belasten.
    “Keine Albträume heute Nacht?”, bohrte sie weiter.
    “Ich habe doch gesagt, das es mir gut geht”, meinte er genervt, bevor er aufsprang und eilig das Haus verlies.
    Die neue Wohnung lang nicht weit von der Schule entfernt. Nur zehn Minuten musste er zu Fuß gehen.
    Jerome ließ sich einfach von der Masse Mittreiben. In der Schule hatte er bisher nie sonderlich aufpassen müssen. Die Stunden langweilten ihn eher. Hausaufgaben erledigte er innerhalb weniger Minuten.
    Er brauchte sich nur etwas ein paar Sekunden ansehen und vergaß es nie wieder.
    Die Ärzte nannten es: “Hyperthymestischem Syndrom.”
    Oder auch ganz einfach fotographisches Gedächtnis. Normalerweise können Personen mit diesem Syndrom ihr Leben von Tag zu Tag nachzeichnen, weil bei ihnen, das episodische Gedächtnis besonders stark entwickelt ist.
    Sie verlernen gesehenes nicht wieder.
    Nach dieser Diagnose hatte er immer wieder versucht sich an das zu erinnern, was vor seinem achten Geburtstag passiert war. Aber egal wie sehr er sich auch anstrengte, in seinem Kopf blieb dieses große schwarze Loch.

    Als er jetzt dieser Mrs. Killenham die vielen Stufen zum fünften Stock folgte, hätte er sich am liebsten die Nase zugehalten. Diese Frau schnaubte und stöhnte bei jedem neuen schwerfälligen Schritt. Sie roch unangenehm nach Schweiß und alten Socken.
    Kannte sie das Wort Deo überhaupt? Sein erster Schultag fing ja gut an.
    Mathe in der ersten Stunde und dann ausgerechnet, bei dieser Person.

    “Morgen Schüler!”, ertönte plötzlich die tiefe Stimme von Mrs. Killenham. Ihre scheußliche Stimme schmerzte in Jerome’s Ohren. Erst als sie einen Schritt nach links tat, um sich keuchend an ihrem Schreibtisch abzustützen hatte er wieder freie Sicht.
    “Das … ist … Jerome. Er ist … neu hier!!”, brüllte sie laut los.
    Am liebsten hätte er gefragt, ob sie schwerhörig sei und warum sie so schreien musste.
    Er schluckte seinen Kommentar jedoch mühevoll runter.
    Na super wo war ich hier nur gelandet? Jetzt fingen die ganzen Mädchen auch noch an, wie die Hühner zu gackern. Sein Blick verfinsterte sich sofort.
    Oh wie er dieses Getue hasste, jetzt hatte er nicht einmal mitbekommen, wie die seine neue Banknachbarin hieß.
    Auf ein Guten Tag, oder guten Morgen würden sie allerdings umsonnst warten.
    Er brauchte keine Hilfe von niemand! Schon gar nicht von einer kleinen Schülerin, die zufällig neben ihn saß!
    Jerome warf sich schweigend auf den leeren Stuhl und starrte stur an die Tafel.
    Sollten, die doch glauben was sie wollten. Er begann in seiner Tasche zu fühlen bis er fand wonach er suchte. Warum sollte der Unterricht an dieser Schule anders sein?
    Er machte es sich so bequem, wie möglich und begann gelangweilt in einer Zeitung zu blättern. Die Füße hatte er dabei auch auf den Tisch gelegt.


    Zuletzt von Bloodangel am Mo 17 Aug 2009, 00:34 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Bild war weg)

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 22 Mai 2012, 15:16